DE454380C - Buntmustervorrichtung fuer Strickmaschinen - Google Patents
Buntmustervorrichtung fuer StrickmaschinenInfo
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- DE454380C DE454380C DEK99597D DEK0099597D DE454380C DE 454380 C DE454380 C DE 454380C DE K99597 D DEK99597 D DE K99597D DE K0099597 D DEK0099597 D DE K0099597D DE 454380 C DE454380 C DE 454380C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
- D04B7/04—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Buntmustervorrichtung für Strickmaschinen. Die bisher bekannten Strickmaschinen mit Einrichtung zur Herstellung von Karo- und Buntmustem sind verhältnismäßig vielgestaltige Maschinen, die eigens für diesen Zweck gebaut sein müssen. Die sonst üblichen einfachen Strickmaschinen gestatten nur die Herstellung glatter Ware.
- Die vorliegende Erfindung behandelt eine Einrichtung, die es ermöglicht, auf den gewöhnlichen Strickmaschinen für glatte Ware auf einfachste Weise Längsstreifen, Bunt- und Karomuster oder gezackte Waren herzustellen. Diese Einrichtung besteht aus an der Bahn des Grundfadenführers angeordneten Wegbegrenzungsstellen mit Fangleisten für die Musterfäden. Im Zusammenhang damit sind die Grundfadenführer mit seitlichen Einlegekimmen für die Musterfäden ausgerüstet. Die Fadenwegbegrenzungsteile werden dem Muster entsprechend auf ihrer Tragschiene eingestellt und leiten den Musterfaden in die mit Bezug auf die Bewegungsrichtung vordere Einlegekimme des Fadenführers, aus dem der Faden durch die rückwärts liegende Fangleiste des Weg begrenzungsteiles wieder ausgehoben wird. Diese Begrenzungsteile können je nach der Breite der einzelnen Musterung verschieden lang sein. Sie können zum Aufstecken oder Festklemmen an ihrer Tragschiene eingerichtet sein, so daß sie sich insgesamt bei deren schwenkbarer Lagerung aus dem Bereich des Grundfadenführers bringen lassen, wenn die Musterung abgeschaltet werden soll. Die Einrichtung für diese Musterung ist sowohl in ihrer Herstellung als auch in der Anwendung außerordentlich einfach. Damit wird die Vielfältigkeit der Musterherstellung der glatten Strickmaschinen beliebig vermehrt, ohne daß die Anschaffung einer für die Musterung besonders eingerichteten Strickmaschine erforderlich ist. Die Einrichtung läßt sich vielmehr nachträglich bei jeder einfachen Strickmaschine anbringen.
- Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, und zwar ist Abb. i schematisch ein Querschnitt durch eine Strickmaschine. Abb.2 zeigt die ausgeschaltete Stellung der Mustereinrichtung. Abb.3 ist eine Ansicht des Grundfadenführers, Abb.3a die Unteransicht dazu und Abb.3b die zugehörige Oberansicht. Abb. q. zeigt einen Fadenwegbegrenzungsteil in Vorderansicht. Abb. ¢a ist eine Ansicht von untern und Abb. qb eine Seitenansicht dazu mit Schnitt durch die Tragschiene. Abb. 5 bis 8 zeigen vier verschiedene Stellungen beim Zusammenarbeiten eines Begrenzungsteiles mit dem Grundfadenführer. Abb. 9 zeigt die Ansicht auf die Tragschiene mit Begrenzungsteilen in abgeänderter Ausführungsform, und Abb. io ist ein Querschnitt mit Seitenansicht auf den Begrenzungsteil.
- Die Strickmaschine üblicher Art besitzt auf ihrem Bock a die nadelführenden gefrästen Schienen b mit der Abschlagkante u. Darüber liegen die Schlösser c und die Fadenführerschienend. Der Fadenführer e trägt das zur Durchleitung des Hauptfadens dienende Nüßchen f. Diese Einrichtung ist die übliche zur Herstellung glatter Ware.
- Dem Fadenführer e gegenüber ist an Haltern! eine Schiene k mit dem Anschlagblech l angeordnet. Zwischen diesem und dem Fadenführer e befindet sich eine Schienen, die sich in der Längsrichtung beliebig bewegen läßt, wie unten beschrieben ist. Solche Schienen könnten auch mehrere angeordnet sein. Diese Schiene dient zum Anbringen der Wegbegrenzungsteile m, die auf ihnen in verschiedenen Breiten durch Aufstecken und Festklemmen befestigt werden können. Ein solcher Wegbegrenzungsteil besteht gemäß Abb. 4, 4a und 4b aus einem annähernd quadratischen Blech m, dessen untere Ecken zu Führungsleistenm' umgebogen sind. Deren Zweck ist, den jedem Begrenzungsteil zugeordneten Buntmusterfaden r in seiner Arbeitsbreite abzugrenzen. Die Begrenzungsteile besitzen ein Führungsauge m" für den Buntmusterfaden und werden z. B. mittels einer Feder n' an der Schiene tt festgeklemmt, so daß sie sich auf einfachste Weise verschieben und beliebig auswechseln lassen.
- Der Fadenführer für den Haupt- oder Grundfaden p besitzt an seinen unteren Ecken in seiner Bewegungsrichtung zwei Kimmen g, in die sich der Musterfaden einlegen läßt. Außerdem ist der Fadenführer bei f' über den Kimmen g ausgekehlt. Die Schiene n läßt sich mittels Arme o an einem Stellbogen i' des Halters! mit den Begrenzungsteilenm in den Bereich des Nüßchens f des Fadenführers e schwingen, wie Abb. i zeigt, oder auch nach Abb. 2 heraus. Im letzteren Fall können die Buntmusterfäden r von der Fadenführernuß fnicht erfaßt werden. Ist die Einschaltung erfolgt, dann legt sich der Bunt, musterfaden r beim Vorbeistreichen der Nuß f in die vordere Kimme g und wird von der Nuß über die Breite des seinen Weg begrenzenden Teiles m mitgenommen, wie Abb. 5 und 6 zeigen. Hat der Buntmusterfaden r die der Bewegungsrichtung abgekehrte Anschlagleiste m' erreicht, dann hat sich der Fäden r in die vordere Kehle f gelegt und wird mittels der Leiste m' aus der Kimme g gehoben, wie Abb. 8 zeigt. Bei der Rückkehr der Fadenführernuß f wiederholt sich der Vorgang in umgekehrter Reihenfolge.
- Um die verschiedenen Muster in der Ware zu erzielen, z. B. Karo- oder gezackte Muster, können die Musterbleche etwa durch eine Jacquardvorrichtung hin und her geführt oder verstellt werden. Nach Abb.9 und io bestehen die Fadenwegbegrenzungsteile aus klammerförmigen Blechstreifen w, die mit ihren Klammerhaken w" um die Schiene v und mit einem Zapfen w' in eines der in der Schiene v enthaltenen Löcher eingreifen. Diese Bleche w tragen nach vorn greifende Anschläge x, die in gleicher Weise den Buntmusterfaden aus der Nuß des Fadenführers ausheben. Die Anordnung kann auch so geschehen, daß die Löcher in der Führungsschiene v dazu benutzt werden, um die Abgrenzung durch Jacquard, also vollkommen beliebig, zu bewirken. Dies könnte in der Weise geschehen, daß die Jacquardvorrichtung diejenigen Löcher der Schiene v verdeckt, in welche die Bleche w bei ihrer Hinundherbewegung mit ihren Zapfen w' nicht einfallen sollen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Buntmustervorrichtung für Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bahn des mit seitlichen. ßinlegekimmen (f) für den Musterfaden ausgerüsteten Grundfadenführers (f) in ver-Schiedenen Stellungen einstellbare oder in verschiedenen Richtungen bewegbare Teile (m) mit Fangleisten (m') zür Wegbegrenzung für die Musterfäden (r) angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach ' Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Weg der Musterfäden begrenzenden Teile zugleich als Führer für diese Fäden dienen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenwegbegrenzungsteile (m) aus einzelnen von einer Schiene getragenen Blechen mit als Anschlagleisten umgeschlagenen Ecken (m') bestehen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenwegbegrenzungsteile (m) mit Klemmen zum Aufstecken auf ihre Tragschiene (n) ausgerüstet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenwegbegrenzungsteile in ihre Tragschiene mit Zapfen (w') eingreifen und in den Bereich der Musterfäden greifende Anschläge (x) besitzen (Abb.9 und io).
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, -dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene (n) der Fadenwegbegrenzungsteile schwenkbar gelagert ist, so daß sie beliebig ein- und ausgerückt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK99597D DE454380C (de) | 1926-06-25 | 1926-06-25 | Buntmustervorrichtung fuer Strickmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK99597D DE454380C (de) | 1926-06-25 | 1926-06-25 | Buntmustervorrichtung fuer Strickmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE454380C true DE454380C (de) | 1928-01-06 |
Family
ID=7239200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK99597D Expired DE454380C (de) | 1926-06-25 | 1926-06-25 | Buntmustervorrichtung fuer Strickmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE454380C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958762C (de) * | 1953-04-23 | 1957-02-21 | Waldemar Fritz | Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine mit einer Vorrichtung zum Wechseln von Musterfaeden |
-
1926
- 1926-06-25 DE DEK99597D patent/DE454380C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958762C (de) * | 1953-04-23 | 1957-02-21 | Waldemar Fritz | Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine mit einer Vorrichtung zum Wechseln von Musterfaeden |
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