DE350180C - Oberschalige Zeigerwaage - Google Patents
Oberschalige ZeigerwaageInfo
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- DE350180C DE350180C DE1919350180D DE350180DA DE350180C DE 350180 C DE350180 C DE 350180C DE 1919350180 D DE1919350180 D DE 1919350180D DE 350180D A DE350180D A DE 350180DA DE 350180 C DE350180 C DE 350180C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
- G01G21/24—Guides or linkages for ensuring parallel motion of the weigh-pans
- G01G21/243—Guides or linkages for ensuring parallel motion of the weigh-pans combined with tapes or ribbons
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
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- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
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- G—PHYSICS
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- G01G1/02—Pendulum-weight apparatus
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- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 14. MÄRZ 1922
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 350180 KLASSE 42f GRUPPE 1
Firma Carl Zeiss in Jena.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf oberschalige Waagen, bei denen das Gewicht
der aufgelegten Last aus der Stellung eines Zeigers gegenüber einer Skala unmittelbar abgelesen
werden kann und bei denen die Waagschale mit mindestens drei nicht in einer Ebene
liegenden Bändern an den Umfangen von zwei parallel zueinander angeordneten Walzen aufgehängt
ist. Die Erfindung besteht darin, daß man die beiden Walzen, an denen die Waag-. to
schale aufgehängt ist, zu gemeinsamer Drehung miteinander kuppelt. Durch diese Maßnahme
erhält man eine oberschalige Waage, bei der die Waagschale ohne Anwendung eines kornplizierten
Hebelsystems und. ohne Anwendung von Führungsrollen genau parallel geführt ist,
so daß die Empfindlichkeit der Waage nichv durch die Anordnung besonderer Geradführungseinrichtungen
beeinträchtigt wird.
ίο Die Kupplung der genannten Walzen, dl·· z. B. in gleicher Höhe nebeneinander axi Schneiden gelagert sein mögen, kann beispielsweise durch ein Zahnräderpaar erfolgen, vor dem je eins der Räder mit einer der Walzen fest verbunden ist. Um aber die in der Waage auftretenden Arbeitsverluste auf einen möglichst geringen Betrag zurückzuführen, ist es zweckmäßig, diese Kupplung durch Bänder zu bewerkstelligen, die über beide Walzen gelegt sind, und dann außerdem die Abmessungen der insgesamt 'mit den beiden Walzen verbundenen Bänder so zu wählen, daß die bei einer Lagenänderung der Waagschale für das Aufwickeln der entsprechenden Bänder aufzuwendende und die dabei durch das Abwickeln der übrigen Bänder frei werdenden Formänderungsarbeiten einander gleich sind. Die Kupplung der Walzen durch Bänder mag dabei z. B. durch ein um beide Walzen geschlungenes endloses Band geschehen oder, wie es stets dann genügt, wenn die Gegenkraft an einer der Walzen, und zwar nur an einer derselben angreift, durch ein begrenztes Band, das auf den Mantelflächen beider Walzen befestigt ist. Die Forderung nach solchen Abmessungen der Bänder, bei denen die bei einer Bewegung der Waagschale aufzuwendsnde Arbeit für die Änderung der Form der Bänder gleich Null ist, wird z. B., wenn die Anzahl der aufgewickelten Bandteile gleich der dabei abgewickelten ist und die Bänder sich alle auf Zylinderflächen vom gleichen Krümmungshalbmesser auf- und abwickeln, dann erfüllt, wenn die Abmessungen sämtlicher Bandteile hinsichtlich ihrer Breite und Dicke einander gleich sind. Ist die Anzahl der gleichzeitig aufgewickelten und abgewickelten Bandteile ungleich, so sind die von diesen beiden Arten der Bandteile in der Minderzahl vorhandenen von entsprechend größeren Abmessungen als die andern zu wählen, wenn sie nicht etwa durch Zusatzbänder auf die Anzahl der in entgegengesetztem Sinne umzuformenden Bandteile ergänzt werden.
ίο Die Kupplung der genannten Walzen, dl·· z. B. in gleicher Höhe nebeneinander axi Schneiden gelagert sein mögen, kann beispielsweise durch ein Zahnräderpaar erfolgen, vor dem je eins der Räder mit einer der Walzen fest verbunden ist. Um aber die in der Waage auftretenden Arbeitsverluste auf einen möglichst geringen Betrag zurückzuführen, ist es zweckmäßig, diese Kupplung durch Bänder zu bewerkstelligen, die über beide Walzen gelegt sind, und dann außerdem die Abmessungen der insgesamt 'mit den beiden Walzen verbundenen Bänder so zu wählen, daß die bei einer Lagenänderung der Waagschale für das Aufwickeln der entsprechenden Bänder aufzuwendende und die dabei durch das Abwickeln der übrigen Bänder frei werdenden Formänderungsarbeiten einander gleich sind. Die Kupplung der Walzen durch Bänder mag dabei z. B. durch ein um beide Walzen geschlungenes endloses Band geschehen oder, wie es stets dann genügt, wenn die Gegenkraft an einer der Walzen, und zwar nur an einer derselben angreift, durch ein begrenztes Band, das auf den Mantelflächen beider Walzen befestigt ist. Die Forderung nach solchen Abmessungen der Bänder, bei denen die bei einer Bewegung der Waagschale aufzuwendsnde Arbeit für die Änderung der Form der Bänder gleich Null ist, wird z. B., wenn die Anzahl der aufgewickelten Bandteile gleich der dabei abgewickelten ist und die Bänder sich alle auf Zylinderflächen vom gleichen Krümmungshalbmesser auf- und abwickeln, dann erfüllt, wenn die Abmessungen sämtlicher Bandteile hinsichtlich ihrer Breite und Dicke einander gleich sind. Ist die Anzahl der gleichzeitig aufgewickelten und abgewickelten Bandteile ungleich, so sind die von diesen beiden Arten der Bandteile in der Minderzahl vorhandenen von entsprechend größeren Abmessungen als die andern zu wählen, wenn sie nicht etwa durch Zusatzbänder auf die Anzahl der in entgegengesetztem Sinne umzuformenden Bandteile ergänzt werden.
Hängt man die Walzen an Bändern auf, um ihre Lagerung mit Schneiden zu vermeiden, so j
ist es zweckmäßig, die Walzen außer durch die Aufhängebänder noch je durch eine Anzahl
Bänder zu halten, die von den Walzen aus, an denen die Aufhängebänder befestigt sind, in
derselben Ebene, in der die Aufhängebänder hängen, nach unten gespannt sind. Das Festhalten
der Walzen mittels nach oben und nach unten gespannter Bänder ist deshalb zweckmäßiger
als das bloße Aufhängen in Bändern, weil dadurch einem Pendeln der Walzen entgegengewirkt
wird, ohne daß dazu die Anwendung besonderer Führungen erfordeilich wäre.
Wählt man die Anzahl der von einer Walze nach oben und der von derselben Walze nach
unten gespannten Bänder einander gleich, so können je zwei nach verschiedenen Richtungen
geführte Bänder zu einem einzigen Band vereinigt werden, das dann in Form einer Schleife
um die betreffende Walze zu wickeln ist. Um dabei ein Reiben der nach verschiedenen Riehtungen
führenden Teile eines Bandes aneinander an der Stelle, an der sie von der Walze abbiegen,
zu verhüten, sind diese Bänder dann unter einem von 90 ° abweichenden Winkel
gegen die Richtung der Walzenachsen zu neigen. Diese Abweichung von .dem rechten Winkel
kann um so geringer gehalten werden, je schmäler die angewandten Bänder sind, und sie
kann annähernd gleich Null gemacht werden, wenn statt der Bänder dünne Seile Verwendung
finden, was natürlich stets möglich ist.
Eine Vereinfachung der Bauart der soeben genannten Unterart der der Erfindung entsprechenden
Waagen, bei denen also die Walzen von Bändern oder Seilen gehalten werden, bei denen aber außerdem die Aufhängebänder für
die die Waagschale tragenden Walzen auf Walzen befestigt sind, die mit den die Waagschale
tragenden Walzen fest verbunden und koachsial zu ihnen angeordnet sind, läßt sich dadurch
herbeiführen, daß man die Anordnung so trifft, daß die Berührungslinie zwischen einer
die Waagschale tragenden Walze und der Ebene, in der die Bänder gespannt sind, an denen die
Waagschale an der betreffenden Walze aufgehängt ist, einerseits und die Berührungslinie
zwischen den Walzen, auf denen die Aufhängebänder für die betreffende die Waagschale tragende
Walze befestigt sind und der Ebene, in der die Haltebänder dieser Walzen gespannt
sind, anderseits, auf verschiedenen Seiten einer durch die gemeinsame Achse dieser Walzen gelegten
Lotebene liegen.. Dadurch wird es möglich, die Durchmesser aller Walzen einander
gleich zu machen, so daß alle fest miteinander verbundenen Walzen in eine einzige verschmelzen
können. Bei einer solchen Einrichtung ist es allerdings zweckmäßig, um eine Durchbiegung
der Haltebänder quer zur Längsrichtung ihrer gestreckten Teile zu verhüten, wieder starre
Führungsflächen hinter den gestreckten Teilen dieser Bänder anzuordnen. Bei dieser Anordnung
der Bänder klettern die Walzen, wenn die Waagschale belastet wird, nicht mehr an den
Haltebändern der Walzen empor, sondern be-
wegen sich dabei zugleich mit der Waagschale abwärts.
Zweckmäßig ist es ferner, auf den die Waagschale tragenden Walzen noch Bänder zu befestigen,
deren jedes auf eine der Walzen, von der Befestigungsstelle aus gerechnet, in entgegengesetztem
Sinn wie die Bänder, mit denen die Waagschale an der betreffenden Walze aufgehängt
ist, gewickelt ist und in derselben
to Ebene, in der diese letzteren Bänder hängen, nach oben gespannt und mit der Waagschale
fest verbunden ist. Dadurch werden auch die Bänder, an denen die Waagschale hängt, gespannt,
und es wird durch dieses Mittel dem Pendeln der Waagschale gegenüber den Walzen entgegengewirkt. Außerdem wird durch dieses
Mittel aber auch einem Kippen der Waagschale entgegengewirkt, das ohne die nach oben gespannten
Bänder bei ungünstiger Lage der Last
ao auf der Waagschale leicht dann eintreten könnte, wenn die Waagschale über das Vieleck hinausragt,
innerhalb dessen sie sich auf die Aufhängebänder stützt. Auch hier könnten dann,
wie bei den Haltebändem für die Walzen, je
as zwei nach verschiedenen Richtungen gespannte Bänder durch ein einziges, in Form einer Schleife
um die betreffende Walze gewundenes, ersetzt werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an drei Beispielen veranschaulicht,
an einer Neigungswaage mit Gewichtsbelastung, bei der die Walzen mittels Schneiden gelagert
sind, an einer Neigungswaage mit Gewichtsbelastung, bei der die Walzen von Bändern gehalten
werden und an einer Federwaage.
Bei dem ersten Beispiel (Abb. 1 und 2) ist die mit α bezeichnete Waagschale mit drei
Bändern δ1, δ2 und δ3 an zwei Walzen c1 und c2
aufgehängt, die mittels Schneiden d1, d%, ds
und di um einen gewissen Winkel drehbar gelagert
sind. Das Band δ3 dient dabei zugleich zur Kupplung der beiden Walzen miteinander.
An der Walzec1 ist ferner mit einem Band δ4
ein Gewicht β aufgehängt, das das Gegengewicht für die Last bildet, und außerdem ist an ihr
ein Kurvenkörper f befestigt, auf den sich das Band δ4 bei einer Abwärtsbewegung der Waagschale
aufwickelt. Der Kurvenkörper f dient dabei dem Zweck, dem Gewicht e die zur Erzielung
des Gleichgewichts erforderlichen Abstände von der Lotebene durch die Schneiden
der Walze c1 zu geben, und zwar bei solchen Drehwinkeln der Walzen, die proportional den
aufgelegten Lasten sind. Die Übertragung der Drehbewegung der Walzen auf den mit g bezeichneten
Zeiger geschieht mittels eines Getriebes, das aus einer auf dem Kupplungsband
δ3 befestigten Zahnstange g1 und einem
auf der Zeigerwelle befestigten Trieb g2 besteht. Die Bänder b1 und δ2 sind über ihre Befestigungsstellen
auf der Walze c1 hinaus verlängert und an ihren freien Enden mit Gewichten h1
bzw. h2 beschwert. Die insgesamt mit den Walzen verbundenen Bänder werden infolgedessen
bei einer Drehung der Walzen stets an' gleichviel Stellen gebogen und gestreckt, und
es konnten daher, ohne daß bei einer Belastung der Waagschale eine Arbeit für die elastische
Formänderung der Bänder aufzuwenden wäre, sämtlichen Bändern gleiche Abmessungen hinsichtlich
ihrer Breite und Dicke gegeben werden.
Bei dem zweiten Beispiel (Abb. 3 und 4) ist die Waagschale, die hier mit i bezeichnet ist,
mit drei Bändern j1, j2 und /3 an zwei Walzen k
und I aufgehängt, die durch ein Band /4 miteinander
gekuppelt sind. Mit der Walze k sind zwei Walzen k1 und k2, mit der Walze I zwei
Walzen I1 und I2 fest verbunden. Durch Bänder
m, von denen je zwei auf dem Umfang einer der Walzen k1, k2, I1 und I2 befestigt sind,
werden die Walzen gehalten, wobei je eins der beiden Bänder einer Walze, von dieser aus gerechnet,
lotrecht nach oben und das andere lotrecht nach unten gespannt ist. An der Walze k sind außerdem zwei Kurvenkörper n1
und n2 befestigt und zwei als Gegengewichte für die Last dienende Gewichte o1 und o2 mittels
zweier Bänder^»1 und p2 aufgehängt, die
sich beim Abwärtsgehen der Waagschale auf die Kurvenkörper n1 und n2 aufwickeln. Die Anzeigevorrichtung
ist hier folgendermaßen eingerichtet. Der hinter einer durchsichtigen, die Skala tragenden Tafel q1 bewegliche Zeiger q2
ist auf einer Achse q3 befestigt, auf der eine
Trommel r1 angeordnet ist. Diese Trommel steht durch einen Draht r2 mit der Walze I in
Verbindung, und zwar ist das der Walze zugekehrte Ende des Drahtes an einem Ring r 3 befestigt,
der über einen zylindrischen Zapfen s der Walze I geschoben ist. Damit der Draht r2
stets gespannt bleibt, ist auf der Achse qz noch
ein kleines Gegengewicht q^ angeordnet. Von den auf den Walzen k und I befestigten Bändern
sind, damit die bei einer Drehung der Walzen in den Bändern frei werdende Formänderungsarbeit
gleich der dabei in den Bändern gebundenen wird, die die Gewichte o1 und o2 tragenden
Bänder ft1 und j>2 anderthalbmal so breit als
die übrigen, untereinander gleich breiten Bänder gewählt. Sämtliche Bänder besitzen gleiche
Stärke.
Belastet man diese zweite Waage, so werden durch das Niedergehen der Waagschale i die
Walzen k und I gedreht. Dadurch werden die
nach den oberen Befestigungsstellen geführten Bänder m auf die Walzen k1, k2, I1 und P aufgewickelt
und die nach den unteren Befestigungsstellen geführten Bänder m von diesen
Walzen abgewickelt. Dabei wandern die Walzen k und I nach oben, und es wird ein Zug auf
den Draht r~ ausgeübt, durch den die Trommel r1
und damit der Zeiger q- gedreht wird.
Bei dieser Waage lassen sich die Gewichte ohne weiteres durch eine Feder ersetzen, z. B.
durch eine zylindrische Schraubenfeder, die zwischen dem mit A bezeichneten Punkt der
Walze U1 und dem Boden des Gehäuses ausgespannt
werden könnte.
Das dritte Ausführungsbeispiel (Abb. 5) ist nur schematisch dargestellt. Bei ihm ist die Waagschale, die mit t bezeichnet ist, mit Stahldrähten t1 an zwei Walzen u1 und u% aufgehängt. Diese Stahldrähte sind zunächst an der . unteren Enden dreier an der Waagschale befestigter Stangen t- (davon in der Zeichnung nur zwei sichtbar) befestigt, alsdann in Form einer Schleife um die Walzen gewickelt und schließlich nach oben gespannt und wieder an den Stangen t% befestigt. Gekuppelt sind die WaI-zen durch zwei Stahldrähte υ1, die einander kreuzend angeordnet sind, und gehalten werden sie von Stahldrähten v", die um die Walzen ebenfalls in Form von Schleifen gewunden und an einem mit Führungsflächen v3 versehenen Ständer »4 befestigt sind. An der Waagschale t sind ferner noch vier Stangen w (davon in der Zeichnung nur zwei sichtbar) befestigt, die an ihrem unteren Ende durch ein Blech w1 verbunden sind. Zwischen diesem Blech und einer an dem Ständer ü* befestigten Traverse w2 ist erne zylindrische Schraubenfeder χ ausgespannt, die die Gegenkraft für die Last liefert. Die Bewegung der Waagschale in lotrechter Richtung dient hier zugleich zum Antrieb des Zeigers, indem diese Bewegung von der Waagschale durch ein aus einer Zahnstange y1 und einem Trieb y2 bestehendes Getriebe auf den Zeiger ζ übertragen wird.
Das dritte Ausführungsbeispiel (Abb. 5) ist nur schematisch dargestellt. Bei ihm ist die Waagschale, die mit t bezeichnet ist, mit Stahldrähten t1 an zwei Walzen u1 und u% aufgehängt. Diese Stahldrähte sind zunächst an der . unteren Enden dreier an der Waagschale befestigter Stangen t- (davon in der Zeichnung nur zwei sichtbar) befestigt, alsdann in Form einer Schleife um die Walzen gewickelt und schließlich nach oben gespannt und wieder an den Stangen t% befestigt. Gekuppelt sind die WaI-zen durch zwei Stahldrähte υ1, die einander kreuzend angeordnet sind, und gehalten werden sie von Stahldrähten v", die um die Walzen ebenfalls in Form von Schleifen gewunden und an einem mit Führungsflächen v3 versehenen Ständer »4 befestigt sind. An der Waagschale t sind ferner noch vier Stangen w (davon in der Zeichnung nur zwei sichtbar) befestigt, die an ihrem unteren Ende durch ein Blech w1 verbunden sind. Zwischen diesem Blech und einer an dem Ständer ü* befestigten Traverse w2 ist erne zylindrische Schraubenfeder χ ausgespannt, die die Gegenkraft für die Last liefert. Die Bewegung der Waagschale in lotrechter Richtung dient hier zugleich zum Antrieb des Zeigers, indem diese Bewegung von der Waagschale durch ein aus einer Zahnstange y1 und einem Trieb y2 bestehendes Getriebe auf den Zeiger ζ übertragen wird.
Claims (5)
1. Oberschalige Zeigerwaage, deren Waagschale mit mindestens drei nicht in einer
Ebene liegenden Bändern an den Umfangen von zwei parallel zueinander angeordneten
Walzen aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Walzen zu gemein·- j
samer Drehung miteinander gekuppelt sind.
2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung der beiden
Walzen auf den Umfangen beider befestigte Bänder dienen, und daß die Abmessungen
der insgesamt mit den beiden Walzen verbundenen Bänder so gewählt sind, daß die bei einer Lagenänderung der Waagschale
für das Aufwickeln der entsprechenden Bänder aufzuwendende und die dabei durch das
Abwickeln der übrigen Bänder frei werdende Formänderungsarbeit einander gleich sind.
3. Waage nach Anspruch 1, bei der die die Waagschale tragenden Walzen an Bändern
aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die die Waagschale tragenden Walzen
außer durch die Aufhängebänder noch je durch eine Anzahl Bänder gehalten werden,
die von den Walzen aus, an denen die Aufhängebänder befestigt sind, in derselben
Ebene, in der die ■ Aufhängebänder hängen, nach unten gespannt sind.
4. Waage nach Anspruch 3, bei der die Aufhängebänder für die die Waagschale tra- 7"
genden Walzen auf Walzen befestigt sind, die mit den die Waagschale tragenden Walzen
fest verbunden und koachsial zu ihnen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungslinie zwischen einer die 75 ,
Waagschale tragenden Walze und der Ebene, in der die Bänder gespannt sind, an· denen
die Waagschale an der betreffenden Walze aufgehängt ist, einerseits und die Berührungslinie
zwischen den Walzen, auf denen die Aufhängebänder für die betreffende die
Waagschale tragende Walze befestigt sind, und der Ebene, in der die Haltebänder dieser
Walzen gespannt sind, anderseits, auf ver- : schiedenen Seiten einer durch die gemeinsame
Achse dieser Walzen gelegten Lotebene liegen.
5. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß auf den die Waagschale tragenden Walzen Bänder befestigt sind, deren jedes auf eine der Walzen, von der
Befestigungsstelle aus gerechnet, in entgegengesetztem Sinn wie die Bänder, mit denen die Waagschale an der betreffenden
Walze aufgehängt ist, gewickelt ist, in der- 9S
selben Ebene, in der diese letzteren Bänder nach unten hängen, nach oben gespannt und
mit der Waagschale fest verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350180T | 1919-08-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350180C true DE350180C (de) | 1922-03-14 |
Family
ID=6260312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919350180D Expired DE350180C (de) | 1919-08-22 | 1919-08-22 | Oberschalige Zeigerwaage |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH89267A (de) |
| DE (1) | DE350180C (de) |
| FR (1) | FR522610A (de) |
| GB (1) | GB151626A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3651878A (en) * | 1970-01-08 | 1972-03-28 | Borg Erickson Corp The | Rolamite scale construction |
| US3990526A (en) * | 1975-01-03 | 1976-11-09 | Societe Anonyme Dite: Gefitec S.A. | Weighing scales with vertical guidance means |
| FR2505491A1 (fr) * | 1981-05-07 | 1982-11-12 | Contassot Jean Louis | Dispositif assurant le maintien d'un plateau de pesee parallele a lui-meme, sur un appareil de pesage |
| FR2554583B2 (fr) * | 1983-11-08 | 1986-05-02 | Nury Marie Therese | Dispositif assurant le maintien d'un plateau de pesee parallele a lui-meme, sur un appareil de pesage |
-
1919
- 1919-08-22 DE DE1919350180D patent/DE350180C/de not_active Expired
-
1920
- 1920-08-14 CH CH89267D patent/CH89267A/de unknown
- 1920-08-18 FR FR522610A patent/FR522610A/fr not_active Expired
- 1920-09-24 GB GB27225/20A patent/GB151626A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR522610A (fr) | 1921-08-02 |
| CH89267A (de) | 1921-05-16 |
| GB151626A (en) | 1921-08-04 |
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