DE3495C - Vorrichtung zum Rundbiegen starker Bleche - Google Patents

Vorrichtung zum Rundbiegen starker Bleche

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DE3495C
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Germany
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DENDAT3495D
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English (en)
Original Assignee
R. WAGNER, in Firma: CHEMNITZER BLECH-BEARBEITUNGS - MASCHINENFABRIK RICHARD WAGNER in Chemnitz
Publication of DE3495C publication Critical patent/DE3495C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/14Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves by passing between rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Unwinding Webs (AREA)

Description

1878.
Klasse 7.
RICHARD WAGNER in CHEMNITZ. Vorrichtung zum Rundbiegen starker Bleche.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1878 ab.
Die Rundmaschinen für Bleche und Bandeisen bestehen bekanntlich aus einem Walzenpaare zum Fortleiten des Bleches und einer dritten Walze, welche den Krümmungshalbmesser bestimmt. Diese dritte Walze mufs für die verschiedenen Krümmungshalbmesser eine andere Stellung erhalten und ist daher in einem schrägen Schlitz gelagert, so dafs sie sich, nach oben gestellt, der oberen Walze des Paares immer mehr nähert und dadurch einen kleineren Krümmungshalbmesser erzeugt.
Diese Auf- und Niederstellung bewirkte man bisher bei starken Maschinen derartig, dafs man am unteren Ende einer Schraubenspindel haisförmig umgreifend das Lager der Walze anhängte.
Diese Art der Stellung bietet erstens beim Runden starker Bleche nicht genügende Festigkeit und verursacht zweitens beim Konischrunden, da hierbei die Durchmesserwelle schräg gestellt werden mufs, ein Klemmen in den Lagern derselben, und drittens eine starke Abnutzung der Schraubenspindel, da der bedeutende Druck nur von den Gängen der Schraube aufgenommen wird.
Diesen Uebelständen zu begegnen, ist der Zweck meiner auf beiliegender Zeichnung gezeichneten Spiralstellung.
Fig. ι ist die Vorderansicht,
Fig. 2 der Grundrifs.
Auf der in der Gestellwand der Maschine gelagerten Welle α stecken innen eine nach einer Spirale mit gleicher Steigung construirte Scheibe b und aufsen die beiden Sperrräder c und d, von denen das der Gestellwand zunächst liegende durch eine an der Gestellwand befestigte Sperrklinke e an der Linksbewegung gehindert wird. Zwischen den beiden Sperrrädern steckt, auf der Welle α drehbar, der Hebel /, an welchem zu beiden Seiten die Sperrklinken g und h befestigt sind. Von diesen wird h durch die Feder i in das Sperrrad d, und g durch das Gegengewicht an das Sperrrad c gedrückt.
Bei der in Fig. 1 ausgezogenen Stellung wird der mit der Klinke g fest verbundene Hebel / vom Zeigefinger der Hand nach oben gehalten, so dafs die Klinke g aufser Thätigkeit gebracht ist; nachdem man nun noch die Gegenklinke e aus dem Sperrrad c gehoben hat, wird durch Auf- und Niederbewegen des Hebels / der Welle α eine Linksdrehung ertheilt, die Walze k tiefer gestellt und der Krümmungshalbmesser vergröfsert.
Bei der in Fig. 1 punktirt angegebenen Stellung wird der mit der Klinke h fest verbundene Hebel in vom Daumen der Hand niedergedrückt und der Hebel / vom Zeigefinger freigegeben, so dafs nun beim Auf- und Niederbewegen des Hebels / eine Rechtsdrehung der Welle α erfolgt, wodurch sich die Walze k hebt und der Krümmungshalbmesser sich verkleinert. Um ein Schleifen der Spiralscheibe an der Walze k zu verhindern, ist auf dem Zapfen der letzteren der Ring η aufgesteckt, so dafs erstens die Stellung wesentlich erleichtert und zweitens der Drehung der Walze selbst kein Hindernifs bereitet wird.
Derselbe Stellungsmechanismus befindet sich unabhängig von diesem an der anderen Seite der Maschine, um die Walze k sowohl parallel, als auch beliebig schräg gegen das Walzenpaar ο ο1 stellen zu können.
Das Runden mit diesem Apparat geschieht auf folgende Weise.
Nachdem man die Walze k unter das Niveau der Walze ο gestellt, läfst man das zu rundende Blech zwischen dem Walzenpaare 0 0l hindurchtreten, bis es auf der Walze k aufliegt, hierauf hebt man vermittelst der Stellvorrichtung in oben beschriebener Weise so hoch, als der zu gebende Krümmungshalbmesser es erfordert, und rundet nun durch Weiterdrehen des Walzenpaares vollends fertig.
Diese oben beschriebene Manipulation unterscheidet sich von den bisherigen dadurch, dafs man, da der Stellungsmechanismus die zum Runden starker Bleche erforderliche Kraftäufserung nicht gestattete, die Durchmesserwalze bei der leeren Maschine auf die entsprechende Höhe einstellte, weshalb das Blech bereits vorher auf irgend eine Art angerundet sein mufste.
Fig. 3 und 4 stellen eine sichere Ausführung des oben erwähnten Stellungsmechanismus, und zwar Fig. 3 in der Seitenansicht und Fig. 4 im Grundrifs, dar.
Wenn die Bewegung nach links erfolgen soll, hebt man die Gegenklinke e aus dem Sperrrad c, greift mit dem Zeigefinger unter den mit den Klinken; d und g aus einem 'Stück gefertigten Hebel /, so dafs die Klinke g in das Sperrrad c eingreift, und bewegt den Hebel / auf und nieder. Soll eine Rechtsdrehung erfolgen, so läfst man die Klinke e in der in Fig. 3 gezeichneten /Stellung, giebt den Hebel/ frei, so dafs er, der Schwerkraft folgend, die Klinket gegen das Sperrrad c drückt, und bewegt den Hebel auf und nieder. : .ΐ Λ

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Vorrichtung zum Runden starker Bleche.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT3495D Vorrichtung zum Rundbiegen starker Bleche Active DE3495C (de)

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DENDAT3495D Active DE3495C (de) Vorrichtung zum Rundbiegen starker Bleche

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DE (1) DE3495C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3242747A (en) * 1964-03-24 1966-03-29 Yale & Towne Inc Ratchet handle for hoist

Cited By (1)

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