DE348100C - Waage - Google Patents

Waage

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DE348100C
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hanging piece
roller
weight
roller body
scales according
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DE1920348100D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

  • Waage Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Wägemaschine mit einem Paar von walzenähnlichen Körpern, denen durch einen unter der Gewichtslast stehenden verschiebbaren Teil und ein an die Walzenkörper exzentrisch zu deren Achsen angreifendes Hängestück entgegengesetzt gerichtete Drehantriebe erteilt - werden, so daß die Walzenkörper in schwingende Bewegung versetzt werden, wenn die auf sie wirkende Last und Gegenlast einander ungefähr ausgleichen.
  • Die Erfindung bezweckt eine solche Aus-' bildung der Waage, daß sie das Gewicht ihrer jeweiligen Belastung mit großer Genauigkeit an einem gleichförmig geteilten Zifferblatt abzulesen gestattet, was dadurch ermöglicht ist, daß die Angriffspunkte des Hängestücks an die Walzenkörper so gelegt werden, daß sie sich bei der Arbeitsbewegung der Walzenkörper aus einer Stellung unterhalb ihrer Drehachsen voneinander fort nach aufwärts bewegen.
  • Da die Anordnung gegen Schwingungen sehr empfindlich ist, ist es praktisch notwendig, sie mit einer Dämpfungseinrichtung besonderer Art zu versehen.. Diese Dämpfungseinrichtung besitzt die Form einer Flüssigkeitsbremse, wie sie an sich bei Waagen der hier in Frage stehenden Art bekannt ist, die aber bei der neuen Waage so ausgebildet ist, daß der in dem Flüssigkeitszylinder bewegte Kolben mit dem Hängestück der Waage, welches das Gegengewicht für die Last bildet oder trägt, verbunden ist. Wenn dann außerdem der Flüssigkeitszylinder mit dem unter der Gewichtslast sich verschiebenden Teil in Verbindung steht, dann wird durch auf solche Weise unter Zwischenschaltung einer Flüssigkeitsbremsung gekuppelten, entgegengesetzt schwingenden Teil eine besonders wirksame Bekämpfung der Schwingungsempfindlichkeit der Waage erreicht, ohne daß eine Komplikation der ganzen Einrichtung eintritt oder die Wägegenauigkeit beeinträchtigt wird.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Waage, wobei einige Teile abgebrochen gezeichnet sind. Abb. 2 ist eine Seitenansicht eines Teils der Abb. i.
  • Abb.3 ist eine Ansicht des als Flüssigkeitsbremse ausgebildeten unteren Endes der Waage in teilweisem Schnitt.
  • 4 ist eine Platte, welche bei der praktischen Ausführung der Waage entweder an einer (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Säule befestigt ist, sofern es sich um eine Plattenwaage handelt, oder die Platte 4 ist an einem Hänger befestigt, wenn es sich um eine Hängewaage handelt. Die Platte 4 hat eine scheibenförmige Erhöhung 5. In dieser Erhöhung ist eine Welle 6 gelagert, welche an ihrem äußeren Ende ein Zahnrad 7 trägt, das mit einer vertikal beweglichen Zahnstange 8 in Eingriff steht, welche die Verlängerung einer später erwähnten Stange bildet.
  • Über die Scheibe 5 ist ein biegsames Band 9 gelegt, welches ebenso wie die später erwähnten Bänder zweckmäßig aus einem Material besteht, welches bei der für die Waage in Frage kommenden Gewichtsbelastung unelastisch und vorzugsweise aus Wolframstahl hergestellt ist und im vorliegenden Fäll eine Dicke von etwa 0,07 mm und eine Breite von etwa 25 mm besitzt. Das Band kann jedoch auch aus irgendeinem sonstigen geeigneten Material bestehen. Das Band 9 legt sich mit seinen Enden zum Teil um walzenartige Verstärkungen io des Hebels i i, mit welchem es fest verbunden ist. Außerdem ist um die Teile io' noch ein Band 12 gelegt und befestigt. Das Band i2 liegt zwischen den Teilern io und dem Band 9 und ist vorzugsweise so, wie in Abb. i dargestellt, angeordnet, wonach die Bänder 9 und 12 in Überdeckung zueinander in Nuten 13 der Teile io eingeklemmt sind. Der Teil des Bandes 12, welcher eine Schleife bildet, trägt, wie bei -i4 angedeutet, eine Rolle 15. Die Rolle 15 ist auf eine Welle 16 aufgesetzt, die an ihren Enden in den oberen Enden der vertikalen Stangen 17 gelagert ist, die in einem gewissen Abstande voneinander und parallel zueinander angeordnet sind. Die unteren Enden, der Stangen 17 sind mit dem oberen Ende eines Zylinders 18 verbunden; der zu diesem Zweck mit vorspringenden Zapfen i9 versehen ist. Die obenerwähnte Zahnstange 8 bildet die Fortsetzung einer der Stangen 17, so daß bei Senkung oder Anhebung des Zylinders 18 die Zahnstange eine entsprechende Bewegung ausführt und infolge des Eingriffs in das Rad 7 die Welle 6 und demzufolge auch. den auf derselben befindlichen Zeiger 2o über dem Zifferblatt 21 einstellt, dessen Einteilung sich über den ganzen Umkreis des Zifferblattes erstreckt. Am Boden. des Zylinders 18 ist eine Stange 22, befestigt, welche in Verbindung mit der Plattform einer Tafelwaage oder der Waagschale einer Hängewaage stehen kann.
  • Die unteren Enden: der Arme i i sind mit den Enden eines Bandes 23 verbunden, von dem das eine Ende fest an dem einen Arm i i sitzen kann, wie auf der Zeichnung bei 24 angedeutet ist, während das andere Ende vorzugsweise einstellbar mit dem anderen Arm i i verbunden ist, beispielsweise vermittels eines einstellbaren Klotzes 25, welcher durch eine Schraube 27, welche durch einen Schlitz 26 in dem Klotz 25 hindurchgreift, auf dem Arm i i festgestellt werden kann. Das Band 23 bildet in seinem mittleren Teil eine Schleife, in welche eine Rolle 28 eingelegt ist. Diese Rolle wird von einer Welle 29 durchsetzt, vermittels: deren sie in einem Bügel 3o gelagert ist, der an dem oberen Ende einer Stange 31 sitzt, die eine Scheibe 32 trägt, welche ein Auflager für Gewichte 33 bildet. Das -untere Ende der Stange 31 ist rnit einem Kolben 34 versehen, welcher lose in dem Zylinder 18 sitzt.
  • Jede Senkung der Stange 22, des Zylinders 18, der Stangen 17 und der Rolle 15 bewirkt einen Zug auf das Band 12, welches bei seiner Abwärtsbewegung die beiden, rollenartigen Teile io in entgegengesetzter Richtung dreht, so daß er dein Gewicht der Teile entgegenwirkt, welche mit den Teilen io verbunden und exzentrisch dazu angeordnet sind. Mit anderen Worten, wenn eine Last auf die Waage aufgelegt wird, welche die untere Stange 22 und die damit verbundenen Teile herabzieht, dann werden die Teile io, wie beschrieben, gedreht mit der Wirkung, daß die Arme i i nach auswärts schwingen und dabei die erwähnten, von dem in eine Schleife gebogenen Bande 23 getragenen Teile anheben.
  • Bei einer in der angegebenen Weise konstruierten Waage kann der Zeiger 2o im wesentlichen genau das Gewicht irgendeines auf die Plattform der Waage gestellten Gegenstandes' angeben innerhalb der Tragfähigkeit der Waage. Das wird unter Verwendung eines gleichförmig geteilten Zifferblattes erreicht, und ohne daß es einer Ausgleichskurve o. dgl. bedarf, was damit im Zusammenhang steht, daß der in eine Schleife gebogene Teil des Bandes 23 die erforderliche Länge und die von der Schleife getragenen Teile das erforderliche Gewicht besitzen, wobei Länge des Bandes und Gewicht der von ihm getragenen Teile von den besonderen Bedingungen abhängen, wie z. B. von der Tragfähigkeit der Waage, dem Gewicht und der Länge der exzentrisch an den Teilen io angebrachten Teile und dem toten Gewicht der Teile, welche von dem Bande 12 getragen werden. Das letztere kann erforderlichenfalls durch Ausprobieren mit verschiedenen Gewichten gefunden werden, wobei der die Einrichtung Untersuchende das Band 23 durch Verstellung des Klotzes 25 verlängert oder verkürzt und Gewichte 33 auf die Scheibe 32auflegt oder von derselben abnimmt, je nach den besonderen Umständen, bis die Länge des Bandes 23 und das von ihm getragene Gewicht derart sind, daß die Bewegung des Zeigers 2o unter dem Einfluß eines auf die Waage aufgelegten Gewichts direkt proportional' dem Gewicht des Gegenstandes ist und daher an dem gleichförmig geteilten Zifferblatt 21 genau das Gewicht des Gegenstandes angibt.
  • Der Zylinder 18 enthält vorzugsweise Öl, worin der Kolben: 34 sich hin und her bewegt, wodurch die Rückkehr der einzelnen Waagenteile in die Normalstellung (Abb. i) ohne störende übermäßige Schwankung erreicht wird, wenn das Gewicht von der Waage entfernt wird.
  • Obwohl im vorstehenden eine besondere Konstruktion der Waage veranschaulicht und beschrieben ist, ist doch die Erfindung auf diese besondere Konstruktion nicht beschränkt, da die Konstruktion mannigfach abgeändert werden kann, ohne daß der Boden der Erfindung verlassen wird.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜCI-IE: i. Waage mit einem Paar oszillierend beweglicher walzenähnlicher Körper (io), denen ein unter der Gewichtslast stehender verschiebbarer Teil (22, 18, 17, 15) und ein an die Walzenkörper (io) exzentrisch zu deren Achsen angreifendes Hängestück (23, 28) entgegengesetzt gerichtete Drehantriebe erteilen, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Angriffspunkte des Hängestücks an den Walzenkörpern (io) so liegen, daß sie sich bei der Arbeitsbewegung der Walzenkörper aus einer Stellung unterhalb von deren Achsen voneinander fort nach aufwärts bewegen..
  2. 2. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hängestück aus einem Gewicht (28, 30, 34 , 33) und einem biegsamen Verbindungsteil (Band 23) besteht, der an die Walzenkörper (io) exzentrisch zu deren Achsen angreift, und der das Gewicht trägt.
  3. 3. Waage nach Anskruch, i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Hängestück gehörige biegsame Band (23) an den an den Walzenkörpern sitzenden Hebeln (ii) angreift.
  4. 4. Waage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da,ß die zum Hängestück gehörigen Gewichte (33) vermittels eines Querstücks (3o) auf dem an= die Hebel (ii) angreifenden Bande (23) aufruht.
  5. 5. Waage nach Anspruch - i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gewichtslast' aufnehmenden Stangen 17 an den Walzenkörper vermittels eines Bandes 12 angreifen, das mit seinen beiden Enden an ,dem Umfang je eines der Walzenkörper (io) befestigt ist.
  6. 6. Waage nach Anspruch i mit Flüssigkeitsbremse zur Dämpfung der Schwingbewegung ihrer Teile, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben der Flüssigkeitsbremse mit dem Hängestück'verbunden ist, welches das Gegengewicht für die Gewichtslast bildet.
  7. 7. Waage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Flüssigkeitsbremse gehörige Zylinder (18) ein Element des unter Gewichtsbelastung verschiebbaren Teils bildet.
DE1920348100D 1920-01-08 1920-01-08 Waage Expired DE348100C (de)

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