DE403623C - Vorrichtung zum Messen des veraenderlichen Fingerdruckes waehrend der Auswuchtung von Flyerfluegeln - Google Patents

Vorrichtung zum Messen des veraenderlichen Fingerdruckes waehrend der Auswuchtung von Flyerfluegeln

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DE403623C
DE403623C DESCH68442D DESC068442D DE403623C DE 403623 C DE403623 C DE 403623C DE SCH68442 D DESCH68442 D DE SCH68442D DE SC068442 D DESC068442 D DE SC068442D DE 403623 C DE403623 C DE 403623C
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DE
Germany
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finger
balancing
measuring
finger pressure
wire
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DESCH68442D
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Darmstadt Maschf GmbH
Carl Schenck AG
Original Assignee
Darmstadt Maschf GmbH
Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/24Flyer or like arrangements
    • D01H7/26Flyer constructions
    • D01H7/30Flyer constructions with guide channels formed in legs, e.g. slubbing flyers
    • D01H7/32Flyer constructions with guide channels formed in legs, e.g. slubbing flyers with pressing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum messen des veränderlichen Fingerdruckes während der Auswuchtung von Flyerflügeln. Die bisher vorgeschlagenen Prüfvorrichtungen für mit Druckfinger versehene Flyerflügel gestatteten lediglich die Feststellung, ob der Flyerflügel ausgewuchtet ist oder nicht, ohne das Zusatzgewicht, welches bei einem unausgewuchteten Flügel dessen Auswuchtung herbeiführen soll, nach Größe und Lage zu ermitteln. Demgegenüber bildet es die Aufgabe der Erfindung, nicht nur das Ausgleichgewicht genau zu bestimmen, sondern zugleich auch den veränderlichen Fingerdruck zu messen.
  • Dies wird gemäß der Erfindung durch eine in der Richtung der Drehachse des Fingers, also exzentrisch zur Drehachse des Flügels, an einem auf der Hauptwelle angeordneten Bügel drehbar gelagerte Scheibe erreicht, auf deren Ansatz der Finger drückt und deren Drehung mittels einer Litze, eines Drahtes oder sonstigen Zugmittels achsial zur Hauptwelle weiterleitbar ist. Einige weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens, die zweckmäßig gleichzeitig mit ihm Anwendung finden, sind im folgenden ausführlicher beschrieben.
  • Eine der zahlreichen möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgedankens ist als Beispiel schematisch auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar stellt Abb. i eine zugleich zum Auswuchten des Flügels und Messen des Fingerdruckes dienende Vorrichtung teilweise im Schnitt von der Seite gesehen dar, während Abb. 2 eine Stirnansicht der Vorrichtung zeigt. Bei dieser Ausführung ist der Flyerflügel a auf die Welle b gesteckt, welche eine Verlängerung der Welle b1 der Auswuchtvorrichtung bildet. Auf diesem Wellenstumpf b sitzt ein Bügel g, welcher an seinem einen Ende drehbar eine Scheibe f trägt. Vorteilhaft liegt die Drehachse f 1 dieser Scheibe in der Richtung der Drehachse dl des Fingers d.
  • Durch diese Anordnung kann die Messung des Fingerdruckes in Abhängigkeit von der Stellung des Fingers erfolgen, gleichgültig, ob die Drehachse des Flügels a ortsfest ist oder, wie dies zum Auswuchten des Flügels erforderlich ist, Pendelbewegungen ausführt. Ebenso wird dadurch, daß die Achse der Scheibe f exzentrisch zur Hauptwelle b und zweckmäßig in Verlängerung der Fingerachse dl liegt, die Ungenauigkeit ausgeschaltet, welche sonst durch das Aufspreizen der Flügelarme infolge der Fliehkraft, also durch eine Gestaltsveränderung des Flügels, eintreten kann.
  • Die Scheibe f kann beispielsweise auf folgende Art durch den Finger d bewegt werden: An der Scheibe f ist ein Mitnehmer e angebracht, auf welchen der Finger bei seiner Drehung einen Druck ausübt. Über den Umfang der Scheibe f ist eine sich nicht dehnende Litze, ein feiner Draht f = o. dgl. gelegt, der durch eine kleine Öffnung b''- in das Innere der Hauptwelle b1 geführt ist. Mit diesem Draht f= ist ein 0uerbolzen k1 verbunden, welcher durch einen Schlitz i der `Felle geführt ist und eine leicht auf dem äußeren Umfang der Welle bewegliche Hülse oder Muffe k mitnimmt. Die `Felle b1 trägt bei i, d. h. an der Stelle, über welche sich die Muffe k verschiebt, zweckmäßig einen Maß= stab beliebiger Art, so daß man bei i aus der Einstellung der Muffe k die räumliche Einstellung des Fingers d erkennen kann.
  • Die Litze oder der Draht f= oder auch die Muffe k steht in Verbindung mit einer gleichfalls achsial in der hohlen Hauptwelle b1 liegenden Zugstange L. Die Verschiebung dieser Stange kann zur Messung des Fingerdruckes verwendet werden, und zwar kann die Messung beispielsweise, wie auf der Zeichnung dargestellt, durch eine Art Federwaage erfolgen. In diesem Falle ist die Zugstange L an eine Schraubenfeder n angeschlossen, wobei zweckmäßig auf das Ende der Stange eine Rändelmutter ytz, gesetzt ist, die mittels eines Federtellers nal o. dgl. auf die Feder .n drückt. Die Stange l selbst wird zweckmäßig in dem Lager o geführt. An Stelle der Feder ta zur Ermittelung des Druckes können auch beispielsweise Gewichte dadurch dienen, daß der Draht f= an dem hinteren (auf der Zeichnung durch die Meßfeder n abgeschlossenen) Ende der Hauptwelle b herausgeführt und über Rollen geleitet wird. An das Ende der Litze kann eine beliebige Wägevorrichtung, z. B. eine Waagschale, zum Aufsetzen von Gewichten angeordnet sein.
  • In dem abgebildeten Ausführungsbeispiel kann die Vorrichtung auf folgende Weise zugleich zum Auswuchten des Flyerflügels r. verwendet werden: Die beiden Lager q, q1 der Hauptwelle sitzen in an sich bekannter Weise auf Blattfedern r, r1 und sind zweckmäßig als Lager mit Kugelbewegung ausgebildet. Bei Benutzung dieser Vorrichtung in der Weise, daß der sich drehende Teil während seines Ganges ebene Pendelschwingungen um einen festen Punkt ausführt, wird wahlweise zweckmäßig die Pendelachse einmal in die Achse der Kugelschale des Lagers q und das andere Mal in die entsprechende Achse des Lagers q1 gelegt. Die Achse b1 und somit der Flyerflügel wird in beliebiger Weise derart in Umdrehung versetzt, daß die Drehzahl oberhalb der sogenannten Resonanzdrehzahl liegt, bei welcher die durch die Wuchtmassen des Flyerflügels a hervorgerufenen Schwingungen mit den Eigenschwingungen des pendelnden Systems in Resonanz geraten. Alsdann wird der Antrieb ausgeschaltet, und die Feststellung derWuchtmasse erfolgt während des Auslaufens der Vorrichtung bei Durchschreiten der Resonanzdrehzahl.
  • Als Antrieb für die Vorrichtung dient zweckmäßig eine Scheibe P, die z. B. als Reibscheibe ausgebildet und durch Andrücken der Antriebsscheibe s an die Scheibe P in Drehung versetzt werden kann. Zweckmäßig ist die Scheibe p in Richtung der Wellenachse b1 verschiebbar angeordnet. Dies hat den Zweck, die gesamte Vorrichtung stets auf die Resonanzdrehzahl leicht einstellen zu können. Da sich mit der Drehzahl die Form des auszuwuchtenden Flyerflügels und somit die Resonanzdrehzahl ändert, ist es notwendig, diese Drehzahl der Form des Flyerflügels anzupassen. Dies kann entweder durch Veränderung der Länge der Blattfedern r, r1 oder durch Achsialverschiebung einer Hilfsmasse erfolgen. Diese Hilfsmasse wird zweckmäßig durch die Scheibe P selbst gebildet, die aus diesem Grunde längs der Welle b1 verschieblich ist.
  • Zum Ausgleich der exzentrisch liegenden Masse der Meßvorrichtung, insbesondere der Scheibe f, ist an dem freien Arm des Bügels eine Masse 1a angeordnet, die zweckmäßig veränderlich oder verstellbar eingerichet ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Messen des veränderlichen Fingerdruckes während der Auswuchtung von Flyerflügeln, gekennzeichnet durch eine in der Richtung der Drehachse des Fingers, also exzentrisch zur Drehachse (dl) des Flügels, an einem auf der Hauptwelle (b1) angeordneten Bügel (g) drehbar gelagerte Scheibe (f), auf deren Ansatz (e) der Finger drückt und deren Drehung mittels einer Litze (f=), eines Drahtes oder sonstigen Zugmittels achsial zur Hauptwelle weiterleitbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem durch den Finger bewegten, achsial zur Hauptwelle liegenden Draht eine über diese Welle leicht verschiebbare Hülse (k) verbunden ist, die sich über einen Maßstab bewegt, während mit dem achsial laufenden Draht zur Messung des Fingerdruckes eine Feder (n) verbunden ist, deren Formänderung ablesbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder ?, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (f°; k, ya) zur Messung des Fingerdruckes in die pendelnd gelagerte @#\"elle der Auswuchtvorrichtung eingebaut ist. Vorrichtung nach Anspruch z oder Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Welle der Auswuchtvorrichtung achsial verschiebliche Masse (p) als Antriebsscheibe ausgebildet ist.
DESCH68442D 1923-08-16 1923-08-16 Vorrichtung zum Messen des veraenderlichen Fingerdruckes waehrend der Auswuchtung von Flyerfluegeln Expired DE403623C (de)

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