DE347744C - Antriebsvorrichtung fuer Gelenkdrehscheiben - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer GelenkdrehscheibenInfo
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- DE347744C DE347744C DE1919347744D DE347744DD DE347744C DE 347744 C DE347744 C DE 347744C DE 1919347744 D DE1919347744 D DE 1919347744D DE 347744D D DE347744D D DE 347744DD DE 347744 C DE347744 C DE 347744C
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Links
- NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N novaluron Chemical compound C1=C(Cl)C(OC(F)(F)C(OC(F)(F)F)F)=CC=C1NC(=O)NC(=O)C1=C(F)C=CC=C1F NJPPVKZQTLUDBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- 241001310793 Podium Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
- B61J1/02—Turntables; Integral stops
- B61J1/04—Turntables; Integral stops of normal railroad type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 26. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 347744 KLASSE 20 g GRUPPE 1
Joseph Vögele Akt-Ges. in Mannheim.
Die Erfindung bezieht sich auf Antriebsvorrichtungen für Gelenkdrehscheiben und Gelenkbühnen.
Im besonderen handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung um solche Gelenkdrehseheiben,
deren Laufrollen in Schwingen lagern. Bei den bekannten Antriebsvorrichtung
gen für diese Gattung von Drehscheiben hat man die die Laufrollen aufnehmenden Schwingen
zugleich als Träger für das das Getriebe aufnehmende Podest verwendet und dementsprechend
die Schwingen genügend weit seitlich, d. h. in der Richtung des Laufringes verlängert,
um das Podest mit dem Getriebe dort anbringen zu können. An dem verlängerten Schwingen-
ende ist dann eine Stützrolle erforderlich. Diese Anordnung ist mangelhaft, weil die Schwingen
eine verhältnismäßig große Länge haben müssen, das Getriebe- und Podestgewicht selbst nur unvollständig
als Adhäsionsgewicht zur Geltung gebracht werden kann und weil bei nicht streng ebenem Laufring die Gefahr 'des Abhebens der
angetriebenen Laufrolle vom Laufring besteht. Die Erfindung vermeidet diese Übelstände
ίο und schafft mit einfachen, billigen Mitteln eine unter allen Umständen wirksame Antriebsvorrichtung
für Drehscheiben der angegebenen Gattung, Das Wesen der Erfindung und die mit
ihr erzielten Fortschritte werden an einem Ausführungsbeispiele erläutert, und zwar zeigt:
Abb. 1 eine schematische Seitenansicht der neuen Antriebsvorrichtung in Verbindung mit
der zugehörigen Schwinge,
Abb. 2 eine Seitenansicht eines Antriebspodestes in Verbindung mit dem zugehörigen
Hauptträgerabschnitt, und
Abb. 3 den zu Abb. 2 gehörigen Grundriß. α bezeichnet eine kurze (nicht verlängerte) Schwinge bekannter Art. mit in ihr gelagerten Laufrollen δ, δ1. «xist eine die Schwinge an den zugehörigen Hauptträger c anschließende lange Gelenkwelle; die Schwinge muß bekanntlich so an den Hauptträgern sitzen, daß die Drehachsen der Laufrollen genau radial zur Drehachse der Drehscheibe stehen. Schon geringfügige Abweichungen ergeben große Bewegungswiderstände.
Abb. 3 den zu Abb. 2 gehörigen Grundriß. α bezeichnet eine kurze (nicht verlängerte) Schwinge bekannter Art. mit in ihr gelagerten Laufrollen δ, δ1. «xist eine die Schwinge an den zugehörigen Hauptträger c anschließende lange Gelenkwelle; die Schwinge muß bekanntlich so an den Hauptträgern sitzen, daß die Drehachsen der Laufrollen genau radial zur Drehachse der Drehscheibe stehen. Schon geringfügige Abweichungen ergeben große Bewegungswiderstände.
Eründungsgemäß ist das Podest d, welches das für die Bewegung der Drehscheibe dienende
Getriebe aufnimmt, als einarmiger Hebelkörper ausgeführt. Die Drehachse dieses Hebels bildet
die Achse der Welle a, auf welcher das Getriebepodest d mit zwei verhätnismäßig weit von einander
abstehenden Anschlußaugen d1, d3· gelagert
ist. Die Belastung el dieses einarmigen Hebels wird durch das Getriebe e gebildet, seine
Abstützung erfolgt bei a2 durch die Schwinge a;
im Ausführungsbeispiel legt sich ein Querträger ds des Hebelpodestes frei auf die
Schwinge α auf. ■■■--
Das einarmige Hebelpodest besitzt eine Reihe von wichtigen Vorteilen: ohne die bekannten
verlängerten Schwingen für die Unterbringung des Podestes bzw. des Getriebes anwenden zu
müssen, sichert das Hebelpodest ein hinreichendes Adhäsionsgewicht für die angetriebene
Laufrolle b1 und damit den zuverlässigen Antrieb der Drehscheibe überhaupt.
Die Schwinge a, die ebenso wie die übrigen mit ihr gleichen Schwingen der Drehscheibe, in der
Werkstatt auf ihre genaue radiale Einstellung geprüft werden muß, läßt sich infolge ihrer
normalen Länge zusammen mit dem zugehörigen Drehscheibenabschnitt auf Eisenbahnwagen
verladen, sie braucht nicht in der Werkstatt abmontiert und an der Baustelle unter
erneuter Prüfung ihrer Radialstellung wieder angepaßt zu werden. Die auf einer langen Gelenkwelle
sitzenden und weit voneinander abstehenden Anschlußaugen d1, d2 in Verbindung
mit der breiten Unterstützung an der Schwinge a verleihen dem Getriebepodest eine gute Lagerung
und eine große Steifigkeit gegen windschiefe Verbiegungen und Verdrehungen; an diesem Übelstand leidet gerade die bekannte,
an kurzen Zapfen sitzende, verlängerteSchwinge. Es ist deshalb besonders zweckmäßig, sowohl
die verlängerte als auch die unverlängerten Schwingen durch mehrere, gegebenenfalls auf
einer langen Welle, verhältnismäßig weit voneinander abstehenden Lageraugen an den Drehscheibenkörper
anzuschließen.
Bemerkt sei noch, daß es keineswegs zum Grundgedanken der Erfindung gehört, die
Drehachse des Hebelpodestes zentrisch zur Schwingenachse anzuordnen, vielmehr können
diese Achsen auch auseinanderfallen, ohne daß hierdurch der Zahneingriff des Triebwerkes gefährdet
wird.
Claims (4)
1. Antriebsvorrichtung für Gelenkdrehscheiben, deren Laufrollen in Schwingen
gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe "zum Drehen der Drehscheibe
auf einem selbständigen Rahmen oder Podest angeordnet ist, das einerseits drehbar
an den Drehscheibenkörper angeschlossen ist und anderseits seine Unterstützung an
der zu dem angetriebenen Laufrad gehörigen Schwinge findet.
2. Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehachse des Antriebspodestes mit der Drehachse der zugehörigen too
Schwinge zusammenfällt.
3. Äusführungsform der Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 1Z, dadurch
gekennzeichnet, daß das Hebepodest vermittels Anschlußaugen auf der gleichen langen Welle sitzt, die auch die das Hebelpodest
abstützende Schwinge an den zugehörigen Hauptträger anschließt.
4. Ausführungsform der Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auch die Schwinge durch mehrere, einen hinreichenden Abstand voneinander
aufweisende Lageraugen auf der Schwingenachse al gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347744T | 1919-10-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE347744C true DE347744C (de) | 1922-01-26 |
Family
ID=6256563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919347744D Expired DE347744C (de) | 1919-10-22 | 1919-10-22 | Antriebsvorrichtung fuer Gelenkdrehscheiben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE347744C (de) |
-
1919
- 1919-10-22 DE DE1919347744D patent/DE347744C/de not_active Expired
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