DE347670C - Einrichtung zum Bewegen der Beine von Spielzeugfiguren - Google Patents

Einrichtung zum Bewegen der Beine von Spielzeugfiguren

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DE347670C
DE347670C DE1920347670D DE347670DD DE347670C DE 347670 C DE347670 C DE 347670C DE 1920347670 D DE1920347670 D DE 1920347670D DE 347670D D DE347670D D DE 347670DD DE 347670 C DE347670 C DE 347670C
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H7/00Toy figures led or propelled by the user
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Bewegen der Beine von Spielzeugfiguren, bei der ein oder mehrere gabelförmige Teile (Beinpaare) um zwei sich kreuzende Achsen pendelnd gelagert sind.
Gemäß der Erfindung ist das Beinpaar als Flachstück ausgebildet und spielt innerhalb eines etwas schräg zur Senkrechten verlaufenden Schlitzes des Figurenkörpers, der ebenfalls als Flachstück ausgeführt ist. Das seitliche Ausschwingen der Beinpaare wird dabei durch Anschläge derselben begrenzt.
Nach einer Ausführungsform sind die Beine durch Schlitze auf ein Mittelstück geschoben, das mit dem Figurenkörper verbunden ist.
Die Zeichnung stellt einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigt die Abb. r eine Seitenansicht einer auf eine Gehfigur angewandten Ausführungsform, Abb. 2 eine Vorderansicht derselben; Abb. 3 ist eine. Seitenansicht einer zweiten AusfUhrungsform, Abb. 4 eine Hinteransicht; Abb. 5 zeigt im Schnitt eine
as dritte Ausführungsform; Abb. 6 und 7 zeigen Einzelheiten dazu; Abb. 8 ist eine schematische Figur zur Erläuterung der Wirkungsweise der einzelnen Teile.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 und 2, welche eine menschliche Figur α1 darstellt, besitzen die Beine α im wesentlichen die Gestalt eines umgekehrten V-artigen Körpers und sind ebenso wie der Figurenkörper als Flachstücke ausgebildet. Das obere Ende a2 ist breiter ausgeführt und mit je einem Ausschnitt zur Bildung von Anschlägen as versehen, welche zur Begrenzung des von den Beinen ausgeführten seitlichen Ausschwingens dienen. Die Figur a1 ist bei α* mit einem Schlitz versehen, der etwas schräg zur Senkrechten von vorn nach hinten verläuft. Um die Beine in den Schlitz einführen zu können, ist das Blech am Bodenteil desselben bei a5 eingeschnitten, so daß an dieser Stelle das Blech zum Zweck des Einschiebens des Beinteiles a2 auseinandergespreizt werden kann. Sind die Beine in die Schlitze eingeführt, so werden die Ränder des Bleches durch Zusammendrücken oder in sonst geeigneter Weise geschlossen. Die Breite des Schlitzest* ist so abgemessen, daß der Teil a2 sich innerhalb desselben sowohl in senkrechter Richtung wie auch quer zur Figurebene frei bewegen kann: Zur Abstützung der Figur a1 sowie . zur Verhinderung einer Schwingbewegung derselben ist ein Verlängerungsstück b vorgesehen, dessen unteres Ende eine solche Breite besitzt, daß die Figur gegen jegliche seitliche Kippbewegung gesichert ist.
Beim Gebrauch dient die Verlängerung gewissermaßen als Griff, indem ihr breites unteres Ende auf die Fläche gedrückt wird, über die sich die Figur bewegt. Damit die Bewegungseinrichtung nach einer der beschriebenen
Ausführungsformen richtig zur Wirkung kommt, ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die folgenden Bedingungen erfüllt werden, wobei auf die schematische Darstellung nach Abb. 8 verwiesen wird.
Zieht man beispielsweise eine senkrechte Linie w von dem Schulterteil der Figur zum Boden, so muß die Mittellinie des Beinteiles vor der Senkrechten stehen, entsprechend der ίο Linie w-x, wenn sich die Beine in einer Richtung quer oder im wesentlichen quer zum Körperteil befinden. So wie aber die Beine eine Lage in der Längsrichtung des Körpers einnehmen, muß sich auch die Lage der Mittellinie nach rückwärts hinter die senkrechte verschieben, gemäß der Linie -w-y. Das vordere Bein kann also den vom Boden abgelegenen Punkts erreichen, während das Gesamtgewicht noch auf dem rückwärtigen Bein.bei ao s1 ruht. Alsdann schwenkt die Mittellinie von w-s nach w-y über, wodurch das vordere Bein auf den Boden zu stehen kommt und das hintere Bein bei z1 gehoben wird.
In der Anordnung nach Abb. 3 und 4 ist die Figur mit vier Beinen bzw. zwei Beinpaaren versehen, von denen ein jedes die in den Abb. 1 und 2 dargestellte Form aufweist und in derselben Weise in den Körper c der Figur eingeschoben ist. Zur Sicherung gegen seitliche Schwingung ist der Körper e an einem Karren c1 angebracht, dessen Räder starr mit einer Welle c2 verbunden sind.
Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung dienen die Vorderbeine des Tieres zur Abstützung des Körpers c, während die Hinterbeine derart angebracht sind, daß sie wohl den Boden berühren, um sich zu betätigen, dabei aber nicht zur Abstützung der Figur beitragen. Es können auch zwei Tierfiguren miteinander derart verbunden werden, daß sie sich gegenseitig abstützen, ohne daß dabei ein weiteres Stützmittel, wie z. B. ein Karren, vorgesehen werden braucht.
Bei den zweibeinigen Figuren kann das Stützmittel entweder die Gestalt eines Gefährts haben, oder es kann eine zweite Gehfigur mit der ersten vereinigt werden; das Stützmittel kann aber auch sonst irgendeine beliebige Form haben. Bei vierbeinigen Figo guren, bei denen sich eine Stütze von der vorbeschriebenen Art als ungeeignet odef unpassend erweist, z. B. wenn es sich um ein.
[ Schwein oder sonst eine Tierfigur handelt, an die nicht ohne weiteres ein Wagen o. dgl. angeschlossen werden kann, können die Vorderbeinein der vorbeschriebenen Weise angeordnet und die Hinterbeine genügend auseinandergespreizt werden, um die Figur zu stützen und gleichzeitig eine Schwungbewegung auszuführen, die den Anschein des Gehens erweckt, ohne daß dabei der Körper zu Fall kommt.
Der bewegliche Teil der Figur kann mit Ansätzen versehen sein, die den Kopf, die Arme oder auch sonstige Teile der Figur darstellen sollen und an den Bewegungen teilnehmen können. Ferner kann der Ansatz mit dem beweglichen Teil aus einem Stück bestehen. Auch kann der Mechanismus offen oder in irgendeiner Weise umkleidet oder umkapselt sein.
Bei der Ausführungsform nach Abb. S bis 7 sind die mit d bezeichneten Beine mit einem Schlitz iü1 versehen, mit dem sie auf ein Mittelstück d2 (Abb. 7) aufgeschoben werden, das mit der Figur verbunden wird, Das obere Ende der Platte d2 ist mit einem Ausschnitt zur Bildung von Ansätzen ds versehen, die als Anschläge zu dem angegebenen Zweck dienen. An ihrem unteren Rande ist die Platte mit Aussparungen d* versehen. Die Platte wird in einer in dem Figurenkörper vorgesehenen schrägen Ausnehmung angebracht. Das Gesamtbild der Teile nach ihrer Vereinigung ist in der Abb. 5 veranschaulicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Einrichtung zum Bewegen der Beine von Spielzeugfiguren, bei der ein oder mehrere gabelförmige Teile (Beinpaare) um zwei sich kreuzende Achsen pendelnd gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Beinpaar als Flachstück ausgeführt und innerhalb eines etwas schräg zur Senkrechten verlaufenden Schlitzes (α*) des ebenfalls als Flachstück ausgebildeten Figurenkörpers spielt, wobei Anschläge (as) am erstgenannten Flachstück das seitliche Ausschwingen begrenzen.
  2. 2. Beinpaar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (d) mittels Schlitzes (d1) auf ein mittleres Stück (d2) aufgeschoben sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920347670D 1919-02-05 1920-02-14 Einrichtung zum Bewegen der Beine von Spielzeugfiguren Expired DE347670C (de)

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