DE347277C - Verfahren zur Herstellung besonders widerstandsfaehiger Reserven - Google Patents

Verfahren zur Herstellung besonders widerstandsfaehiger Reserven

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DE347277C
DE347277C DENDAT347277D DE347277DD DE347277C DE 347277 C DE347277 C DE 347277C DE NDAT347277 D DENDAT347277 D DE NDAT347277D DE 347277D D DE347277D D DE 347277DD DE 347277 C DE347277 C DE 347277C
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reserves
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particularly resistant
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phenol
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Sanofi Aventis Deutschland GmbH
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Leopold Cassella et Cie GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P5/00Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
    • D06P5/12Reserving parts of the material before dyeing or printing ; Locally decreasing dye affinity by chemical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung besonders widerstandsfähiger Reserven. Zum Reservieren beim Färben, Drucken oder Beizen sind bis jetzt - mit Ausnahme der sogenannten Fett- und Wachsreserven -meist Druckfarben mit wasserlöslichen Verdickungsmitteln benutzt worden, die nur kaltes oder lauwarmes Färben oder Beizen gestatten.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Kondensationsprodukte von Phenolen mit Aldehyden hervorragend gute Reserven ergeben, die auch gegen warme Farb- oder Beizbäder widerstandsfähig sind.
  • Als Kondensationsprodukte kommen sämtliche wasserunlösliche Produkte in Betracht, die durch Einwirkung von Aldehyden und ihrer Polymere auf Phenole oder deren Homologe und Derivate entstehen.
  • Den wasserunlöslichen Kondensationsprodukten können lösend wirkende Substanzen, wie Glyzerin, Alkohol, Phenol, Essigsäure, Azeton, Natronlauge, Türkischrotöl usw., und ebenso mechanisch oder chemischreservierend wirkende Metallsalze beigefügt werden. Beispiel z.
  • Man druckt das aus Phenol und Formaldehyd erzeugte Kondensationsprodukt direkt auf oder stellt folgende Druckpaste daraus her: 150 9 Kondensationsprodukt aus Phenol und Formaldehyd werden mit 250 ccm Essigsäure 5oprozentig, 50 g Zinkweiß, 5o g Kaolin aufgekocht und erkalten lassen. Alsdann werden nochmals 5o bis roo g des vorgenannten Kondensationsprodukts unter gutem Umrühren zugegeben. Die Reserve wird auf Baumwolle aufgedruckt und die Ware dann mit Schwefel-oder Küpenfarben ausgefärbt. Nach dem Färben wird die Ware durch ein schwach finit Natronlauge versetztes heißes Bad passiert und zum Schluß gut gespült.
  • Beispiele. 6o g Kondensationsprodukt aus Phenol und Hexamethylentetramin, rooccm Eisessig oder 150 ccm Essigsäure 5oprozentig, 2o g Zinkweiß, 40 g Kaolin, 5 ccm Glyzerin werden durch Erwärmen gelöst.
  • Die Reserve wird auf Wolle oder Seide aufgedruckt, überfärbt und dann gut gewaschen.
  • Die gleichen Reserven wirken auch schützend für das nachherige Beizen oder für die nachherige Behandlung mit Säuren oder Alkalien und ebenso können sie auch auf bereits vorgebeizte oder vorbehandelte Ware benutzt werden.
  • Die Reserven kommen in gleicher Weise für pflanzliche wie für tierische Fasern oder sonstige Natur- und Kunststoffe in Betracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung besonders widerstandsfähiger Reserven, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Einwirkung von Aldehyden und ihrer Polymere auf Phenole oder deren Homologe und Derivate entstehenden wässerunlöslichen Kondensationsprodukte auf pflanzliche wie tierische Fasern oder auf sonstige Natur-und Kunststoffe aufgetragen werden.
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