DE34645C - Vorrichtung zum Ab- und Aufwinden von Angelschnüren - Google Patents

Vorrichtung zum Ab- und Aufwinden von Angelschnüren

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DE34645C
DE34645C DENDAT34645D DE34645DA DE34645C DE 34645 C DE34645 C DE 34645C DE NDAT34645 D DENDAT34645 D DE NDAT34645D DE 34645D A DE34645D A DE 34645DA DE 34645 C DE34645 C DE 34645C
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DE
Germany
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drum
rewinding
unwinding
fishing lines
fishing
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Expired
Application number
DENDAT34645D
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English (en)
Original Assignee
J. calder in Dundee, Grafsch. Forfar, Nord-Britannien
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE34645C publication Critical patent/DE34645C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/02Brake devices for reels
    • A01K89/033Brake devices for reels with a rotary drum, i.e. for reels with a rotating spool
    • A01K89/046Manual pressure control
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/015Reels with a rotary drum, i.e. with a rotating spool
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/015Reels with a rotary drum, i.e. with a rotating spool
    • A01K89/016Fly reels, i.e. with a stub shaft support

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Fishing Rods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung an Angelruthen betrifft eine Vorrichtung zum Auswerfen und Einziehen der Angelschnur.. Zu diesem Ende bringt der Erfinder am Griffende der Ruthe zwei Hebel an, deren oberer mittelst des Daumens und deren unterer mit dem Zeigefinger in Bewegung gesetzt wird und deren untere Enden, zu gezahnten Segmenten ausgebildet, mit einem beiden gemeinsamen, auf der Achse der Schnurtrommel gelagerten Zahnrad in und aufser Eingriff gebracht werden können. Beide Hebel werden dann bei Aufhören des Fingerdruckes durch Federn schnell zurückgezogen, wobei sie das obige Zahnrad und damit die Schnurtrommel in entsprechender Richtung in schleunige Drehung versetzen und damit das augenblickliche Auswerfen oder Einziehen einer .,gewollten Länge der Schnur gestatten, je nachdem der Angelnde den Daumen oder den Zeigefinger der die Ruthe haltenden Hand auf den zugehörigen Hebel wirken läfst.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Seitenansicht der Angelruthe mit dem durch Wegnahme der Deckplatte offen gelegten Mechanismus,
Fig. 2 einen Verticalschnitt durch denselben, Fig. 3 die rechtsseitige Aufsicht und
Fig. 4 eine Bremsvorrichtung.
Der die Schnurtrommel tragende Rahmen besteht aus dem Deckel A mit dem Umfangsflantsch a. Concentrisch mit A liegt ein geflantschter Ring B, welcher durch Stifte oder Stehbolzen C mit jenem verbunden ist. Zwischen A und B ist die aus den Platten d d3 bestehende Schnurtrommel D frei auf der gleichfalls frei beweglichen Spindel E gelagert.
Auf der A gegenüberliegenden Seite ist an D das Zahnrad d1 befestigt; auf derselben Seite befinden sich die beiden verzahnten Segmente F und G, welche an Armen f bezw. g sitzen, die bei λ2 nach aufsen treten und daselbst bei /] g] beweglich am Deckel A befestigt sind. Die - Arme f und g verlängern sich über ihre bezw. Drehpunkte hinaus, und zwar f nach oben über den Griff H und g seitwärts unterhalb des letzteren. Beide Arme sind durch Querstücke f'2 bezw. g2 mit den Armen f3 und g3 verbunden, Fig. 1 und 2, welche fl und gl gegenüber am Ring B ebenfalls drehbar befestigt sind, so dafs die Arme/ und g sich gemä'fs dem Druck bewegen, welcher auf die QuerstUcke f3 bezw. g3 mittelst des Daumens bezw. Zeigefingers ausgeübt wird. Die beiden Arme f und g sind so lang gemacht und dabei so geformt, dafs sie leicht vom Daumen bezw. Zeigefinger der den Griff H umfafst haltenden Hand, der erstere abwärts, der letztere aufwärts, bewegt werden können. Ferner sind auf der Innenseite des Deckels A bei il bezw. i3 Federn i1 bezw. i2 befestigt, welche die Segmente beständig in die normale Lage zu ziehen streben. Drückt man den Hebel f gegen seine Feder il aus der Verticalen gegen den Stiel, so fällt das Segment F in das Zahnrad dl ein; läfst man nun den Hebel f los, so zieht die Feder il denselben plötzlich in die Anfangslage zurück, wobei er das Rad d1 und damit die Trommel D in schnelle Drehung versetzt, und zwar in solcher Richtung, dafs die Schnur abgerollt wird. Analog ist die Wirkung des Hebels g mit Feder i2, nur dafs hier die Schnur wieder
aufgerollt wird. An dem Verbindungsstück g^ der Arme g ga ist zum bequemen Anlegen des Zeigefingers eine Auflage J befestigt.
Anstatt zwei Hebel, wie f und g, zur Mittheilung zweier entgegengesetzten Rotationsbewegungen an der Trommel D anzuordnen, kann man, wie für manche Zwecke vortheilhaft, auch nur einen in Combination mit dem Zahnrad d1 anwenden, ohne deshalb aus dem Rahmen dieser Erfindung zu treten.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen, ist auf der Kante des Ringes B eine aus dem Knopf k und der Spiralfeder kl bestehende Bremse angeordnet, welche auf den an der Scheibe <f3 der Trommel D vorgesehenen Flantsch d2 wirkt, um die Bewegung der Trommel aufzuheben bezw. zu verzögern.
Die Trommelspindel E ist zweckmäfsig so angeordnet, dafs sie frei durch die Trommel hindurchgeht; sie wird an ihren Enden durch die Köpfe e1 der in sie eingeschraubten Stifte e am Herausrutschen gehindert.
Um das Auf- oder Abwickeln der Schnur auch in gewöhnlicher Weise zu ermöglichen, ist an die aufsen liegende Trommelscheibe d3 an deren Peripherie ein Handgriff L angebracht.
Anstatt der eben beschriebenen Bremse kann man auch die in Fig. 4 dargestellte benutzen, gemä'fs welcher auf den Segmenten F und G statt des ersten Zahnes ein federndes Stück aus Stahl oder anderem passenden Material f5 bezw. g·5 so angeordnet ist, dafs es mit Reibung gegen die Zähne von dl wirkt, wenn die Arme / und g in die normale Lage zurückgekehrt sind. Anstatt durch Verzahnung könnte man das Rad d1 und die Segmente F und G auch durch Reibung auf einander wirken lassen, indem man die wirkenden Flächen aus Gummi etc. herstellt.
Die Wirkung der Theile in Bezug auf die Länge der ab- bezw. aufzuwindenden Schnur kann durch Bemessung des von beiden oder dem einen Hebel beschriebenen Kreisbogens regulirt werden.
Die Vorrichtung kann ebensowohl mit der rechten als mit der linken Hand in Thätigkeit gesetzt werden und dies ohne Handwechsel beim Halten der Angelstange mit beiden Händen!
Zu bemerken ist noch, dafs, obschon der Zeichnung gemä'fs die Trommel D auf einer sich ebenfalls drehenden Achse läuft, der den wesentlichen Theil der Erfindung ausmachende Mechanismus ebensowohl auch mit Angelruthen gewöhnlicher Construction benutzt werden kann und sich die Vorrichtung auch an beiden Seiten der Ruthe anbringen läfst.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . An Angelruthen ein Mechanismus zum Ab- und Aufwinden der Angelschnur, bestehend aus einem oder zwei Hebeln f bezw. g mit Zugfedern i1 bezw. P in Verbindung mit einem auf der Aufwindetrommel D befestigten Zahnrad d1 behufs Mittheilung einer schnellen Drehbewegung an die Trommel D, Fig. ι bis 3.
  2. 2. Bei der unter 1. beschriebenen Vorrichtung in Verbindung mit den gezahnten Segmenten F und G und dem Zahnrad d1 Bremsen fs 5 zum Arretiren oder Verlangsamen der Bewegung der Trommel D, Fig. 4·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34645D Vorrichtung zum Ab- und Aufwinden von Angelschnüren Expired DE34645C (de)

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DE34645C true DE34645C (de) 1900-01-01

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