DE344684C - Fangvorrichtung an Feuermeldern, um den Arm des Alarmierenden festzuhalten, bestehend aus Fanghebeln, welche beim Anziehen des Zugriegels ausgeloest werden und den Arm des Alarmierenden umfassen - Google Patents

Fangvorrichtung an Feuermeldern, um den Arm des Alarmierenden festzuhalten, bestehend aus Fanghebeln, welche beim Anziehen des Zugriegels ausgeloest werden und den Arm des Alarmierenden umfassen

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DE344684C
DE344684C DE1920344684D DE344684DD DE344684C DE 344684 C DE344684 C DE 344684C DE 1920344684 D DE1920344684 D DE 1920344684D DE 344684D D DE344684D D DE 344684DD DE 344684 C DE344684 C DE 344684C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/12Manually actuated calamity alarm transmitting arrangements emergency non-personal manually actuated alarm, activators, e.g. details of alarm push buttons mounted on an infrastructure

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

Fangvorrichtungen änFetteitmeldteni, welche
beispielsweise aas zwei Fangiieibeln bestehen,
- die den Alarmierenden festhalten-, um ein unbefttgtes Ah.TiHiees.il der Feuerwehr zu verhafen, sind an sich belcaiait geworfen.
Gegenstand. <fer vorliegende» Erfindung ist ntttt eine gleiche Fangvöriefttungv bei der aber msbesomdere die Faßgrofräelitaiig" aus zwei horizontalen und einem von unten nach oben ίο also vertikalfedernd' zusammensdhlagbafen Hebeln mit entsprechenden Endklauen besteht. Durch das Zusammenwirken dieser drei Hebel wird gegenüber den Fangvorrichtungen-[ mit zwei horizontalen Fanghebeln insofern eine größere Fangsieherfieit -erzielt, weil der
Arm des Alarmierenden auch von unten gefaßt wind, so daß ein Zurückziehen dee Armes fast ausgeschlossen ist. Im übrigen arbeitet die Fangvorrichtung ähnlich den bekannten, & h. sobald an dem Griff des Feuermelders gezogen wttfd, "Werden gleichzeitig mit dem Vorzielfeti des Griffes Sperrhebel ausgelöst, welche bisher die Fangarme entgegen einem Federdruck in der zurückgeschlagenen Stellung festhielten. Die Fangarme schlagen dan» tim den Arm des Alarmierenden zu-
sanimen, zu welchem Zwecke sie auch eine entsprechende Form haben, um den Arm bzw. das Handgelenk im zusammengeschlagenen Zustand gut umfassen zu können. In dieser Stellung sichern sie sich dann wieder durch "Schnapphebel, welche nur durch einen besonderen Schlüssel so angehoben werden können, daß die Fangarme wieder frei werden und zurückgedrückt werden können, um den festgehaltenen Arm loszulassen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des besagten Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι einen Mittelvertikalquerschnitt durch den Feuermelder bzw. durch die darin angebrachte Fangvorrichtung, letztere in Offenstellung,
Abb. 2 eine Vorderansicht der zusammengeschlagenen Fangvorrichtung. ι ist das Gehäuse des Feuermelders mit der vorderen öffnung 2 zum Einführen der Hand bzw. des Armes. Hinten an der Gehäusewand sind zu beiden Seiten, um Scharniere 3 drehbar, zwei Hebel4 angebracht. Vorn an den Hebeln sitzen die eigentlichen Fangklauen 5. Dieselben sind hohl und haben vorn eine Ausnehmung 6. Unten sind die Fangklauen gewölbt, um sich der oberen Hälfte des Armes anzupassen. In die linke Klaue (s. Abb. 2) ist ein federnd nach unten gedrückter Schnapphebel 7 mit wid'erhakenartigem Ende eingesetzt. Dieses Ende steht aus der Ausnehmung 6 heraus, wird beim Zusammenschlagen der Klauen 5 einen Augenblick hochgedrückt und schnappt d'ann durch ! die Ausnehmung 6 der rechten Klaue in diese ! derart ein, daß die beiden Klauen 5 nicht wie- \ der zurückgedrückt werden können. Das Zu- ! sammenschlagen der Hebel 4 bzw. Klauen 5 wird durch hintersetzte Blattfedern 8 erreicht. Für gewöhnlich werden die Blattfedern 8 oder evtl. auch die Hebel 4 durch federnd vorgedrückte Gabelhebel 9 festgehalten, welche um 10 drehbar sind und zwischen Winkel- I stücken 11 geführt werden. Außerdem sind ! durch die Gabelhebel 9 leicht verschiebbare ; derart gebogene Stangen 12, welche an einem Zugriegel 13 befestigt sind, gesteckt, daß beim ! Anziehen des Zugriegels 13, um zu alarmieren, die gebogenen Stangen 12 die Gabelhebel 9 hochdrücken, so daß sie die Federn 8 bzw. Hebel 4 freigeben. Die Federn 8 drücken dann sofort die Hebel4 bzw. Klauen 5 zusammen. Von unten wind'"der Arm bzw. das Handgelenk durch einen ähnlichen, um 14 drehbaren Hebel 15 mit HoMklaue 16 umschlossen. Auch diese Klaue hat innen einen Schnapphebel 17, ähnlich dem beschriebenen Schnapphefeel 7. Diester Schnapphebel 17 tritt ebenfalls durch eine Ausnehmung 18 in der Klaue 16 heraus und schnappt in eine untere Ausnehmung 18 der rechten Klaue 5 derart ein, daß auch die untere Klaue 16 nicht wieder zurückgedrückt werden kann, um die Hand zu befreien. 19 ist eine Feder, welche .bestrebt ist, den Hebel 15 hocbzuidrücken. Aber auch hier wird die Feder 19 für gewöhnlich durch einen um 20 drehbaren Gabelhebel 21 am Hochdrücken verhindert, weil der Gabelhebel mit seinen Zinken die Feder 19 beiderseits umfaßt. Gleichzeitig mit dem Hochziehen der Hebel 9, wird auch der Hebel 21 zurückgezogen, weil durch denselben ebenfalls eine derart gebogene und mit dem Zugriegel 13 verbundene Stange 22 gesteckt ist, daß beim Anziehen des Zugriegels die Biegung der Stange 22 den Gabelhebel 21 von der Feder 19 abzieht. " Der Arm sitzt dann in der mit 23 bezeichneten Öffnung, welche die drei zusammengeschlagenen Klauen in der Mitte bilden. Um nun den verschiedenen Armdicken Rechnung zu tragen, können für den Hebel 7 bzw. 17 in den gegenüberstehenden Klauen kammartige Einschnapprasten vorgesehen sein. Der Widerhaken am Ende der Hebel 7 bzw. 17 setzt sich dann gerade in d'ie Rast ein, welche in dem Augenblick dem Widerhaken gegenübersteht, wenn die Klauen 5,16 das Armgelenk gut schließend umfaßt haben. So soil ζ. Β. 24 eine solche zAveizinkige Rast für den Hebel 17 darstellen. Wie in der Einleitung schon gesagt, lassen sich die Hebel 7 bzw. 17 durch besondere Schlüssel, welche im Besitz der Feuerwehr sind und durch die Schlüssellöcher 25 bzw. 26 eingeführt werden, wieder so hoch heben, daß die Klauen 5, 16 nicht durchgedrückt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fangvorrichtung an Feuermeldern, um den Arm des Alarmierenden festzuhalten, bestehend aus Fanghebeln, welche beim Anziehen des Zugriegels ausgelöst werden und den Arm des Alarmierenden umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fangvorrichtung aus zwei horizontal zusammenschlagenden Hebeln (4) in Verbindung mit einem von unten nach oben vertikal schlagenden Hebel (15) besteht, um durch Zusammenwirken dieser drei Hebel eine größere Fangsicherheit zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920344684D 1920-07-09 1920-07-09 Fangvorrichtung an Feuermeldern, um den Arm des Alarmierenden festzuhalten, bestehend aus Fanghebeln, welche beim Anziehen des Zugriegels ausgeloest werden und den Arm des Alarmierenden umfassen Expired DE344684C (de)

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DE1920344684D Expired DE344684C (de) 1920-07-09 1920-07-09 Fangvorrichtung an Feuermeldern, um den Arm des Alarmierenden festzuhalten, bestehend aus Fanghebeln, welche beim Anziehen des Zugriegels ausgeloest werden und den Arm des Alarmierenden umfassen

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