DE343801C - Eisenbahnkupplung - Google Patents
EisenbahnkupplungInfo
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- DE343801C DE343801C DE1920343801D DE343801DD DE343801C DE 343801 C DE343801 C DE 343801C DE 1920343801 D DE1920343801 D DE 1920343801D DE 343801D D DE343801D D DE 343801DD DE 343801 C DE343801 C DE 343801C
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- coupling
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/10—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
- B61G1/12—Operating devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 8. NOVEMBER 1921
DEUTSCHES REICH
REICH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 343801 KLASSE 2Oe GRUPPE 9
August Brendel in Halle a. d. S.
Eisenbahnkupplung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1920 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Eisenbahnkupplung· mit öse und von der Seite aus
steuerbarem Zangenglied. Gemäß der Erfindung trägt jedes Kuppelglied eine geschlossene,
senkrecht stehende Öse sowie·ein wagerecht liegendes, zweiteiliges Zangenglied,
dessen einer, unter Wirkung einer Feder stehender Zangenschenkel durch einen Keil gesteuert wird, welcher von der Seite
her mittels einer Welle nebst Exzenter in der
Längsrichtung verschiebbar ist. Die Kupplung bzw. Entkupplung geschieht durch an
beiden Wagensriten angeordnete Steuerhebel, die zum Zweck gleichzeitigen Auslösens der
d'e Steuerhebel sichernden Sperrklinken •durch · einen Drahtzug· miteinander verbunden
sind.
In der Zeichnung zeigt Abb. ι eine Ansicht, Abb. 2 eine Draufsicht der Kupplung;
ίο Abb. 3 stellt den Steuerhebel dar.
Das Kuppeliglied α ist um die Achse b
seitlich ausschwingbar gelagert und infolge ■der Feder c in 'der Längsrichtung verschiebbar.
Am vorderen Ende trägt das Kuppelglied ο eine geschlossene, senkrecht stehende
Öse d, neben der ein aus zwei Teilen bestehendes, wagerecht liegendes Zangenglied' e
angeordnet ist, dessen einer Zangenschenkel am Kuppelglied α befestigt ist. Der andere
so Schenkel wird von einem Arm/ getragen,
der in dem Gelenk g schwingend an dem Kuppelglied α angebracht ist und durch eine
Blattfeder stets nach außen gedrückt wird. Die zusammenstoßenden Enden der1 Schenkel
des Zangengliedes e sind' derart ausgebildet, d'aß in eine Versenkung des einen Schenkels
eine Spitze des anderen eintritt, wodurch die Widerstandsfähigkeit erhöht wird. Das
Kuppelglied α ist in einem rechteckigen Gehäuse gelagert, d'as in einem Längsschlitz i
der Pufferbohle k seitlich verschiebbar ist und durch Federn in der mittleren Stellung
gehalten wird. Der Arm f wird durch einen Keil I gesteuert, dbr mit dem Ring
eines Exzenters» unter Zwischenschaltung eineis Kardängelenkes in Verbindung steht
und mittels des Exzenters m in der Längsrichtung verschiebbar ist. Das Exzenter
sitzt auf einer Welle n, an deren Enden die Steuerhebel 0 sitzen. Oben an jedem Steuerhebel
ist eine schwingende Sperrklinke ρ angeordnet, ihr gegenüber eine ebenfalls
schwingende Auslösklinke q, welche durch einen Drahtz-ug r, der durch! idliie hohle
Welle η hindurchgeht, mit der Sperrklinke^»
des auf der anderen Wagenseite liegenden Steuerhebels 0 in Verbindung· ist. Die Sperrklinke
p greift in einen Zahnkranz j ein. Drückt man den Auslöshebel der Sperrklinke
p sowie Auslösklinke q zusammen, so wird1 durch den Drahtzug r des letzteren
die Sperrklinke des an der anderen Wagenseite angeordneten Steuerhebels 0 ausgelöst.
Dadurch werden beide Steuerhebel frei und die Welle η kann entsprechend gedreht werden.
Infolgedessen wirf mittels des Exzenters m der Keil I zurückgezogen, so daß
sich das Zängenglied unter der Wirkung seiner
Feder öffnet. Sind die Wagen zusammengefahren, so wird der Steuerhebel 0 umgelegt,,
wodurch das Exzenter den Keil vorschiebt und dlas Zangenglied e schließt, das
nun in, die senkrecht stehende öse d des Wagens
eingreift.
Um -■ auch Wagen mit der j etzigen Kupplung kuppeln zu können, ist das Kuppelglied
α mit einem Zughaken versehen, der durch das Gehäuse h nach unten heraustritt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Eisenbahnkupplung mit Öse und von der Wagenseite aus steuerbarem Zangenglied, gekennzeichnet durch, ein abgefedertes und seitlich ausschwingbares Kuppelglied' (α), dlas eine geschlossene, senkrechte Öse (d) sowie ein wagerecht liegendes, zweiteiliges Zängengliedi (e) trägt, dessen einer, unter der Wirkung einer Feder1 stehender Zangenschenkel durch einen Keil (ΐ) gesteuert wird der von der Seite her mittels einer Welle (n) nebst Exzenter (m) in der Längsrichtung verschiebbar ist.
- 2. Eisenbahnkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (α) nebst dem Keil (I) in einem Gehäuse (Ii) lagert, das in einem Längsschlitz (i) der Pufferboble seitlich verschiebbar ist.
- 3. Eisenbahnkupplung nach Anspruch. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an jeder Wagenseite vorhandene Steuerhebel (0) der Welk (») neben einer Sperrklinke (ρ) eine Auslösklinke (g) trägt, die durch Drahtzug (V) mit der Sperrklinke des an der anderen Wagenseite liegenden Steuerhebels verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE343801T | 1920-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343801C true DE343801C (de) | 1921-11-08 |
Family
ID=6248089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920343801D Expired DE343801C (de) | 1920-08-24 | 1920-08-24 | Eisenbahnkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343801C (de) |
-
1920
- 1920-08-24 DE DE1920343801D patent/DE343801C/de not_active Expired
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