DE250228C - - Google Patents

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DE250228C
DE250228C DE1910250228D DE250228DD DE250228C DE 250228 C DE250228 C DE 250228C DE 1910250228 D DE1910250228 D DE 1910250228D DE 250228D D DE250228D D DE 250228DD DE 250228 C DE250228 C DE 250228C
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plow
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cart
plows
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DE1910250228D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/06Animal-drawn ploughs without alternating possibility, i.e. incapable of making an adjacent furrow on return journey, i.e. conventional ploughing
    • A01B3/12Two-wheel beam ploughs

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
AUGUST VENTZKI in GRAUDENZ:
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1910 ab.
Es sind Karrenpflüge bekannt, bei denen die Selbstführung mittels zweier Ketten derart bewirkt wird, daß diese Ketten den Pflug an seitlich am Pflugbaum angebrachten Auslegern, die etwa in der Mitte des Pflugbalkens befestigt sind, gegen Umfallen halten. Diese Einrichtung bringt den Nachteil mit sich, daß der Pflugbaum ungewöhnlich stark beansprucht wird und besonders auch seitliche Durchbiegungen erleidet, wenn durch irgendeinen Umstand nur eine Kette in Wirksamkeit tritt, z.B., wenn ein Widerstand an einer Seite des Schares den Pflug zum Herauskippen zwingen will. In diesem Falle wird die eine Kette lose, während die andere den frei tragenden Pflugbaum seitlich zu verbiegen bestrebt ist. Es sind ferner auch Karrenpflüge bekannt, die nur mit einer Kette in der Führung gehalten werden; diese besitzen aber ein Universalgelenk, welches nach der einen Seite einen Ruhepunkt hat. Solche Pflüge können nur nach der dem Ruhepunkt entgegenliegenden Seite umgelegt werden.
Schließlich sind auch solche Karrenpflüge bekannt, bei denen ein gerader Pflugbaum nur durch eine Kette mit der Vorderkarre verbunden ist. Bei diesen Pflügen kann zwar eine ähnliche Selbstführung wie mit dem neuen Pfluge erreicht werden, jedoch ist die Gefahr des Umkippens des Pfluges größer, weil die auf das Schar wirkenden seitlichen Kräfte an einem langen Hebelarm wirken; beim Erfindungsgegenstande wird dieser Nachteil durch die Kröpfung des Pflugbaumendes nach unten und durch die Anordnung der geraden Auflageplatte an diesem durchgekröpften Ende beseitigt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstahdes dargestellt.
Der Pflugbaum α weist an seinem vorderen Ende eine Durchkröpfung g auf. Das etwa horizontal verlaufende Ende dieser Durchkröpfung ist mit einer breiten Platte b fest verbunden. Diese Platte liegt während der Arbeit des Pfluges in ihrer ganzen Breite auf dem Sattel c, der wiederum auf der Achse d verschiebbar befestigt ist. Die Achse d bzw. die Karre des Pfluges ist nun durch die kurze Kette e derart mit dem Pflugbaum lose verbunden, daß diese Kette einerseits an dem Zughaken f, andererseits mittels des einstellbaren Schenkels an den Baum angreift. Vermöge der Durchkröpfung des Pflugbaumes g ist man in der Lage, die Kette sehr kurz anzuordnen und ihr eine starke Neigung gegen die Wagerechte, etwa 30 bis 45 °, zu geben. Durch die stark geneigte Anordnung der Kette wird nun beim Zug naturgemäß eine große Anpressung des Pflugbaumes α auf den Sattel c bewirkt. Die breite Auflageplatte b läßt nun ein Kippen des Pfluges nicht eher zu, als bis der Zug der Spanntiere aufhört. Dadurch aber, daß der Pflugbaum von der Kette e sehr kurz und stets nur hochkantig gefaßt wird, ist die Gefahr des Verbiegens des Baumes auch bei sehr starkem senkrechten Druck ausgeschlossen.
Durch die kurze Anordnung der oben be-
schriebenen Verbindung entsteht aber noch ein anderer sehr bedeutender Vorteil gegenüber den üblichen Karrenpflügen. Mit diesen kann man nämlich nicht kurz umwenden, ohne daß der Pflug umkippt oder durch ungebührliche Beanspruchung der Kette verbiegt. Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ausmachende Verbindung ist dagegen trotz ihrer Starrheit während der Arbeit außerordentlich ίο beweglich beim Wenden, weil nichts die Vor-■ derkarre hindert, der Richtung der Zugtiere zu folgen. Auch ist das lästige Herausfallen des Pflugbaumes aus seiner Lage, wie dies bei vielen Karrenpflügen mit Kettenführung der Fall ist, bei der vorliegenden Anordnung ganzlieh ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Karrenpflug mit gerader Auflageplatte am Ende des Pflugbaumes und Verbindung des letzteren mit dem Vorderkarren durch eine Kette, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflugbaum an seinem vorderen Ende eine nach unten gerichtete Durchkröpfung (g) aufweist, um das Umkippen des PfIuges zu erschweren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910250228D 1910-06-02 1910-06-02 Expired DE250228C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE250228T 1910-06-02

Publications (1)

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DE250228C true DE250228C (de) 1912-09-24

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ID=34484499

Family Applications (1)

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DE1910250228D Expired DE250228C (de) 1910-06-02 1910-06-02

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