DE340041C - Butterknetmaschine - Google Patents

Butterknetmaschine

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DE340041C
DE340041C DE1919340041D DE340041DD DE340041C DE 340041 C DE340041 C DE 340041C DE 1919340041 D DE1919340041 D DE 1919340041D DE 340041D D DE340041D D DE 340041DD DE 340041 C DE340041 C DE 340041C
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butter
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kneaded
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J17/00Kneading machines for butter, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F31/00Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms
    • B01F31/44Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement
    • B01F31/445Mixers with shaking, oscillating, or vibrating mechanisms with stirrers performing an oscillatory, vibratory or shaking movement performing an oscillatory movement about an axis

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Description

Zum Kneten von Teig sind bereits Maschinen bekanntgeworden, bei denen der durch eine Kurbel oder ein Exzentergetriebe angetriebene Knetarm unter dem Einfluß einer Führung entweder kreis- oder ellipsenförmige Bahnen beschreibt oder in der Weise bewegt wird, daß er sich erst vertikal bis auf den Boden des Backtroges herabsenkt und dann in dieser Lage den Teig auf dem Boden des
ίο Troges entlang vorschiebt.
Zum Kneten von Butter sind derart bewegte Knetanne untauglich, weil es beim maschinellen Kneten der Butter darauf ankopimt, ähnlich wie beim Kneten von Hand dünne Schichten von Butter unter einer streichenden Bewegung an die bereits geknetete Buttermasse heranzupressen. Dies wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch erreicht, daß der die Butter enthaltende Trog in ge-
ao eigneter Führung schlittenartig vor- und zurückgeschoben und die Butter hierbei mittels einer Anzahl von Knetarmen bearbeitet wird, die mit den an ihrem unteren Ende angebrachten Kneter nacheinander in die Butter eindringen und dabei so bewegt werden, daß die Kneter in lotrechter Richtung je eine elliptische Bahn beschreiben und hierdurch bei der gleichzeitigen Verschiebung des Troges von der Butter dünne Schichten abteilen und diese' in aufwärts streichender Bewegung unter kräftigem Knetdruck an die bereits geknetete Buttermasse heranpressen.
Die elliptische Bewegung der Kneter kann dadurch herbeigeführt werden, daß das Heben und Senken mittels Kurbelwelle bewirkt und die Knetarme gleichzeitig in einer festen Führung gleiten, die den Knetarmen nur so viel seitliches Spiel gewährt, als durch den Kurbelausschlag unbedingt erfordert wird. ·
Ist die Butter in der einen Richtung durchgeknetet, so wird die Kurbelwelle in entgegen-' gesetztem Sinne in Drehung versetzt und gleichzeitig auch der Trog wieder langsam zurückgeschoben.
Die Vorrichtung kann auch so ausgeführt werden, daß der Trog feststeht und die die Kurbelwelle aufnehmenden Lager während der Knetarbeit über den Trog hin- und zurückbewegt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Butterknetmaschine in Vorder- und Seitenansicht.
Das dargestellte Beispiel ist für Handbetrieb eingerichtet.
Auf einem bockartigen Gestell sind Schienen b befestigt, an denen sich der die Butter enthältende Trog c derart führt, daß er nach Art eines Schlittens vor- und zurückgeschoben werden kann. An dem Bockgestell sind über den Trog emporragende Stangen a . befestigt, in denen die Kurbelwelle d gelagert ist. Letztere enthält bei dem dargestellten Beispiel 4 um je 90° zueinander versetzte Kurbeln, auf denen die vier Knetarme e angeordnet sind. Unterhalb der Kurbelwelle ist an den Stangen α eine Führung f für die Knetarme e angebracht, wodurch erreicht wird, daß die als Kneter ausgebildeten unteren Enden der Knetarme bei dem Gang der Kurbelwelle elliptische Bahnen beschreiben.
Der Trog c ist an einem im Bockgestell drehbar gelagerten Winkelhebel h angelenkt,

Claims (2)

der mittels Fußtritts g bewegt werden kann. Durch Niederdrücken des Fußtritts g wird der Trog in der einen Richtung verschoben. Wird der Druck auf den Fußtritt aufgehoben, so bewegt ein Gewicht i den Winkelhebel h in entgegengesetzter Richtung, und letzterer zieht dann auch den Trog wieder zurück. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Wird die-Kurbelwelle nach rechts herumgedreht, so verrichten die Kneter eine von links nach rechts knetende Bewegung, d. h. sie schieben die von der Buttennasse abgetrennten dünnen Schichten nach rechts vor sich her. Der Buttertrog muß daher im t5 ganzen nach rechts nachgeschoben werden, damit die Kneter immer wieder neue Butterschichten abtrennen und an die bereits gekneteten heranpressen können. Diese Verschiebung des Troges nach rechts wird durch allmähliches Niederdrücken des Fußtrittes bewirkt. Sobald die ganze Buttermasse in vorgenannter Richtung durchgeknetet ist, wird die Kurbelwelle d im entgegengesetzten Sinne in Drehung versetzt und der Druck auf den Fußtritt derart ermäßigt, daß das Gewicht i den Winkelhebel h wieder zurückbewegt und damit auch den Trog langsam zurückzieht. Die Butter wird jetzt in entgegengesetzter Richtung durchgeknetet. Sowohl der Vorschub als auch der Rückgang des Troges werden durch den mit dem Fuß auf den Fußtritt ausgeübten Druck ganz nach Bedarf geregelt. Damit der die Maschine bedienende Arbeiter hierbei einen sicheren Halt hat, ist an dem Gestell ein Griff k angebracht, an dem sich der Arbeiter mit der freien Hand festhält. Die Maschine läßt sich selbstredend auch für rein mechanischen Kraftbetrieb einrichten, und ist es in diesem Falle nur erforderlieh, in den Antrieb eine Umsteuerung einzuschalten, die sowohl die Drehrichtung der Kurbelwelle als auch die Schubbewegung des Troges rechtzeitig umkehrt. Um die fertig geknetete Masse bequem entnehmen und den Trog gründlich reinigen zu können, wifd die Führung f der Knetarme zweckmäßig aus zwei Stäben zusammengesetzt und der eine leicht abnehmbar eingerichtet, so daß nach Entfernung dieser Hälfte die bis in den Trog hineinreichenden Knetarme hochgeschlagen und der Trog nunmehr unbehindert aus den Führungen herausgeschoben und an geeigneter Stelle abgesetzt werden kann. Auch für das Einschieben des Troges ist das Hochdrehen des mit seinem unteren Ende am tiefsten stehenden Knetarmes erforderlich. Wird die Maschine, wie bereits oben angedeutet wurde, mit feststehendem Trog ausgeführt, so läßt sich der Hin- und Hergang der Kurbelwelle mit den Knetarmen leicht dadurch erreichen, daß das zur Lagerung der Kurbelwelle dienende Gestell um das untere Ende der Stangen α drehbar gemacht wird. Bei beiden Ausführungen empfiehlt es sich, eine oder beide Stirnwände des Troges abnehmbar bzw. bis vor das Ende des Trogbodens verschiebbar zu machen, um das ausgeknetete Wasser bequem ablassen zu können. Fatent-Ansprüche: -
1. Butterknetmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere wechselweise auf und ab bewegte Knetarme (e) mit ihrem schaufeiförmigen freien Ende in Richtung des Vorschubes des Butterbehälters (c) elliptische Bahnen beschreiben und hierdurch von der Buttermasse je eine dünne Schicht abtrennen, diese nach rückwärts verschieben und an die zuvor geknetete Schicht heranpressen.
2. Butterknetmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Knetarme
• auf einer gemeinsamen Kurbelwelle (d) gelagert sind und ihre starre Führung (f) derart zerlegbar ist, daß die Knetarme aus der Bahn des Butterbehälters herausgeschwungen werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919340041D 1919-12-03 1919-12-03 Butterknetmaschine Expired DE340041C (de)

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DE1919340041D Expired DE340041C (de) 1919-12-03 1919-12-03 Butterknetmaschine

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