DE509909C - Maschine zum selbsttaetigen Bearbeiten des Bodens von Hutzucker - Google Patents

Maschine zum selbsttaetigen Bearbeiten des Bodens von Hutzucker

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DE509909C
DE509909C DEI33986D DEI0033986D DE509909C DE 509909 C DE509909 C DE 509909C DE I33986 D DEI33986 D DE I33986D DE I0033986 D DEI0033986 D DE I0033986D DE 509909 C DE509909 C DE 509909C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B45/00Cutting machines specially adapted for sugar

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Maschine zum selbsttätigen Bearbeiten des Bodens von Hutzucker Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Bearbeiten des Bodens von Hutzucker (Brotzucker), bei welcher die Zuckerbrote durch einen absatzweise geschalteten Brotzubringer einer Fräsvorrichtüng zugeführt werden. Sie besteht gegenüber bekannten Anordnungen dieser Art, bei welchen durch die Fräsvorrichtung die Beseitigung des Übergewichtes und das Glattfräsen des Bodens erfolgt, darin, daß sie mit einer Säge zum Bearbeiten des Bodens und außerdem mit einer Fräseinrichtung versehen ist, der lediglich das Fertigfräsen und Ankörnen des Bodens obliegt. Die neue Maschine arbeitet infolgedessen bequemer und mit geringerem Zeitaufwand, weil die grobe Arbeit der Bodenbearbeitung einer Säge zugewiesen ist, die quer zur Brotachse arbeitet und infolgedessen die Übergewichtsbeseitigung rascher und mit geringerem Arbeitsaufwand durchzuführen vermag als eine Fräsvorrichtung, deren Vorschub in der Achsenrichtung erfolgt. Bei der neuen Maschine verbleibt also der Fräsvorrichtung lediglich die feine Arbeit, nämlich das Glätten und Ankörnen der Bodenfläche.
  • Mit Vorteil wird als Säge eine Bandsäge verwendet, welche während des Stillstandes des Brotzubringers gegen das Brot vorbewegt, während der Schaltbewegung des Brotzubringers in die Ausgangsstellung zurückgebracht wird und eine gleichzeitige Bearbei= tung mehrerer Brote ermöglicht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Es bedeuten: Abb. i eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 eine Vorderansicht, von der rechten Seite der Abb. i aus gesehen, Abb. 3 eine Seitenansicht der Trommel, Abb. 4 ein Schnitt der Trommel, Abb. 5 eine Einzelheit zum Sägeantrieb, Abb. 6 eine Einzelheit zum Fräserantrieb. An der einen Stirnseite des Maschinengestells i ist auf einer stillstehenden Welle 2 eine Schalttrommel 3 gelagert, die längs des äußeren Umfanges mit paarweise nebeneinander angeordneten Öffnungen; 4 versehen ist, in welche die zu bearbeitenden Brote 6 von Hand oder mittels einer selbsttätigen Vorrichtung eingesteckt werden. Im Innern der Trommel befindet sich, auf der Welle 2 gelagert, für jede Trommelhälfte eine Ablenkfläche 5 (Abb. 3), gegen welche sich die Spitzen der eingesteckten Brote 6 anlegen, sowie sie an der Fräs- und Ankörnvorrichtung sind, so daß das fertigbearbeitete Brot einer in Abb. i schematisch angedeuteten Fördervorrichtung 7 übergeben wird. Es versteht sich, daß die Schalttrommel 3 auch nur einen Kranz von Öffnungen 4 oder mehr als zwei derartige Kränzt haben kann, und daß zwei getrennte Trommeln und eine gemeinsame Ablenkfläche 5 vorhanden sein können.
  • Die Trommel erhält durch noch zu beschreibende Schaltmittel in Abständen eine Schaltbewegung, deren Größe dem Winkelabstand zweier hintereinanderliegender EinsteckÖffnungen 4 entspricht und durch die die an der Einsteckstelle A eingesetzten Brote in die senkrechte Stellung B bewegt werden (Abb. i).
  • Auf der Oberseite des Maschinengestells i ist eine Bandsäge 8 so gelagert, daß sich ihr unteres Trumm etwas unterhalb der nach oben gekehrten Bodenfläche des in die Stellung B geschalteten Brotes 6 bewegt. Die Säge 8 läuft über zwei Scheiben 9, io, von denen erstere auf der Antriebswelle i i, letztere auf einer Welle 12 sitzt. Beide Wellen sind auf einem hin und her beweglichen Schlitten 13 gelagert, der beispielsweise mit festen Lagerböcken 14 und mit seitwärts einstellbaren Spannböcken 15 versehen ist. Durch Verstellung der Spannböcke 15 kann die Spannung der Bandsäge 8 geregelt werden. Die Antriebswelle i i ist mit ihrem der Scheibe 9 abgewandten Ende ferner in einem festen Bock 16gelagert. DerAntrieb der Welle i i kann auf jede beliebige Weise erfolgen, beispielsweise durch eine Riemenscheibe, welche undrehbar auf der Welle i i sitzt, deren Hinundherbewegung aber ermöglicht, und durch irgendwelche in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel an der eigenen Hinundherbewegung gehindert wird.
  • Unter der den Schlitten 13 tragenden Oberwand .des Maschinengestells i ist eine Querwelle 17 gelagert, welche von der Welle i i .durch Vermittlung eines Riemen-oder Kettentriebs 18 und eines Schneckentriebs i9 in dauernde Umdrehung versetzt werden kann. Die Antriebsscheibe des Triebes 18 ist durch irgendwelche Mittel relativ verschiebbar aber unmittelbar auf der hin und her beweglichen Welle i i gelagert. Auf der Welle 2o der Schnecke sitzt eine Scheibe 21, durch welche die noch zu erläuternde Fräs- und Ankörnvorrichtung anggetrieben wird, welche die abgesägten Brote in ihrer waagerechten Lage C (Abb. i) fertig bearbeitet, bevor sie durch die Leitflächen 5 auf die Förderbahn-? ausgeworfen werden.
  • Auf der Quer"velle 17 ist weiterhin eine Scheibe 22 befestigt, welche auf der einen Seite mit einer Führung 23, auf der anderen Seite mit einer Führung 24 versehen ist (Abb. 5, 6). Die Führung 23, die ebenso wie die Führung 24 in der Zeichnung der Einfachheit halber als eine zur Welle 17 exzentrische Kreisnut dargestellt ist, bewirkt die Hinundherbewegung der Bandsäge 8 gegen das in der Absagestellung B befindliche Brot und die Schaltung der Trommel 3. Die Führung 24 veranlaßt den Vorundzurückgang der Fräsw:erkzeuge mit Bezug auf die in der waagerechten Lage C befindlichen Brote.
  • In der Führungsnut 23 läuft die Laufrolle-2-5 eines Schwinghebels 26, der unten bei 27 am Maschinengestell i gelagert ist und dessen oberes Ende durch Vermittlung eines Lenkers 28 an den Schlitten: 13 angeschlossen ist. Die Verbindung, zwischen dem Schwinghebel 26 und dem Schlitten 13 kann mit einer Einrichtung zur genauen Regelung des Hubes der hin und her gehenden Sagenbewegung versehen sein, beispielsweise einem mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spannschloß 29 zur Veränderung der Länge des Lenkers 28.
  • Auf der Drehachse27 des Schwinghebels 26 sitzt ferner ein Hebel 30, welcher durch Vermittlung einer geführten Stange 31 o. dgl. eine Schaltklinke 32 antreibt. Diese wirkt mit einer Schaltscheibe 33 der Trommel 3 zusammen; die Schaltscheibe weist eine der Zahl der Öffnungen ¢ entsprechende Zahl von Schaltzähnen auf und bewirkt durch das Zusammenwirken mit der Klinke 32 im gegebenen Augenblick die Schaltung der Trommel 3. Eine Sperrklinke 34 verhindert eine Rückbewegung der Trommel.
  • Etwa in der Mitte des Maschinengestells i sind gegenüber der Schaltstelle C die Fräs-und Ansenkvorrichtungen gelagert, welche den abgesägten Boden fertigbearbeiten. Sie bestehen aus einem die Bodenfläche bearbeitenden Planfräser 35 und einem Körner 36, die vorzugsweise zu einem einzigen Werkzeug vereinigt sind, und sitzen auf Wellen 37, die in einem hin und her beweglichen Schlitten 38 gelagert sind. Eine der Wellen 37 wird, wie bereits erwähnt, durch die Scheibe 21 der Welle 2o über einen Ketten- oder Riementrieb 39 und Übersetzungszahnräder4o angetrieben, die vorzugsweise an einem feststehenden Lagerbock 41 so gelagert sind, daß sie sich selbst nicht längsweise verschieben können und mit ihrer Wille 37 in Eingriff bleiben, wenn diese sich mit dem Schlittern 38 hin und her bewegt. Die beiden Wellen 37 sind durch Zahnräder 46 zu gemeinsamem Umlauf gekoppelt. Die Hinundherbewegung des Schlittens 38 wird durch einen Schwinghebel 42 veranlaßt, der bei 43 drehbar gelagert ist. Das untere Ende dieses Schwinghebels 42 steht durch einen vorzugsweise in seiner Länge verstellbaren Lenker 44 mit dem Schlitten 38 in Verbindung. Das obere Ende trägt eine Rolle oder einen Zapfen 45, der in der Führung 24 läuft.
  • Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Die Zuckerbrote werden von Hand oder mechanisch bei A in die Öffnungen 4 der Trommel eingesetzt und gelangen nach der zweiten Trommelschaltung in die senkrechte oder Absägestellung B, in welcher ihr Boden gerade vor dem unteren Trumm der Bandsäge 8 steht. Alsbald, nachdem die Schaltlage B erreicht ist, veranlaßt die Führung 23 den Vorgang der durch die Welle i i in Bewegung gesetzten Säge 8 gegen das in der Stellung B befindliche Brot 6 und das Absägen des Brotbodens, so daß das Brot im wesentlichen die erforderliche Höhe erhält. Gleichzeitig mit dem Vorgang des die Sägenscheiben 9, io tragenden Schlittens 13 bewegt sich auch die Schaltstange3i vor, so daß sich die Schaltklinke 32 vor den nächsten Schaltzahn legt, sowie das Sägeblatt 8 auf der anderen Seite des Brotbodens ausgetreten ist. In diesem Augenblick veranlaßt die Kurve 23 die Drehbewegung des Schwinghebels 26 in der entgegengesetzten Richtung, so daß die Säge 8 in ,die Ausgangsstellung gemäß Abb. i zurückbewegt wird und gleichzeitig das nächste Brot 6 in die Arbeitsstellung B gelangt. Während dieses Vorgangs läuft das gerade bearbeitete Brot 6 der in die Ausgangslage zurückkehrenden Säge 8 voraus, so daß eine erneute Berührung beider nicht erfolgen und das Sägeblatt sich abkühlen kann, bevor es erneut vorbewegt wird. Auch während des Absägevorganges selbst findet keine übermäßige Erhitzung des Sägeblattes statt, weil dieses immer nur mit einem kleinen Teil seiner Länge zur Einwirkung gelangt, sich durch seinen Umlauf genügend abkühlt und nicht wie die Kreissäge die ganze Bodenfläche des Brotes dauernd berührt. Die Verwendung der Bandsäge ermöglicht ferner, deri Sägenrückgang und die Schaltbewegung der Trommel 3 gleichzeitig vorzunehmen, weil das Sägeblatt 8 der Bandsäge nach dem Durchschneiden des Brotbodens mit dem Brot überhaupt nicht mehr in Berührung steht. Bei Verwendung einer Kreissäge müßte zunächst die Sägenscheibe fast vollständig zurückbewegt werden, bevor eine Weiterschaltung der Trommel erfolgen könnte. Wesentlich gleichzeitig mit dem Absägen des Bodens der in der Stellung B befindlichen Brote durch die Bandsäge 8 erfolgt in der Stellung C das Abfräsen und Ankörnen der Bodenflächen durch das Fräswerkzeug 35, 36. Sowie die Trommelschaltung erfolgt ist, die Trommel 3 also wieder stillsteht, wird der Schlitten 38 durch den Schwinghebel 42 und die Kurvenführung 24 der Scheibe 22 gegen das in der Stellung C befindliche Brot vorbewegt, so daß der Boden glatt gefräst und gleichzeitig die Körnung eingearbeitet wird, die von manchen Beziehern als äußere Zeichen der Unversehrtheit des Zuckerbrotes verlangt wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum selbsttätigen Bearbeiten des Bodens von Hutzucker (Brotzucker), bei welcher die Zuckerbrote durch einen absatzweise geschalteten Brotzubringer einer Fräsvorrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Säge zum Bearbeiten des Bodens und mit einer lediglich das Fertigfräsen und Ankörnen des Bodens bewirkendem Fräseinrichtung (35 bis 38) versehen isst.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Absägen des Bodens eine Bandsäge (8) vorgesehen ist, welche während des Stillstandes des Brotzubringers (3) gegen das Brot vorbewegt und während der Schaltbewegung des Brotzubringers in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitscheiben (9, io) der Bandsäge (8) auf einem mit Bezug auf den Brotzubringer (3) hin und her beweglichen Schlitten (i3) einstellbar gelagert sind.
  4. 4. Maschine nach Artspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der Brotzubringer (3) aus einer Trommel mit Öffnungen (4) für die Brote (6) besteht, welche das gleichzeitige Bearbeiten von mindestens zwei Broten durch eine einzige Bandsäge ermöglicht.
DEI33986D 1928-03-30 1928-03-30 Maschine zum selbsttaetigen Bearbeiten des Bodens von Hutzucker Expired DE509909C (de)

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