DE420630C - Teigteil- und Wirkmaschine - Google Patents

Teigteil- und Wirkmaschine

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DE420630C
DE420630C DEN19990D DEN0019990D DE420630C DE 420630 C DE420630 C DE 420630C DE N19990 D DEN19990 D DE N19990D DE N0019990 D DEN0019990 D DE N0019990D DE 420630 C DE420630 C DE 420630C
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Expired
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DEN19990D
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ALBERT NECKE
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ALBERT NECKE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading
    • A21C7/06Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading combined with dividing machines with radial, i.e. star-like, cutter-blades slidable in the slots of, and relatively to, a pressing-plunger

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Teigteil- und Wirkmaschine. Die Erfindung betrifft eine Teigteil- und Wirkmaschine, bei welcher die von der Teilmaschine in Formen gepreßten und abgeteilten Teigstücke zwischen zwei gegeneinander bewegten Wirkplatten gewirkt werden, und besteht darin, daß der Tellerkranz der Teilmaschine zweiteilig ausgebildet und jede Hälfte auf der mit der 1Tessereinteilung entsprechenden Öffnungen versehenen Plattform verschiebbar geführt ist, so daß nach Auseinanderziehen der beiden Tellerhälften die Offnungen der Plattform zum Durchstoßen der Teigteilstücke freigelegt und letztere durch Führungsschläuche auf einen Wagen verteilt werden, der durch Hebel auf einem Schienengleis seitlich unter die Wirknäpfe verschoben und dann mit diesem Gleis in die Höhe der Arbeitsstellung angehoben wird. Nach dein Zurückführen des Wagens können sodann die fertiggewirkten Teigformlinge auf ein Semmeltuch abgesetzt werden.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführung zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Abb.2 eine Oberansicht; Abb.3 zeigt einen Querschnitt durch die Wirkvorrichtung senkrecht zur Fahrtrichtung des Wagens und Abb.4 einen Schnitt durch die Wirkkaminern in größerem Maßstabe.
  • Die Teigteilmaschine bekannter Art preßt beim Niederdrücken des Handhebels i den Teig im Tellerkranz 2 zu einem flachen Faden aus, der dann durch Niederführen des Messersterns durch den Handhebel 3 und den -Iesserstempel .4 in 30 gleichmäßige Teile geteilt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist nun dieser Tellerkranz 2 in senkrechter Richtung geteilt und auf einer ebenfalls zweiteiligen Grundplatte 5 befestigt, deren einzelne Teile auf einer Platte 6 in Führungen 7 auseinanderziehbar sind, und zwar durch ein rahmenartiges Hebelgestänge, daß mit seinen um Zapfen 8 drehbaren Seitenhebeln 9 gelenkig an die Tellerhälften 2 angreift, während die kürzeren Arme dieser Hebel 9 durch einen Kniehebel verbunden sind, dessen mittlerer, zu einem Handhebel oder Handgriff io ausgebildeter Gelenkpunkt in einem Schlitz i i geführt ist. Beim Verschieben des Handgriffes io in der Schlitzführung ii in Richtung auf die Teilmaschine zu werden demnach die langen Schenkel der Seitenhebel 9 nach außen geschwungen und die Tellerhälften scherenartig auseinandergespreizt.
  • Die Platte 6 besitzt unterhalb des Tellerkranzes 2 dem Messerstern entsprechende Öffnungen 12, die beim Pressen und Teilen des Teiges von der Platte 5 abgedeckt sind. An die Öffnungen 12 schließen sich Verteilerschläuche 13 an. Die Lochplatte 6 ist in Führungen 15 des Maschinengestelles senkrecht zur Zeichenebene verschiebbar, um die Teigformlinge von den Stempeln der Teilvorrichtung nach dem Durchdrücken durch die Öffnungen abzuscheren.
  • Im Untergestell der Maschine sind in Richtung der Schienen 7 Schienen 16 angeordnet, die in einem Tragrahmen ruhen, der durch Zahnstangen 22, welche mit je einem auf der Welle 23 sitzenden Zahnrad 24 in Eingriff stehen, in der Höhe verstellt werden kann. Die Verdrehung der Welle 23 kann durch einen Handhebel 25 vorgenommen werden, durch dessen Umlegen der ganze Rahmen gehoben und gesenkt werden kann.
  • Auf den Schienen 16 ist auf Rollen 17 ein Wirkwagen 14 mittels Hebelgestänges i9, 2o verschiebbar. Durch Ausschwingen des Handhebels i9 kann der Wagen 14 unter die seitlich angeordneteWirkvorrichtung übergeführt worden.
  • Die Wirkvorrichtung ist in einem Gehäuse 21 untergebracht, welches in der Seiten- und Vorderwand je einen Schlitz zum Einführen des Wagens und zum Herausziehen der gewirkten Teigformlinge besitzt. Die Wirkplatte 27 ist in bekannter Weise an den Kurbelzapfen 26 gelagert, die von der Welle 28 aus mittels der Kegelräderpaare 29 angetrieben werden und die Wirkplatte 27 dadurch in kreisförmige Bewegungen versetzen. Die Wirkplatte 27 ist mit Bohrungen versehen, die oben von aufgesetzten Wirkhauben 3o aus weichem Leder oder ähnlichem elastischen Stoff abgedeckt sind (Abb. 4.). Diese Lederhauben üben einen weichen Druck entsprechend der natürlichen Wirkbewegung von Hand auf die Teigformlinge aus, wobei Schlitze oder Falten in den Hauben die Mitnahme der Formlinge gewährleisten. Der Durchmesser der Bohrungen der oberen Wirkformen ist so bemessen, daß die Teigstücke nach dem Wirken in den Formen festgehalten werden, um sie nach der Rückführung des Wagens 14 ablegen zu können. Damit die Wirkplatte, die nur an zwei Punkten aufgehängt ist, durch den auftretenden Arbeitsdruck nicht aus ihrer wagerechten Lage verdrängt wird, sind an ihren vier Ecken Kugeiiagerführungen 3i vorgesehen.
  • Innerhalb der Wirkmaschine ist zwischen den Schienen i6 ein Rahmen 32 eingesetzt, der als Unterlage für den eingeschobenen Wagen 14 dient. Dieser Rahmen 32 ist nach dem Beschauer der Zeichnung hin offen. In demselben sind eine Anzahl in flache Randleisten eingespannte Semmeltücher 33 lose eingelegt, die einzeln herausgezogen «-erden können.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der von der Teigknetmaschine kommende Brötchenteig wird in den Teller :2 in bestimmter, 30 Brötchen entsprechender Gewichtsmenge eingefüllt und durch Niederdrücken der Preßstempel infolge Umlegen des Handhebels i darin gepreßt. Dann bewegt man durch den Handhebel 3 den Messerstern nach unten und teilt dadurch den Inhalt des Tellers 2 in 30 gleichmäßige Teile. Hierauf bewegt man den Handgriff io in der Schlitzführung i i nach innen, so daß der Teller 2 mit seiner Grundplatte 5 nach beiden Seiten in den Führungen 7 auseinandergezogen und die Öffnungen 12- der Platte 6 dadurch freigegeben werden. Die abgeteilten Teigstücke verbleiben hierbei in den Kammern des nunmehr über den Öffnungen 12- stehenden 1i--ssersterns und werden durch einen zweiten Hub des Preßstempels durch die Öffnungen 12- der Platte 6 hindurchgedrückt und letztere (lann in den Führungen 15 vor- und zurückgeschoben, wodurch die Teigstückchen mit Sicherheit von den Preßstempeln abgestrichen und durch die Schläuche i 3 in die Mulden des Wagens i¢ geleitet werden. Durch Ausschwenken des Hebels i9 wird dann der Wagen 14 auf den Schienen 16 in die Wirktnaschine geschoben und durch Umlegen des Hebels 25 bzw. durch die damit erfolgende Höhenverstellung der Schienen 16 in Eingriff mit der Wirkplatte 27 gebracht. Da die Teigstücke von den Ausschnitten der oberen Wirkplatte 27 und den Lederhauben festgehalten werden, kann man den Wagen 14 bei Beendigung des Wirkvorganges wieder unter die Teilmaschine zurückführen, indem man den Hebel 25 etwas nachläßt und den Handhebel i9 wieder zurückschwingt. Die fertiggewirkten Brötchenformlinge können dann auf das oberste Semmeltuch 33 zum Abfallen gebracht werden, welches nach Niederlassen des Schienenrahmens 16 aus der Maschine herausgezogen werden kann. Die Gesamtvorrichtung ist dann für den nächsten Arbeitsvorgang wieder fertig, und die Teil-und Wirkarbeit kann von neuem beginnen.

Claims (3)

  1. PATE NT-ANSPRLCHE: i. Teigteil- und Wirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Teigstücke nach dem Auseinanderschieben der Teile des Tellerkranzes (2) und ihres Bodens (5) der mit Druckkolben und diesen durchdringenden Messerkopf versehenen Teilmaschine durch Löcher (i2) der Platte (6) und Führungsschläuche (i3) auf einen Wagen (i4) verteilt werden, der durch Hebel (i9, 2o) auf einem Schienengleis seitlich unter die Wirknäpfe (30) verschoben und dann mit diesem Gleis in die Höhe der Arbeitsstellung angehoben wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile .des Tellerkranzes (2) mit ihren Böden (5) durch scherenartige Hebel (9, 8, io) in Führungen (7) verschieblich sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochplatte (6) in Führungen (i5) verschieblich ist. .I. Maschine nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Wirkformen, daß diese die Teigstücke nach dem Wirken festhalten, so daß sie nach Zurückführung der Unterlage (i4) auf ein darunter zwischen den Fahrschienen (i6) gelegtes, in einen Rahmen gefaßtes Semmeltuch fallen.
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