DE685900C - Schere zum Unterteilen von auf einem Rollgang zugefuehrtem, jedoch waehrend des Schnittes ruhendem Walzgut - Google Patents

Schere zum Unterteilen von auf einem Rollgang zugefuehrtem, jedoch waehrend des Schnittes ruhendem Walzgut

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DE685900C
DE685900C DEK135948D DEK0135948D DE685900C DE 685900 C DE685900 C DE 685900C DE K135948 D DEK135948 D DE K135948D DE K0135948 D DEK0135948 D DE K0135948D DE 685900 C DE685900 C DE 685900C
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DE
Germany
Prior art keywords
scissors
roller table
cut
rolling stock
fed
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Expired
Application number
DEK135948D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Kleff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp Grusonwerk AG
Original Assignee
Fried Krupp Grusonwerk AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/026Combination of two or more feeding devices provided for in B21D43/04 - B21D43/18

Description

  • Schere zum Unterteilen von auf einem Rollang zugeführtem, jedoch während des Schnittes ruhendem Walzgut Die Erfindung betrifft eine Schere zum Unterteilen von auf einem Rollgang zugeführten, jedoch während des Schnittes ruhenden Walzgutes. Solche Scheren bestehen im allgemeinen aus einem Ober- und Untermesser, welch letzteres zwischen den Rollen des Rollganges liegt und z. B. heb- und senkbar ist. Die Lage der Schere ist daher von der Lage der Rollen abhängig. Werden mehrere solcher gleichzeitig arbeitenden Teilscheren längs des Rollganges mit Abstand nebeneinander angeordnet, so können nur in engen Grenzen veränderliche Walzgutlängen geschnitten werden, da die Scheren bisheriger Bauart nur arbeiten können, wenn die Messer sich zwischen den Rollen des Rollganges befinden. Es können also nur bestimmte Walzgutlängen geschnitten werden. Dies ist aber ein wesentlicher Nachteil, da dadurch die Leistungsfähigkeit der Schere und des Rollganges ganz wesentlich beeinträchtigt wird.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, seitlich eines Auflaufrollganges eine von einem Arm getragene, das Walzgut von der Seite her schneidende Schere anzuordnen, wobei der Tragarm der Schere so hoch über dem Auflaufrollgang angeordnet ist, daß die Schere längs des Auflaufrollganges verfahren werden kann. Dabei wird das seitlich des Rollganges unter dem neben dem Auflaufrollgang angeordneten Scherenmaul abgelegte Walzgut durch einen von@Hand zu bedienenden, über dem Auflaufrollgang angeordneten Hebel von der Seite her unterfaßt und dann in das Scherenmaul gehoben. Die Schere dient zum Abschneiden von Probestücken des Walzgutes, daher genügt die von Hand zu bedienende Hubvorrichtung für das Walzgut.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schere, bei der die Messer das auf einem Rollgang zugeführte, während des Schnittes in Ruhe befindliche Walzgut von der Seite her schneiden und der Messerträger den Rollgang übergreift. Dabei sind die Messer in einem solchen Abstand über dem Rollgang angeordnet, daß ein Verfahren der Schere längs des Rollganges und ein Einstellen derselben an beliebiger Stelle möglich ist. Die Erfindung besteht darin, daß das Walzgut für den Schnitt mittels in den Rollgang eingebauter Hubvorrichtungen unmittelbar in das über dem Rollgang angeordnete Scherenmaul gehoben wird. Die Erfindung bedeutet eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung in der Bauart der in Frage stehenden Scheren. Die Hubstempel sind nachgiebig in der Hubvorrichtung gelagert, so daß, falls zufällig die Schneidmesser über einem Hubstempel stehen, der betreffende Hubstempel beim Anstoßen an die Schere ausweichen kann. Unter der Einwirkung der anderen Hubvorrichtungen wird dann der Stab zwischen die Messer gebracht. Bei dieser Ausbildung der Schere in Verbindung mit den Hubvorrichtungen ist es möglich, auf einem Rollgang jede vorkommende Walzgutiänge zu schneiden, da die Schere in jeder Stellung gegenüber dem Rollgang verwendungsbereit ist und -ihre Wirksamkeit durch die Rollen des Rolf'-Banges in keiner Weise behindert wird.
  • Die Erfindung ist besonders vorteilhaft bei: gleichzeitiger Verwendung von mehreren am Rollgang angeordneten Scheren. Der Abstand der Scheren kann ohne weiteres auf jede zu schneidende Walzgutlänge eingestellt werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Anordnung der Schere in Stirnansicht mit Querschnitt durch den Rollgang, Abb.2 den Rollgang in Seitenansicht mit darüber angeordneter Schere.
  • Über dem Rollgang i ist eine Schere 2 angeordnet, die mittels der am Scherengehäuse angeordneten Rollen 3 auf den längs des Rollganges verlaufenden Schienen 4 verfahrbar ist. Die Messerträger 5, 6 der Schere sind in einem Auslegerarm 7 der Schere 2 angeordnet, der über den Rollgang i reicht. Die Messerschneiden 5', 6' sind aufrecht angeordnet. Das Schneidmaul8 der Schere ist beim Ausführungsbeispiel viereckig gestaltet und unten offen. Beide Messers', 6' können durch Bewegen der Messerträger 5, 6 in waagerechter Richtung zum Schnitt gebracht werden. Die Ausbildung der Schere selbst ist beliebig. Die Unterfläche 7' des die Messer 5', 6' tragenden Armes 7 befindet sich über dem Rollgang i im Abstand von diesem, so daß das auf dem Rollgang ankommende Walzgut durch den Arm 7 nicht behindert wird. Im Rollgang i verteilt befinden sich Hubvorrichtungen zum Abheben des zu schneidenden Walzgutes vom Rollgang. Jede dieser Hubvorrichtungen besteht beim Ausführungsbeispiel aus. einem mit einer Tragplatte 9 versehenen Hubstempel zo, der in dem Hubzylinder =i in der Höhe verschiebbar gelagert ist. Der Hubzylinder i= sitzt in einem Querträger =i', der im Rahmen i' des Rollganges i gelagert ist. Unter dem Stempel =o befindet sich eine Feder i2, deren Spannung so geregelt ist, daß die Tragplatte 9 des Stempels =o in ihrer tiefsten Stellung unterhalb der Oberkante der Rollen des Rollganges = liegt. An dem den Hubstempel =o umschließenden Hubzylinder =i ist unten das freie Ende des einen auf der Achse =q. (Abb. 2) schwenkbar gelagertenHebels 15 angelenkt. Auf der gleichen Achse 14 sitzt ein Hebel 16, dessen freies Ende an einer Stange 17 angelenkt ist, reit der die übrigen im Rollgang eingebauten Hubvorrichtungen in derselben Weise verbunden sind. Durch entsprechendes Bewegen der Stangen 17 werden dann alle Hubvorrichtungen gleichzeitig gehoben und gesenkt. Soll das auf dem Rollgang liegende Walzgut W geschnitten werden, so werden durch Bewegen :der Stange 17 in Pfeilrichtung x alle Hubvor-'xi@'litungen (9, io, ii) angehoben, das Walzit TV vom Rollgang i abgehoben und in das -'tIzerenmaul 8 gebracht, worauf es von den Messern 5', 6' geschnitten wird. Nach- dem Schneiden des Walzgutes wird dieses durch Senken der Hubvorrichtungen wieder auf den Rollgang abgesetzt und dann abbefördert: Stehen die Messer beim Schneiden des Walzgutes infolge der Schnittlänge des Walzgutes über einer der Hubvorrichtungen des Rollganges, so stößt die Tragplatte g des betreffenden Hubstempels =o dann von unten gegen den die Messer 5', 6' tragenden Arm 7. Während nun das Walzgut durch die anderen Hubvorrichtungen in das Scherenmaul 8 zwischen die Messer5', 6' gehoben wird, wird beim Anstoßen der Platte 9 an den Scherenarm 7 die den Hubstempel =o beeinflussende Feder 12 zusammengedrückt und ermöglicht so das weitere Anheben des Walzgutes durch die übrigen Tragplatten in das Scherenmaul 8 hinein.
  • Auf dem Rollgang i werden Führungen für das Walzgut vorgesehen, damit dieses sich unter dem Scherenmaul befindet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schere zum Unterteilen von auf einem Rollgang zugeführtem, jedoch während des Schnittes ruhendem Walzgut, bei der die Messer das Walzgut von der Seite her schneiden und ein Messerträgerarm das Walzgut übergreift, in welchem die Messer in einem solchen Abstand über dem Rollgang angeordnet sind, daß ein Verfahren der Schere längs des Rollganges und ein Einstellen derselben an beliebiger Stelle möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzgut für den Schnitt mittels in den Rollgang eingebauter Hubvorrichtungen (9, =o, =i) unmittelbar in das Scherenmaul gehoben wird.
  2. 2. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Tragplatte (9) tragende Stempel (=o) in dem zwischen den Rollen (i) des Rollganges angeordneten Hubzylinder (=i) nachgiebig gelagert ist.
  3. 3. Schere nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Hubvorrichtungen (9, =o, =i) zwangsläufig miteinander verbunden sind.
  4. 4. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die längs des Rollganges (i) verfahrbare Schere mit eigenem Fahrmotor versehen ist.
DEK135948D 1934-11-18 1934-11-18 Schere zum Unterteilen von auf einem Rollgang zugefuehrtem, jedoch waehrend des Schnittes ruhendem Walzgut Expired DE685900C (de)

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DE685900C true DE685900C (de) 1940-01-08

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