DE33937C - Vorrichtung zum Aufschneiden der Fäden an Maschinen zum Scheeren von Spitzen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschneiden der Fäden an Maschinen zum Scheeren von Spitzen

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DE33937C
DE33937C DENDAT33937D DE33937DA DE33937C DE 33937 C DE33937 C DE 33937C DE NDAT33937 D DENDAT33937 D DE NDAT33937D DE 33937D A DE33937D A DE 33937DA DE 33937 C DE33937 C DE 33937C
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DENDAT33937D
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English (en)
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Aktien - Gesellschaft Wilcox &. Gibbs Sewing Machine Company in New-Yörk,V. StTA
Publication of DE33937C publication Critical patent/DE33937C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges
    • D06C13/04Shearing lace or embroidery, e.g. cutting loose threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Die vorliegende Erfindung bezieht sich, auf das Scheeren von Spitzen und anderen Stoffen zum Zweck der Entfernung der losen oder flottliegenden Fäden, welche von einem Theile des Musters zum anderen führen. Die zu entfernenden Fäden werden an einer Stelle, etwa in der Mitte, durchschnitten, so dafs sich jedesmal zwei Zipfel bilden, welche immer noch je mit einem Ende mit dem Stoff verbunden sind. Diese Zipfel · aber werden sodann mittelst geeigneter Vorrichtungen abgeschoren.
Für das zuerst auszuführende Durchschneiden der Fäden dienen eine Anzahl beweglicher Nopper, welche zwischen die Fäden und den Stoff eindringen und so beide von einander trennen. Hierauf kommen entsprechend construirte Messer zur Wirkung, durch welche die gehobenen Fäden an der' Stelle, wo sie über die Nopper gebogen sind, durchschnitten werden. Die Nopper nehmen selbst am Durchschneiden der Fäden thätigen Antheil, während sie in bisherigen Maschinen blös die Fäden hochheben, ohne zum Durchschneiden derselben Beihülfe zu leisten. Sie haben eine auf- und ' nieder- und vor- und rückwärts gehende Bewegung und sind je mit einem Messer armirt, welches sie gegen ein oder mehrere stationäre Messer führen, um die Fäden . zu durchschneiden. '
Für das Abscheeren der Zipfel dient eine Vorrichtung, welche ähnlich wirkt wie eine gewöhnliche Rasenmähmaschine und welche aus einem rotirenden Scheercylinder und einer feststehenden Scheerklinge besteht. Diese Vorrichtung -reicht über die ganze Breite des. Stoffes, und damit sie ihre Wirkung möglichst vollkommen ausübe, ist die Einrichtung getroffen, dafs der Stoff unmittelbar- vor der Scheerklinge um eine Kante biegt, denn dadurch werden die Zipfel gezwungen, sich aufzurichten, sich ungefähr senkrecht zur Stoffoberfläche zu stellen und sich den Messern in der vortheilhaftesten Stellung darzubieten.
Auf den Zeichnungen ist die Einrichtung einer Schermaschine' veranschaulicht: .
Fig. ι zeigt den Grundrifs und ■
Fig. 2 die Vorderansicht dieser Maschine.
Fig. 3 und 4 sind die zugehörigen Seitenansichten und -
Fig. 5 bis 12 enthalten Details.
A ist das Gestell der Maschine. Auf dem7 selben ist mittelst Schrauben α die Nopperplatte E. befestigt, die eine Anzahl Schlitzet1, Fig. 5, 10, 11 und 12, enthält, in welche die Nopper den Stoff hineindrücken, so dafs sie unter die Fäden gelangen und dieselben hochheben können. Zudem trägt das Gestell A auf vier Säulen D den Nopperrahmen B, Fig. 1, 3 und 4, und die in passenden Lagern dieses Rahmens angeordnete Welle F, welche mit einer Schnurscheibe G, einem Stirnrad H und neun konischen Rädern b versehen ist; letztere stehen mit neun konischen Rädern c in Eingriff , welche auf den Enden der rechtwinklig zur Welle F gelagerten, neun Wellen d sitzen. Auf den äufseren Enden haben die Wellen d excentrische Zapfen^1, Fig. 2 und 6, welche in die Schlitze d" der neun Nopperträger e
eingreifen und letzteren mit den an ihren unteren Enden angebrachten messerartigen Noppern t eine auf- und nieder- und hin- und hergehende Bewegung ertheilen. · An ihren oberen Enden werden. die Nopperträger durch Schlitze auf Zapfen h geführt. Ihre Abwärtsbewegung ■ erhalten sie . von den ■ an ' ihnen befestigten Spiralfedern i, welche gegen die Zapfen h drücken und die Nopperträger veranlassen, mit den excentrischen Zapfend' niederzugehen. Jeder einzelne Nopper kann mit Hülfe eines Excenterhebels j aufser Thätigkeit gesetzt werden. Dreht man nämlich diesen Hebel j in die senkrechte Stellung, so. wird dadurch der zugehörige Nopperträger hochgehoben (wie leicht aus Fig. 2 verständlich), und es hat dann der excentrische Zapfen d' hier nur noch eine hin- und her-, nicht aber eine auf- und niederbewegende Wirkung auf denselben. Die Einrichtung zum Hochheben bietet den Vortheil, dafs die Wirkung der Nopper an jedem beliebigen Punkt unterbrochen werden kann, und dafs, falls der zu scheerende Stoff schmäler ist als die Maschine, die Messer verhindert werden können, zusammenzuspielen und sich gegenseitig abzustumpfen.
Die Befestigung des Nopperrahmens B auf den Säulen D vermitteln am hinteren Ende die Muttern D' und am Vorderende die versenkten Schrauben D". .
In Fig. 2 ist ein Theil der Frontplatte C, an. welcher die stationären Messer g befestigt sind, fortgebrochen, um den Zusammenhang zwischen den Nopperträgern e, den excentrischen Zapfen d' und Federn i zu. zeigen. Aus Fig. 1. ist ersichtlich, dafs die Nopper und zugehörigen Messer eine Reihe bilden von der Form eines Winkels,' dessen Spitze in der Längenachse der Maschine liegt. Hierdurch wird erreicht, dafs sich die Beanspruchung des Stoffes durch die Nopper auf eine gröfsere Fläche vertheilt. Die Vorwärtsbewegung des Stoffes ist nur eine 1 mäfsig schnelle und so bemessen, dafs die . Nopper bei ihrer hin- und her- und auf- und niedergehenden Bewegung Gelegenheit haben, unter jeden der sie passirenden Fäden zu gelangen.
Betrachtet man einen Nopper für sich allein, so ergiebt sich, dafs derselbe bei seiner Thätigkeit sich.in einer Ellipse bewegt, deren grofse Achse horizontal liegt, und dafs er bei seiner Vorwärtsbewegung, welche er zum Erfassen des Fadens ausführt, sich so tief senkt, dafs seine Messerschneide sich in gleicher Höhe mit oder um ein Geringes unter der Oberfläche der Nopperplatte E befindet, Fig. 11 und 12. Der Stoff wird also in den Schlitz t' niedergedrückt, so dafs der Nopper leicht unter den Faden gelangen und im Verlauf seiner weiteren Bewegung denselben mit dem stationären Messer g in Contact bringen kann, wo das Durchschneiden erfolgt.
Zur Befestigung der stationären Messer g an der Frontplatte C dienen je zwei Schrauben g', von denen die obere lediglich als Befestigungsschraube ' fungirt, während die untere auch Stellschraube ist, durch welche das Messer, das zu dem Zwecke etwas federt, in geeigneten Contact mit dem Nopper gebracht wird. Die Gestalt der Messer g ist aus Fig. 8 ersichtlich.
Der zum Entfernen der Zipfel dienende Scheercylinder ist mit J bezeichnet.' Derselbe ist in adjustirbaren Lagern des Gestelles A angeordnet und erhält durch den Eingriff des Stirnrades / in das Rad H von der Hauptwelle .F Rotationsbewegung. O und P sind zwei Walzen, welche den Stoff durch die Maschine ziehen und welche durch die auf der rechten Seite der Maschine befindlichen Räder KLM und N und die linksseitigen Räder O' und P' mit geeigneter Geschwindigkeit an der Bewegung des Scheercylinders theilnehmen. Das Rad K sitzt auf der Achse J' des Scheercylinders. Die Räder L und M sind fest mit einander verbunden und laufen auf einem festen Zapfen M' des Maschinengestelles. Die Anordnung der übrigen Räder ist ohne Weiteres aus Fig'. 3 und 4 verständlich.
Die Walze O ist in festen Lagern des Gestelles A gelagert; die Walze P aber ruht in den auf Bolzen q q beweglichen Lagern Q. Q. und wird durch Federn Q.' Q' mit der Walze O ' in Contact gehalten, Fig. 3 und 4.
Die Scheerklinge £, mit welcher der Scheercylinder J zusammen arbeitet, ist aus Fig. 9 und 12 und in punktirten Linien aus Fig. 3 und 4 ersichtlich. Dieselbe wird durch Bügelfedern 5 s, von denen auf jeder Seite der Maschine, eine angeordnet ist; gegen den Scheercylinder gedrückt und ist auf Spitzen S" S" drehbar, welche sich 'in den mittelst Schrauben am Gestell A befestigten verstellbaren Hängearmen S' befinden. Die relative Position des Scheercylinders J und der Scheerklinge S zu einander, sowie, zu der Kante des Gestelles A, über welche der Stoff scharf nach abwärts biegt, ist aus Fig. 12 ersichtlich. Diese Figur läfst auch erkennen, wie der Nopper t mit dem stationären Messerg· die "Fäden durchschneidet und wie die Zipfel sich an der Stelle, wo der Stoff die scharfe Biegung macht, aufrichten und sich dem Scheercylinder und der Scheerklinge in der vortheilhaftesten Weise darbieten.
Zur Adjustirung des Scheercylinders mit Bezug auf die Kante, über welche der Stoff nach abwärts geht, dienen die Schrauben Ar, auf denen die Lager Z ruhen. Die Lagerdeckel werden durch Schrauben m' gehalten.
Um zum Glatthalten des Stoffes beizutragen, ist an jedem Nopperträger e ein Arni mit einer

Claims (1)

  1. Bürste e' angebracht, Fig. 7. Diese Bürste, welche übrigens auch fortgelassen .werden kann, drückt auf den Stoff und bewegt sich mit dem Nopper, wenn derselbe einen Faden hochhebt. Sie ist verstellbar und nur mit einer Schraube befestigt, so dafs sie sich leicht entfernen läfst. Ein ferneres Mittel, den · Stoff glatt zu halten, ist, dafs durch die konischen Räder b c die eine Hälfte der Wellen d eine entgegengesetzte Drehung erhält, wie die andere Hälfte (siehe die Pfeile Fig. 1). Hierdurch wird erreicht, dafs die Thätigkeit sämmtlicher Nopper von • der Mitte des Stoffes aus nach den Rändern -,desselben zu gerichtet ist.
    Das Vorderende des Rahmens B ist stufenförmig gestaltet und die Frontplatte C ist ähnlich ausgeführt, derart, dafs zwischen beiden Platz bleibt für die Nopperträ'ger e.
    Damit der Stoff die erforderliche Spannung erhält, wird er unter einer schweren Walze R durchgeführt, deren Zapfen sich in verticalen Schlitzen des Gestelles führen, Fig. 1, 3 und 4.
    Patenτ-Anspruch:
    An einer Scheermaschine, welche das durch Anspruch 1. des Patentes No. 3047g geschützte Verfahren zum . Scheeren von Spitzen und anderen Fabrikaten zur Ausführung bringt, die Vorrichtung zum. Aufschneiden der Fäden, bestehend 'aus einem oder mehreren auf- und nieder- und vor- und rückwärts gehenden Noppern, welche selbst eine Messerschneide besitzen, und je mit einem oder mehreren stationären Messern derart combinirt sind, dafs sie beim Heben der von ihnen gefafsten Fäden diese Fäden durchschneiden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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