DE41884C - Neuerung an der unter Nr. 41735 patentirten Maschine zum Abknippen von Würfeln aus Zuckerplatten - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 41735 patentirten Maschine zum Abknippen von Würfeln aus Zuckerplatten

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DE41884C
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DE
Germany
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knives
sugar
cubes
plates
clipping
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41884D
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English (en)
Original Assignee
R. PziLLAS in Brieg, Reg.-Bez. Breslau
Publication of DE41884C publication Critical patent/DE41884C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B45/00Cutting machines specially adapted for sugar

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
aus Zuckerplatten.
Vorliegende Neuerung bezieht sich auf.Aend.e-Tungen in .der Anordnung .der Messer α und :b, wie der quer zu diesen angebrachten kleinen Messer ρ ρ des Haupt-Patentes.
Bei den bisher bekannten Knippmaschinen liegt die Ursache dafür, dafs beim Zertheilen der Zuckerplatten in Streifen viel Bruch und somit ein hoher Procentsatz Abfall resultirt, darin, dafs die Messer beim Knippen nicht immer gleichmäfsig auf die ganze Fläche der Zuckerplatten aufsetzen, die Bruchflächen also nicht von vornherein durch die Schneiden der Messer vollständig markirt werden. Der Grund hierfür liegt darin, dafs die Zuckerplatten selten einen so vollkommen rectangulären Querschnitt besitzen, sondern letzterer immer mehr oder weniger eine trapezförmige Gestalt besitzt. Um nun diesen Uebelstand zu beseitigen, werden die Messer α und b, welche die. Zuckerplatten in Streifen zu zertheilen haben, an den Messerbalken derart beweglich angeordnet, dafs sich die Messer zu der je geneigten Lage der Zuckerplattenoberfläche stets von selbst bei der ersten Berührung der Schneiden mit der Zuckerfläche richtig einstellen. Die kleinen, mit ihren Schneiden quer zu den Messern α und b angeordneten Messer- ρ, welche die von den Zuckerplatten abgeknippten Streifen in Würfel zu spalten haben, sind ebenfalls mit den Messerbalken, welche die Messer α und b tragen, verbunden, und zwar sind hierbei die zum Spalten je eines ,Zuckerstreifens erforderlichen Messer ρ ρ treppenförmig hinter einander angeordnet. Letztere Anordnung ist insofern von besonderer Bedeutung, als es bei der gleichzeitigen Auf- und Abwärtsbewegung sämmtlicher Messer durch diese Anordnung gelungen ist, die Streifen in der gewünschten Weise fertig zum Rangirtverpacken in Würfel zu zertheilen.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 in der Ansicht, Fig. 2 im Grundrifs die wesentlichen hier in Betracht kommenden Theile der Knippmaschine, während Fig. 3 in der Ansicht, Fig. 4 im Querschnitt und Fig. 5 im Grundrifs die neue Anordnung der Messer α und b wie der Messer ρ ρ an den Messerbalken A und B in gröfserem Mafsstabe darstellen.
An den Messerbalken A und B sind auch hier zunächst diejenigen Messer befestigt, welche die Zuckerplatten in Streifen zu spalten haben; diese Messer sind aber nicht, wie es bisher geschah, in der ganzen Breite der Maschine aus einem Stücke bestehend und fest mit den Messerbalken verschraubt, sondern es sind so viele Messer α und £>, Fig. 3 bis 5, an den Messerbalken A und B angebracht, als Zuckerplatten neben einander auf der Maschine zu liegen kommen, und die Befestigung ist ferner eine solche, dafs die Messer sich in der Ebene der Schnittfläche drehen können. Jedes der Messer α und b ist dementsprechend mit je
nur einem Bolzen g, Fig. 3 bis 5, an dem Messerbalken A bezw. B befestigt und können sich, um diesen Bolzen drehend, ganz nach Erfordernifs von selbst, und zwar so einstellen, dafs die einzelnen Schneiden der Messer mehr oder weniger einen Winkel zu der Horizontalen bilden. Infolge dieser Befestigungsart stellen sich nun die Messer α und b, sobald die Schneiden derselben mit den Zuckerplatten an einem Punkte in Berührung kommen, entsprechend der je vorhandenen geneigten Richtung der Zuckerplattenoberflächen so ein, dafs die Schneiden der Messer die Zuckerplatten in der ganzen Breite berühren, worauf beim darauf folgenden Eintritt des eigentlichen Knippens sogleich der ganze Streifen markirt und in voller Länge von der Platte abgetrennt wird. Die Veranlassung, ■welche bisher zu den unregulären Bruchflächen und dem Abbrechen einzelner Theile der Streifen infolge des nicht gleichmäfsig erfolgenden Eingreifens der Messer auf der ganzen Breite der Zuckerfläche führte, ist also hierdurch beseitigt. An den Messerbalken A und B sind ferner die Leisten A1 und B1 befestigt und sitzen an diesen die Messer ρ p, Fig. 3 bis 5, welche die Streifen in Würfel zu spalten haben, treppenförmig hinter einander so angeordnet, dafs bei jedem Auf- und Abwärtsgange der Messer je eines der letzteren von einem anderen Zuckerstreifen einen Würfel abknippt. Sollen demnach die Streifen, wie z. B. in der Zeichnung angenommen, in je sechs Würfel zertheilt werden, so sind hierfür je fünf Messer pp vorhanden, welche, hinter einander angeordnet, je um die Breite eines Würfels versetzt sind, und knippt jedes dieser Messer von den unter den letzteren sich befindenden fünf Streifen je einen Würfel ab. Hat also das erste Messer p, Fig. 5, links von dem Streifen den ersten Würfel abgetrennt, so wird nach dem vierten Vorschub von diesem Streifen durch das letzte Messer ρ rechts der letzte Würfel gespalten werden. Da hierbei ein Seitwärtsklemmen vermieden ist, so ist auch ein unregulärer Bruch ausgeschlossen.
Die Anordnung der Maschine ist im übrigen derartig, dafs der in Würfel geknippte Zucker, wie Fig. 2 zeigt, so von der Maschine geliefert wird, dafs derselbe direct in Kisten verpackt werden kann. Auch kann man eine beliebige Lage fertig rangirter Würfel mittelst eines Packbleches von der Maschine abheben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An der unter P. R. No. 41735 patentirten Maschine zum Abknippen von W7ürfeln aus Zuckerplatten die Neuerung, dafs die Messer a und b, Fig. 3 und 4, um einen Bolzen g, Fig. 4 und 5, drehbar sind, wobei jedes der Messer eine Breite gleich derjenigen der Zuckerplatten erhält, während die mit ihren Schneiden quer dagegen angeordneten kleineren Messer ρ ρ an den Messerbalken treppenförmig hinter einander angeordnet sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT41884D Neuerung an der unter Nr. 41735 patentirten Maschine zum Abknippen von Würfeln aus Zuckerplatten Expired - Lifetime DE41884C (de)

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