DE875162C - Maschine zum Einstechen von Poren in Leder od. dgl. - Google Patents

Maschine zum Einstechen von Poren in Leder od. dgl.

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DE875162C
DE875162C DER808D DER0000808D DE875162C DE 875162 C DE875162 C DE 875162C DE R808 D DER808 D DE R808D DE R0000808 D DER0000808 D DE R0000808D DE 875162 C DE875162 C DE 875162C
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DE
Germany
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machine
tool
machine according
abutment
roughening
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Expired
Application number
DER808D
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English (en)
Inventor
Werner Winterhoff
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RAFFLENBEUL GUST FA
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RAFFLENBEUL GUST FA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D37/00Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing

Landscapes

  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Maschine zum Einstechen von Poren in Leder od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einstechen von Poren. in Leder od. dgl. Diese Maschine ist vornehmlich dazu bestimmt, die Randteile von Schuhsohlen mit Poren, d. h. mit kleinen Lächern oder Schlitzen begrenzter Tiefe, zu versehen, um sie zum Aufkleben auf Schuhwerk vorzubereiten. Die diesem Zweck dienenden bekannten Maschinen besitzen ein umlaufendes Werkzeug, das an seiner Mantelfläche mit spitzen Dornen, Zähnen. od. dgl. versehen ist. Die mit Poren zu versehende Sohle wird unter dem Werkzeug auf einem Widexlager hergeführt, wobei das an der Sohle sich abwälzende Werkzeug mit seinen Dornen, Zähnen cd. dgl. in das Leder einsticht und so die gewünschten Poren erzeugt. Bei dieser Arbeitsweise stehen ständig wenigstens eine oder gar mehrere Reihen von Spitzen oder Dornen mit dem Werkstück im Eingriff, wodurch dessen Führung von Hand erschwert wird. Insbesondere ist es nur mit großer Mühe, nämlich unter starker Zwängung, möglich, die Sohle entsprechend dem Verlauf ihrer Ränder auf einer gekrümmten Bahn zu führen und zu diesem Zweck unter dem Werkzeug zu drehen.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil durch eine neuartige Ausbildung, Anordnung und Arbeitsweise des die Poren erzeugenden Werkzeuges. Gemäß der Erfindung hat die Maschine zum Einstechen von Poren in Leder od. dgl. ein nach Art eines Stempels auf und ab gehendes Porenstechwerkzeug. Dieses dient zugleich zum Vorschieben des auf einem Widerlager von Hand geführten Werkstückes, indem es gleichzeitig in Vorschubr ichtung des letzteren hin und her beweglich angeordnet ist und durch ein Exzenter in kreisendeAufundabbewegung versetzt wird. Vorzugsweise ist das Parenstechwerkzeug an der unteren Stirnfläche eines Stößels angeordnet; der mittels eines Langloches und eines darin eingreifenden Zapfens verschiebbar und verschwenkbar geführt ist und. dessen oberes Ende einen Antriebsexzenter wie ein Exzenterreifen umgreift.
  • Bei der erfindungsgemäßen Maschine wird das Werkstück durch das Werkzeug schrittweise vorgeschoben und bei jedem Vorschubschritt mit einer Reihe oder gegebenenfalls auch mehreren Reihen von Poren versehen. Nach jedem Arbeitsgang werden die Dorne oder Spitzen des Werkzeuges aus dem Werkstück herausgezogen, so daß letzteres vorn Werkzeug freigebt und zwängungsfrei gedreht werden kann. Infolgedessen ist es möglich, das Werkstück mühelos von Hand auf einer dem Verlauf der Sohlenränder entsprechenden gekrümmten Bahn zu führen.
  • Ferner kann die Maschine zugleich zum Aüfrauhen des aus Leder, Gummi od. dgl. bestehenden Werkstoffes des Gegenstückes benutzt werden, auf den das mit Poren versehene Lederstück aufgeklebt werden soll. Vorteilhaft wird hierfür die den Stößel auf der Exzenterwelie sichernde Abschlußscheibe durch ein dein jeweiligen Werkstoff" entsprechendes Aufrauhwerkzeug ersetzt, zu dessen Befestigung eine auch die Abschlußscheibe haltende, in die vorn liegende Stirnseite der Exzenterwelle, mittig . eingesetzte Schraube od. dgl. dient.
  • Die Anordnung der Aufrauhwerkzeuge an der gleichen Welle ergibt den Vorteil, da0 zu jedem mit Poren versehenen Werkstück-das zugehörige Gegenstück ohne Platzwechsel aufgerauht werden kann,, so, da:ß eine flüssige Arbeitsweise erreichbar ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Vorderansicht der Maschine, F ig. 2 eine Seitenansicht, Fig.3 eine Teilansicht der Exzenterwelle mit aufgesetztem Aufrauhwerkzeug für Leder, Fig. q. eine Draufsicht auf das vorgenannte Werkzeug und Fig. 5 eine Draufsicht auf ein Aufrauhwerkzeug für Gummi öd. dgl.
  • Auf einer Grundplatte 5 ist nahe dem einen Ende ein Motor 6 angeordnet, der über ein auf seiner Welle 7 sitzendes Ritzel 8 ein Zahnrad 9 und damit die Welle io der am anderen Ende der Grundplatte 5 befestigten Poresiereinrichtung i i antreibt. Die Welle der Maschine i i ist als Exzenterwelle ausgebildet und trägt auf ihrem außermittigen Zapfen 12 einen Stößel 13, der sich mit einem Längsloch 14 an einem in die Vorderseite der Maschine ii eingeschraubten Bolzen 15 führt. An der Unterseite des Stößels 13 ist ein. mehrere Spitzen aufweisendes Werkzeug 16 angebracht. Rechts und links ist neben dem St'ö'ßel 13 ein W inkel 17 befestigt, dessen waagerechter Schenkel bis nahe an die Spitzen des Werkzeuges 16 heranreicht und zum Abstreifen des etwa mit hochgehobenen Werkstoffes dient.
  • Unterhalb des Stäßels 13 ist an der Vorderseite der Maschine ii ein Ansatz 18 vorgesehen, der eine senkrechte abgesetzte Bohrung i9 aufweist. Die Bohrung i9 dient zur Aufnahme eines Ge@genha.lters, dessen zylindrischer Kopf 2o mit seiner Unterseite auf einer Schraubenfeder 21 sitzt und sich in. dem oberen Teil der Bohrung i9 führt. Um ein Drehen des eine gewölbte Oberseite 222 aufweisenden Gegenhalters ?o zu verhindern, ist der Ansatz r8 mit einem senkrechten Langloch 23 versehen, in dem sich ein in den Gegenhalter 20 geschraubter Zapfen 24 führt. Der mit Gewinde versehene Schaft 25 des Gegenhalters tritt durch die untere Bohrung im Ansatz r8 nach außen. Auf das freie Ende des Schaftes 25 ist eine Rändelmutter 26 aufgeschraubt, die infolge der Federwirkung gegen die Unterseite des Ansatzes 18 gezogen wird. Unter der Rändelmutter 26 ist an der Maschine noch ein kleiner nach vorn reichender Vorsprung 27, der ebenfalls eine den Schaft 25 des Gegenhalters durchlassende Bohrung 28 besitzt. Zwischen der Rändelmutter 26 und dem Vorsprung 27 ist ein kleiner Zwischenraum 29.
  • Wird der Motor 6 in Betrieb gesetzt, so treibt er über das Ritzel 8 und das Zahnrad 9 die Welle io der Maschine ii an. Der außermittig gelagerte Zapfen 12 nimmt den Stößel 13 mit und bewegt ihn in seinem oberen Teil auf einer Kreisbahn. Da der untere Teil des Stößels 13 an dem in. die Vorderseite der Maschine eingeschraubten Zapfen 15 geführt ist, so kann er und damit auch das Werkzeug 16 keine Kreisbewegung ausführen, vielmehr beschreiben die Spitzen des Werkzeuges 16 eine etwa ellipsenförmige Bahn. Diese Bewegung dient außer zum Einstechen zur Vorwärtsbewegung des mit Poren zu versehenen Werkstoffes.
  • Soll ein Stück Leder mit Poren versehen werden, so wird es nach der Inbetriebsetzung des Motors 6 und der Maschine i i auf die Oberseite 22 des Gegenhalters 2o gelegt, so daaß es sich zwischen Gegenhalter 2o und Abstreifer 17 befindet. Je nach der Stärke des Leders wird der Gegenhalter 2o durch Anziehen oder Nachlassen der Rändelmutter z6 verstellt. Die Einstellung erfolgt dabei so, daß hei eingeschobenem Werkstück die Rändelmutter 26 auf dem unter ihr liegenden Vorsprung 27 aufsitzt, so daß beim Einstechen von Poren in hartes Leder ein Ausweichen des Werkstückes in senkrechter Richtung nach unten unmöglich ist und die Ein-3techtiefe der. Werkzeugspitzen immer dieselbe bleibt. Zugleich aber wird die Rändelmutter 26 so weit angezogen, daß sich das Werkstück leicht zwischen den _lbstreifern 17 und dem Gegenhalter 2o verschieben läßt und das Lederstück ohne jede Zwängung seiner Form entsprechend unter dem Werkzeug 16 geführt und in entsprechender Breite nit Poren versehen werden kann. Da der Gegenlalter 2o zudem noch eine etwas gewölbte Oberfläche 22 aufweist, so wird hierdurch noch die Bewegung des Werkstückes erleichtert. Die neben dein Stößel 13 angeordneten Abstreifer 17 verhindern ein Mithochnehmcn des bearbeiteten Stückes.
  • Um eine gute und sichere Verbindung des mit Poren versehenen Lederstückes mit seinem Gegenstück, dem Schuh od. dgl., zu erreichen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die alte Schuhsohle od. dgl. in entsprechender Breite aufzurauhen. Auch hierzu kann die Maschine eingerichtet werden. Zur Sicherung des Stößels i3 auf dem Wellenzapfen 12 dient eine Scheibe 3o, die durch eine Schraube 31 gehalten wird, die mittig in die Stirnseite der Exzenterwelle io, 12 eingesetzt ist (Fig. 2). Nach Lösen der Schraube 31 wird dieAbschlußscheibe 30 durch ein Aufrauliwerkzeug 32, ersetzt, das durch die mittige Anordnung der Befestigungsschraube 31 zentrisch umläuft (Fig. 3). Je nach der Art des Werkstoffes ist das Aufrauhwerkzeug 32 an seiner Stirnseite mit einer Art Stacheln 33 (Fig. 4) oder anders gearteten Vorsprüngen versehen, durch die eine dem Zweck entsprechende Auflockerung der Werkstoffoberfläche möglich ist. So. kann es z. B. für Gummi vorteilhaft sein, die Vorsprünge nur sehr niedrig zu halten und sie durch Raspelhieb 34 herzustellen (Fig. 5). Durch leichtes Vorbeiführen des aufzuraulienden Gegenstandes an dem schnell umlaufenden Werkzeug 32 kann das Aufrauhen rasch durchgeführt werden. Da die Aufrauhwerkzeuge 32 bei der Arbeit des Poreneinstechens nicht hindern, so können sie ständig an. der Maschine bleiben, und es ist auf diese Weise möglich, bei den zueinandergehörenden Stücken das Poreneinstechen und Aufrauhen hintereinander vorzunehmen. Dadurch wird die Arbeitsgeschwindigkeit erheblich gesteigert.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, vielmehr sind mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. -Maschine zum Einstechen von Poren in Leder od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie ein nach _",rt eines Stempels auf und ab gehendes Porenstechwerkzeug (16) hat, das zugleich zum V orschieben. des auf einem Widerlager (2o) von Hand geführten Werkstückes dient, indem es gleichzeitig in Vorschubrichtung des Werkstückes hin und her beweglich angeordnet ist und durch ein Exzenter (I2) in kreisende Aufundabbewegung versetzt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Porenstechwerkzeug (16) an der unteren Stirnfläche eines Stößels (13) angeordnet ist, der mittels Langloch (1d.) und "Zapfen (15) verschiebbar und vierschwenkbar geführt ist, und dessen oberes Ende einen Antriebsexzenter (12) wie ein Exzenterreifen umgreift.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (16) nur eine einzige, in Richtung der Exzenterwelle (io) sich erstreckende Reihe von Dornen, Spitzen od. dgl. aufweist. .
  4. 4. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Widerlagers (2o) ein zum Durchtritt der Dorne oder Spitzen des Stech-,verkzeuges (16) unterbrochener Niederhalter (17) angeordnet und einer dieser beiden Maschinenteile zwecks Anpassung an die Werkstückdicke in der Höhe einstellbar ist.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (2o) begrenzt auf und ab beweglich angeordnet ist und durch eine Feder (26) nach oben gedrückt wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (2o) in Vorschubrichtung des Werkstückes gewölbt ist. 7. -Maschine nach Anspruch 1, .4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (:2o) vorn Kopf eines in einer Bohrung (i9) des Maschinenständers senkrecht geführten und durch einen in ein Langloch (23) eingreifenden Stift (2q.) gegen Verdrehen gesicherten Bolzens (2o, 25) gebildet ist, der unter seinem Kopf eine an einer Schulter der Ständerbohrung (i9) abgestützte Druckfeder (21) und auf seinem mit Gewinde versehenen unteren Schaftteil (a5) eine am Maschinenständer nach oben abgestützte, zur Höhenverstellung des Widerlagers dienende Mutter (26) trägt, die- gleichzeitig im Zusammenwirken mit einem festen Anschlag (27) zur Begrenzung der Nachgiebigkeit des Widerlagers dient. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die rxzenterwelle (io) über eine-Zalinradübersetzung (8, 9) mit einem hinter dem Maschinenständer auf dessen Fußplatte (5) stehenden Elektromotor (6) gekuppelt ist. 9. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kopfende des Stößels (13) auf der Exzenterwelle (io) ein aus einer an ihrer vorderen Stirnfläche mit Kratzern besetzten Scheibe bestehendes Aufrauhwerkzeug (32:) auswechselbar befestigt ist. io. Maschine nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das scheibenförmige Aufrauhwerkzeug (32) gleichzeitig dazu dient, den Stößeikopf auf dem Exzenter (12) zu führen. i i. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrauhwerkzeug (32) zum Aufrauhen von Leder mit Stacheln (33) besetzt ist. 12. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da3 das Aufrauhwerkzeug zum Aufrauhen von Gummi und ähnlichen elastischen Werkstoffen einen Raspelhieb (3q.) aufweist.
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DE (1) DE875162C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235497B (de) * 1958-06-20 1967-03-02 Ernst Eberle Aufrauhwerkzeug zum Einschneiden von Rillen in Leder- und Gummizuschnitte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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