DE339284C - Einrichtung zum Einsetzen der Nietstifte in die Stimmenplatten von Mundharmonikas - Google Patents

Einrichtung zum Einsetzen der Nietstifte in die Stimmenplatten von Mundharmonikas

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DE339284C
DE339284C DE1919339284D DE339284DD DE339284C DE 339284 C DE339284 C DE 339284C DE 1919339284 D DE1919339284 D DE 1919339284D DE 339284D D DE339284D D DE 339284DD DE 339284 C DE339284 C DE 339284C
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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/12Free-reed wind instruments
    • G10D7/14Mouth-organs

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Description

  • Einrichtung zum Einsetzen der Nietstifte in die Stimmenplatten von Mundharmonikas. Der Erfindungsgegenstand gehörtazur Klasse der Einrichtungen zum Einsetzen der Nietstifte in die Stimmenplatten von Mundharmonikas, bei welchen oberhalb einer Auflage für die Stimmenplatte eine heb- und senkbare Halte- und Zuführ- und Schneidevorrichtung für den Draht, aus dem die Nietstifte gebildet werden, vorgehen ist, durch deren Senkung das nach unten vorstehende Ende des Drahtes in das Stiftloch eingeführt und durch Schneidzauge abgezwickt wird, während bei der Hebung die Vorschaltung des Drahtes um eine Stiftänge erfolgt.
  • Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende durch besondere Einfachheit des Aufbaues, die dadurch erzielt wird, daß am Nietstempel ein Kerbdrahthaltekörper angeordnet ist, über welchen eine sich gegen eine Einkerbung des Kerbdrahtes bei Abwärtsgang des Nietstempels legende, um einen Zapfen des Maschinenge-. stelles schwingende Klinke eingreift und dadurch die Vorschaltung des Kerbdrahtes um eine Kerbteilung, d. h. Nietstiftlänge, herbeiführt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt Fig. i zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe einen senkrechten Längsschnitt, Fig.3 einen senkrechten Querschnitt und Fig. 4 eine Aufsicht auf die Draht-Halte-, -Zuführ- und -Schneidvorrichtung.
  • Es ist = eine Auflage für die Stimmenplatte 2, die so auf diese Auflage gelegt wird, daß ein Stiftloch derselben über die in der Auflage vorgesehene Bohrung fällt. 3 ist ein heb- und senkbarer Stempel, der von Hand oder Fuß mittels des am Zapfen 5 angreifenden Hebels 4 betätigt und dabei durch Feder 6 genau senkrecht geführt ist. Der Hub des Stempels entspricht einer Nietstifthöhe.
  • Am unteren Ende des Stempels 3 ist die Draht-Halte-, Schneid- und Zuführvorrichtung angeschraubt. Sie besteht aus einem Führungsröhrchen 7 für den mit den bekannten Einkerbungen versehenen Draht B. Das Röhrchen? sitzt in dem Körper 21, der mit einem nach vorn offenen Schlitz 2?, versehen ist. In diesen Schlitz greift ein um festen Zapfen g des Gestells schwingender Hebel io so ein, daß sich seine vordere Nase ii gegen eine Einkerbung des Drahtes 8 unter Wirkung der gegen den Hebelstift 13 wirkenden Feder 12 legt. Wird der Draht 8 mit dem Stempe13 gesenkt, so geht die Nase ii federnd an den Drahtwülsten vorbei. Wird dagegen der Stempel 3 gehoben, so hält die gegen die scharfe Drahtkerbung sich legende Nase den Draht fest, so daß er um den Stempelhub vorgezogen wird.
  • Beim Stempelhub erfolgt also selbstätig der Vorschub des Drahtes um eine Stifthöhe. Ein abgefederter Stift 14, 15 legt sich gegen die Drahtrückseite, wodurch der Draht bei der Stempelsenkung und bei dem noch zu beschreibenden Abzwicken mit Reibung gehalten wird.
  • Nachdem der Draht 8 bei Senkung des Stempels 3 in das Stiftloch der Stimmenplatte eingesetzt ist, muß nun das Abzwicken erfolgen. Zu diesem Zwecke sind in seitlichen Aussparungen des Körpers 2i um Zapfen 17 schwingende Backen 16 gelagert, deren Enden sich zangenartig gegen den Draht legen. Sie haben Wülste oder Vorsprünge 18, die sich längs Keilflächen ig der Gestellstücke 2o so führen, da,B in der tiefsten Stempelstellung der Draht 8 unmittelbar oberhalb seiner untersten Einkerbung abgezwickt wird.
  • Der Vorgang bei Benutzung der Einrichtung ist also kurz der folgende Bei Senkung des Stempels 3 wird das untere Ende des Kerbdrahtes 8 in das Stiftloch der aufgelegten Stimmenplatte eingesteckt, hierauf durch die Backen 16 der eingesteckte Stift abgezwickt. Wird nunmehr Stempel 3 wieder um eine Stifthöhe gehoben, so hält Klinke ix den Draht 8 fest, so daß er um eine Stiftlänge nach unten vorgezogen wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zum Einsetzen der Nietstifte in die Stimmenplatten von Mundharmonikas mit einer oberhalb der Auflage für die Stimmenplatte heb- und senkbaren Halte- und Zuführvorrichtung für den die Stifte bildenden Kerbdraht, dadurch gekennzeichnet, daß am Nietstempel (3) ein Kerbdrahthaltekörper (2i) angeordnet ist, in welchen eine sich gegen eine Einkerbung des Kerbdrahtes beim Aufwärtsgange des Nietstempels legende, um einen Zapfen des Maschinengestelles schwingende Klinke (ii) .eingreift.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Kerbdraht-Haltekörper (2i) um Zapfen schwingende Zangenbacken (i6) gelagert sind, deren untere Schneidkanten sich in bekannter Weise gegen den frei aus der Führung des Haltekörpers (2i) heraustretenden Draht legen und -die durch am Maschinengestell angeordnete feste Steuerwangen (2o) in tiefster Stellung des Nietstempels (3) geschlossen werden.
DE1919339284D 1919-10-16 1919-10-16 Einrichtung zum Einsetzen der Nietstifte in die Stimmenplatten von Mundharmonikas Expired DE339284C (de)

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