DE595254C - Papiermehrfachlocher mit einer Papiervorschubvorrichtung zur Erzeugung paralleler Lochreihen, insbesondere zum Entwerten von Rabattmarken auf Karten - Google Patents

Papiermehrfachlocher mit einer Papiervorschubvorrichtung zur Erzeugung paralleler Lochreihen, insbesondere zum Entwerten von Rabattmarken auf Karten

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DE595254C
DE595254C DES106448D DES0106448D DE595254C DE 595254 C DE595254 C DE 595254C DE S106448 D DES106448 D DE S106448D DE S0106448 D DES0106448 D DE S0106448D DE 595254 C DE595254 C DE 595254C
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DES106448D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/36Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with means for deforming or punching the copy matter
    • B41K3/38Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with means for deforming or punching the copy matter separate from the stamping means

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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Papiermehrfachlocher mit einer Papiervorschubvorrichtung zur Erzeugung paralleler Lochreihen, insbesondere zum Entwerten von Rabattmarken auf Karten Die Erfindung bezieht sich auf einen Papiermehrfachlocher mit einer Papiervorschubvorrichtung zur Erzeugung paralleler Lochreihen. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art ist die Lochvorrichtung als ein Teil ganz für sich ausgebildet, der von der Vorschubvorrichtung völlig getrennt ist. Dabei ist die Vorschubvorrichtung verhältnismäßig verwickelt durchgebildet, und es muß die Vorschubvorrichtung, die als Kartenträger o..dgl. ausgebildet ist, jeweils für sich von Hand neu eingestellt werden.
  • Die Einrichtung wird noch verwickelter, wenn, wie auch schon vorgeschlagen worden ist, bei Anwendung :eines einzigen Lochstempels dieser nach den verschiedenen Richtungen hin einzustellen ist.
  • Einstellvorrichtungen, bei denen ein zahnstangenartiges Glied mit einem Sperrmittel zusammenwirkt, -sind bekannt; indessen haben diese Einstellvorrichtungen lediglich den Zweck, bei Lochern ohne Vorschubvorrichtung den Anschlag, gegen den der zu lochende Karton geführt wird, in verschiedenen Stellungen sichern zu können. Von einer Verbindung dieser Einstellvorrichtung mit dem Bedienungshebel der Locherstempel ist bei diesen Vorrichtungen nichts zu finden.
  • Die Erfindung bringt eine wesentliche Vereinfachung gegenüber den vorerwähnten bekannten Einrichtungen. Der Locher wird gemäß der Erfindung vornehmlich dazu bestimmt, daß mit ihm sog. Rabattkarten oder die auf solchen aufgeklebten Marken entwertet werden können. Somit liegen die Zahlen der Lochungen, die in Längs- und Querreihen auf der Karte zu erzeugen sind, fest, aber auch die Abstände bleiben stets dieselben. Es ist also für die Erfindung ,an einen Locher mit fest, d. h. unmittelbar gelagertem Lochstempel und an eine Schaltvorrichtung gedacht, die die Karte immer nur um ein und denselben Betrag nach jedem Lochvorgang vorschiebt.
  • Von diesem Gedanken ausgehend ist eine ganz einfache genaue Einrichtung geschaffen worden; zu dem bekannten Locher ist lediglich ein Trag- oder Vorschubrahmen für die Karte hinzugekommen, wobei zur Führung dieses Rahmens die für die Lagerung des Locherhebels und der Lochstempel ohnehin erforderlichen Seitenwangen auf der Grundplatte Benutzung finden; weiterhin ist aber auch eine außerordentlich einfache Wirkungsverbindung zwischen dem Locher und dein Gesamtrahmen geschaffen. Schließlich ist eine Sicherung dafür vorgesehen, daß die Vorschubbewegumg des Rahmens rechtzeitig begrenzt wird.
  • Demgemäß besteht die Erfindung darin, daß an Hebelarmen des Locherhebels zum Vorschub des Arbeitsgutes ein Schleppbügel angelenkt ist, dessen Zapfen in Schaltzähne der Vorschubvorrichtung eingreifen und am Ende des Vorschubes vor dem Auftreffen der Locherstempel auf das Arbeitsgut durch Auflaufen auf Steuerstufen aus den Schaltzähnen wieder ausgehoben werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen Abb. i den Locher von der Längsseite gesehen in der Mittelsclmittlinie A-B gemäß Abb. z, Abb. z den Locher in Draufsicht nach der Schnittlinie C-D, in Abb. i, Abb. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung gemäß den Abb. i und z in vergrößerter Wiedergabe.
  • Auf der Grundplatte a sind zwei Lagerwinkel b aufgenietet, um deren Achse c der Handhebel d schwingt, der in bekannter Weise die Locherstifte e betätigt. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind fünf solcher Locherstifte vorgesehen. Der Handhebeld hat rechts und links noch je einen kurzen Hebelarm cl', an denen der Schleppbügel f angelenkt ist. Bei jeder Abwärtsbewegung des Handhebels d schwingt der Schleppbügel f in Pfeilrichtung nach links, wie auf der Zeichnung (Abb. i) dargestellt, und die an dem Schleppbügel eingenieteten Zapfen g nehmen jedesmal die zahnstangenartig ausgebildete Vorschubvorrichtung h, in welcher das zu perforierende Papier eingespannt ist, in der gleichen Pfeilrichtung mit. Diese Vorwärtsbewegung der Vorschubvorrichtung k setzt automatisch aus, kurz bevor die Locherstifte auf das zu perforierende Papier i auftreffen. Das geschieht mittels der von der Vorschubvorrichtung gesonderten Steuerstufen m, die in Abb. 3 im vergrößerten Maßstab veranschaulicht sind. Man erkennt in Abb. 3, wie sich der Zapfen g des Schleppbügels/ auf der Steuerstufe in nach oben bewegt hat und auf diese Weise aus dem Bereich der Schaltzähne der Vorschubvorrichtung gelangt ist. Mithin ist der Vorschub stillgesetzt, und der Schleppbügel f kann wieder in seine Arbeitsstellung zurückkehren. Das erfolgt durch die Rüchwärtsbeweg ung des Handhebels d.
  • Bei der Rückwärtsbewegung des Handhebels d, der durch die Schraubenfedern k, die auf den Locherstiften sitzen, federnd beeinflußt wird, wird auch die Vorschubvorrichtung um die vorgesehene Teilung zurückbewegt, und die Mitnehmerzapfen j klinken in die nächste Raste ein, um bei dem erneuten Niederdrücken des Handhebels d die Vorschubvorrichtung Jt mit dem zu perforierenden Papier in' der gewünschten Teilung vorzuschieben.
  • Auf diese einfache Weise lassen sich durch bloßes Niederdrücken des Handhebels Papiere oder Karten aller Art perforieren, und zwar je nach Abständen, die der Locherstiftentfernung und der Zaluistangentzilung der Vorschubvorrichtung entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Papiermehrfachlocher mit einer Papiervorschubvorrichtung zur Erzeugung paralleler Lochreihen, insbesondere zum Entwerten von Rabattmarken auf Karten, dadurch gekennzeichnet, daß an Hebelarmen (d') des Locherhandhebels (d) zum Vorschub des Arbeitsgutes ein Schleppbügel (f ) artgelenkt ist, dessen Zapfen (g) in Schaltzähne der Vorschubvorrichtung (lt) eingreifen und am Ende des Vorschubes vor dem Auftreffen der Locherstempel (e) auf das Arbeitsgut durch Auflaufen auf Steuerstufen (m) aus den Schaltzähnen wieder ausgehoben werden.
DES106448D 1932-10-01 1932-10-01 Papiermehrfachlocher mit einer Papiervorschubvorrichtung zur Erzeugung paralleler Lochreihen, insbesondere zum Entwerten von Rabattmarken auf Karten Expired DE595254C (de)

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