DE443302C - Arbeitszeitkontrollapparat - Google Patents

Arbeitszeitkontrollapparat

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Publication number
DE443302C
DE443302C DES72486D DES0072486D DE443302C DE 443302 C DE443302 C DE 443302C DE S72486 D DES72486 D DE S72486D DE S0072486 D DES0072486 D DE S0072486D DE 443302 C DE443302 C DE 443302C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
card
control apparatus
working time
time control
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES72486D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schuetze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES72486D priority Critical patent/DE443302C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE443302C publication Critical patent/DE443302C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Arbeitszeitkontrollapparat. Die Erfindung bezieht sich auf Arbeitszeitkontrollapparate solcher Art, bei denen dem Eingang und Ausgang des Arbeiters zugeordnete Zeitwerte auf einer Kontrollkarte aufgezeichnet werden und dabei ein Abschnitt am Rande der Karte hergestellt wird, der bei der folgenden Markierung als Anschlag für diese dient, so daß die Karte jedesmal um einen dem Abstand der Markierungen entsprechenden Betrag tiefer in den Apparat einsinkt und die neue Markierung auf dem nächstenfFeld bewirkt wird. Man hat bei derartigen Apparaten einen besonderen Umschalter vorgesehen, der eine Einstellung der Druckvorrichtung und einer an deren Stelle tretenden oder daneben verwendeten Lochvorrichtung bewirkte. Bei falscher Bedienung dieses Umschalters sind die erhaltenen Markierungen natürlich falsch und die ganze Karte entwertet.
  • Es sind auch schon Arbeitszeitkontrollvorrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen die Ein- und Ausgänge der Arbeiter in zwei nebeneinander liegenden Spalten der Karte mit selbsttätiger Einstellung der letzteren markiert werden. Die selbsttätige Einstellung der Karte wird dann in der Weise ermöglicht, daß diese vor ihrer Benutzung mit entsprechenden Ausnehmungen oder Lochungen versehen wird, in welche beim Stempelvorgang mit den Stempelorganen verbundene Fühlhebel eingreifen und je nach der Lage der Lochung oder Ausnehmung die Stempelung des Ein- oder Ausganges bewirken. Der Vorschub der Karte wird dabei durch eine in der Längsrichtung der Karte wirkende und gleichzeitig als Anschlag dienende Abschneidevorrichtung geregelt, welche bei jeder Markierung am Rande der Karte einen Abschnitt herstellt und somit nach jeder Markierung die Karte um ein Feld tiefer in den Apparat hineingleiten läßt. Derartige Vorrichtungen haben den Nachteil, daß die Karten einer besonderen Vorbereitung bedürfen und infolge ungünstiger Ausnutzung der Kartenfelder verhältnismäßig groß gehalten werden müssen, wodurch die Betriebskosten solcher Kontrolleinrichtungen wesentlich erhöht werden.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß an einem Arbeitszeitkontrollapparat, bei dem die Zeitwerte auf einer Arbeitskarte markiert werden und ein gleichzeitig hergestellter Randabschnitt an der Karte einen Anschlag für diese bildet, das Abschneiden in mehreren Absätzen erfolgt und entsprechend diesen die Markierungen an verschiedenen Stellen der Karte ausgeführt werden. Dabei wird das Zwischenstück für den gegen die Karte anschlagenden Hammer bzw. ein oder mehrere Typenräder von der Schneidvorrichtung derartig gesteuert, daß je nach deren Stellung verschiedene Stellen der Karte mit Markierungen versehen werden.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, wobei nur die im vorliegenden Falle unmittelbar interessierenden Teile des Kontrollapparates dargestellt sind. Es zeigen Abb. i eine Vorderansicht, Abb. 2 den dazugehörigen Grundriß, die Abb. 3 und 4 Schnitte nach den Linien A-B und C-D in. Abb. i, und Abb. 5 eine Einzelheit an der Schneidvorrichtung in zwei Stellungen der Karte.
  • Die in Abb. 2 und 4 sichtbare Arbeitskarte i wird senkrecht von oben in die in Abb. 3 und 4 gezeigte Kartenführung z eingesetzt, bis sie mit der wagerechten Kante 3- des aus Abb. 5 ersichtlichen Abschnittes auf einen fest gelagerten Anschlag 4 aufstößt. Ihr gegenüber sind auf einer gemeinsamen Achse 3o eine Reihe von Typenrädern verstellbar angeordnet, die ihren Antrieb mittels eines an sich bekannten, nur andeutungsweise gezeigten Triebwerkes 5 von einem Uhrwerk erhalten. Das Typenrad 6 enthält die Typen für den Aufdruck der Tage, die Typenrädergruppe 7 diejenigen für die vollen; -für den- ganzen Tag durchzählenden Stunden und die für die in Dezimalen ausgedrückten Bruchteile dieser Stunden. In entsprechender Weise ist auch die Typenradgruppe 8 eingerichtet. Die Radgruppen 7 und B sind derart angeordnet, daß die erste die Eingangszeiten gleichzeitig mit der Tagesbezeichnung, die zweite nur die Ausgangszeiten auf der Karte markiert. Für den Abdruck sind auf einer Achse g zwei Hebel io und ii gelagert, die an ihrem oberen Ende Gummipolster 12 tragen. Diese werden durch einen von dem Hammerkopf 13 bewegten Rahmen 14 gegen die Rückseite der Karte i geschlagen, die dadurch gegen ein Farbband 31 und die jeweils zur Wirkung gebrachten Typenräder gedrückt wird, so daß die entsprechende Aufzeichnung erfolgt.
  • Der Hammer 13 wird in bekannter und deshalb nicht dargestellter Weise durch die Bewegung der Handhebelachse 28 ausgelöst. Seine Wirkung erstreckt sich jeweilig entweder nur auf den Zwischenhebel io oder den Hebel ii. Zu diesem Zweck ist der Rahmen 14 auf der Achse 9 verschiebbar gelagert und mit besonderen Vorsprüngen 15 und 16 versehen, von denen je nach der Stellung des Rahmens nur einer zur Wirkung auf den ihm zugeordneten Zwischenhebel io oder ii und die davon beeinflußten Typenradgruppen 6 und 7 bzw. 8 kommt. Der Rahmen 14 ist mit dem Kopfende 17 eines auf der Achse 9 und an einer Schiene 22 verschiebbar gelagerten Führungsteiles 32 verbunden, in dessen Vorderseite das Schneidmesser 18 beweglich angeordnet ist, das beim Auftreffen des Schlaghammers ig auf einen in dem Kopfstück verschiebbaren Amboß 2o einen Teil am Rande der gegen ein festes Widerlager 33 gedrückten Karte ausschneidet. Das Schneidmesser 18 trägt an der einen Seite einen Ausschnitt 21, mit dem es sich zunächst in der aus dem linken Teil der Abb. 5 ersichtlichen Weise gegen den seitlichen Rand der Karte anlegt.
  • Der Führungsteil 32 ist mittels eines Zapfens 23 mit einem Doppelhebel 24 gekuppelt, der um eine Achse 25 drehbar ist und dessen freies Ende einerseits unter der Wirkung einer Feder 26, andererseits unter derjenigen eines schrägen Anschlages 27 an der Handhebelwelle 28 steht.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende Vorausgesetzt, daß es sich zunächst um einen Eingang handelt, wird die Karte z in die Führung 2 eingesetzt, bis sie mit dem wagerechten Rand 3 ihres Ausschnittes auf den Kartenanschlag 4 auftrifft. Der Führungsteil 17 für das Messer 18 mit dem den Hammerschlag übermittelnden Rahmen 14 steht dann in seiner rechten Stellung, wobei der Anschlag 15 sich in der aus den Abbildungen ersichtlichen Stellung vor dem Zwischenhebel io befindet. Beim Anziehen des Handhebels bewegt sich dessen Achse 28 in der durch den Pfeil dargestellten Richtung. Dabei gibt die schräge Fläche. des Anschlages 27 das untere Ende 29 des Hebels 24 frei, so daß die Feder 26 diesen anzieht und damit den Anschlag 21 am Schneidemesser gegen den äußeren Rand der Karte (Abo. 5 links) anlegt. Der Vorsprung 15 verbleibt dabei ungefähr in seiner vorherigen Lage, und sobald bei der Weiterbewegung des Handhebels die Hämmer ig und 13 ausgelöst werden, wird einerseits die Karte gegen die Typenränder 6 und 7 angeschlagen, andererseits auch der Schneidkopf 18 bewegt, so daß er das in Abb. 5 links punktiert dargestellte Stück aus dem Kartenrand ausschneidet. Die so markierte und ausgeschnittene Karte wird aus dein Apparat herausgenommen. Sobald sie beim Ausgang des Arbeiters wieder in diesen eingeführt wird, legt sich bei der Bewegung des Handhebels der Anschlag 21 des Messers 18 gegen die innere senkrechte Kante des Ausschnittes (Abb.5 rechts), und die hiermit verbundene Verschiebung des Führungsteiles 17 bringt den Rahmen 14 so weit nach links, daß nunmehr der Anschlag 16 hinter den Druckhebel ii tritt, während der Anschlag 15 den Hebel io verläßt. Die darauf erfolgende Bewegung der beiden Hämmer 13 und ig bewirkt nunmehr einen Abdruck des Typenrades 8 sowie den Ausschnitt des in Abb. 5 rechts punktiert dargestellten Teiles aus der Karte. Damit ist diese in solcher Weise vorbereitet, daß sie bei erneuter Einführung in den Apparat tiefer in diesen hineingleitet und nur eine Markierung für den Eingang des Arbeiters erfahren kann.
  • Die Dauer des Haltens der Karte in ein und derselben Höhenlage wird durch die Stellung des Kartenfanges 4 und durch die Größe des bei jeder Markierung abzuschneidenden Teiles der Karte bestimmt.
  • Die Einrichtung gewährleistet vollkommen selbsttätig die richtige Einstellung der Markierungs- und Abschneidwerkzeuge auf Eingang oder Ausgang. Die Markierungen dieser Wertgattungen erfolgen nebeneinander in derselben Zeile.
  • Die Einrichtung kann in von dem dargestellten Beispiel verschiedenster Art ausgeführt werden. Beispielsweise kann man statt zweier Gruppen von die Zeitwerte druckenden Typenrädern eine einzige Gruppe verwenden, die auf einer Achse verschiebbar gelagert und mit dem Messerführungsteil derart gekuppelt ist, daß die Typenräder je nach dessen Stellung in der Eingangs- oder Ausgangslage zur Wirkung gebracht werden.
  • Anstatt eines einzigen Typenrades für die Tagesmarkierung, das nur den Eingangszeitwerten zugeordnet ist, kann auch noch ein zweites Tagestypenrad verwendet werden, das neben dem Typenrad für die Ausgangswerte angeordnet ist und mit diesem gleichzeitig abgedruckt wird.
  • An Stelle der Zeitwerttypenräder oder neben diesen können in an sich bekannter Weise Lochvorrichtungen angeordnet sein, die die Zeitwerte symbolisch auf der Karte markieren, so daß die Ausrechnung auf mechanischen Rechenmaschinen erfolgen kann.
  • Der Randabschnitt der Karte in der einen Richtung kann entweder, wie bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel, in zwei oder auch in mehreren Absätzen erfolgen. Dadurch wird es ermöglicht, außer den Markierungen beim Beginn und beim Ende der Arbeitszeit auch diejenigen für Anfang und Ende der Pausen während der Arbeitszeit auf der Karte entweder auf einer Zeile nebeneinander oder in mehreren Zeilen untereinander anzubringen. Das Ausführungsbeispiel gemäß der Zeichnung (Abb. 5) zeigt Markierungen über den Anfang und die Unterbrechung der Arbeitszeit durch Pausen o. dgl. auf einer Zeile, während die Zeit der Wiederaufnahme der Arbeit zu Beginn der nächstfolgenden Arbeitsperiode auf der nächsten Zeile unabhängig vom Arbeitstag registriert wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i. Arbeitszeitkontrollapparat, bei dem die Zeitwerte auf einer Arbeitskarte markiert werden und ein gleichzeitig hergestellter Randabschnitt an der Karte einen Anschlag für diese bildet, dadurch gekennzeichnet, daß für ein oder mehrere, durch den Beginn und die Unterbrechung oder Beendigung der Arbeitszeit begrenzte Arbeitsperioden die Herstellung des Randausschnittes in mehreren Absätzen erfolgt und diesen Absätzen entsprechend die Markierungen der Ein- und Ausgangszeiten bzw. der Arbeitspausen an verschiedenen Stellen der Karte ausgeführt werden.
  2. 2. Arbeitszeitkontrollapparat nach Anspruch i mit einem die Typenräder mittels eines Zwischenstückes o. dgl. gegen die Karte anschlagenden Hammer, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (14, 15, 16) bzw. ein oder mehrere Typenräder von der Schneidvorrichtung (17, 18) derart gesteuert werden, daß je nach deren Stellung verschiedene Stellen der Karte mit Markierungen versehen werden.
  3. 3. Arbeitszeitkontrollapparat nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des abzuschneidenden Teiles der Karte ein fester Kartenfang (4) vorgesehen ist, durch welchen die Karte so lange in der gleichen Lage gehalten wird, bis sämtliche Abschnitte und Markierungen in einer einer oder mehreren durch Beginn und die Unterbrechung oder Beendigung der Arbeitszeit begrenzten Arbeitsperioden entsprechenden Richtung beendet sind.
  4. 4. Arbeitszeitkontrollapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (18) der Schneidvorrichtung mit einem Anschlag (21) versehen ist, der sich gegen die Seitenkante oder den zuletzt abgeschnittenen Teil der Seitenkante der Karte (i) anlegt, und der Messerführungsteil (i7) mit dem Zwischenstück (14) für die Ubertragung des Hammerschlages gekuppelt ist.
  5. 5. Arbeitszeitkontrollapparat nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbar gelagerte Messerführungsteil (17) einerseits unter dem Einfluß einer Feder (26), andererseits unter dem entgegenwirkenden Einfluß des Handhebels (z8) steht, derart, daß bei dessen Bewegung der Messerführungsteil gegen den Kartenrand angelegt wird.
DES72486D 1925-12-03 1925-12-03 Arbeitszeitkontrollapparat Expired DE443302C (de)

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DE443302C true DE443302C (de) 1927-04-25

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ID=7503232

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DES72486D Expired DE443302C (de) 1925-12-03 1925-12-03 Arbeitszeitkontrollapparat

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DE (1) DE443302C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895647C (de) * 1943-05-12 1953-11-05 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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