AT117582B - Stempel-Apparat zur Registrierung beliebiger Werte über Geschäfts- oder Betriebsvorgänge. - Google Patents

Stempel-Apparat zur Registrierung beliebiger Werte über Geschäfts- oder Betriebsvorgänge.

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AT117582B
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Description


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  Stempel-Apparat zur Registrierung beliebiger Werte über   Geschäfts-oder Betriebs-   vorgänge. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Stempelapparat zur Registrierung beliebiger Werte über   Geschäfts-oder   Betriebsvorgänge, insbesondere mit Hilfe von Lochstempel und für die einzelnen Stempel vorgesehenen Steuerhebel. Bei derartigen Apparaten ist es bekannt, die Stempel zu Gruppen zusammenzuziehen, von denen jede Gruppe einer Dezimalstelle eines mehrstellige Zehnerwertes zugeordnet ist. Die hiefür erforderlichen mechanischen oder elektrischen Steuerungsvorrichtungen für das Stempelwerk sind jedoch fast durchweg sehr umständlich und eignen sich immer nur für Spezialzwecke. Dabei bereitet auch die Auswertung der mit Hilfe der bekannten Apparate auf den Karten aufgebrachten Werte fast durchweg Schwierigkeiten. 



   Erfindungsgemäss wird diesem Übelstand abgeholfen und ein äusserst einfacher und vielseitig verwendbarer Stempelapparat dadurch gesehaffen, dass jeder Steuerhebel gleichzeitig dem Einfluss zweier Schaltscheibe   oder -walzen 28, 43 ausgesetzt   ist, wobei die eine 28 selbsttätig durch ein Uhrwerk oder Zählwerk und die andere 43 von Hand steuerbar angeordnet ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Stempelapparates dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht den   Lochapparat   in Vorderansicht mit teilweise fortgelassener vorderer Gehäusewand. Die Fig. 2 und 3 zeigen zwei Ansichten der gegenüberliegenden Seiten des Apparates und in Fig. 4 ist der Apparat in Vorderansicht mit teilweise aus der Schlitzführung herausragender Registrierkarte wieder- 
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 den   Steuerscheibensätzen   auf der Welle 30. 



   1 ist die Hauptantriebswelle, auf der eine Antriebskurbel 2 und eine Anzahl Exzenterscheiben 3 befestigt sind. Die Exzenterseheiben. 3 beeinflussen die als Hämmer für die Lochstempel 4 ausgebildeten drehbarenDoppelhebel5, die   durch eine Feder 6 mit einer Rolle 7 gegen den Umfang der Exzenterscheiben3   gezogen werden. Die Exzenterscheiben. 3 sind zweckmässig versetzt zueinander auf der Antriebswelle 1 angeordnet,   damit sie zur Erleichterung des Kurbelantriebes nacheinander auf die einzelnen Hammerhebel5   zur Einwirkung kommen. Zur Arretierung der Welle 1 in der Ruhestellung ist auf der Welle 1 eine gleichzeitig als Exzenterscheibe ausgebildete Scheibe 8 befestigt, in deren Aussparung 9 eine in einem Kanal 10 des Gehäuses geführte und durch eine Feder 11 gegen die Scheibe 8 gepresste Kugel 12 hineinpasst.

   Bei Drehung der Exzenterscheibe 3 werden Schlagbewegungen der Hebel 5 hervorgerufen, die durch an Steuerhebeln 13 drehbar angebrachte Zwischenstücke 14 auf die Lochstempel 4 übertragen werden. Diese sind in einer horizontal verlaufenden Reihe in bekannter Weise so angeordnet, dass sie bei ihrer Beeinflussung durch die Hammerhebel 5 entgegen dem Druck von Federn 15 senkrecht gegen die in die Schlitzführung 16 eingeführte Karte 17 sowie gegen den Papierstreifen 18 gedrückt werden und in beiden eine Lochung herstellen. Die nach Art von   Zwischenhämmern   ausgebildeten Zwischenstücke 14 sind so an den Hebeln   13   drehbar befestigt, dass sie durch Federn 19 gegen entsprechende   Anschläge   der Hebel 13 gezogen werden.

   Die Hebel 13 sind sämtlich auf einer Welle 20 drehbar gelagert und haben je eine Nase 21 für die selbsttätige Beeinflussung durch ein mit dem Uhrwerk in Verbindung stehendes Steuerwerk und eine Nase 22 zur Beeinflussung durch ein von Hand betätigtes Steuerwerk. Ein nach unten gerichteter Arm eines jeden Hebels 13 ist durch eine Feder 23 mit einem auf der Welle 20 starr befestigten Bügel 24 

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 verbunden. Gleichzeitig ist auf der Welle 20 ein Hebel 25 befestigt, der von der   Exzenterscheibe arf   der Hauptantriebswelle 1 beeinflusst wird. Eine Feder 27 zieht den Hebel 25 mit einer Rolle 26 gegen den Umfang der Exzenterscheibe 8. 



   Das von dem Uhrwerk oder dem Zählwerk angetriebere Steuerwerk besteht im wesentlichen aus einer Reihe von Steuerscheiben   28,   die auf einer gemeinsamen, axial verschiebbar, am Traggestell   29   angeordneten Welle 30 drehbar gelagert und durch Zehnerübertragungsmittel miteinander verbunden sind. 



  Von den zu vier oder mehr Steuerscheiben 28 zusammengesetzten Steuerscheibensätzen ist derjenige niedrigster Ordnung auf der Welle 30 starr befestigt, der über ein   Räderwerk.   mit Welle 40 von einem nicht gezeichneten Uhrwerk, beispielsweise einem elektrischen Nebenuhrwerk, angetrieben wird. Eine Feder   32 drückt die Welle 30 mit einem Bund 33 gegen eine Seitenplatte des Traggestelles 29. Solange dfe   Welle   l   mit ihrem Bund 33 an der Seitenplatte des Traggestelles 29 anliegt, befinden sich die Steuerscheiben 28 im Bereich der zugehörigen Steuerhebel13.

   Mittels eines zum Teil nach Art einer schiefen Ebene ausgebildeten Hebels 35, der auf einer Welle 36 drehbar gelagert ist und durch eine Feder.   37 mit   einem Anschlagstift   38   gegen einen mit der Welle 36 starr verbundenen Hebel   39   gezogen wird, kann die Welle   *jo   mit ihrem Bund 33 von der Seitenplatte des Gestells 29 abgehoben und so weit axial verschoben werden, dass die Steuerscheiben 28 ausser Bereich der zugehörigen Hebel   13   kommen. 



   Auf einer Welle 42 sind beispielsweise zu Sätzen von vier Scheiben starr miteinander verbundene
Steuerscheiben   43   mit Antriebszahnrädern 44 drehbar gelagert. Die Antriebsräder 44 stehen mit Zahn-   radsegmenten43inEingriff,   die neben den an ihnen   befestigten Handschalthebeln46 drehbar auf derWelle36   gelagert sind. Auf der Welle   36   ist ausserdem ein bügelartiger   Ansehlaghebel 47 für   die Hebel 46 in der Weise starr befestigt, dass beim Bewegen irgendeines der Hebel 46 aus seiner Nullstellung über die Welle 36, die Hebel 35 und 39 eine axiale Verschiebung der Welle 30 bewirkt wird.

   Zur Rückbewegung des Anschlaghebels 47 bei   Rückschaltung   der Hebel 46 in die Nullstellung ist eine mit dem andern Ende am Traggestell 29 befestigte Feder 48 vorgesehen. 



   Die   Handschalthebel 46   werden in Schlitzen 49 des   Gehäuses. 34 gefÜhrt.   Neben diesen Schlitzen 49 sind   zweckmässig   auf dem Gehäuse 34 Markierungen und Bezeichnungen für die den einzelnen Zahlenwerten entsprechenden Stellungen der Hebel 46 angebracht. Bei dem Ausführungsbeispiel sind ausserdem zum Feststellen der Hebel 46 in den einzelnen Stellungen seitliche Einkerbungen 50 vorgesehen, in welche die Hebel 46 sich mit kleinen Nasen 59 einlegen. 



   Die   Zehnerübertragungsvorrichtungen   bestehen, wie aus Fig. 2 und 3 zu sehen ist, in bekannter Weise aus mehreren auf den Wellen   41   angeordneten Zahnrädersätzen, die mit Einzahnlückenscheiben 61 und   Zahnrädern   62 auf der Welle 30 bzw. auf der Welle 42 zusammenwirken. Diese   Zahnübertragt. ngs-   mittel 60 bis 62 sind an den Übergangsstellen von einem Steuerseheibensatz zum benachbarten Steuer- scheibensatz angeordnet. 



   Zur Benutzung des Stempelapparates für die Registrierung von gegensätzlichen Werten, z.   B.   



   Plus-und Minuswerten, ist gemäss Fig. 1 und 2 eine besondere   Lochstempelanordmmg   mit Fühlhebel-   vorrichtung vorgesehen. Diese Lochstempelanordnung bestehtim wesentlichen aus einem mit den übrigen  
Stempeln   4in   einer Reihe angeordneten Lochstempel 51, fÜr den in Übereinstimmung mit der beschriebenen
Einrichtung des Apparates ein hammerartiger Hebel   13   mit Zwischenstück 14, Nasen 21 und 22, Steuer- scheiben 28 und 43 sowie ein Handschalthebel 46 vorgesehen sind. Die Fühlhebelvorrichtung, die als
Sperrvorrichtung für das Zwischenstück 14 des Lochstempel 51 dient, wird von einem am Traggestell 29 drehbar gelagerten Hebel 52 mit drehbar an ihm befestigtem Fühlstift 53 und SperrnaE e 54 gebildet.

   Auf dem zugehörigen Steuerhebel13 oder auf dessen   Zwischenstück   14 ist ein Stift 55 befestigt, der sich in bestimmter Lage des Hebels 52 gegen die Nase 54 legt und die Bewegung des Zwischenstückes 14 in die Lage zwischen Stempel 51 und zugehörigem Hammer 5 verhindert. In diese Stellung wird der Hebel   52   beim Lochvorgang in bekannter Weise durch federnden Antrieb von dem mit der Handkurbel 2 in Verbindung stehenden Teil des Apparates bewegt, sobald der hiebei gegen die Karte 17 bzw. den Streifen 18   gedrückte   Fühlstift 53 einer anlässlich eines vorherigen   Lochvorganges   durch den Stempel 51 hergestellten Lochung gegenübersteht, in die er einfällt.

   Befindet sich gegenüber dem Fühlstift 53 in der Karte   11   oder dem Streifen 18 keine Öffnung, so nimmt der Hebel 52 beim Lochvorgang die Lage ein, in welcher der Hebel 13 mit dem Stift 55 sich an der Nase 54 vorbeibewegt. In diesem Falle stellt der Markierunglochstempel 51 eine Lochung in der Karte 17 und in dem Streifen 18 her. 



   Die schrittweise Vorwärtsbewegung der in der Schlitzführung 16 des Stempelapparates hineingesteckten Karte 17 wird in bekannter Weise durch eine als Anschlag dienende   Randabschneidevor-   richtung 56 veranlasst, die bei jedem Lochvorgang einen schmalen, hinsichtlich seiner Länge mit der Zeilenbreite übereinstimmenden Randstreifen abschneidet, so dass die Karte 17 oder der Papierstreifen 18 nach jedem   Registrier-oder Lochvorgang   um eine Zeile tiefer in den Apparat hineingleitet. Für Kontrollzwecke wird ausser der jeweils in die   Schlitzführung   des Stempelapparates einzusteckenden   Karte 27   
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 Walze 57 ab-und auf eine Walze 58 aufgerollt wird.

   Dieser Antrieb erfolgt nach Fig. 3 über den durch die Exzenterscheibe 8 bewegten Antriebshebel 25 für die Welle 20 und die daraufsitzenden Hebel   1, 3.   Der Hebel 25 trägt an seinem unteren Ende eine Sperrklinke   63,   die zusammen mit einer am Gestell 29 ange- 

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 brachten Halteklinke 64 auf ein mit   der Aufwickelwalze5 fest verbundenes Sperr7ahnrad 6 einwirkt und   jedesmal, wenn die Feder 27 den Hebel 2J nach rechts bewegt, die Walze 58 um einen Schritt weiter dreht. 



  Der Übersichtlichkeit halber ist diese Anordnung in der Fig. 1 fortgelassen und nur in Fig. 4 dargestellt. 



   Der Stempelapparat ist insofern zur Ausübung des Verfahrens gemäss der Erfindung eingerichtet, als von den in einer Reihe angeordneten Lochstempel 4 beispielsweise immer vier, die Kombinations-   werte 1,   2,4,   wiedergebende Stempel für die Registrierung einerim Zehnersystem zusammengestellten Ziffer   bestimmt sind. Bei Registrierung von vierstellige Werten sind die ersten vier Lochstempel für die Tausender, die nächsten vier Lochstempel für die Hunderter, die darauffolgenden vier Stempel für die Zehner und die sich daian anschliessenden Stempel für die Einer vorgesehen (Fig. 4).

   Bei Registrierung der Ziffer 1 wird der seiner Lage nach   mit l"bewertete   Stempel, bei 3 der   mit.. l" und   der mit"2" bewertete Stempel und bei 6 der   mit,, 2" und der mit,, 4" bewertete   Stempel durch das vom Uhrwerk oder durch das von Hand angetriebene Steuerwerk zur Wirksamkeit gebracht. Je nach der Zahl der Lochstempel können beliebig vielstellige Werte oder auch ein oder mehrere Werte gleichzeitig in einer Zeile der Karte oder des Papierstreifens eingetragen werden. Diese Art der Eintragung wird in den einzelnen Zeilen der Karte in der Weise wiederholt, dass in jeder Zeile andere Werte eingetragen werden. 



  Dabei kann insbesondere die Registrierung   gegensätzlicher   Werte, wie Plus-und Minuswerte, auf'der gleichen Karte erfolgen. Ausserdem gestattet das Verfahren und der zur Ausübung benutzte Apparat beispielsweise die Eintragung von Werten, die zur Registrierung oder Auswertung bestimmt sind, im Bereich der ersten vier Stempelgruppen und besonderer Kennzeichenwerte im Bereich der daneben liegenden Stempelgruppen in einer Zeile der Karte. Sollen in den einzelnen Zeilen der Karte abwechselnd Plusund Minuswerte registriert werden, so wird neben einem derselben durch die besondere Lochstempelanordnung mit   Fühlhebelvorrichtung   eine   zusätzliche   Kennzeichenlochung auf der Karte angebracht. 



   Die Arbeitsweise des Stempelapparates ist wie folgt :
Ist der Apparat zur Registrierung von durch ein Uhrwerk oder ein Zählwerk über die Steuerscheiben 24 und die Steuerhebel 13 eingestellten Werten bestimmt, so nehmen sämtlic he Steuerscheiben 24 die Stellung ein, in welcher die Nasen 22 der Hebel   l")   Aussparungen der Scheiben 43 gegenüberstehen. so dass die Hebel   13   von den Scheiben 43   unbeeinflusst   bleiben. Die Welle 30 wird in diesem Falle von dem Uhrwerk angetrieben und steuert mit den satzweise auf ihr angebrachten, durch die Zehnersehaltwerke 60. 



  61, 62 satzweise fortlaufend verbundenen Steuerscheiben 28 über die Steuerhebel 13 mit den Zwischenstücken 14 die Lochstempel 4. Je nach den zu registrierenden Werten werden dann einzelne der für jede Ziffer zu Kombinationen zusammengestellten Stempel 4 durch Einschaltung der Zwischenstücke 14 zwischen die Lochstempel4 und die Hämmer 5 zur Wirksamkeit gebracht. Es werden hiebei die für die in Wirksamkeit zu bringenden Lochstempel 4 bestimmten Steuerscheiben 28 durch Antrieb vom Uhrwerk in die Stellung gebracht. in welcher sich den Nasen 21 der zugehörigen Steuerhebel   13   Aussparungen auf dem Umfang der Steuerscheiben 28 gegenüberstehen, so dass die betreffenden Hebel   13   durch federnden Antrieb von der Antriebswelle 1 ungehindert mit ihren Zwischenstücken 14 beim Lochvorgang zwischen Lochstempel und Hammer gebracht werden können.

   Da die vom Uhrwerk zur Registrierung eingestellten Werte in der Regel gegensätzlich Werte, wie z. B. bei der Arbeitszeitkontrolle Ein-und Ausgangszeitwerte für die einzelnen Arbeiter, darstellen, so erfolgt bei einem der Werte eine zusätzliche Markierung durch besondere Loehstempelanordnung mit Fühlhebelvorrichtung. Da die gegensätzlichen Werte sich meist in der Reihenfolge abwechseln, so gibt die Fühlhebelvorrichtung den für den Markierungsstempel bestimmten Hebel   1. 3   mit Zwischenstück 14 frei, wenn sich dem Fühlstift 53 gegenüber keine Lochung in der Karte 17 oder dem Papierstreifen 18 befindet, in welche dieser einfallen kann. Der Markierung, stempel 51 stellt dann eine   zusätzliche     Kennzeichenlochung für den betreffenden Lo (hwert   in der   Kate 17   oder den Papierstreifen 18 her.

   Nach Weiterbeförderung der Karte 17 und des Papierstreifens   18   um eine Zeile fällt der Fühlstift 53 beim   nächsten   Lochvorgang in die zusätzliche Markierungslochung, so dass der Hebel 52 mit seiner Sperrnase 54 die Abwärtsbewegung des Steuerhebels   13   und damit eine zusätzliche Markierungslochung auf der Karte 17 verhindert. 



   Sollten von Hand einzustellende Werte gelocht werden, so wird durch entsprechende Einstellung der in Frage kommenden Handsehalthebel 46 vorerst über den Hebel 47, die Welle 36, die Hebel 39, 35 die vom Uhrwerk angetriebene Steuerscheibenwelle 30 so weit axial verschoben, dass sämtliche Steuerscheiben 28 dieser Welle 30 ausser Bereich der Nasen 21 der zugehörigen Steuerhebel13 kommen. Gleichzeitig werden durch die Handschalthebel 46 die den zu registrierenden Werten entsprechenden Steuerscheiben   4. 3 in   die Stellung gebracht, in welcher den Nasen 22 der betreffenden Steuerhebel 13 Aussparungen auf dem Umfang der Steuerscheiben   43   gegenüberstehen.

   Beim Lochvorgang können also die in ihrer Bewegung durch die eingestellten Steuerscheiben 28 bzw.   4. 3 nicht   behinderten Hebel 13 mit ihren Zwischenstücken 14 zwischen die Lochstempel 4 und den zugehörigen Hammer 5 gebracht werden. 



  Die einzelnen Bewegungen der   Loehstempel   4 und der Übertragungsorgane beim Lochvorgang werden durch Drehen der Kurbel 2 veranlasst. Die auf der Welle 1 befestigte Exzenterscheibe 8 erteilt über den Hebel   25,   die Welle 20, den Bügelhebel 24 den durch die Federn 23 mit dem Bügel 24 nachgiebig verbundenen Steuerhebeln   1. 3   eine Schwenkbewegung, so dass sich diese, soweit sie nicht durch die Steuerscheiben 28 oder 43 daran gehindert werden, mit den   Zwischenstücken 14 zwischen   die Lochstempel 4 

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 und die Hämmer 5 bewegen.

   Gleichzeitig bewegen die auf der Welle 1 befestigten Exzenterscheiben 3 die mit Rollen 7 an ihnen anliegenden Hammerhebel 5 derart, dass diese mit ihren oberen Enden über die Zwischenstücke 14 auf die Lochstempel 4 einwirken und sie durch die Karte 17 oder den Papierstreifen 18   hindurchdrücken.   Nach dem Durchdrücken des Stempels 4 durch die Karte 17 oder den Papierstreifen 18 bewegen sich die Hammerhebel 5 wie auch die Lochstempel 4 unter Federdruck wieder in ihre Ruhelage zurück. 



   Das Verfahren und der zu seiner Ausübung verwendete Apparat gestatten die Registrierung eines oder mehrerer Werte mit gleichen oder   gegensätzlichen   Vorzeichen in einer Reihe und in zeilenweiser Untereinanderanordnung auf einer Karte oder einem Papierstreifen. Ferner können einzelne wie auch ganze Gruppen von Werten, die von Hand eingestellt oder durch ein Uhrwerk bzw. ein Zählwerk bestimmt sind, abwechselnd oder in Zeitabständen auf Karten oder Papierstreifen aufgetragen werden. Weiterhin bietet sich hier die Möglichkeit, einige der nebeneinander angeordneten Lochstempelgruppen von einem Uhrwerk oder Zählwerk beeinflussen zu lassen und andere danaben liegende Lochstempelgruppen durch Einstellen der zugehörigen Handschalthebel 46 zu steuern.

   Dabei wären dann nur die im Bereich der vom Uhrwerk beeinflussten   Lachstempel'4 liegenden Handhebel   46 hinsichtlich der Einrichtung zur Beeinflussung der vom Uhrwerk angetriebenen Steuerscheiben 28 von den übrigen Handhebeln 46 zu trennen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass sowohl die Welle 36 wie auch der Bügelhebel 47 zwischen den beiden Apparateteilen unterbrochen wird. Beide Teile des Apparates erhalten dann gesonderte Einrichtungen 35, 37, 38, 39 zur Ausschaltung der vom Uhrwerk angetriebenen Steuerscheiben 28 bei Betätigung der Handschalthebel 46. 



   Das Verfahren und der Apparat eignen sich für die Registrierung der Arbeitszeitkontrolle im Zusammenhang mit Lagerverwaltung, Auftrag-, Bestell-und Karteiwesen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Stempelapparat zur Registrierung beliebiger Werte über   Geschäfts-oder   Betriebsvorgänge auf
Karten oder Papierstreifen, insbesondere mit Hilfe von Lochstempeln und für die einzelnen Lochstempel vorgesehenen Steuerhebel, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steuerhebel gleichzeitig dem Einfluss zweier Schaltscheiben oder -walzen (28, 43) ausgesetzt ist, wobei die eine (28) selbsttätig durch ein Uhrwerk oder Zählwerk und die andere (43) von Hand steuerbar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Stempelapparat nach Anspruch 1, insbesondere zur Herstellung oder Kennzeichnung von gegensätzlichen Werten, wie Plus-und Minuswerten, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonderer, durch einen Steuerhebel (11') mit Zwischenstücken (14) beeinflusster Stempel (4) für die Markierung eines der gegensätzlichen Werte vorgesehen ist.
    3. Stempelapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur zusätzlichen und selbsttätigen Steuerung des Markierungsstempels M für einen der gegensätzlichen Werte eine Kartenfühl- vorrichtung vorgesehen ist.
    4. Stempelapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kartenfühlvorrichtung im wesentlichen aus einem drehbar gelagerten Hebel (52) besteht, der beim Lochvorgang mit einem Stift (58) federnd gegen die Karte (17) oder den Papierstreifen (18) gedrückt wird und beim Hindurch- EMI4.1 Bewegung des zugehörigen Steuerhebels (13) mit dem Zwischenstück (14) zwischen Kennzeichenstempel (51) und Hammer (5) verhindert.
    5. Stempelapparat nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Uhrwerk oder einem Zählwerk angetriebene Steuerseheibenwelle (80) axial verschiebbar am Traggestell (29) gelagert ist und durch eine Feder (32) in der Lage gehalten wird, in der die einzelnen Steuerscheiben (28) sich im Bereich des zugehörigen Steuerhebels (13) befinden.
    6. Stempeapparat nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Uhrwerk angetriebene Steuerscheibenwelle (30) in der Weise über eine auf der Handschalthebelwelle (36) angebrachte Hebelanordnung mit den einzelnen Handschalthebeln (46) in Verbindung steht, dass bei Bewegung irgendeines Handsehalthebels (46) aus seiner Nullstellung die vom Uhrwerk angetriebenen Steuerscheiben (28) durch axiale Verschiebung ihrer Welle (30) ausser Bereich der zugehörigen Steuerhebel (13) gebracht werden.
    7. Stempelapparat nach-Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bewegungsübertragung vorgesehene Hebelanordnung aus einem bügelartigen, starr auf der Handschalthebelwelle (36) befestigten Hebel (47) und einem mit einer schiefen Ebene auf die vom Uhrwerk angetriebene Steuerscheibenwelle (30) einwirkenden Hebel besteht, der mit der Handsohalthebelwelle (36) federnd verbunden ist.
AT117582D 1927-06-22 1928-06-12 Stempel-Apparat zur Registrierung beliebiger Werte über Geschäfts- oder Betriebsvorgänge. AT117582B (de)

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