DE338189C - Auswechselbare Befestigung von Sohlen oder Absatzlaufflecken - Google Patents

Auswechselbare Befestigung von Sohlen oder Absatzlaufflecken

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DE338189C
DE338189C DE1915338189D DE338189DD DE338189C DE 338189 C DE338189 C DE 338189C DE 1915338189 D DE1915338189 D DE 1915338189D DE 338189D D DE338189D D DE 338189DD DE 338189 C DE338189 C DE 338189C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C13/00Wear-resisting attachments
    • A43C13/02Metal plates for soles or heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Auswechselbare Befestigung von Sohlen oder Absatzlaufflecken. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine auswechselbare Befestigung von Sohlen oder Absatzlaufflecken an Schuhwerk unter Verwendung von mit Klauen versehenen Halterahmen, in welche Haltevorrichtungen der zu befestigenden Teile eingeschoben werden. Diese auswechselbare Befestigung ohne Nagelung, Verschraubung oder Leimung wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der am Schuhwerk zu befestigende Halterahmen mit seinen Klauen und stegartigen Abschlußteilen vollkommen flach ausgeführt ist, so daß die Halteplatte des zu befestigenden Teiles sich mit geringer Klauenabbiegung über die flachen stegartigen Abschlußteile hinweg vollständig in den Innenraum des Halterahmens einschieben läßt und sich in der eingeschobenen Lage gegen die inneren Kanten des flachen Abschlußsteges des Halterahmens legt. Zweckmäßig wird die aufzuschiebende Sohle oder der Absatzlauffleck auf der die Haltevorrichtung aufnehmenden Fläche so vertieft und die Haltevorrichtungen so weit vom Rand entfernt angeordnet, daß der auf die Sohle oder den Absatzlauffleck ausgeübte Druck von den Rändern und der Haltevorrichtung des aufzuschiebenden Teiles unmittelbar auf die gegenüberliegenden Schuhteile übertragen wird unter völliger Entlastung des federnden Halterahmens und Sicherung der Befestigung.
  • Auswechselbare Sohlen- oder Absatzbefestigungen mit Klauenrahmen sind an sich bekannt. Die bekannten Anordnungen zeigen aber durchweg verwickelte Sicherungsvorrichtungen gegen Lösung und auch keine gute und vollkommene Anlage, so daß sie in der Herstellung und Anwendung schwierig und umständlich und beim Gebrauch unsicher und ohne Festsitz sind.
  • Die Erfindung löst die schwierige Frage der Sicherung und Festlage einfach dadurch, daß die Halteplatte des zu befestigenden Teiles vollständig über die stegartigen Abschlußteile des Halterahmens hinweg in letzteren eingeschoben wird und durch die flache Ausführung der haltenden Teile dicht und fest anliegt. Hierdurch wird eine Vereinfachung in der Herstellung und Anwendung und eine Verbesserung in der Wirkurig erzielt.
  • Bei einem aus zwei kegelförmig ineinandergreifenden Teilen bestehenden Absatzlauffleck wird die Schiebeplatte zweckmäßig an dem inneren, finit kegelförmig abgeschrägten Flächen den äußeren haltenden Teile angeordnet. Diese Ausführung bietet eine sehr einfache und sichere Befestigung des Absatzlauffleckes. Sie unterscheidet sich in dieser Beziehung vorteilhaft von bekannten Lauffleckanordnungen mit einfachen kegelförmigen Halteplatten oder Haltezapfen.
  • Der Erfindungsgegenstand -ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. z und 2 einen aufnähbaren Klauenrahmen in Draufsicht und Querschnitt, Fig. 3 und q. eine Schiebeplatte in Draufsicht und Schnitt. I'ig.5 zeigt einen Sohlenschoner mit aufgenähter Schiebeplatte in Ansicht von innen, Fig. 6 im Schnitt.
  • Fig.7 bis 9 zeigen eine Absatzlauffleckbefestigung, und zwar Fig.7 den Klauenrahmen, Fig. 8 und 9 den Absatzlauffleck in Draufsicht von innen und im Querschnitt.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung besteht aus drei wesentlichen Teilen, und zwar dem Klauenrahmen a (Fig. z und 2), der Schiebe- oder Halfeplatte b (Fig. 3, 4, 5) und der Sohle c oder dem Absatzlauffleck d (Fig. 5, 6, 8, 9)-Der Klauenrahmen a für die Sohle besitzt ungefähr die Form des Sohlenumfanges in solcher Größe, daß der äußere Rand des Rahmens etwa ro bis 2o mm Abstand besitzt. Der Rahmen ist mit runden oder länglichen Löchern je nach der Befestigungsart durch Aufnageln, Aufschrauben oder Aufnähen versehen. In ähnlicher Weise ist auch der Klauenrahmen e für den Absatzlauffleck ausgebildet. Am inneren Rand des Klauenrahmens sind in der Längsrichtung klauenförmige Vorsprünge g, z. B. durch entsprechende schräge Aufbiegung des Randes, vorgesehen.
  • Die Schiebeplatte b für die Sohle und f für den Absatzlauffleck ist in Form und Größe so eingerichtet, daB sie sich zwischen die klauenförmigen Vorsprünge des Klauenrahmens a einsdhieben läßt. Sie besteht aus einem flachen Metallrahmen, der mit runden oder länglichen Löchern zum Aufnieten oder Aufnähen auf die Sohle oder den Absatzlauffleck versehen ist. Der Metallklauenrahmen kann mittels Nägel befestigt werden, jedoch nicht die Schiebeplatte; diese wird angenäht oder angenietet oder kann auch'eingegossen sein.
  • Um eine gleichmäßige Auflage des Klauenrahmens a auf der Schuhsohle zu sichern, sind die Klauenschienen in ihrer Querrichtung geschlitzt. In der Mitte des Quersteges ist nach dem Schuhgelenk zu außerdem eine Öffnung h vorgesehen, welche für die Auswechslung der Lauffläche nötig ist.
  • Bei der Anwendung von Gummilaufflecken kann die Befestigung der Schiebeplatte durch Eingießen erfolgen, indem durch aufgebogene Querstege oder ähnliche Einrichtungen ein Eingriff von Teilen der Schiebeplatte in. die Gummimasse gesichert wird.
  • Die Sohle oder der Absatzlauffleck ist an der dem Schuh oder Absatzstumpf zugekehrten Fläche entsprechend der Form des Rahmens a ausgehöhlt (Fig. 5 und 6). Die Aushöhlung entsprechend der Form des Metallrahmens ist insofern vorteilhaft, weil sich in diese der Metallrahmen genau einbettet und somit dem aufgeschobenen Lauffleck nach allen Richtungen hin eine gesicherte Lage bietet. Hierdurch wird die dichte Anlage der Sohle oder des Absatzlauffleckes erzielt.
  • Zur Befestigung der Sohle am Schuh wird, nachdem der Klauenrahmen a durch Nähen oder Nageln an der Schuhsohle befestigt ist, die Laufsohle in ihrer Mitte so weit durchgedrückt, daß die unter derselben befestigte Schiebeplatte mit ihren Rändern etwas frei liegt. Hierauf wird die Schiebeplatte b -vom Schuhgelenk her in die Klauenschiene g eingeführt, bis die Schiebeplatte hinter den Quersteg de` s Klauenrahmens a greift. Dieses Eingreifen findet, weil die Schiebeplatte beim Einführen über den Querrahmen hinweg in der Längsrichtung etwas gebogen wird, unter Federung statt, so daß ein richtiges Einschnappen der Schiebeplatte in den Klauenrahmen und des Lauffleckes bzw. der Laufsohle mit den Aushöhlungen hinter dem Klauenrahmen sattfindet, und die Sohle in ihrer Lage vollständig gesichert ist.
  • In ganz ähnlicher Weise findet die Befestigung des Absatzlauffleckes d statt. Auch hier wird die auf dem Lauffleck befestigte Schiebeplatte f zwischen die Klauenschiene g (Fig.7) des Absatzstumpfes eingeführt und auf diese Weise der Absatzfleck festgelegt.' Fig.8 und 9 zeigen gleichzeitig noch eine weitere Ausführung der Absatzlaufflecke, welche darin besteht, daß dieselben aus zwei Teilen d, i gebildet sind. Der mittlere Teil i besitzt die Schiebeplatte f und dient als Kupplungsstück für den äußeren Teil d. Die Verbindung beider Teile wird dadurch gesichert, daß die Trennungswände schräg oder kegelförmig ausgeführt sind. Der Zweck dieser Abänderung besteht darin, daß das aus Leder bestehende Kupplungsstück einen sicheren Auftritt gewährt und, weil es nur wenig der Abnutzung anheimfällt, länger als der Absatz selbst benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil dieser Einrichtung besteht aber noch darin, daß die hauptsächlich bei drehbaren runden Absätzen in Anwendung gebrachte mangelhafte Befestigung mit Schraube und Metallkreuz, welche beim Auftreten ein ständiges Klappern verursacht und durch öfteres Auswechseln der Schraube den Absatzstumpf zerstört, beseitigt wird.
  • Ein runder Absatz kann auch in bekannter Weise mit seitlichen Kerben, Zähnen o. dgl. versehen werden, damit ein Feststellen und Verstellen des Absatzes stattfinden kann.
  • Ein Auswechseln der Sohlen oder Absatzlaufflecke wird leicht dadurch bewirkt, daß ein Nagel oder sonstiger spitzer Gegenstand vom Schuhgelenk her zwischen Sohle und Schoner oder Absatzstumpf und Absatzlauffleck in die Öffnung des Klauenrahmens eingeführt und dadurch die Schiebeplatte aus ihrem Lager gehoben wird, damit sie bei einem Druck auf die Sohle oder den Lauffleck nach dem Schuhgelenk zu über den Quersteg hinweggleiten und das Herausschieben aus dem Klauenrahmen möglich machen kann.
  • Ein wesentlicher Vorteil des. Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Befestigungsvorrichtung eine äußerst niedrige ist. Diese beträgt im äußersten Falle die doppelte Stärke eines dünnen Bleches. Außerdem liegt die Befestigungsvorrichtung so geschützt, daß sie nicht abgelaufen werden kann, wie dies bei anderen bekannten Einrichtungen der Fall ist.
  • Zur besonderen Sicherung der eingeschobenen Lage der Schiebeplatte können an dem Quersteg des Metallrahmens oder an der Schiebeplatte selbst federnde Vorsprünge, warzenförmige Erhöhungen oder ähnliche Mittel vorgesehen werden. Statt der Klauenrahmen können auch aus mehreren Teilen bestehende Schienen mit Klauen oder ähnlichen Einrichtungen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsppücFiE: i. Auswechselbare Befestigung von Sohlen oder Absatzlaufflecken an Schuhwerk unter Verwendung von mit Klauen versehenen Halterahmen, in welche Haltevorrichtungen der zu befestigenden Teile eingeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der am Schuhwerk zu befestigende Halterahmen mit seinen Klauen und stegartigen Abschlußteilen vollkommen flach ausgeführt ist, so daß die Halteplatte des zu befestigenden Teiles sich mit geringer Klauenabbiegung über die flachen stegartigen Abschlußteile hinweg vollständig in den Innenraum des Halterahmens einschieben läßt und sich in der eingeschobenen Lage gegen die inneren Kanten des flachen Abschlußsteges des Halterahmens legt. a. Auswechselbare Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aufzuschiebende Sohle oder der Absatzlauffleck auf der die Haltevorrichtung aufnehmenden Fläche so vertieft und die Haltevorrichtungen so weit vom Rand entfernt angeordnet sind, daß der auf die Sohle oder den Absatzlauffleck ausgeübte Druck von den Rändern und der Haltevorrichtung ' des aufzuschiebenden Teiles unmittelbar auf die gegenüberliegenden Schuhteile übertragen wird unter völliger Entlastung des federnden Halterahmens und Sicherung der Befestigung. 3. Auswechselbare Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem aus zwei kegelförmig ineinander greifenden Teilen bestehenden Absatzlauffleck die Schiebeplatte an dem inneren, mit kegelförmig abgeschrägten Flächen den äußeren haltenden Teil angeordnet ist.
DE1915338189D 1915-12-29 1915-12-29 Auswechselbare Befestigung von Sohlen oder Absatzlaufflecken Expired DE338189C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3834296A1 (de) * 1988-06-20 1989-12-21 Daniel Knipping Vorrichtung zur kraftaufbringung, insbesondere montagevorrichtung fuer eine rohrverbindungskupplung auf verpressungsbasis

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3834296A1 (de) * 1988-06-20 1989-12-21 Daniel Knipping Vorrichtung zur kraftaufbringung, insbesondere montagevorrichtung fuer eine rohrverbindungskupplung auf verpressungsbasis

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