DE33812C - Geschützführung für Minimalscharten - Google Patents
Geschützführung für MinimalschartenInfo
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- DE33812C DE33812C DENDAT33812D DE33812DA DE33812C DE 33812 C DE33812 C DE 33812C DE NDAT33812 D DENDAT33812 D DE NDAT33812D DE 33812D A DE33812D A DE 33812DA DE 33812 C DE33812 C DE 33812C
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Classifications
-
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- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
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Landscapes
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- On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
ALFRED BUSSIERE in PARIS. Geschützführung für Minimalscharten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom lo. April 1885 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Art von Panzerthürmen, welche
mittelst hydraulischer Pressen so bewegbar gemacht sind, dafs man sie dem feindlichen Feuer
gänzlich entziehen und also der Besatzung während der Ruhepausen Schutz gewähren
kann.
Der Thurm kann vor, während und nach dem Kampf, je nachdem, vertical bewegt werden
mittelst des aus einer hydraulischen Presse P von genügender Hubweite bestehenden Zapfens,
auf welchem der Thurm infolge der Anordnung des hydraulischen Gegengewichtes A,
welches ein- für allemal belastet ist und mit dem genannten Zapfen in Verbindung steht, im
Gleichgewicht aufruht. Die Bewegung geht leicht und schnell vor sich und verlangt nur
die Aeufserung einer geringen Kraft, welche man mittelst der in der Galerie des Gewichtes A
aufgestellten Pumpe B ausübt; diese Pumpe wirkt auf einen im grofsen Kolben des Gegengewichtes
A angeordneten kleinen Kolben. Man kann übrigens letzterem das zu einer sehr
raschen Bewegung erforderliche Wasser entnehmen und es dann nach Belieben wieder
ersetzen.
Die Führung des Thurmes während der Bewegung wird durch die nöthigenfalls mit Rollen
versehenen
besorgt.
besorgt.
Die Drehbewegung geschieht durch die Einrichtung des hydraulischen Drehzapfens leicht
und einfach. Um die Uebelstände zu vermeiden,, welche aus Biegungen der Stange dieses
Zapfens hervorgehen, ist letzterer an beiden Enden mit sphärischen Köpfen versehen. Ohne
beiden Schwellenanlagen CDEF diese Einrichtung könnte das für die Bewegung
nöthige Spiel leicht zu Ungelegenheiten fuhren.
Das Drehen des Thurmes wird von Hand mittelst Winden bewirkt.
Eine kleine Mitrailleuse r ist unterhalb der Bedachung aufgestellt; durch Heben der Schartenklappe
kann man den Thurm ventiliren. Zwei kleine hydraulische Kolben gestatten, im
Bedarfsfalle die Vorrichtung in die Stellung zum Feuern zu heben.
Der Wall H besteht aus einer Anzahl von Kammern aus verhältnifsmäfsig dünnem Blech,
welche mit Beton ausgefüllt sind. Um der aus dem Aufschlagen eines Projectile resultirenden
Zusammenpressung widerstehen zu können, sind die Blechblätter, welche die sichtbare
innere Wand bilden, gewölbt; die Wölbung steht gegen den Thurm vor.
Das sichtbare, gegen den Horizont geneigte Glacis besteht aus grofsen Schmiedeisen- oder
Stahlplatten von verschiedener Stärke.
Der hinter dem Wall H befindliche Kopf des Thurmes ist durch eine fast verticale Metallwand
gepanzert.
Der Wall H ist aufsen durch eine oben mit dünnem Blech verkleidete Decke aus Mauerwerk
und Cementbeton geschützt, deren oberer Theil dem spitzesten Schufswinkel entsprechend
abgeschrägt ist. Man erhält auf diese Weise einen bedeckten Weg, in welchem sich die
Trümmer ansammeln können, ohne den Thurm zu verkeilen.
Die Minimalscharten-Laffete ist mit einem
gelenkigen Parallelogramm mn qr s versehen, welches gestattet, den Drehpunkt des Rohres
nach Belieben zu,verlegen. Das Geschütz läuft,
ohne irgend eine auf Umkippen des Thurmes gerichtete Kraft auszuüben, zurück.
Der Rücklauf wird durch zwei symmetrisch angeordnete hydraulische Bremsen mit regelbaren
Oeffnungen begrenzt.
Das Einrichten des Thurmes zum Schufs geschieht automatisch auf eine der beiden folgenden
Arten:
a) die aus dem Cylinder der Bremsen ausgetriebene
Flüssigkeit läuft durch eine mittelst konisch zugespitzter Schraube zu regulirende
Oeffnung in ein mit comprimirter Luft versehenes Reservoir f;
(3) die Kolbenstange jeder Bremse ist über die Zapfen hinaus verlängert und wirkt auf
eine Säule von elastischen Scheiben L aus Kork. Letzteres Material ist sowohl Stahl wie auch
Kautschuk vorzuziehen, welche in der Kälte leicht brüchig und auch sonst sehr veränderlich
sind.
Die Dichtheit der Luftreservoire f läfst sich durch Einführung eines Futters aus bestem,
leicht vulcanisirtem Kautschuk herstellen, welches durch ein elastisches Blech gegen die
Wandung geprefst wird.
Das Richten der beiden Geschütze wird wie folgt bewirkt:
Jede Laffete ruht auf· einer hydraulischen Presse und wird durch eine kleine, als Gegengewicht
functionirende Presse M bezw. M1
mit grofsem Hub im Gleichgewicht gehalten. Diese Vorkehrung liegt im unteren Theile des
Thurmes neben dem Zapfen und nimmt den mittleren Theil des unter den Geschützen befindlichen
Magazins ein. Das Einrichten erfordert auf diese Weise nur eine geringe Kraftwirkung
und kann auf beliebige Weise durch eine kleine Pumpe oder eine über ein Excenter
laufende Kette bewirkt werden.
Es genügt, das eine Geschütz einzustellen; das andere stellt sich durch die Anordnung
und Verbindung der Pressen MM1 selbstthätig
ein. Sobald die Gegengewichte derselben mit einander verbunden sind, z. B. mittelst
der beiden horizontalen Riegel Kl und K: P,
bewegen sie sich wie ein Stück. Jedes treibt alsdann genau dasselbe Quantum Wasser aus
und verstellt gleichzeitig das Geschütz um denselben Winkel.
Uebrigens ist klar, dafs, wenn man aus den mit einander verbundenen hydraulischen Pressen
einen gewissen Flüssigkeitsbetrag austreten läfst, man den Einstellwinkel des einen Geschützes
,nach Belieben abändern kann.
Ein Theil des unterhalb der Panzerung liegenden Thurmes dient als Geschofskammer, der
andere als Pulverkammer; Aufzüge ermöglichen die Beförderung, so dafs man nicht nöthig hat,
bei jedem Schufs das Projectil erst von aufsen in den Thurm einzubringen.
Das Dach besteht aus zwei io cm starken
Blechen, welche unter einander durch cylindrische, auf der ganzen Länge mit Schraubengang
versehene Stifte verbunden sind. Ein zwischen die Bleche eingelegtes und alsdann
geschmolzenes Bleiblatt füllt den leeren Raum zwischen beiden Blechen aus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:In Verbindung mit der am Thurme festen Führung e und dem Geschütz das bewegliche Parallelogramm mn qr s behufs Erzeugung der für die Minimalscharte nöthigen Bewegung.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33812C true DE33812C (de) |
Family
ID=309759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33812D Expired - Lifetime DE33812C (de) | Geschützführung für Minimalscharten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33812C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2572173A1 (fr) * | 1984-10-24 | 1986-04-25 | Aerospatiale | Dispositif pour le pointage d'un armement |
-
0
- DE DENDAT33812D patent/DE33812C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2572173A1 (fr) * | 1984-10-24 | 1986-04-25 | Aerospatiale | Dispositif pour le pointage d'un armement |
| EP0180502A1 (de) * | 1984-10-24 | 1986-05-07 | AEROSPATIALE Société Nationale Industrielle | Richtvorrichtung für eine Waffe |
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