DE333777C - Schaltungsanordnung zum Tonsenden und zur Telephonie auf drahtlosem Wege - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Tonsenden und zur Telephonie auf drahtlosem Wege

Info

Publication number
DE333777C
DE333777C DE1917333777D DE333777DD DE333777C DE 333777 C DE333777 C DE 333777C DE 1917333777 D DE1917333777 D DE 1917333777D DE 333777D D DE333777D D DE 333777DD DE 333777 C DE333777 C DE 333777C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
coil
circuit
circle
vibrations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1917333777D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr Erich F Huth GmbH
Original Assignee
Dr Erich F Huth GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr Erich F Huth GmbH filed Critical Dr Erich F Huth GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE333777C publication Critical patent/DE333777C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L27/00Modulated-carrier systems
    • H04L27/02Amplitude-modulated carrier systems, e.g. using on-off keying; Single sideband or vestigial sideband modulation
    • H04L27/04Modulator circuits; Transmitter circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur drahtlosen Telephonie und zum Tonsenden. Das Neue der Anordnung nach der Erfindung besteht dabei darin, daß mittels besonderer in den Gitterkreis eingeschalteter Spulen oder Kondensatoren unter Vermeidung einer Rückkopplung zwischen Anoden- und Gitterkreis die Energie der Ton- oder Sprachschwingungen dem Gitter zugeführt wird. Es sind
to bereits Schaltungen für drahtlose Telephonie bekannt, bei denen die Energie der Sprachschwingungen dem Gitter der zur Erzeugung der Hochfrequenzschwingungen dienenden Kathodenstrahlröhren zugeführt wird. Dadurch, daß gemäß der Erfindung eine Rückkopplung zwischen Anoden- und Gitterkreis bei derartigen Schaltungen zur drahtlosen Telephonie vermieden wird, ergibt sich der Vorteil, daß die Möglichkeit einer ungünstigen Einwirkung der
ao Rückkopplung auf die Sprachübertragung vermieden ist. Bei der Anwendung einer Rückkopplung ist nämlich nicht allein das Mikrophon, sondern auch der Rückkopplungsgrad für die Amplitude der ausgesendeten Schwingungen maßgebend. Durch das Vorhandensein der Rückkopplung wird die Einwirkung des Mikrophons auf die Amplitudenänderung verkleinert, so daß sich insbesondere bei sehr fester Rückkopplung eine Verzerrung der Sprache ergibt. Ein weiterer Vorzug der neuen-Schaltung besteht auch darin, daß mit sehr geringer Energie eine starke Beeinflussung der Amplituden der Antennenschwingungen erreicht wird.< Die Zeichnung zeigt die Schaltungsanordnung
J5 nach der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen in den Fig. ι und 2.
Gemäß Fig. ι ist die neue Schaltung für eine Vakuumröhre ι mit Glühkathode 2 und Gitter 9 dargestellt. Die Glühkathode wird durch die Batterie 3 über den .Vorschaltwiderstand 4 geheizt. Statt dieser Art der Elektronenauslösurig kann auch jede andere bekannte Art verwendet werden, beispielsweise lichtelektrische Auslösung oder eine Kaliumkathode in einer Edelgasatmosphäre. Die Antenne 5 mit Spule 6 ist mit dem Anodenkreis der Röhre 1 -gekoppelt, in welchen außerdem die Stromquelle 7 mit Parallelkondensator 8 gelegt ist. Das Gitter 9 wird durch einen Schwingungskreis. 10 mit Kondensator 11 und Sp~ule 12 erregt. Eine induktive oder kapazitive Kopplung zwischen dem Gitterkreis und der Antenne findet nicht statt. In dem Gitterkreis liegt eine Spule 13, auf. welche eine tönende Energie bzw. die Sprechströme zur Wirkung gebracht werden. Statt einer Spule kann auch ein entsprechend bemessener Kondensator verwendet werden.
Zum Tonsenden wird ein Wechselstrom von einer dem auszusendenden Ton entsprechenden Periodenzahl durch die Spule 13 hindurchgeschickt. Es entsteht dann in der* Spule 13 eine Selbstjnduktionsspannuhg, welche sich auf das Gitter 'überträgt und eine Beeinflussung der ausgesandt.en Schwingungen -im Rhythmus des Wechselstromes herbeiführt. Um beliebige Töne aussenden zu können, braucht nur diese Periodenzahl verändert zu werden, z. B. durch Veränderung der Drehzahl des Wechselstromgenerators. Der Wechselstromgenerator hat zweckmäßig die Form einer Ideinen Wechselstromsirene,'da die erforderliche Leistung.zur Beeinflussung des. Gitters hur eine-verschwindend

Claims (2)

  1. geringe ist. Statt einer Wechselstrommaschine kann man auch einen Tonsummer verwenden, dessen Tonhöhe zwecks Aussendung verschiedener Töne regelbar ist.
    Um die Schaltung für die Sprachübertragung zu benutzen, wird an die Klemmen 14, 15 der Spule 13 gemäß Fig. 1 eine Batterie 16 und ein Mikrophon 17 angeschlossen. Wird in das Mikrophon gesprochen, so entstehen Spannungs-Schwankungen an den Klemmen der Spule 13, welche auf das Gitter 9 wirken und die Amplitude der erzeugten ungedämpften Schwingungen entsprechend der Sprache beeinflussen. Die Batterie 16 kann gegebenenfalls auch fehlen, j da auch die Widerstandsschwankungen des Mi- ■ krophons selbst einen mehr oder minder starken Kurzschluß der Spule 13 herbeiführen und hierdurch eine Amplitudenbeeinflussung ergeben. Die Wirkung ist unter Verwendung eines i Batteriestromes besser, jedoch kann dieser auch j aus den Batterien 3 oder 7 entnommen werden.. j
    Es ist zu beachten, daß die Spule 13 von Einfluß auf die Frequenz des ganzen Schwin- : gungskreises 10 ist. Um Verzerrungen zu ver- ; meiden, wird durch geeignete Wahl der Selbst- i induktion der Spule 13 bzw. des Widerstandes i des an den Klemmen 14, 15 liegenden äußeren Kreises dafür gesorgt, daß die Frequenzschwankungen des Gitterkreises einige Prozent nicht übersteigen.
    Die Schaltung nach Fig. 2 zeigt, wie die Anordnung zu treffen ist, wenn statt der Spule 13 der Fig. 1 ein Kondensator benutzt wird. In diesem Falle ist darauf zu achten, daß die leitende Verbindung zwischen dem Gitter 9 und der Kathode 2 nicht aufgehoben wird, da sonst Aufladungen des Kondensators auftreten, welche ein Aussetzen der Schwingungen herbeiführen. Bei Fig. 2 werden die Ton- bzw. Sprachschwingungen dem Gitterkreis mittels eines Transfer- ; mators 18 zugeführt. Der in den Gitterkreis geschaltete Kondensator besteht aus den beiden Teilen 19, 20, von denen jedoch auch nur einer vorhanden zu sein braucht. Für die niederfrequenten Ton- bzw. Sprachschwingungen werden die Kondensatoren 11, 19 und 20 als verhältnismäßig hohe Widerstände wirken. Die vom Transformator 18 herrührende Spannungsschwankung kommt daher auf das Gitter 9 voll zur Wirkung. Die metallische Verbindung zwisehen Gitter 9 und Kathode 2 besteht dann auf dem Wege über die Sekundärwicklung des Transformators 18. In diese Sekundärwicklung dringt die Hochfrequenzschwingung des Kreises 10 wegen der hohen Selbstinduktion nicht ein. Es können aber auch noch besondere Drosselspulen angeordnet werden. Die vom Transformator 18 herrührende niederfrequente Spannung kann andererseits in den Schwingungskreis 10 wegen der Kleinheit der dort vorhandenen Kapazitäten nicht eindringen. Die Hoch- und Niederfrequenzspannungen wirken daher ganz unabhängig voneinander auf das Gitter und addieren dort ihre Wirkungen.
    Patenτ-AnSPRhchε:
    ι. Schaltungsanordnung zum Tonsenden und zur Telephonie auf drahtlosem Wege, dadurch gekennzeichnet, daß mittels besonderer in den Gitterkreis eingeschalteter Spulen oder Kondensatoren die Energie der Ton-^~■-. oder Sprachschwingungen unter Vermeidung einer Rückkopplung zwischen Anoden- und Gitterkreis dem Gitter zugeführt wird.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von Kondensatoren zur Energiezuführung zum Gitter die Einschaltung der Mittel zur Zuführung der Energie in den Gitterkreis bzw. zum Gitter selbst unter Aufrechterhaltung einer leitenden Verbindung zwischen'Gitter und Kathode bewirkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1917333777D 1917-12-15 1917-12-15 Schaltungsanordnung zum Tonsenden und zur Telephonie auf drahtlosem Wege Expired DE333777C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE333777T 1917-12-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE333777C true DE333777C (de) 1921-03-04

Family

ID=6212087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1917333777D Expired DE333777C (de) 1917-12-15 1917-12-15 Schaltungsanordnung zum Tonsenden und zur Telephonie auf drahtlosem Wege

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE333777C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE333777C (de) Schaltungsanordnung zum Tonsenden und zur Telephonie auf drahtlosem Wege
DE523192C (de) Roehrensender zur Frequenzvervielfachung mit zwei im Gegentakt arbeitenden Gittern und im Gleichtakt arbeitenden Anoden
DE212344C (de)
AT109079B (de) Empfangseinrichtung für elektrische Signale.
DE446417C (de) Roehrensenderschaltung fuer Hochfrequenztelephonie
DE388033C (de) Anordnung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen mittels Gas- oder Dampfentladungsroehre
DE349002C (de) Verfahren zur drahtlosen Nachrichtenuebermittlung
DE467692C (de) Einrichtung zur Beseitigung stoerender Schwingungen bei Hochfrequenz-Schwingungserzeugern
DE398213C (de) Parallelschaltung von Roehrensendern fuer die Zwecke der Telegraphie und Telephonie
DE322345C (de) Verfahren zur Erzeugung kontinuierlicher elektrischer Schwingungen von konstanter Schwingungszahldifferenz
DE304020C (de)
DE160880C (de)
DE499646C (de) Anordnung zur Trennung ungedaempfter elektrischer Wellen von gedaempften Wellen derselben Frequenz
DE363087C (de) Einrichtung zur AEnderung der Amplitude von durch Vakuumroehren mit drei Elektroden erzeugten elektrischen Schwingungen
DE354755C (de) Einrichtung zur Erzeugung von Schallwellen in Fluessigkeiten
DE443536C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Toenen (Musikinstrument)
DE391229C (de) Differenzkreisschaltung
DE500725C (de) Schwingungserzeuger, Empfangs- oder Verstaerkerschaltung unter Verwendung mit Sekundaerelektronen arbeitender Entladungsgefaesse
DE441584C (de) Elektrisches Hochfrequenz-Fernmeldesystem
DE357357C (de) Schaltungsanordnung fuer Stationen fuer drahtlose Telephonie mit Kathodenstrahlgeneratoren zur Erzeugung ungedaempfter Schwingungen
DE494515C (de) Verfahren zur Betaetigung der Gebereinrichtung von Fernschreibern
DE220929C (de)
DE467236C (de) Schaltanordnung fuer elektrostatische Mikrophone
DE302465C (de)
DE648364C (de) Einrichtung zur Erzeugung von Schall wechselnder Tonhoehe fuer Alarmzwecke