DE332C - Geschwindigkeitsmesser für Eisenbahnzüge - Google Patents
Geschwindigkeitsmesser für EisenbahnzügeInfo
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Description
1877.
Klasse 20.
FINCKBEIN und SCHÄFER in SAARBRÜCKEN. Geschwindigkeitsmesser für Eisenbahnzüge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1877 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Geschwindigkeitsmesser für Eisenbahnzüge, welcher
die Geschwindigkeit während der Fahrt zeigt und aufzeichnet, besteht im wesentlichen
aus einem Centrifugaltachometer, bei welchem die Schwerkraft durch Federkraft ersetzt ist, in
Verbindung mit Zeiger und Uhrwerk und wird derselbe durch Riementransmission von einer
Axe des Fahrzeuges in Bewegung gesetzt. Seine Brauchbarkeit für die Geschwindigkeitsmessung
von Eisenbahnzügen erhielt das angewendete Tachometer jedoch erst durch eine Abweichung
von den gebräuchlichen Constructionen.
Anstatt nämlich die Federkraft der Centrifugalkraft direct entgegen wirken zu lassen, übt dieselbe
durch Hebelverhältnifs—^-> 1 (im vorlie-
genden Falle -—■ = 2,25) ihre Kraft aus und es
J~j
mufs bemerkt werden, dafs der Apparat hauptsächlich dieser Anordnung seine gröfsere Empfindlichkeit
verdankt, indem dadurch in einfacher Weise die Möglichkeit gegeben war eine verhältnifsmäfsig
leichte, sehr elastische Feder anzuwenden, deren anfangliche Spannung nur soviel
gröfser als Null ist, um den Zeiger auf seinem Nullpunkte, im Zustande der Ruhe, zu halten.
Die Schwungkörper, bei der geringsten Bewegung bestrebt ihre Verbindungsaxe op in eine
rechtwinklige Stellung zu ihrer Drehungsaxe ni η
zu bringen, geben infolge dessen bei langsamer, beschleunigter und schneller Bewegung einen
entsprechenden Ausschlag am Zeiger, da ein Abwiegen der Centrifugalkraft, durch die am Hebel
wirkende Feder, in einem Grade der Empfindlichkeit stattfindet, welcher bei gewöhnlichen
Centrifugaltachometern, wegen der Trägheit der zu bewegenden Massen, bezw. der zu geringen
Elasticität der Federn nicht erreicht wird. Für die Wahl des Tachometers war aufserdem der
Grund bestimmend, die Stöfse des Fahrzeuges nicht auf den Zeiger wirken zu lassen; es werden
nämlich durch Anwendung der abbalancirten Schwungkörper die auf dieselben übertragenen
Stöfse sich entgegen wirken und stets aufheben müssen bezw. durch die Festigkeit der Axe aufgehoben
werden.
Die Schwungkörper werden von Hartblei (91 Blei, 9 Antimon) hergestellt, um durch das
hohe specifische Gewicht derselben den Apparat compendiös zu erhalten.
Der Apparat eignet sich, aufser für Locomotiven und Zugführercoupe, auch für Versuchs- und
Revisionswagen...
Die Bedienung des Apparates ist eine ungemein einfache und besteht, aufser dem Oelgeben und
Aufziehen der Uhr, nur im Aufstecken und Abnehmen der für vier Stunden reichenden Papierscheiben,
auf welchen der Zeiger ein übersichtliches Bild der Fahrt verzeichnet.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332T | 1877-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332C true DE332C (de) |
Family
ID=70917951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000332DA Expired - Lifetime DE332C (de) | 1877-08-14 | 1877-08-14 | Geschwindigkeitsmesser für Eisenbahnzüge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332C (de) |
-
1877
- 1877-08-14 DE DE000000000332DA patent/DE332C/de not_active Expired - Lifetime
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