DE394880C - Vorrichtung fuer das selbsttaetige Anmerken der Gewichte von ueber eine Gleiswaage laufenden Eisenbahnwagen - Google Patents

Vorrichtung fuer das selbsttaetige Anmerken der Gewichte von ueber eine Gleiswaage laufenden Eisenbahnwagen

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DE394880C
DE394880C DEO13039D DEO0013039D DE394880C DE 394880 C DE394880 C DE 394880C DE O13039 D DEO13039 D DE O13039D DE O0013039 D DEO0013039 D DE O0013039D DE 394880 C DE394880 C DE 394880C
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scales
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Application number
DEO13039D
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CNH Industrial Baumaschinen GmbH
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O&K Orenstein and Koppel GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung für das selbsttätige Anmerken der Gewichte von über eine Gleiswaage laufenden Eisenbahnwagen. Bekannte und gebräuchliche Waagen für 1?isenbahnwagen sind im Gleis untergebracht und geben auf einer Zeigerplatte mit Skalaeinteilung das Geeicht der darüberlaufenden Wagen an. Das Anmerken der Gewichte kann in der Weise stattfinden, daß man in (lern Zeitpunkt, wo der Zeiger während des Hinüberrollens des Wagens über die Brücke zum Stillstand gekommen ist, den Anmerkstift von Hand ' gegen oder durch das um eine Trommel geschlungene Papier drückt.
  • Uni diese Handarheit überfüssig, gleichzeitig Irrtum und Betrug unmöglich zti inacllen, verstellt inan die Waagen wohl mit -;elllsttätiger Aufzeichnung oder Anmerkung, indem inan sie finit einem drehbaren Anschlag ausrüstet, der von einem Anschlag all den 1-,-isenl:<ilinwageil mitgenollunen, dann freigegeben Wird und unter Einfluß einer Feder cxier eines Gewichts zurückschlägt, tun den Ainnerkstift in Tätigkeit zti setzen. Selbstverständlich müssen die auf den Wagen und auf der Brücke vorhandenen Abschläge derart zusaminenarl:eiten, daß die Anmerkung gerade dann stattfindet, wenn der Zeiger, ganz oder beinahe zur Ruhe gekommen, (las Gewicht des Wagens angibt.
  • Die Erfindtui- bezweckt nun eilte Vereinfachung der _Anlage für diese selbsttätige Aufzeichnung. Dazu ist der drehbare Allschlag all der Waage Beilen der einen Schiene iin Bereich der Räder angebracht, und er besitzt eilte solche Länge, daß er durch die I:eiglen Räder all einer Seite des Wagens hertuitergedrückt Werden kann.
  • Die Vorteile dieser Anordnung gegenüber der gescliililerten bekannten Ausführung 1 esteht hauptsächlich darin, daß an den Eisenhalinwagen nichts verändert zu «-erden 1 raucht, uni sie für die selbsttätige Gewichtsaufzeichntiiig geeignet zu machen, und ilaß nicht etwa atis dein Wagen Herausragende l.a(lung (z. B. Zuckerrohr) finit dein Allschlag alt der Waage in Berührung kommen, hierdurch Veranlassung zu Störungen oder doppelter Aufzeichnung geben kann.
  • Die Ausführung (ges Anschlags oller He-1 els an der Waage läßt sich verschieden -,vählen, z. B. eitle- Teilung in zwei Hebel vornehmen, die untereinander gekuppelt und so angebracht sind, ilaß der Unterteil, der die Anmerkung bewerkstelligt, trotz des 'Cl errilllens z«-eier Räder nur einanal ausschlägt, uni die Aufzeichnung hervorzubringen. Der Annterkstift oder irgendein anderer Körper zum Aufzeichnest oder Anmerken kann nicht allein 1 eini Rückschlag des ausgelösten Hel;els, sondern auch beim Ausschlagen des Heselbst in Tätigkeit gesetzt Werden, z. B. mittels einer Klinke, die, bei (-lein ersten Anschlag des Hel-els weggedrückt und plötzlich freigegeben, den Hellet zurückschilrlleil läßt und beim zurückgeltenden Schlag (ges Hebels wieder dahinter faßt.
  • Überdies kann (las Getriel:e, das den Schlag für die Tätigkeit des Ainnerkstiftes ausführt, halle zum Annterkgerät gerückt sein. Auf fliese Weise wird das Schlagen des verhältiiisinäßig langen und schweren Hebels lieben der eineu Schiene vermieden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht l:eispielsn-eise (sie Erfinating.
  • Ahlt. i und 2 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung in Seitenansicht und im Durchschnitt nach iler-I.inic 1I-11 voll Ahb. i Abb. 3 und .1 gehen schematisch ein zweites und drittes Beispiel: Abb.5 stellt eine vierte Ausführung in Seitenansicht dar.
  • Die Räder i und 2 eines einzelnen Eisenbahnwagens laufen üker die Fahrschiene 3 dort, wo sich die nicht dargestellte Waage l:efindet. Neben dieser Schiene befindet sich ein langer Hel:el d., der um eitle -\cllse 5 drehbar ist und, wenn sich kein Eisenbahnwagen atif der Waage l:efindet, durch die Feder 6 in der höchsten Lage .1' gehalten wird. Der HelM d besitzt seitlich einen Lappen 7 mit einem Bolzeit 8, der in einen Schlitz g des Armes io auf der Achse i i eingreift. Diese Achse ruht in Lagerböcken 12 und besitzt all deni anderen Ende einen Arm 13, an dem die Kette 1.1 befestigt ist.
  • Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Ist die Waage leer, so befindet sich der He-414 in der punktierten Lage .1'. Wenn dann ein Eisenbahnwagen voll rechts nach links ül:er die Waage läuft, wird der Hebel .l anfangs durch das erste, dann auch durch (las zweite und etwa durch die folgenden Räder niedergedrückt. Die Länge des Hebels .1 null.', also größer sein als der Abstand zwischen zwei Rädern. Benn Heruntergehen des He-1 els .1 wird der Arm io mit der Achse i i gedreht und in dein Augenblick, wo (las letzte Rad des Wagens den Hel:el verläßt, schlägt dieser unter (lein Einfluß der Feiler 6 liocli, wodurch auch der Arm io mit der Achse i 1. und der Arm 13 mit der Kette i.1 zurÜcksc:hnellen. In diesem Augenblick schlägt der Aninerkstift in oder gegen das zur Aufzeichnung dienende Papier. Der Platz des Hebels d. in hezug auf Iie Waage muß also derart gewählt sein, daß die Anmerkung zur richtigen Zeit stattfindet.
  • Die Abb. 3 und .1 zeigen deutlich, daß der ' verfolgte Zweck auch finit den durch (sie Räder niedergedrückten Hebeln erreicht werden kann. In beiden Altbildungen ist der Hebel .I der erstell Ausführungsform durch zwei Hel:el 15 und, 16 ersetzt, die durch eine Kuppelstange 17 bzw. 18 verbunden sind. Bei der Vorrichtung; nach Abb.3 1-ewegen sich die Hel;el15 und 16 immer gleichzeitig, und zwar ebenso weit nach olen wie nach unten.
  • Bei (lein Befahren der Waage durch einen Eisenbahnfragen in der Richtung von rechts nach links wird durch das Rad i anfänglich der Hebel 16 niedergedrückt, wodurch auch der Hebel 15 liertinterschlägt. Dann geht das Rad i von Hebel 16 auf d,en Hebel 15 über, und l:evor es diesen verläßt, kommt das Rad auf den Ilebel i6. In (lein Augenblick, wo dieses letzte Mail von dein Hel:el 15 herunterführt, schlagen beide Hebel wieder gleichzeitig hoch, wobei dann die Aufzeichnung geschehen kann.
  • Laut Abb. q. ist die Koppelstange 18 dort, wo sie am Hebel 15 befestigt ist, mit einem Schlitz ausgerüstet. Hierdurch wird erreicht, claß die beiden Hebel zwar gleichzeitig hinuntergehen, al:er auch, daß sie unabhängig voneinander, erst Hebel 16 und dann Hebel 15, hochschlagen können. Hierdurch wird die Masse der ausklappenden Teile vermindert. Der Hebel 16 kann nämlich langsam hochgehen, z. B. unter der Wirkung eines Gegengewichtes, das ihn beinahe auswuchtet, während der Hel:e115 durch die Wirkung einer kräftigen-Feder hochschlagen mag, wie (lies für die Anmerkung verlangt wird.
  • Die Vorrichtung der ebb. 5 umfaßt in der Hauptsache dieselben Teile wie die der Alb. i, nämlich den Hebel d., den Lappen 7 finit dein Bolzen 8, die Achse i 1 mit dem Arm io und die Kette 14. Der Unterschied zwischen den leiden Vorrichtungen- besteht hierin, daß der Bolzen 8 des Armes io mit einem Anschlag 2o an dem Ende des Armes io zusammenwirkt. Die Abmessungen und Stellung der Teile zueinander sind derart, claß sich der Stift 8 in der höchsten Lage .L' des Hebels d. ül-er dem Anschlag 20 1-efindet. Beien Niedergehen des Hegels d. wird durch die Berührung zwischen dem Bolzen 8 und (lein Anschlag 20 der Arm io mit der Achse i i und der Kette anfänglich mitgenommen, jedoch bevor der Hebel d. seinen niedrigsten Stand erreicht hat, der Arm io wieder freigegel en. In diesem Augenblick kann dann die Aufzeichnung geschehen. Das Hochgehen des Hebels 4 unter dem -Einfloß des Gegengewichtes i g hat keine andere Folge, als daß der Arm 1o von dem Bolzen 8 in eineue kleinen Winkel mitgenommen wird, jedoch bevor (ler Hebel .I seinen höchsten Stand erreicht hat, fällt der Arm wieder zurück und ist zur fol-enden Aufzeichnung bereit. Es versteht sich, <laß die Bewegung des Armes 4 bei dieser Ausführung ruhiger geschehen kann als l ei der der Abb. i.
  • Die Form des Hebels ist derartig, daß das Befahren der Waage in der entgegengesetzten Richtung keinen Schaden zuzufügen vermag.
  • Es ist ersichtlich, daß das Getriebe mit Anschlag oder Klinke gemäß Abb. 5 auf jedem Platz zwischen den von den Rädern befahrenen Hebeln und Anmerkgerät, auch in diesem Gerät selbst, angebracht sein kann, wodurch erreicht wird, daß die Schlagwirkung des Anmerkstiftes herbeigeführt werden kann, ohne daß der Hebel eine schlagende Bewegung macht. Die Schlagwirkung kann auch bei der Ausführung nach Abb. 5 stattfinden, sowohl bei der heruntergehenden als auch ],ei der hochgehenden Bewegung des Hegels d. bzw. der Hebel 15, 16.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCI3E: i '\`orrichtung für das selbsttätige Ant' der Gewichte von über eine Gleiswaage laufenden Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß nel-en einer oder beiden Schienen und innerhalb des Bereiches der Räder der zu wiegenden Wagen ein Teil oder mehrere untereinander gekuppelte Teile 1-eweglich so angebracht sind und derart zusammenarbeiten, daß die sämtlichen Räder eines ü]-er die Waage laufenden Wagens nur einmal die Anzeigevorrichtung in Tätigkeit setzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß der Annierkstift l ei dem heruntergehenden Schlag eines beweglichen Unterteiles in Tätigkeit gesetzt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Einrichtung, welche den Schlag zum Wirksamwerden des Aninerkstiftes schafft, zwischen dem beweglichen Unterteil oder den teweglichen Unterteilen und der Anzeigevorrichtung 1-ei oder in ihr selbst gelegen ist.
DEO13039D 1922-02-04 1922-05-27 Vorrichtung fuer das selbsttaetige Anmerken der Gewichte von ueber eine Gleiswaage laufenden Eisenbahnwagen Expired DE394880C (de)

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DEO13039D Expired DE394880C (de) 1922-02-04 1922-05-27 Vorrichtung fuer das selbsttaetige Anmerken der Gewichte von ueber eine Gleiswaage laufenden Eisenbahnwagen

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DE (1) DE394880C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2868534A (en) * 1953-10-14 1959-01-13 Gen Railway Signal Co Weight detector for railway cars

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2868534A (en) * 1953-10-14 1959-01-13 Gen Railway Signal Co Weight detector for railway cars

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