DE347293C - Laufgewichtswaage - Google Patents

Laufgewichtswaage

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DE347293C
DE347293C DE1920347293D DE347293DD DE347293C DE 347293 C DE347293 C DE 347293C DE 1920347293 D DE1920347293 D DE 1920347293D DE 347293D D DE347293D D DE 347293DD DE 347293 C DE347293 C DE 347293C
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DE1920347293D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Laufgewichtswaage. Die Erfindung betrifft eine Laufgewichtswaage, bei welcher der Lastträger nach Art der Beranger-Tafelwaage oberschalig geführt wird. Bei den bekannten Waagen dieser Art ist entweder die Laufgewichtseinrichtung auf dem Gewichtsarm des Balkens der Tafelwaage angebracht oder der Laufgewichtsbalken steht mit dem Hebelsystem des Lastträgers in einem ungleicharmigen Hebelübersetzungsverhältnis. Derartige Waagen besitzen gegenüber gleicharmigen Tafelwaagen oder halboberschaligen Waagen eine geringere Empfindlichkeit und Genauigkeit.
  • Durch vorliegende Erfindung soll einer Laufewichtswaage die größere Empfindlichkeit einer gleicharmigen Waage dadurch gegeben werden, daß die gesamte Lastseite der Lauf-@ewichtswaage als gleicharmige Waage ausgebildet ist, so daß an einer gleicharmigen oberschaffigen 1Vaage der Gewichtsausgleich der zu wägenden Last durch eine Laufgewichtseinrichtung erfolgen kann und damit eine halboberschalige Laufgewichtswaage geschaffen wird. -Auf der Zeichnung ist die Waage dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht im Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 eine Schnittansicht nach Linie 2V1-lII (Abb. i).
  • Im Gestell 7 ist der ungleicharmige Balken 3 gelagert, dessen längerer Arm die Schneiden trägt, auf welchen die beiden Endstützen 2 des Schalenträgers i ruhen, während die dritte Stütze 4. durch das Gehänge 5 mit dem Führungshebel 6 verbunden ist. Der Schalenträger wird somit nach Art der Beranger-Waage oberschalig ausgeführt. An den kürzeren Hebelarm des Balkens 3 ist in einem auf dessen Endschneide sitzenden Gehänge i2 ein unterhalb des Balkens 3 im Gestell 7 drehbarer Hebel angehängt. Dieser Hebel ix ist hinter seinem Drehpunkte so weit seitlich nach rückwärts gekröpft, daß er durch die Stirnwand des Gestelles 7 nach außen hindurchgeht und bis nahezu an die eine Endstütze des Schalenträgers reicht. Seine Endschneide ist durch das Gehänge 13 an die Lastschneide des in einem an der Außenseite des Gestelles 7 angebrachten Konsol 8 gelagerten Laufgewichtsbalkens io aufgehängt. Der mit Kerbenskalen von 0,25 kg Teilung versehene Laufgewichtsbalken io trägt das mit Einfallzahn versehene Hauptlaufgewicht g sowie eine Nebenlaufgewichtseinrichtung, bestehend aus der mit 5-g-Teilung versehenen Strichskala 14 und einem hülsenförmigen Laufgewicht. Zur Erkennung der Gleichgewichtslage dient die am freien Ende des Laufgewichtsbalkens angebrachte, auf entsprechende Gegenpunkte am Gestell 7 einzuspielende Zunge 15. Die Verschiebung der Laufgewichte 9 wird in bekanntc,r Weise durch an ihnen angebrachte Zeiger 16, 17 auf einer an der gegenüberliegenden Längsseite des Wagengestelles angeordneten Teilung angezeigt.
  • Die Lastseite der Laufgewichtswaage wird somit von einer Reihe hintereinandergeschal-Leter Hebel gebildet, die in zwei Ketten zerlegt sind. Die eine Kette wird gebildet vom längeren Arm des Bolzens 3 und der Parallelführung 4, 5, 6 des Schalenträgers i, während die andere Kette der kürzere Arm des Balkens 3, der gekröpfte Verbindungshebel ir und der Lastarm des Laufgewichtsbalkens io darstellt. Diese beiden Hebelgruppen haben zueinander ein gleicharmiges Hebelübersetzungsverhältnis. Bei der Einstellung der-Laufgewichte und beimWägen wird somit dieWirkung einer halboberschaligen Waage erzielt. Durch die Zerlegung der Lastseite der Laufgewichtswaage in zwei Hebelketten, die in ihrer Wirkung derjenigen eines gleicharmigen Hebels entsprechen, wird erreicht. 'daß die Empfindlichkeit und Genauigkeit der Laufgewichtswaage derjenigen einer gleicharmigen Balkenwaage gleichkommt. Außerdem ist e3 möglich, die Gewichtswirkung der Laufgewichtseinrichtung bei kleiner Masse des Laufgewichtes" und kurzer Skala gering zu wählen, wodurch die Einstellung des Laufgewichtes erleichtert wird.
  • Die Anordnung des Laüfgewichtsbalkens io an der Stirnseite des Lasthebelgestelles 7 und seine Verbindung mit dem Balken 3 durch den rückwärts gekröpften Zwischenhebel ii ermöglicht es, daß das Belastungsfeld des Schalenträgers sehr groß bemessen werden kann, während die Waage selbst nur einen kleinen Raum als Standort benötigt. Die Waage eignet sich daher besonders zum Wägen umfangreicher und sperriger Lasten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Laufgewichtswaage, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Laufgewichtsbalken (io) mit dem Gewichtsarm einer oberschaligen Beranger-Waage durch einen Zwischenhebel (ix) derart verbunden ist, daß die Lastseite der Laufgewichtswaage für sich eine gleicharmige oberschalige Waage bildet.
DE1920347293D 1920-04-30 1920-04-30 Laufgewichtswaage Expired DE347293C (de)

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