DE332452C - Doppeltwirkendes Kolbengeblaese, insbesondere fuer Schmiedefeuer - Google Patents
Doppeltwirkendes Kolbengeblaese, insbesondere fuer SchmiedefeuerInfo
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- DE332452C DE332452C DE1919332452D DE332452DD DE332452C DE 332452 C DE332452 C DE 332452C DE 1919332452 D DE1919332452 D DE 1919332452D DE 332452D D DE332452D D DE 332452DD DE 332452 C DE332452 C DE 332452C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J19/00—Blacksmiths requisites not otherwise provided for
- B21J19/02—Hearths; Air supply arrangements specially adapted therefor
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
- Doppeltwirkendes Kolbengebläse, insbesondere für Schmiedefeuer. Gegenstand der Erfindung ist ein doppeltwirkendes Kolbengebläse, insbesondere für Schmiedefeuer, von der Einrichtung, daß der in der :Titte mit Doppelboden versehene Kolben sich beiderseits auf den Gebläsezylindern führt. Die Erfindung besteht darin, daß der eine Kolbenboden undurchbrochen, der andere Kolbenboden mit Saugklappen versehen ist und der Raum zwischen beiden Böden mit der äußeren Luft in Verbindung steht, daß ferner der mit dem Kolben mit undurchbrochenem Boden zusammenarbeitende Gebläsezylinder mit Saugklappen versehen ist und mittels der Druckluftleitung mit dem Windkessel in Verbindung steht, der gleichzeitig die Druckklappen für den Kolben mit den Saugklappen trägt.
- Ein solches Gebläse kann sowohl in Holz wie-auch in Metall ausgeführt werden. Bei Ausführung in Holz wird man vorteilhaft Kolben und Druckbehälter vier- oder mehreckig ausführen und auch den Windkessel viereckig bauen, während man bei Metallausführung wohl runde Formen vorziehen wird.
- Eine Ausführungsform des Gebläses in Holz und mit Handbetrieb ist auf der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i zeigt das Gebläse in äußerer Ansicht, Fig. 2 im Längsschnitt, Fig. 3 im Wagerechtschnitt nach A-B der Fig. 2, und Fig. ¢ im Wagerechtschnitt nach C-D der Fig. 2.
- Das ' Gebläse ist in einem Holzgestell i untergebracht und besitzt die Druckbehälter 2 und 3, zwischen denen der Kolben 4 spielt. Dieser Kolben hat nach beiden Seiten sich erstreckende Mäntel 5, 6, welche auf den äuße-. ren Wandungen der Druckbehälter 2, 3 unter Zwischenschaltung von Dichtungen 7 sich bewegen. Der Kolben 4 wird durch einen doppelarmigen Hebel 8 bewegt, an welchem die Handkette g angreift, und: welcher mit Zwischenstangen io, i i mit Laschen 12 des Kolbens verbunden ist. Das dargestellte Gebläse ist doppelt wirkend: der Kolben hat einen unteren undurchbrochetien Boden 13 und einen oberen durchbrochenen Boden 1d., auf welchem sich die Saugklappen 15 befinden. Der untere Druckbehälter 3 hat die Saugklappen 16. Dieser untere Druckbehälter steht durch die Windleitung.r7 mit dein Windkessel 18 in N'erbindung, dieser hat die Druckklappen ig und 2o, von denen die Klappe ig die Windleitung 17 und die Klappe 2o den Druckbehälter 2 abschließen. In dem Windkessel ist ein Kolben 21 als Belastungskolben geführt, um den Druck im Windkessel auf einer bestimmten Höhe zu halten.
- Der Kolben'4 kann auf einer zentralen Führungsstange 22 geführt sein. In Fig. 2 ist diese Führungsstange wie die Leitung 17 als Windleitung ausgeführt. Unten ist sie mit Eintrittsöffnungen versehen; sie mündet in den Windkessel io und ist dort mit einer Druckklappe iga ausgestattet. Vorteilhaft wird auch der Belastungskolben 21 des Windkessels auf einer Führungsstange 23 geführt.
- Bei der Auf- und -Abbewegung arbeitet der Kolben 4 nach der einen Richtung saugend, nach der anderen drückend. Die gepreßte Luft strömt über die Klappen ig bzw. 1911 und 2o in den Windkessel. Zwischen dem Boden 13 und dem Boden 14 des Kolbens 4 befindet sich der Luftraum 24, in welchen die Ltift von außen Zutritt hat, um dann in den Druckbehälter 2 zu gelangen. Durch den, in den oberen Windkessel eingebauten Druckkolben wird die Höhe des Windkessels verringert, also Raumersparnis erzielt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Doppeltwirkendes Kölbengebläse, insbesondere für Schmiedefeuer, dessen in der Mitte mit Doppelboden versehener Kolben sich beiderseits auf den Gebläse- .' zylindern führt, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kolbenboden (z3) undurchbrochen, der andere Kolbenboden (i4) mit Saugklappen (r5) versehen ist und der Raure (24) zwischen beiden Böden mit der äußeren Luft in Verbindung steht, während der mit dem Kolben (6) mit undurchbrochenem Boden zusammenarbeitende Gebläsezylinder. (3) mit Saugklappen (r6) versehen ist und mittels der Druckluftleitung (i7 bzw. 22) über Druckklappen (r9 bzw. rga) mit dem Windkessel (r8) in Verbindung steht, der gleichzeitig die Druckklappen (2o) für den Kolben (5) mit den Saugklappen trägt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332452T | 1919-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332452C true DE332452C (de) | 1921-01-29 |
Family
ID=6203405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919332452D Expired DE332452C (de) | 1919-12-21 | 1919-12-21 | Doppeltwirkendes Kolbengeblaese, insbesondere fuer Schmiedefeuer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332452C (de) |
-
1919
- 1919-12-21 DE DE1919332452D patent/DE332452C/de not_active Expired
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