DE331969C - Vorrichtung zum Abheben von Formkasten beim freihaendigen Formen - Google Patents

Vorrichtung zum Abheben von Formkasten beim freihaendigen Formen

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DE331969C
DE331969C DE1920331969D DE331969DD DE331969C DE 331969 C DE331969 C DE 331969C DE 1920331969 D DE1920331969 D DE 1920331969D DE 331969D D DE331969D D DE 331969DD DE 331969 C DE331969 C DE 331969C
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molding
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levers
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DE1920331969D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C21/00Flasks; Accessories therefor
    • B22C21/12Accessories
    • B22C21/14Accessories for reinforcing or securing moulding materials or cores, e.g. gaggers, chaplets, pins, bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

Das Abheben des Oberkastens und der Modellplatte beim freihändigen Formen ist bisher eine recht anstrengende und auch nicht ungefährliche Arbeit, insbesondere, wenn es sich um größere Formkasten handelt.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung geht nun dahin, diese Ubelstände abzustellen und ein leichtes und sicheres Abheben des Oberkastens und der Modellplatte zu ermöglichen, ίο Hierfür besteht die Erfindung darin, daß an dem Formkasten ein Hebelwerk in Verbindung mit drehbaren Wellen nebst Rollenpaaren an^- gebracht ist, mit dem nacheinander das Abheben des Oberkastens und der Modellplatte bewirkt werden kann, wobei die Einrichtung so getroffen ist, daß schließlich ein Stützlager zum vollständigen Aufdrehen des Oberkastens geschaffen wird. Auf diese Weise wird eine zwangläufige Führung für den abzuhebenden Oberkasten und die Modellplatte bis zum völligen Aufdrehen des Oberkastens erreicht und so bei denkbar geringster Kraftanstrengung jede Gefahr für ein Herunterfallen des Oberkastens ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Es zeigt:
Fig. ι Vorderansicht des zusammengesetzten Formkastens,
Fig. 2 Seitenansicht der Fig. 1,
Fig. 3 Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 4, Fig. 4 Grundriß der Fig. 1,
Fig. 5 Ansicht, entsprechend der Fig. 3, mit abgehobenem Oberkasten und abgehobener Modellplatte,
Fig. 6 Seitenansicht der Fig. 5.
Im einzelnen bedeutet α den Unterboden, auf dem der Unterkasten b ruht; zwischen ihm und dem oberen Kasten c ruht die Modellplatte d. Zu beiden Seiten des Unterkastens b lagern in offenen Lagern e Wellen h, die mittels der Hebel g, die mit Handgriffen f ausgestattet sind (Fig. 4), gedreht werden können. An der Rückseite des Kastens sind, gleichfalls mit den Wellen h verbunden, Hebel i angeordnet, die parallel mit den Hebeln g verlaufen und an ihren freien Enden runde Zapfen f tragen (Fig. 3, 4). Mit den Hebeln g und i sind je ein Rollenpaar k und m derart verbunden, daß beim Ausschwenken der Hebel g .und i nach oben und nach außen (s. Fig. 5) zunächst die Rollen m unter den Anschlag η des Oberkastens c greifen und bei weiterer Drehung der Hebel die Rollen k in Eingriff mit den Ansätzen 0 an der Modellplatte d kommen. Der Zeitraum zwischen dem Angriff der Rollenpaare m an den Anschlägen η des Oberkastens c und der später erfolgenden Abhebewirkung der Rollenpaare h auf die Ansätze 0 an der Modellplatte d werden dazu benutzt, den Oberkasten c von der Modellplatte d bereits abzuheben. Bei weiterer Drehung der Hebel g und i erfolgt dann auch das Abheben der Modellplatte d selbst von dem Unterkasten b.
Sobald die Hebel i nach außen gedreht werden, fassen die am freien Hebelende angeordneten Zapfen f in offene Ösen q, die an den Anschlägen η angeordnet sind, ein und bilden so ein Stützlager für das weitere Aufdrehen des Oberkastens c (s. Fig. 5 und 6). Beim Drehen der Hebel g und i über 90 ° hinaus drückt das Gewicht des Oberkastens die Zapfen^) selbst-
tätig in die ösen q hinein, und man kann jetzt den Oberkasten c einfach in der Pfeilrichtung (s. Fig. 6) umlegen und die Modellplatte d, ohne weiteres herausnehmen.
Da die Wellen h in offenen Lagern e gelagert sind, können sie ohne weiteres mit ihren Hebern g und i herausgenommen und bei jedem anderen, entsprechend eingerichteten Kasten von gleicher Tiefe ohne weiteres verwendet werden. Die
to Verschiedenheit in der Kastenbreite spricht hierbei nicht mit, da die an beiden Seiten des Kastens angeordneten Wellen h mit ihrem Antrieb unabhängig voneinander arbeiten können. Es versteht sich, daß die Erfindung im einzelnen Abänderungen erfahren kann, ohne daß dadurch an ihrem Wesen etwas geändert wird.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Vorrichtung zum Abheben von Formkasten beim freihändigen Formen, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Formkastens Wellen (A) gelagert sind, deren Hebel (g, i) Rollenpaare (k, m) tragen, von denen bei dem Drehen der Hebel (g, i) die Rollenpaare (m) zunächst den Oberkasten, hierauf die Rollenpaare (k) die Modellplatte abheben und bei dem Weiterdrehen der Hebel (g) die Endzapfen {p) der Hebel (i) in die ösen (q) am Oberkasten eintreten und so das Stützlager zum Aufdrehen des Oberkastens bilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelpaare (g, i) über 90° ausschlagen und die Drehzapfen (f) von innen nach außen in die Ösen (q) eintreten, so daß die Endstellung des abgehobenen und aufgeklappten Oberkastens durch dessen Gewicht selbsttätig gesichert wird. "
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung in offenen Lagern gelagert ist, so daß sie ohne weiteres ausgehoben und bei anderen Kasten von gleicher Tiefe verwendet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920331969D 1920-02-28 1920-02-28 Vorrichtung zum Abheben von Formkasten beim freihaendigen Formen Expired DE331969C (de)

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