DE353907C - Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereinganges an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre - Google Patents

Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereinganges an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre

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DE353907C
DE353907C DE1920353907D DE353907DD DE353907C DE 353907 C DE353907 C DE 353907C DE 1920353907 D DE1920353907 D DE 1920353907D DE 353907D D DE353907D D DE 353907DD DE 353907 C DE353907 C DE 353907C
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Application number
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JOSEF ROY
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D3/00Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line
    • B23D3/04Planing or slotting machines cutting by relative movement of the tool and workpiece in a vertical or inclined straight line in which the tool or workpiece is fed otherwise than in a straight line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 29. MAI 1922
REICH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49b GRUPPE
Josef Roy in Benrath a. Rh.
Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereinganges
an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1920 ab.
Im Gegensatz zu den bisher bestehenden Vorrichtungen zur Ausarbeitung des Kalibereingangs von Walzen zum Walzen nahtloser Rohre, die sich zum Teil auf mehreren Maschinen und von Hand vollzog, gestattet vorliegende Vorrichtung die selbsttätige Ausarbeitung.
Die Erfindung besteht darin, daß ein die Walze aufnehmender, vermöge am Maschinengestell drehbarer Lenker nur Schwingbewegung in senkrechter und wagerechter Ebene befähigter Rahmen durch einen Schlitten, auf dessen Hinterteil er mittels eines Kugelbolzens gelagert ist, auf einem orts-
festen Leitkörper, auf den sich der Rahmen mittels eines Leitzapfens stützt, vor und zurück, und durch eine in der Kulisse eines Schneckenbogens geführte Stange auf eben diesem Leitkörper seitwärts sowie auf- und abwärts bewegt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Abb. ι in Seitenansicht mit eingelegter Walze und mit einem ίο Teil des Stößels, in Abb. 2 in Draufsicht, jedoch ohne Walze, Stößel und Lenker, in Abb. 3 im wagerechten Schnitt mit einem '■ Werkstück, in Abb. 4, 5 und 6 in Teilan- ; sichten und -schnitten dargestellt. '
Die Vorrichtung besteht in der Hauptsache , aus einem Rahmen r zum Aufnehmen der ; Walze, dessen gabelförmiges Ende mittels ; eines Kugelbolzens k in einem auf Schlitten s ; angebrachten Kugellager drehbar gelagert ist. i Um das Kippen des Rahmens r zu verhindern, j sind an den Enden des Kugelbolzens k Rollen 0 angebracht, die sich auf einer Laufbahn I bewegen, so daß die Achse der drehbar in dem Rahmen gelagerten Walze stets j 2S wagerecht liegt. Vorn besitzt der Rahmen r j eine schräg nach oben stehende Stange w, die j durch den Kulissenstein/ in der Kulisseg eines Schneckenbogens g geführt wird. Wagerecht und senkrecht drehbare Lenker d, d sind j einerseits mit ihren Hinterenden an einem Gelenkpunkt d' des Maschinenständers befestigt und greifen anderseits mittels Schellen η, η an den Schäften der Walze an. Der Schlittens ist mit dem Stößel einer Stößelhobelmaschine durch ein Gestänge q (o. dgl.) in Verbindung gebracht und macht somit dieselben Vor- und Rückwärtsbewegungen (vgl. Pfeilrichtungen in Abb. 1). Der Rahmenr stützt sich mit einem Leitzapfen ζ auf einen Leitkörper p, der auf das Bett b festgeschraubt ist. Der Leitkörper besitzt in der Längsrichtung ein nach vorn ansteigendes Profil, so daß der Rahmen r, wenn der Schlitten s vor und zurück bewegt wird, sich hebt f5 und senkt. Auch der Rahmen r mit der Walze wird infolgedessen gehoben und gesenkt. Da aber die Lenker d, d nebst den Schellen η, η mit den Walzenzapfen verbunden sind, so führt das Werkstück eine Schwingbewegung um die wagerechte Achse des Kugelbolzens k ■ und eine Schwingbewegung um die eigene ' Achse aus. Die Größe dieser beiden Bewe- ! gungen hängt von der Stellung des Leitzapfens 2 des Rahmens r zu dem Leitkörper p und dem Weg des Schlittens s ab. Der Rahmen r führt aber noch eine seitliche Bewegung und infolge dieser noch eine senkrechte '■ j Bewegung anderer Art aus. Der Rahmen ! und mit ihm das Werkstück kann durch Drehen der Schnecke g" und des Schneckenbogens g seitwärts bewegt werden (vgl. Pfeilrichtung der Abb. 5). Und da der Leitkörper im Querprofil gleichmäßig ansteigt und wieder abfällt, so wird der Leitzapfens nicht mehr in der Mittelstellung auf der höchsten
Kante des Leitkörpers (vgl. Abb. 3), son-
dem auf einer tiefer gelegenen geführt. Dadurch wird die Aushöhlung des Eingangs der Walze erzeugt.
Die Arbeitsweise ist folgende: Die Schneide des Hobelstahls wird an der höchsten Kante des Durchmessers der Walze und der Leitzapfen s unterhalb des Rahmens r durch Drehen des Schneckenbogens g an der tiefsten Kante des Leitkörpers p angestellt. Wird nun die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt, so macht die Walze eine Vor- und Rückwärtsbewegung (vgl. Pfeilrichtungen in Abb. 1), eine Schwingbewegung um die wagerechte Achse des Kugelbolzens k und eine Drehbewegung um die eigene Achse, eine seitliche Schwingbewegung und eine Auf- und Abbewegung. Der Weg, den die Schneide des Stahls durch die .Aushöhlung des Einlauf teils der Walze machen soll, wird ausschließlich durch das Gleiten des Leitzapfens über die Oberfläche des Leitkörpers bestimmt. Nachdem nun der Zapfens sämtliche Punkte der Oberfläche des Leitkörpers ρ berührt hat, ist das Einlaufteil der Walze, durch die Schneide des Stahls, ausgearbeitet.
Zwecks einer sicheren Führung wird am Schneckenbogen g über dem Kulissenstein / ein Gewicht angebracht.

Claims (1)

  1. 95 Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereingangs an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Walze aufnehmender, vermöge am Maschinengestell drehbarer Lenker (d, d) zur Schwingbewegung in senkrechter und wagerechter Ebene befähigter Rahmen (r) durch einen Schlitten (s), auf dessen Hinterteil er mittels eines Kugelbolzens (fe) gelagert ist, auf einem ortsfesten Leitkörper (ρ), auf den sich der Rahmen mittels eines Leitzapfens (2) stützt, vor und zurück und durch eine in der Kulisse (g') no eines Schneckenbogens (g) geführte Stange (w) auf eben diesem Leitkörper seitwärts sowie auf- und abwärts bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920353907D 1920-05-12 1920-05-12 Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereinganges an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre Expired DE353907C (de)

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DE1920353907D Expired DE353907C (de) 1920-05-12 1920-05-12 Vorrichtung zum Aushobeln des achsial und radial sich verengenden Kalibereinganges an Walzen zum Walzen nahtloser Rohre

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DE (1) DE353907C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233699B (de) * 1958-06-10 1967-02-02 Richard Zimmermann Vorrichtung zum Herstellen von kegeligen Halbrundnuten in Werkstuecken, insbesondere Hammerbacken

Cited By (1)

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