DE560388C - Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen - Google Patents

Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen

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DE560388C
DE560388C DEW86137D DEW0086137D DE560388C DE 560388 C DE560388 C DE 560388C DE W86137 D DEW86137 D DE W86137D DE W0086137 D DEW0086137 D DE W0086137D DE 560388 C DE560388 C DE 560388C
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DEW86137D
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MATHIAS WEILBACH
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MATHIAS WEILBACH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/24Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

Es ist bei Heuaufzügen bekannt geworden, den Laufwagen an der Aufzugstelle, an der der abzuladende Heuwagen steht, mit Hilfe eines an der Laufschiene befestigten Hemmschuhes zu verriegeln. Bei einer bekannten Anordnung ist ein wesentlicher Teil der Verriegelungsvorrichtung an der Laufbahn angebracht. Diese Anordnung ist teuer und im Betrieb umständlich, weil jeder einzelne Teil besonders überwacht werden muß, damit der an ihm befindliche Hebelmechanismus nicht verrostet.
Beim Gegenstand der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der ganze Hebelmechanismus für die Steuerung der an sich bekannten Verriegelungshaube in die Katze verlegt wird. Gemäß der Erfindung wird in der in der Fahrebene verschwenkbar aufgehängten Verriegelungsfalle eine quer zur Fahrtrichtung drehbar gelagerte Klappe angebracht, die den Riegel wirkungslos macht. Die Klappe wird durch ein in der Katze drehbar gelagertes Schaltorgan gesteuert, das gegen einen an der Fahrbahn angeordneten Anschlag stößt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar stellen
Abb. ι die Laufschiene mit dem Umkehrhemmschuh und dem Laufwagen in Seitenansieht,
Abb. 2 in Aufsicht dar.
Abb. 3 zeigt die Verriegelungshaube im Schnitt.
Abb. 4 zeigt sie von oben gesehen.
Abb. 4a zeigt eine Einzelheit.
Abb. 5 zeigt den Schnitt durch die Haube.
An der Laufschiene 1, auf der der Laufwagen mit den Rollen 2 und 3 hin und her läuft, ist der Umkehrhemmschuh befestigt, der im wesentlichen aus dem Fallriegel 4 besteht, der in einer entsprechenden Führung auf und ab gleitet und von den Federn 5 und 6 gehalten wird, die an dem an der Laufschiene ι befestigten Führungskörper 7 befestigt sind und eine Bewegung des Fallriegels so weit gestatten, daß er sich in die Verriegelungshaube 8 einlegen kann.
Der Laufwagen wird mit Hilfe der beiden Seile 9 und 10 bewegt, die beide an dem Laufwagenkörper 11 befestigt sind und von denen das eine zur Winde, das andere zum Gegengewicht führt.
Der Riegel 4 arbeitet mit einer Haube 8 zusammen (Abb. ι bis 5), die zur Verriegelung des Laufwagens an der Ladestelle dient und die im Laufwagen selbst angeordnet ist. In der Vorderwand 13 und der Rückwand 14 der Haube, die einen viereckigen, oben offenen Kasten darstellt, ist gemäß der Erfindung die Welle 15 gelagert, auf der eine Klappe 16 lose drehbar angeordnet ist; diese Klappe 16 ist an ihrem Ende mit einem plattenförmigen
Ansatz 17 versehen, der in der in der Abb. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung den Riegel 4 nach oben zu schieben vermag.
Die Verriegelungshaube 8 ist auf der Welle 18 schwenkbar gelagert, die ihrerseits in dem Laufwagenkörper gelagert ist; die Stange 20, die in einem Auge 20' des Laufwagenkörpers gelagert ist, wird durch die Feder 19 gegen die Falle 8 gedrückt. Solange sich die beiden Haltebügel 21 und 21', die um die beiden im Laufwagenkörper gelagerten Wellen 22 und 22' schwenkbar angeordnet sind und die durch den in dem Schlitz 23 der Bügel 21 gleitenden Bolzen 23' miteinander verbunden sind, in der in Abb. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage befinden, vermag die Haube 8 dem Druck der Federstange 19 nicht nachzugeben und verbleibt in der horizontalen Lage. Wenn aber der Seilrollenhalter 24 in der Richtung des Pfeiles 25 gegen die Bügel 21 und 21' stößt und diese in die mit gestrichelten Linien dargestellten Lage drückt, klappt die Haube unter dem Druck der Stange 19 in die in Abb. 3 mit gestrichelten Linien dargestellten Lage. Die Bügel 21 und 21' sind an ihren unteren Enden mit Klauen 26 und 26' versehen; diese Klauen greifen bei der geschilderten Bewegung der Bügel 21 und 21' unter den erhöhten Rand 26" und 26'" der Seilrollenhalter 24 und halten diese fest. Die Seilrolle ist in ihrer Lage festgehalten und die Katze mit dem Greifer kann nun zur Entleerungsstelle fahren, wo dieser in bekannter Weise das Heu fallen läßt.
Die Klappe 16 wird von einer Welle 29 aus gesteuert, die in den Seitenwänden 30 und 31 des Laufwagens gelagert ist. Diese Welle 29 trägt einen Steuerkörper 32, der mit je zwei größeren und zwei kleineren Einschnitten 33 und 33' versehen ist. In diese Einschnitte legt sich unter dem Druck der Feder 34 ein Hebel 35 mit der Schneide 36 ein, der Hebel 35 ist auf der Welle 37 gelagert und wird von zwei Federn 38 und 39 gehalten. Der Hebel 35 greift in einen Schlitz des unteren Endes 40 der Klappe 16 ein. In der in Abb. 4 dargestellten Lage des Steuerkörpers 32 befindet sich die Klappe in der Stellung, die in Abb. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Wenn sich nun die Welle 29 um 90 ° dreht, so wird die Schneide 36 aus dem weniger tieferen Einschnitt 33' des Steuerkörpers 32 herausgedrückt und schnappt in den tieferen Einschnitt 33 des Steuerkörpers 32 ein und der Hebel 35 verschiebt infolgedessen den unteren Arm 40 der Klappe 16, die dadurch in die in Abb. 5 gestrichelt gezeichnete Lage kommt. In dieser Stellung kann, wie schon oben bemerkt, der Riegel 4 in die Haube 8 einfallen.
Auf der Welle 29 ist ein Schaltkreuz 42 befestigt, das zur Steuerung des eben beschriebenen Vorganges dient. Auf der - Laufschiene ι ist nämlich ein Hebel 43 befestigt, der an seinem unteren Ende eine Welle 44 trägt, auf der lose drehbar ein Hebel 45 sitzt. Wenn der Wagen in der Richtung des Pfeiles 46 läuft, stößt das Kreuz 42 gegen den Hebel 45, der nicht ausweichen kann; das Kreuz 42 wird infolgedessen um 90 ° gedreht und die Klappe 16 wird umgesteuert.
Wenn der Wagen in entgegengesetzter Richtung an dem Hebel 45 vorüberfährt, so. wird dieser Hebel von dem Kreuz 42 einfach hochgeklappt und das Kreuz 42 wird nicht gedreht, so daß die Klappe 16 unbeeinflußt bleibt.
Der Hebel 43 kann durch ein Handseil in die Höhe gezogen werden und es kann das Seil eingehängt werden, so daß das Kreuz 42 bei seinem Vorbeigang beim Hebel 45 diesen überhaupt nicht berührt.
Die in der Verriegelungsstellung befindliche Umkehrhaube 8 gelangt dadurch, daß der Seilrollenhalter 24 gegen die Hebel 21 und 21' stößt (Abb. 5), in die in Abb. 1 und 3 mit gestrichelten Linien dargestellte Lage, wie oben beschrieben, und der Laufwagen kann dadurch in Richtung des Pfeiles 46 zur Ent- go ladesteile fahren. Der Hebel 43 ist bei der Fahrt des Wagens in der Richtung 46 in die Höhe gezogen und eingehängt, so daß das Kreuz 42 beim Hebel 45 vorbeifahren kann. Nach „dem Abwerfen der Last läuft der Wagen in entgegengesetzter Richtung zur Aufladestelle zurück; der Fallriegel 4 stößt an die Wand 14 der Verriegelungshaube 8, die in Abb. 3 in umgeklappter Lage in gestrichelten Linien dargestellt ist, und drückt die Haube in die horizontale Lage, die in Abb. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Hierbei klappen die Haltebügel 21 und 21' infolge ihres Gewichtes in die in Abb. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage um und schieben sich unter die Ansätze 53 und 53' der Haube. Der Bolzen 23' geht gleichzeitig nach unten und die Halteklauen geben den Seilrollenhalter 24 frei. Die Katze ist verriegelt. Es wird eine neue Ladung Heu gefaßt, no Wenn der Seilrollenhalter nun wieder an die Haltebügel 21 und 21' anstößt und die Verriegelungshaube 8 wieder in die schräge Lage kommt, kann der Wagen wieder in Richtung des Pfeiles 46 wegfahren.
Wenn man nun das Heu an einer an der anderen Seite gelegenen Entleerungsstelle abladen will — die Erreichung dieser Möglichkeit bildet in erster Linie die Aufgabe der Erfindung — so hängt man zunächst den Hebel 43 aus, so daß er mit dem Hebel 45 nach unten geht. Man läßt dann den Wagen zunächst in
Richtung des Pfeiles 46 laufen; das Kreuz 42 stößt an den Hebel 45 an und wird um eine Vierteldrehung weitergeschaltet; die Klappe 16 geht daher in die in Abb. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellte Mittelstellung. Wenn man dann den Wagen in entgegengesetzter Richtung laufen läßt, so schiebt die Klappe beim Vorbeigehen am Umkehrhemmschuh den Fallriegel 4 nach oben, wie dies mit strichpunktierten Linien die Abb. 3 zeigt; der Wagen kann nunmehr unter dem Umkehrhemmschuh hindurchlaufen, und der Greifer kann an der Entleerungsstelle entladen werden.
Hierauf läuft der Wagen wieder zur Mktelstellung zurück, und zwar so weit über die Mittelstellung hinaus, daß das Kreuz 42 wieder an den Hebel 45 anstößt und um eine Vierteldrehung weitergeschaltet wird. Der Fallriegel 4 läuft hierbei auf die am Laufwagen
ao befestigte schräge Fläche 53 auf und fällt schließlich in die Haube 8 ein. Wenn man den Wagen nun wieder zurücklaufen läßt, so drückt der Fallriegel 4 die Verriegelungshaube wieder in die aufrechte Stellung (Abb. 3) und der Wagen ist wieder verriegelt.
Die Erfindung gibt also auch die Möglichkeit, den Wagen nach beiden Seiten von der Mittelstellung aus laufen zu lassen und nach beiden Richtungen hin Heu abzuladen. Es können selbstverständlich auch mehrere Verriegelungshemmschuhe vorgesehen werden, damit man an mehreren Stellen aufladen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Hemmsphuh für die Laufkatze von Heuaufzügen, dessen an der Katze befindliche Verriegelungsfalle den an der Laufbahn angebrachten Riegel steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Fahrebene verschwenkbare Verriegelungsfalle in der Weise unmittelbar mit dem Sperriegel zusammenarbeitet, daß eine in ihr "drehbar gelagerte Klappe den Riegel wirkungslos macht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW86137D 1931-06-03 1931-06-03 Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen Expired DE560388C (de)

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DE560388C true DE560388C (de) 1932-10-01

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