DE560388C - Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen - Google Patents
Hemmschuh fuer die Laufkatze von HeuaufzuegenInfo
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- 241000282326 Felis catus Species 0.000 claims description 5
- 239000003112 inhibitor Substances 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C11/00—Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
- B66C11/16—Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
- B66C11/24—Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear with means for locating or sustaining the loads or trolleys in predetermined positions; Hay hoists
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Description
Es ist bei Heuaufzügen bekannt geworden, den Laufwagen an der Aufzugstelle, an der
der abzuladende Heuwagen steht, mit Hilfe eines an der Laufschiene befestigten Hemmschuhes
zu verriegeln. Bei einer bekannten Anordnung ist ein wesentlicher Teil der Verriegelungsvorrichtung
an der Laufbahn angebracht. Diese Anordnung ist teuer und im Betrieb umständlich, weil jeder einzelne Teil
besonders überwacht werden muß, damit der an ihm befindliche Hebelmechanismus nicht
verrostet.
Beim Gegenstand der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der
ganze Hebelmechanismus für die Steuerung der an sich bekannten Verriegelungshaube in
die Katze verlegt wird. Gemäß der Erfindung wird in der in der Fahrebene verschwenkbar
aufgehängten Verriegelungsfalle eine quer zur Fahrtrichtung drehbar gelagerte Klappe angebracht,
die den Riegel wirkungslos macht. Die Klappe wird durch ein in der Katze drehbar
gelagertes Schaltorgan gesteuert, das gegen einen an der Fahrbahn angeordneten Anschlag stößt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar stellen
Abb. ι die Laufschiene mit dem Umkehrhemmschuh und dem Laufwagen in Seitenansieht,
Abb. 2 in Aufsicht dar.
Abb. 3 zeigt die Verriegelungshaube im Schnitt.
Abb. 4 zeigt sie von oben gesehen.
Abb. 4a zeigt eine Einzelheit.
Abb. 5 zeigt den Schnitt durch die Haube.
An der Laufschiene 1, auf der der Laufwagen mit den Rollen 2 und 3 hin und her
läuft, ist der Umkehrhemmschuh befestigt, der im wesentlichen aus dem Fallriegel 4 besteht,
der in einer entsprechenden Führung auf und ab gleitet und von den Federn 5
und 6 gehalten wird, die an dem an der Laufschiene ι befestigten Führungskörper 7 befestigt
sind und eine Bewegung des Fallriegels so weit gestatten, daß er sich in die Verriegelungshaube
8 einlegen kann.
Der Laufwagen wird mit Hilfe der beiden Seile 9 und 10 bewegt, die beide an dem Laufwagenkörper
11 befestigt sind und von denen das eine zur Winde, das andere zum Gegengewicht
führt.
Der Riegel 4 arbeitet mit einer Haube 8 zusammen (Abb. ι bis 5), die zur Verriegelung
des Laufwagens an der Ladestelle dient und die im Laufwagen selbst angeordnet ist. In
der Vorderwand 13 und der Rückwand 14 der
Haube, die einen viereckigen, oben offenen Kasten darstellt, ist gemäß der Erfindung die
Welle 15 gelagert, auf der eine Klappe 16
lose drehbar angeordnet ist; diese Klappe 16 ist an ihrem Ende mit einem plattenförmigen
Ansatz 17 versehen, der in der in der Abb. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung
den Riegel 4 nach oben zu schieben vermag.
Die Verriegelungshaube 8 ist auf der Welle 18 schwenkbar gelagert, die ihrerseits in dem
Laufwagenkörper gelagert ist; die Stange 20, die in einem Auge 20' des Laufwagenkörpers
gelagert ist, wird durch die Feder 19 gegen die Falle 8 gedrückt. Solange sich die beiden
Haltebügel 21 und 21', die um die beiden im Laufwagenkörper gelagerten Wellen 22 und
22' schwenkbar angeordnet sind und die durch den in dem Schlitz 23 der Bügel 21
gleitenden Bolzen 23' miteinander verbunden sind, in der in Abb. 5 mit ausgezogenen Linien
dargestellten Lage befinden, vermag die Haube 8 dem Druck der Federstange 19 nicht
nachzugeben und verbleibt in der horizontalen Lage. Wenn aber der Seilrollenhalter 24 in
der Richtung des Pfeiles 25 gegen die Bügel 21 und 21' stößt und diese in die mit gestrichelten
Linien dargestellten Lage drückt, klappt die Haube unter dem Druck der Stange 19 in die in Abb. 3 mit gestrichelten
Linien dargestellten Lage. Die Bügel 21 und 21' sind an ihren unteren Enden mit Klauen
26 und 26' versehen; diese Klauen greifen bei der geschilderten Bewegung der Bügel 21
und 21' unter den erhöhten Rand 26" und 26'" der Seilrollenhalter 24 und halten diese fest.
Die Seilrolle ist in ihrer Lage festgehalten und die Katze mit dem Greifer kann nun zur
Entleerungsstelle fahren, wo dieser in bekannter Weise das Heu fallen läßt.
Die Klappe 16 wird von einer Welle 29 aus gesteuert, die in den Seitenwänden 30 und 31
des Laufwagens gelagert ist. Diese Welle 29 trägt einen Steuerkörper 32, der mit je zwei
größeren und zwei kleineren Einschnitten 33 und 33' versehen ist. In diese Einschnitte
legt sich unter dem Druck der Feder 34 ein Hebel 35 mit der Schneide 36 ein, der Hebel
35 ist auf der Welle 37 gelagert und wird von zwei Federn 38 und 39 gehalten. Der Hebel
35 greift in einen Schlitz des unteren Endes 40 der Klappe 16 ein. In der in Abb. 4 dargestellten
Lage des Steuerkörpers 32 befindet sich die Klappe in der Stellung, die in Abb. 5
mit ausgezogenen Linien dargestellt ist.
Wenn sich nun die Welle 29 um 90 ° dreht, so wird die Schneide 36 aus dem weniger tieferen
Einschnitt 33' des Steuerkörpers 32 herausgedrückt und schnappt in den tieferen Einschnitt 33 des Steuerkörpers 32 ein und
der Hebel 35 verschiebt infolgedessen den unteren Arm 40 der Klappe 16, die dadurch
in die in Abb. 5 gestrichelt gezeichnete Lage kommt. In dieser Stellung kann, wie schon
oben bemerkt, der Riegel 4 in die Haube 8 einfallen.
Auf der Welle 29 ist ein Schaltkreuz 42 befestigt, das zur Steuerung des eben beschriebenen
Vorganges dient. Auf der - Laufschiene ι ist nämlich ein Hebel 43 befestigt,
der an seinem unteren Ende eine Welle 44 trägt, auf der lose drehbar ein Hebel 45 sitzt.
Wenn der Wagen in der Richtung des Pfeiles 46 läuft, stößt das Kreuz 42 gegen den Hebel
45, der nicht ausweichen kann; das Kreuz 42 wird infolgedessen um 90 ° gedreht und die
Klappe 16 wird umgesteuert.
Wenn der Wagen in entgegengesetzter Richtung an dem Hebel 45 vorüberfährt, so.
wird dieser Hebel von dem Kreuz 42 einfach hochgeklappt und das Kreuz 42 wird nicht
gedreht, so daß die Klappe 16 unbeeinflußt bleibt.
Der Hebel 43 kann durch ein Handseil in die Höhe gezogen werden und es kann das
Seil eingehängt werden, so daß das Kreuz 42 bei seinem Vorbeigang beim Hebel 45 diesen
überhaupt nicht berührt.
Die in der Verriegelungsstellung befindliche Umkehrhaube 8 gelangt dadurch, daß der
Seilrollenhalter 24 gegen die Hebel 21 und 21' stößt (Abb. 5), in die in Abb. 1 und 3 mit
gestrichelten Linien dargestellte Lage, wie oben beschrieben, und der Laufwagen kann
dadurch in Richtung des Pfeiles 46 zur Ent- go
ladesteile fahren. Der Hebel 43 ist bei der Fahrt des Wagens in der Richtung 46 in die
Höhe gezogen und eingehängt, so daß das Kreuz 42 beim Hebel 45 vorbeifahren kann.
Nach „dem Abwerfen der Last läuft der Wagen in entgegengesetzter Richtung zur
Aufladestelle zurück; der Fallriegel 4 stößt an die Wand 14 der Verriegelungshaube 8, die
in Abb. 3 in umgeklappter Lage in gestrichelten Linien dargestellt ist, und drückt die
Haube in die horizontale Lage, die in Abb. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Hierbei
klappen die Haltebügel 21 und 21' infolge ihres Gewichtes in die in Abb. 5 mit ausgezogenen
Linien dargestellte Lage um und schieben sich unter die Ansätze 53 und 53' der Haube. Der Bolzen 23' geht gleichzeitig
nach unten und die Halteklauen geben den Seilrollenhalter 24 frei. Die Katze ist verriegelt.
Es wird eine neue Ladung Heu gefaßt, no
Wenn der Seilrollenhalter nun wieder an die Haltebügel 21 und 21' anstößt und die Verriegelungshaube
8 wieder in die schräge Lage kommt, kann der Wagen wieder in Richtung des Pfeiles 46 wegfahren.
Wenn man nun das Heu an einer an der anderen Seite gelegenen Entleerungsstelle abladen
will — die Erreichung dieser Möglichkeit bildet in erster Linie die Aufgabe der Erfindung
— so hängt man zunächst den Hebel 43 aus, so daß er mit dem Hebel 45 nach unten
geht. Man läßt dann den Wagen zunächst in
Richtung des Pfeiles 46 laufen; das Kreuz 42 stößt an den Hebel 45 an und wird um eine
Vierteldrehung weitergeschaltet; die Klappe 16 geht daher in die in Abb. 5 mit ausgezogenen
Linien dargestellte Mittelstellung. Wenn man dann den Wagen in entgegengesetzter
Richtung laufen läßt, so schiebt die Klappe beim Vorbeigehen am Umkehrhemmschuh den
Fallriegel 4 nach oben, wie dies mit strichpunktierten Linien die Abb. 3 zeigt; der Wagen
kann nunmehr unter dem Umkehrhemmschuh hindurchlaufen, und der Greifer kann an der
Entleerungsstelle entladen werden.
Hierauf läuft der Wagen wieder zur Mktelstellung zurück, und zwar so weit über die
Mittelstellung hinaus, daß das Kreuz 42 wieder an den Hebel 45 anstößt und um eine Vierteldrehung
weitergeschaltet wird. Der Fallriegel 4 läuft hierbei auf die am Laufwagen
ao befestigte schräge Fläche 53 auf und fällt schließlich in die Haube 8 ein. Wenn man
den Wagen nun wieder zurücklaufen läßt, so drückt der Fallriegel 4 die Verriegelungshaube wieder in die aufrechte Stellung (Abb. 3)
und der Wagen ist wieder verriegelt.
Die Erfindung gibt also auch die Möglichkeit, den Wagen nach beiden Seiten von der
Mittelstellung aus laufen zu lassen und nach beiden Richtungen hin Heu abzuladen. Es
können selbstverständlich auch mehrere Verriegelungshemmschuhe vorgesehen werden,
damit man an mehreren Stellen aufladen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Hemmsphuh für die Laufkatze von Heuaufzügen, dessen an der Katze befindliche Verriegelungsfalle den an der Laufbahn angebrachten Riegel steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Fahrebene verschwenkbare Verriegelungsfalle in der Weise unmittelbar mit dem Sperriegel zusammenarbeitet, daß eine in ihr "drehbar gelagerte Klappe den Riegel wirkungslos macht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86137D DE560388C (de) | 1931-06-03 | 1931-06-03 | Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86137D DE560388C (de) | 1931-06-03 | 1931-06-03 | Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560388C true DE560388C (de) | 1932-10-01 |
Family
ID=7612307
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW86137D Expired DE560388C (de) | 1931-06-03 | 1931-06-03 | Hemmschuh fuer die Laufkatze von Heuaufzuegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560388C (de) |
-
1931
- 1931-06-03 DE DEW86137D patent/DE560388C/de not_active Expired
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