DE330985C - Verfahren zur Herstellung hoelzerner Formwaende fuer Gussbetonhaeuser - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hoelzerner Formwaende fuer Gussbetonhaeuser

Info

Publication number
DE330985C
DE330985C DE1918330985D DE330985DD DE330985C DE 330985 C DE330985 C DE 330985C DE 1918330985 D DE1918330985 D DE 1918330985D DE 330985D D DE330985D D DE 330985DD DE 330985 C DE330985 C DE 330985C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
walls
ceiling
mold
cast concrete
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1918330985D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hermann & Max Loesch
Original Assignee
Hermann & Max Loesch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermann & Max Loesch filed Critical Hermann & Max Loesch
Application granted granted Critical
Publication of DE330985C publication Critical patent/DE330985C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/02Connecting or fastening means for non-metallic forming or stiffening elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung hölzerner Formwände für Gußbetonhäuser. Das bekannte Verfahren, Schalungsgerüste zur Herstellung von Gußbetonhäusern aus einzelnen, durch aufgelegte Querschienen verstärkten Brettafeln zusammenzusetzen, die durch- in abstandhaltende Rohrstücke eingelegte Bolzen miteinander verbunden werden, hat den Nachteil, daß beim Abbau der Schalung insofern wertvolles Material verlorengeht, als die abstandhältenden Rohrstücke in der Gußmasse verbleiben müssen. Außerdem erfordert einerseits die Aufstellung und der Abbau dieser bekannten Gußform, anderseits auch die nachträgliche Beseitigung der von den Bolzen gebildeten Löcher sehr "viel Arbeit. Der Aufbau der Formwände gemäß vorliegender Erfindung kann dagegen sehr rasch und einfach durchgeführt werden. Für die Herstellung der Wände werden die einzelnen Brettafeln seitlich fachwerkartig durch Pfosten zusammengeschlossen, und diese außenseitig durch Schwellen und Rähme und innenseitig durch die Formwände für die Decken gegen Ausweichen-gesichert.
  • Durch diese Ausbildung der Formwände wird erreicht, daß für den festen Zusammenbau der Form keine in die Formhöhlung hineinragenden Verbindungsteile erforderlich sind, weil der beim Ausgießen der Formhöhlung auftretende Innendruck durch die die einzelnen Tafeln zusammenschließenden Pfosten aufgenommen wird, so daß keine Ausbauchung der Formwände eintritt und ebenflächige Wände entstehen.
  • Der Aufbau der Formwände für ein zu gießendes Haus geschieht gemäß der Erfindung beispielsweise in der nachstehend beschriebenen Weise.
  • Die bei dem Aufbau zur Anwendung kommenden Formtafeln ur@d ihre Verbindung durch sich gegen ihre Ränder anlegende Pfosten sind aus Fig: i bis 3 der Zeichnung ersichtlich. Jede Tafel besteht aus einer Mehrzahl von aneinandergestoßenen Holzbrettern i, welche durch Querriegel 2 zusammengehalten werden. Die Pfosten zur Verbindung der Tafeln sind mit 3 bezeichnet. Dieselben sind an ihren Seiten mit Aussparungen .l. versehen, in welche die Zapfen 5 der Querriegel 2 eingeschoben werden. Die Brettafeln sind nahe ihren Rändern mit Schraubenbolzen 6 versehen, über welche Laschen 7 geschoben werden, die beim Anziehen der Muttern die Pfosten 3 gegen die vorspringenden Ränder der Formtafeln pressen, so daß diese fest miteinander verbunden und zugleich die Formtafeln gegen Durchbiegung versteift werden.
  • Durch Aneinanderschließen von Formtafeln der beschriebenen Art wird sowohl die Form für senkrechte Wände als auch die für die wagerechten Deckenplatten gebildet, wobei die `Fände Geschoßhöhe und die für die Decken Deckenbreite besitzen.
  • Man beginnt die Herstellung eines Hauses mit der Bildung des Fundaments, das in üblicher Weise in das Erdreich eingegossen wird. Zweckmäßig kann auch die Kellersohle durch eine Betonplatte gebildet werden, welche dann die Unterlage für die aufzustellende Hausform bildet.
  • An den Rändern der Grundplatte jedes Kellerraumes werden aus Formplatten gleicher Art die Seitenwände errichtet, wobei die einzelnen Tafeln durch Pfosten 3 -und Laschen 7 miteinander verbunden werden. Der Ort der aufzustellenden Formplatten wird zweckmäßig durch einen Rahmen von auf der Kellersohle verlegten und miteinander verzapften Schwellen festgelegt. Die Formwände, für die Außenwände des Hauses werden außerdem durch die Formstücke für die Fensterumrahmungen gesichert. Dies geschieht in grundsätzlich gleicher Weise für das Kellergeschoß und- für die Wohngeschosse. Die Einzelheiten sind aus, den Fig. -" bis 6 ersichtlich. Danach tragen die kurzen, bis zur Fensteröffnung reichenden Formtafelabschnitte 8 an ihrem oberen Rande Winkelstücke 9, welche die Begrenzung für einen Teil der Fensterbank bilden. Gegen den freien Rand des Winkelstückes 9 stößt das Rahmenformstück_ zo, welches mit ersterem an der Stoßkante einen Absatz bildet, der im Gußkörper eine Anschlagfläche für das Fenster ergibt. Ebenso bilden die Formstücke 11, 12 für die seitlichen Rahmstücke Absätze im Gußkörper, welche Anschlagflächen für das Fenster ergeben. Die winkligen Rücksprünge in den Formstücken dienen zur Einlagerung vgn Rahmstücken 13, z4., welche durch Hakenbolzen 15 gegen die vordere Formwand angezogen werden und dadurch die Formstücke rz, z2 in ihrer Lage sichern. Die Rahmstücke 13, r4. stützen auch das Formstück 16 für den Fenstersturz.
  • Die Formtafeln für die Forminnenwände tragen an ihrem oberen Rande nach innen vorspringende Konsolen =7, welche eine Einschnürung des freibleibenden Deckenraumes ergeben, so daß die Deckenformplatten bequem eingesetzt werden können.
  • Nach Aufrichtung der Formteile für die Seitenwände eines Raumes wird in der Mitte des Raumes eine Winde 18 (Fig. 8) aufgestellt, auf deren Kopf z9 in geringem Abstande voneinander zwei Tragebalken 2o für die untere Deckenformwand aufgelegt werden. Über diese Tragebalken 2o werden bei Tiefstellung der Winde die für die Formtafeln für die Decke erforderlichen Pfosten 3 aufgelegt und auf diese die Formtafeln selbst geschoben. Die Formtafeln werden' darauf durch die Pfosten 3 und Laschen 7 zu einer einheitlichen Platte zusammengezogen; genau so, wie für die Seitenformwände beschrieben. Diese Deckenformwand wird dann vermittels der Winde in Deckenhöhe aufgewunden und an ihren Rändern mit dem oberen Rande der Umfassungswände des betreffenden Raumes, d. h. den Rändern der Konsolen, durch einen Pfettenkranz stabil verbunden, so daß die Deckenformwand zugleich den oberen Rand der inneren Seitenformwand festlegt und gegen die ausbauchende Wirkung beim Füllen der Form für die Seitenwand sichert.
  • Es folgt dann die Aufsetzung von -Betonklötzen 21 auf die Oberseite dieser Deckenformwand und die Verlegung der oberen Deckenformwand auf die Betonklötze --r, die ebenfalls aus -einzelnen Tafeln zusammengesetzt wird, die durch angepreßte Pfosten zusammengehalten werden. Auf dieser oberen Deckenformwand wird die Errichtung von Seitenwänden für ein neues Geschoß in derselben Weise, wie beschrieben, durchgeführt, wobei die Deckenformwand die untere Kante der auf ihr aufgestellten Seitenformwand sichert, _ woran sich wiederum die Herstellung-der Deckenform anschließt, und so fort, bis die oberste Hausdecke und die höchsten aufrechten Wände bis zum First erreicht sind.
  • Die Formtafeln für die Deckenformwände können an ihren Rändern mit Winkeleisen 22 (Fig. ,7) versehen seih, welche die Seitenwände gegen Verschiebung gegeneinander hin sichern; auch können Streben 23 (Fig. q.) benutzt werden, um die Formtafeln in aufrechter Lage zu halten.
  • Bei den Außenformwänden werden die einzelnen Stockwerke durch auf die Pfosten aufgelegte Rahme 2¢ (Fig. z) abgeschlossen, in welche die Pfosten der Außenformwand des jeweilig höheren Stockwerks eingesetzt werden.
  • Der Aufbau wird abgeschlossen durch Aussparungseinlagen für die Rohrschlitze, Anbringung der Außenteile der Form, Aufstellung der Formen für Treppen, Badewannen usw.
  • Die einzelnen Bauteile .können j e nach ihrer Beanspruchung mit Eisen bewehrt werden. Der Guß kann ohne Gerüst von der Erde aus vermittels einer Baggermaschine erfolgen, welche den Beton einer Mischmaschine entnimmt und zu einem Eingußtrichter in die Höhe befördert: Die Abrüstung der Formwände erfolgt nach Ausführung des Gusses in umgekehrter Reihenfolge wie der Aufbau. Da keine in die Betonmasse hineinragenden Verankerungen der Formteile vorhanden sind, ist die Abrüstung ohne Schwierigkeit- mit größter Schonung des Formgerüstes du_ rchführbar. Eine Erleichterung der Abrüstung läßt sich erzielen, wenn man die Innenflächen der Formwände mit Blech beschlägt, wodurch ihre Loslösung von der Gußmasse erleichtert wird.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUc$: Verfahren zur Herstellung hölzerner Formwände für Gußbetonhäuser aus mit Querriegeln versehenen Brettafeln, dadurch gekennzeichnet, daß -die einzelnen Brettafeln. (x, 9-) durch über die Riegelzapfen (5) geschobene Pfosten (3) zusammengeschlossen und diese in den Außenwänden durch Schwellen und Rahme (2q.), in den Innenwänden durch Abstützung gegen die Deckenforinwände gegen Ausweichen gesichert werden. -
DE1918330985D 1918-08-16 1918-08-16 Verfahren zur Herstellung hoelzerner Formwaende fuer Gussbetonhaeuser Expired DE330985C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE330985T 1918-08-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE330985C true DE330985C (de) 1920-12-27

Family

ID=6193929

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918330985D Expired DE330985C (de) 1918-08-16 1918-08-16 Verfahren zur Herstellung hoelzerner Formwaende fuer Gussbetonhaeuser

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE330985C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2241589A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines beton-gebaeudes auf der baustelle
DE2166992A1 (de) Stahltraeger-deckenkonstruktion
DE3517601A1 (de) Volumenelement fuer den gebaeudefertigteilbau und formaggregat zu seiner herstellung
DE330985C (de) Verfahren zur Herstellung hoelzerner Formwaende fuer Gussbetonhaeuser
DE816598C (de) Montagebauweise fuer Betonhaeuser
AT404950B (de) Fertigteilelemente für die errichtung von gebäuden
DE2246441A1 (de) Gebaeudekonstruktion
DE881869C (de) Verfahren zur Errichtung von Waenden aus Strohlehmmassen u. dgl.
DE2912131C2 (de) Garage
DE817517C (de) Verfahren zum Aufstellen eines Fachwerkgeruestes fuer mindestens zweigeschossige Haeuser
DE69700571T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Paneels mit tragender Holzkonstruktion, durch das Verfahren hergestelltes Paneel, und mindestens ein derartiges Paneel enthaltendes Bauwerk
DE2309722A1 (de) Verfahren zur herstellung von betonierten gebaeudedecken
AT222307B (de) Verfahren zum Errichten von Bauwerken in der Schüttbauweise und Schalung hiefür
DE3208273A1 (de) Bauelement fuer die herstellung von geschossdecken
DE903627C (de) Vorrichtung zur Herstellung von ganz oder teilweise monolithen Betonhaeusern
DE2236463A1 (de) Wandkonstruktion und verfahren zu ihrer herstellung
DE2548298C2 (de) Verfahren und Hohlraumverschalungswand zum Bauen einer Hohlmauer
DE959761C (de) Bauweise mit vereinheitlichten, vorgefertigten und raumhohen Wandteilen
DE3505592A1 (de) Schalung fuer rotationssymmetrische, insbesondere zylindrische und kegelfoermige, z.b. sich leicht oben verjuengende, bauwerke
EP0965702A1 (de) Vorgefertigte Wandelelemente im Verbundsystem-Holzspanbeton-Holzfachwerk
DE298150C (de)
AT163043B (de) Stahlbetonhaus sowie Schalung zu seiner Herstellung
DE2204111A1 (de) Armierte Betonbauteile
DE2158489B2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Mehrzweck-Pavillons in Fertigbauweise sowie Stahlstütze mit einem Verankerungsschenkel zur Durchführung des Verfahrens
AT163853B (de) Verfahren zur Herstellung von Bauwerken und Schalung hiefür