DE330840C - Verfahren zur Darstellung von Alkaliphosphaten - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Alkaliphosphaten

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DE330840C
DE330840C DE1917330840D DE330840DD DE330840C DE 330840 C DE330840 C DE 330840C DE 1917330840 D DE1917330840 D DE 1917330840D DE 330840D D DE330840D D DE 330840DD DE 330840 C DE330840 C DE 330840C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05BPHOSPHATIC FERTILISERS
    • C05B13/00Fertilisers produced by pyrogenic processes from phosphatic materials
    • C05B13/02Fertilisers produced by pyrogenic processes from phosphatic materials from rock phosphates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

  • Verfahren zur Barstellung von Alkaliphosphaten. Zur Gewinnung von Alkaliphosphaten aus Mineralphosphaten wird aus diesen zunächst durch Behandlung mit Schwefelsäure die freie Phosphorsäure hergestellt,* welche dann durch Neutralisation mit Alkalien oder Alkalikarbonaten in Alkaliphosphate übergeführt wird.
  • Die direkte Umsetzung von Kalziumphosphat mit Alkalikarbonaten ist auch bereits vorgeschlagen worden; bei der analogen Verarbeitung von- Tonerdephosphaten ist ein Zusatz von Kieselsäure erforderlich, um die Tonerde von der Phosphorsäure zu trennen und als Tonerdesilikat zu binden (vgl. britische Patentschrift i324o/z89o).
  • Es hat sich nun gezeigt, daß Eisenphosphate und Manganphosphate, welche natürlich als Vivianit, Triplit usw. vorkommen, sich ohne Zusatz von Kieselsäure durch Erhitzen mit Alkalikarbonaten, welche zweckmäßig im Überschuß angewandt werden, aufschließen lassen, wobei Eisen- und Mangan in Oxyd, die Phosphorsäure in Alkaliphosphat übergeführt werden, das durch Auslaugen aus der Reaktionsmasse gewonnen werden kann. Ein starkes Glühen oder Erhitzen bis zum Schmelzen ist dazu nicht erforderlich, es genügt bereits ein Erhitzen bis zur Sinterung. Beispiele: Fein gemahlener Triplit mit einem Phosphorsäuregehalt von 29,35 Prozent P2 05 wurde mit der doppelten Menge Soda innig vermengt. Die Mischung wurde unter Vermeidung des Schmelzens nur bis zur Sinterung auf 7oo° bis 8oo° erhitzt. Die erkaltete Masse wurde mit Wasser ausgelaugt und die wäßrige Lösung bis zur Bildung einer Kristallhaut eingedampft. Das beim Abkühlen auskristallisierende Salz war reines Natriumphösphat, aus der Mutterlauge wurde durch Eindampfen und Auskristallisierenlassen weiteres Natriumphosphat erhalten, das aber Natriumkarbonat enthielt und durch Umkrirtallisieren gereinigt werden mußte. Die übrigbleibende Mutterlauge enthält nur geringe Mengen Phosphat und bestand bis auf kleine Mengen Kieselsäure, die als Natriumsilikat aufgeschlossen waren und beim Auslaugen mit in Lösung gingen, aus einer Lösung von Natriumcarbonat. Nach dem Eindampfen der Lösung und Kalzinieren der Soda war dieses wieder zum Aufschluß von Triplit zu verwenden. Im ganzen wurden beim Aufschluß 96 Prozent der im Triplit enthaltenen Phosphorsäure in die wasserlösliche Form übergeführt.
  • Der beim Auslaugen des aufgeschlossenen Phosphates zurückbleibende Teil enthielt nach dem Auswaschen in der Trockensubstanz 2,92 Prozent P2 05 und ferner 18 Prozent Mn und 39 Prozent Fe und bildet daher ein, geeignetes Material zur weiteren Verarbeitung auf Eisen und Mangan.
  • 2. Vivianit mit einem Phosphorsäuregehalt von 2453 Prozent P205 wurde mit der gleichen Menge Soda innig verrieben und wie Triplit bis zur Sinterung erhitzt. Es wurden so 86,9 Prozent der im Vivianit enthaltenen Phosphorsäure in die wasserlösliche Form übergeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPIZUCH: Verfahren zur Darstellung von Alkaliphosphaten, dadurch gekennzeichnet, daß natürlich vorkommende Phosphate des Eisens und des Mangans mit Alkalikarbonaten in -fester Form erhitzt werden.
DE1917330840D 1917-02-04 1917-02-04 Verfahren zur Darstellung von Alkaliphosphaten Expired DE330840C (de)

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