DE3290C - Kalender werk - Google Patents

Kalender werk

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DE3290C
DE3290C DENDAT3290D DE3290DA DE3290C DE 3290 C DE3290 C DE 3290C DE NDAT3290 D DENDAT3290 D DE NDAT3290D DE 3290D A DE3290D A DE 3290DA DE 3290 C DE3290 C DE 3290C
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DENDAT3290D
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A. HUMMEL, Uhrenfabrikant, in Furtwangen
Publication of DE3290C publication Critical patent/DE3290C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/24Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars
    • G04B19/243Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator
    • G04B19/24306Clocks or watches with date or week-day indicators, i.e. calendar clocks or watches; Clockwork calendars characterised by the shape of the date indicator combination of different shapes, e.g. bands and discs, discs and drums
    • G04B19/24313Independent date indicating devices activated by hand or by clockwork

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

1878.
Klasse 42.
ADOLF HUMMEL in FURTWANGEN. Kalenderwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1878 ab.
Dieses Kalenderwerk zeigt links den Wochentag, in der Mitte das Datum und rechts den Monatsnamen, so dafs das Ablesen, wie allgemein üblich, erfolgen kann.
In einem einfachen Uhrgestell befinden sich übereinander zwei Rollen A und B. Um diese ist ein Band geschlungen und zwar so, dafs, wenn sich dasselbe auf der Rolle B aufwickelt, es sich in gleicher Weise von der Rolle A abwickelt und umgekehrt, Blatt I.
i. Einstellung des Datums.
Auf der Welle der Rolle A befindet sich, mit letzterer fest verbunden, das kleine Federhaus H (ein sogenanntes bewegliches Federhaus), in welchem eine kleine Taschenuhrfeder liegt. Diese sucht stets das Federhaus H und mit ihm auch die Rolle A von rechts nach unten und links herumzubewegen. Für den Fall der Wirkung wird sich deshalb das Band von der oberen Rolle ab- und auf die untere Rolle A aufwickeln. Dieses Band trägt in gleichen Abständen die grofs geschriebenen Nummern 1 bis 31.
Wird dasselbe nun ruckweise in die Höhe gezogen, d. h. wickelt es sich von der unteren Rolle A ab und auf die obere Rolle B auf und zwar immer so, dafs die Auf- bezw. Abwicklung gleich der Entfernung zweier aufeinander folgender Nummern ist, so zeigt es an der anderen Seite des Gestelles abwechselnd die Nummern 1 bis 31.
Das Aufziehen des Bandes wird nun in folgender Weise bewerkstelligt: Auf der Welle der Rolle B sitzt, fest mit dieser verbunden, das sechstheilige Sperrrad S. Unter demselben befindet sich der um die Axe e drehbare Hebel E. Dieser trägt an seinem linken Ende die bewegliche Sperrklinke K. Wird nun der Hebel E mittelst der Schnur N in die Höhe gezogen, so legt sich der Sperrkegel K unter einen Zahn des Sperrrades S und zieht diesen in die Höhe bis K1, Fig. 4. Dadurch hat das Sperrrad S und mit ihm die Rollen B und A sich um einen bestimmten Theil ihrer Peripherie herumgedreht, welcher Theil genau der Entfernung zweier aufeinander folgender Nummern entspricht.
Wird mit dem Anziehen der Schnur N nachgelassen, so fallt der Hebel durch seine eigene Schwere und durch die Feder /, Fig. 4, getrieben, in seine Ruhelage zurück, während welcher er auf dem Stift α aufliegt, Fig. 1 und 4. Gleichzeitig wird aber durch den Sperrkegel R das Sperrrad S und mit ihm die Rolle B1 und mittelst des Bandes auch die Rolle A in ihren bezw. Lagen festgehalten.
Wird aber der Sperrkegel R wieder gehoben bis R1, wie bei Fig. 4 ersichtlich, so folgen die beiden Rollen A und B der Wirkung. Das Federhaus H, ά. h. das Band, wickelt sich wieder von der oberen Rolle B ab auf die untere Rolle A. Diese Rückwärtswicklung des Bandes geschieht rasch und sicher. Wie weiter unten gezeigt, ist eine Vorkehrung getroffen, dafs das Band sich nie weiter als bis zur Zahl 1 zurückbewegen kann.
Die Schnur N wird mit dem Zeigerwerk einer gewöhnlichen Uhr, am zweckmäfsigsten mit dem Stundenrad in Verbindung gebracht und zwar so, dafs das Anziehen nachts vor zwölf Uhr geschieht und mit Schlag zwölf erfolgt ist. In demselben Moment wird sich das Datum richtig stellen.
2. Einstellung der Wochentage.
Auf der linken Seite des Gestelles befindet sich die siebentheilige um die Axe w leicht bewegliche Rolle W mit dem gleichfalls siebentheiligen Stern T.
Der Hebel E trägt den Stift J, welcher mit seinem rechtwinklig gebogenen Ende i durch den Schlitz Z/1 der linken Platine hindurchragt und die täglichen Bewegungen des Hebels E mitmacht, Fig. 3 und 4. Auf dem Wege von / nach /' trifft das Ende i des Stiftes J einen Zahn des Sternes T und schiebt diesen von ζ nach ζ ', Fig. 4. Dadurch hat sich aber der Stern um 1J7 seiner Peripherie gedreht und mit ihm auch die Rolle W, so dafs diese nun auf ihrer, dem Beschauer zugekehrten Seite einen folgenden Wochentag verzeichnet.
Durch die Feder q wird der Stern T und mit diesem die Rolle W in ihrer jeweiligen Lage festgehalten.
Wie schon oben erwähnt, veranlafst ein Aufheben des Sperrkegels R die Rückwärtsbewegung der Rollen B und A (das Zurückgehen (Aufwicklung) des Bandes auf die Zahl 1). Je
eher somit der Sperrkegel R ausgelöst wird, desto eher erscheint auch wieder die Zahl i, d. h. es beginnt eine neue Monatszählung.
Die Auslösung des Sperrkegels R wird auf folgende Weise bewerkstelligt:
Auf der rechten Seite des Gestelles befindet sich der um r drehbare Hebel P, Fig. 2 und 5, mit der Verlängerung p. Durch die Feder Q wird derselbe in seiner jeweiligen Lage gehalten , während die Stifte 11i ein seitliches Ausweichen verhindern.
Wird der Hebel P oben nach links gedruckt .nach P', Fig. 5, so wirkt die Verlängerung /2 auf den Stift h und drückt auch diesen seitlich nach h 1, Fig. 5. Dadurch hebt sich aber der Sperrkegel R bis R ', Fig. 4. Das Sperrrad ^ ist frei und folgt nun mit den Rollen B und A der Zugkraft des Federhauses H, d. h. es erfolgt nun ein Zurückgehen des Bandes auf die Zahl i.
Bei dieser Bewegung des Hebels P nach P1 hat sich auch der untere Theil / nach /' bewegt, und nun wird der ganze Hebel mit seiner Verlängerung /2 durch die Feder Q in seiner nunmehrigen Lage gehalten.
Bewegt sich dagegen der Hebel P, auch P1 nach P zurück, Fig. 5, so hört auch die Einwirkung der Verlängerung auf den Stift h auf; der Sperrkegel R fällt durch seine Schwere zurück und kann jetzt wieder functioniren.
Je eher der Hebel P seitlich gedrückt wird, desto eher erfolgt auch das Auslösen des Sperrkegels R und damit das Zurückgehen des Datumbandes auf die Zahl 1. Um diese frühere oder spätere Seitwärtsbewegung des Hebels P (und dadurch die frühere oder spätere Zurückbewegung des Bandes auf die Zahl 1) zu. vermitteln, trägt ersterer in seinem oberen Theil den Stern Z, welcher mit gröfseren und kleineren Erhöhungen und Einschnitten versehen ist und diese abwechselnd dem Stifte zukehrt, welcher die Seitwärtsbewegung des Hebels P bewirkt. Trifft dieser Stift eine grofse Erhöhung, so wirkt er naturgemäfs früher auf den Stern L1 bewirkt deshalb auch eine frühere Seitwärtsbewegung des Hebels P und damit eine frühere Auslösung des Sperrkegels R, als wenn er eine kleine Erhöhung oder gar einen Einschnitt getroffen hätte.
Dieser Stern, den Fig. 6 und 7 zeigen, ist derart construirt, dafs, wenn der Auslösungsstift q eine der tiefsten Stellen derselben trifft, 31 Nummern auf dem Band sich abgewickelt haben (Monate von 31 Tagen). Eine einfache Erhöhung verursacht eine um einen Tag frühere Auslösung (Monate von 30 Tagen). Eine dreifache Erhöhung läfst die Auslösung (Rückbewegung des Bandes) schon drei Tage früher nach 28 abgelaufenen Nummern erfolgen (Februar).
In Fig. 7 ist der Stern für einen immerwährenden Kalender (mit Schaltjahr) verzeichnet.
Da Juli und August je 31 Tage haben, ebenso Dezember und Januar, so erscheinen in den betreffenden Stellen des Sternes Einschnitte von doppelter Breite.
Damit der Stern dem Auslösungsstifte immer die dem betreffenden Monat entsprechende Erhöhung oder Vertiefung zukehrt, befindet sich hinter demselben auf der gleichen Axe und mit ihm fest verbunden ein zwölftheiliger Stern U, Fig. 2 und 5, der unmittelbar nach einer Auslösung um einen Zahn gedreht wird und dadurch auch die gleiche Umdrehung des Sternes L bewirkt.
Auf der verlängerten Axe der Rolle B sitzt der Trieb Z mit zwölf Zähnen, Fig. 1 und 2. Da das Sperrrad 5 sechs Zähne hat und jeden Tag eine Sechstelumdrehung macht, so müssen von dem Trieb Z täglich zwei Zähne zum Eingriff kommen.
Der Trieb Z greift in das Stirnrad V. Dieses trägt auf der dem Gestell zugekehrten Seite den Auslösungsstift q, welcher die oben beschriebene Seitwärtsdrehung des Hebels P bewirkt.
Da der Trieb Z zwölf Zähne hat und sich täglich um zwei Zähne weiterdreht, so mufs das Stirnrad V, Fig. 1 und 2, welches sich in einem Monat nur einmal herumdrehen darf (da nur nach Beendigung je eines solchen eine Auslösung stattfindet), mindestens 31 X 2 = 62 Zähne haben. Ich habe zweckmäfsig ein solches von 84 Zähnen angewendet, welches sich somit nicht ganz herumbewegt.
3. Einstellung der Monatsnamen.
Der Stift q ist so angebracht, dafs er nach 28, 29, 30 oder 31 Tagen den Stern L trifft, dadurch den Hebel P oben nach links drückt und so das Auslösen bewirkt. Sobald dieses erfolgt ist, beginnt der Rücklauf des Bandes, welche Rückwärtsbewegung auch das Stirnrad V mitmachen mufs. Während bei der langsamen Umdrehung des Rades V (innerhalb eines Monats) der Stift q sich in der Richtung des Pfeiles d, Fig. 5, bewegt hat, macht er jetzt beim Rücklauf des Bandes den umgekehrten Weg in der Richtung des Pfeiles dl. Auf diesem Wege trifft er einen Zahn des zwölftheiligen Sternes G, der lose auf der gleichen Axe der Rolle M und mit dieser fest verbunden aufsitzt, Fig. 1 und 2.
Der Stern G wird somit durch den Stift q bei dessen Rücklauf um einen Zahn herumgedreht in der Richtung des Pfeiles in, Fig. 2. Dadurch hat aber auch die Rolle M eine Zwölfteldrehung vollendet und zeigt nun auf ihrem, dem Beschauer zugekehrten. Segment den folgenden Monatsnamen. Somit hat das Kalenderwerk den dritten Theil seiner Aufgabe (Anzeige der Monate) gelöst.
Der Stift q bewegt sich aber mit dem Rad V noch weiter bis q 2, Fig. 2 und 5, und trifft auf diesem Wege den Arm /3 des Hebels P, Fig. 2 und 5. Dadurch wird der Arm p3 in
die Höhe gedrückt und der Hebel P schnellt wieder aus seiner Lage p ' nach p zurück. Jetzt ist aber die Auslösung des Sperrkegels R wieder beseitigt; dieser greift wieder in die Zähne des Sperrrades .S ein und das Aufziehen kann von neuem erfolgen.
Der Stift q hat somit eine dreifache Function. Bei seiner Aufwärtsbewegung drückt er, in seiner höchsten Lage angekommen, gegen den Stern L und bewirkt die Auslösung.
Während seiner Rückwärtsbewegung schiebt er die Monatsrolle und endlich bringt er den Hebel P in seine ursprüngliche Lage zurück, d. h. er hebt die Auslösung auf.
Auf der inneren Seite des Stirnrades V sitzt noch der Stift 's, welcher bei dem Rücklauf desselben einen Zahn des zwölftheiligen Sternes U trifft und diesen und mit ihm auch· den Auslösungsstern L um ein Zwölftel seiner Peripherie umdreht. Letzterer kehrt dem Auslösungsstifte q nun diejenige Erhöhung oder Vertiefung zu, welche der Anzahl der folgenden Monatstage entspricht.
Damit das Band bei seinem Rücklauf sich nicht weiter aufwickeln kann als bis zur Zahl i, befindet sich auf der verlängerten Axe des Triebes Z der kleine Hebel C. Auf der äufseren Seite des Stirnrades V ist der Stift η eingesteckt und zwar so, dafs, sobald die Zahl ι auf dem Datumband an der richtigen Stelle ist, dieser Stift η von dem Hebel c aufgefangen wird und damit jeder weiteren Rückwärtsbewegung vorgebeugt ist.
Es verdient hier noch besonders hervorgehoben zu werden, dafs das Anhalten des Werkes in keiner Weise schädlich auf die Radzähne einwirken kann.
Würde solches, wie bei anderen derartigen Werken, an den Zähnen selbst bewerkstelligt, so wäre eine Beschädigung oder gar ein Abschlagen derselben zu befürchten.
Nachtrag
(hierzu Blatt II).
Bei der Ausführung mehrerer Kalenderwerke stellte sich das Bedürfhifs und die Möglichkeit einer wesentlichen Vereinfachung der Construction heraus. Zunächst mufste es als sehr wünschenswerth erscheinen, dafs die Einstellung des Monatsnamens zugleich die Richtigstellung der Anzahl der Monatstage bedinge, dafs hierzu somit keine Beihülfe eines Uhrmachers erforderlich sein mufs, dafs vielmehr die Einstellung des Kalenderwerkes von jedem Laien besorgt werden kann.
Dies ist vollkommen dadurch gelungen, dafs der Auslösungsstern L auf die Welle der Monatsrolle verlegt und mit dieser fest verbunden wurde. Jetzt wird die Auslösung und die Monate in' stets gleichbleibender Wechselbeziehung stehen, d. h. erstere wird mit den bezw. Monaten im Einklang stehen. Dadurch ist zugleich der Hebel P mit dem Stern L und dem Stern T überflüssig, und somit eine wesentliche Vereinfachung der Construction erzielt.
Wie schon oben erwähnt, veranlafste ein Aufheben des Sperrkegels R die Rückwärtsbewegung der Rollen A und B, das Zurückgehen (Aufwicklung) des Bandes bis zur Zahl i. Je eher somit der Sperrkegel R ausgelöst wird, desto eher erscheint auch wieder die Zahl i, d. h. es beginnt eine neue Monatszählung.
Die Auslösung des Sperrkegels R wird auf folgende Weise bewerkstelligt:
Auf der rechten Seite des Uhrgestelles befindet sich der um r drehbare Hebel P, Fig. i, 2 und 3, mit der Verlängerung ^1 ; durch die Feder Q wird derselbe stets unterhalb seines Drehpunktes gegen das Uhrgestell gedrückt, so dafs seine Verlängerung /, ohne Einwirkung auf den Winkelhebel Y, und damit auch ohne Einwirkung auf den Sperrkegel R ist.
Wird aber das untere Ende des Hebels P auswärts gedrückt, so drückt die Verlängerung J)1 auf den Winkelhebel Y und bringt diesen in die Lage Y\ Fig. 6; dieser hat aber alsdann auch den Stift A seitwärts gedrückt nach A1, Fig. 4; dadurch hebt sich der Sperrkegel R bis R1, Fig. 4, das Sperrrad S ist frei, und folgt nun mit den Rollen A und B der Zugkraft des Federhauses H, d. h. es erfolgt nun ein Zurückgehen des Bandes auf die Zahl 1. Folgt dagegen der Hebel P dem Druck der Feder Q, d. h. nimmt er wieder mehr die verticale Lage an, so hört auch die Einwirkung der Verlängerung /, auf den Winkelhebel Y, und damit auch auf den Sperrkegel R auf; dieser fällt durch seine Schwere zurück und kann jetzt wieder functioniren.
Es wurde bereits angeführt, dafs, je eher der Hebel P unten nach auswärts gedrückt wird, desto eher auch das Auslösen des Sperrkegels R und damit auch das Zurückgehen des Datumbandes auf die Zahl 1 erfolgt. Um diese frühere oder spätere Bewegung des Hebels P und dadurch die frühere oder spätere Zurückbewegung des Bandes auf die Zahl 1 zu vermitteln, sitzt fest auf der Monatsrolle M der Stern L, welcher mit gröfseren oder kleineren Erhöhun-, gen und Einschnitten versehen ist, und diese abwechselnd dem Hebel zukehrt, welcher die Seitwärtsbewegung des Hebels P bewirkt.
Trifft dieser Hebel eine grofse Erhöhung, so wirkt er naturgemäfs früher auf den Hebel P und damit auch auf den Sperrkegel R, als wenn er eine niedere Erhöhung oder einen Einschnitt getroffen hätte.
Dieser Stern, in Fig. 5 besonders herausgezeichnet, ist derart construirt, dafs, wenn der Auslösungshebel U eine der tiefsten Stellen desselben trifft, 31 Nummern auf dem Band sich abgewickelt haben (Monate von 31 Tagen). Eine einfache Erhöhung verursacht eine um einen Tag frühere Auslösung (Monate von 30 Tagen). Eine dreifache Erhöhung läfst die Auslösung schon drei Tage früher nach 2 8 abgelaufenen Nummern erfolgen (Februar).
Da der Stern L fest mit der Monatsrolle M verbunden ist und sich somit gleichmäfsig mit dieser umdreht, so wird er auch dem Auslösungshebel U immer die dem betreffenden Monat entsprechende Erhöhung oder Vertiefung zukehren.
Auf der äufseren Fläche des Stirnrades V ist der um α drehbare Hebel U angebracht, welcher die Bewegung des ersteren mitmacht, und auf diesem durch die Feder β in seiner jeweiligen Lage festgehalten wird. Am Ende des Monats wird derselbe eine solche Lage annehmen, dafs der linke Arm auf den Stern L aufstöfst.
Jetzt schnellt der Hebel U in die Lage U1 und wird hierin vorerst durch die Feder β festgehalten; dabei drückt der rechte Arm auf die schräge Fläche des um χ drehbaren Hebels T. Dieser wirkt. seinerseits auf den Hebel P, welcher, wie schon oben erwähnt, nunmehr die Auslösung des Sperrkegels R besorgt. Sobald aber der Sperrkegel R gehoben ist, erfolgt der Rücklauf des Datumbandes auf die Zahl i, und damit auch die Bewegung des Stirnrades V in der Richtung des Pfeiles Pf.
Ist mit ihm der Hebel U in der Lage U2 angekommen, so stöfst er mit dem Arm Cf2 auf den Stift q und schnellt sofort in seine vorige. Lage zurück.
Jetzt ist aber auch der Hebel P wieder in seine vorige Lage zurückgegangen, die Einwirkung auf den Sperrkegel R hört auf und dieser greift nun wieder ein, d. h. die Aufwicklung des Datumbandes hört auf. Selbstverständlich ist der Stift q so eingeschlagen, dafs der Rücklauf des Datumbandes unterbrochen wird, sobald die Zahl ι in der richtigen Lage erscheint.
Es ist leicht ersichtlich, dafs der Hebel C^ so lange auf die Hebelfläche des Hebels T drückt, und dadurch der Hebel P so lange die Auslösung des Sperrkegel R bewirkt, bis der Hebel U an den Stift q aufstöfst.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT3290D Kalender werk Active DE3290C (de)

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