AT62680B - Automatischer Kalender. - Google Patents

Automatischer Kalender.

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AT62680B
AT62680B AT62680DA AT62680B AT 62680 B AT62680 B AT 62680B AT 62680D A AT62680D A AT 62680DA AT 62680 B AT62680 B AT 62680B
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Friedrich Fentzahn
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Friedrich Fentzahn
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatischer Kalender. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein automatischer Kalender, bei dem auf einer horizontal gelagerten Welle vier Trommeln drehbar angeordnet sind. deren Oberflächen zur Aufnahme der Wochentage. Daten und Monate bestimmt sind. Diese Trommeln stehen durch eine Schaltvorrichtung miteinander derart in Zusammenhang, dass bei Vermeidung von ineinander- 
 EMI1.1 
 wirkung einer Feder zurückgebracht wird. 



   Die Einrichtung zur Einstellung der Datentrolllmeln auf den Anfang eines Monats wird dadurch bewirkt, dass mit dem Monatsschalthebel Schubstangenhebel in Verbindung gebracht sind. deren Dreh-und Angriffspunkte so verteilt sind. dass durch eine Klinke mit zwei Angriffen die   Datentrommeln   zugleich in die Anfangsstellung vorgeschaltet werden. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist auf der   Zeichnung   dargestellt und zeigt :
Fig.   l   eine   Ansicht eines Kalenders.   
 EMI1.2 
 



   Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2   und   8 (siehe Pfeilrichtung). 



   Fig. 8 einen Schnitt bzw. Ansicht nach der Linie IV-IV der Fig. 7 (siehe Pfeilrichtung). 



   Fig. 9 einen Schnitt nach der   Linie t'-F der Fig. 2   und 10 (siehe Pfeilrichtung). 



   Fig.   10 eine Seitenansicht   der Fig. 9. 



   Fig. 11 stellt die Feststellvorrichtung des   Hebels 40   dar, während
Fig. 12 und 13 die Schalerader 8 und 9 der Datentrommeln von innen veranschaulichen : schliesslichzergt 
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   Da die Anzahl der Wochentage sieben ist, ist es erforderlich, die Trommel 3   um   ein Siebentel der ganzen Umdrehung vorwärtazuschalten. 



   Wie bereits oben erwähnt, erfolgt die Bedienung sämtlicher Schalträder durch den Schalthebel   40,   der um die Hauptachse 2 schwingbar angeordnet ist. Da es nun aber für die Schaltung der Datentrommeln erforderlich ist, den Hub des Schalthebels 40 derart zu bemessen, dass diese Trommeln nur   um ein Zehntel   der ganzen Umdrehung vorwärtsgeschaltet werden, so ist man gezwungen, zur Bedienung der Trommel 3 durch den Schalthebel   Weine übersetzung   einzuschalten, durch welche die Vorwärtsbewegung der   Trommel 3   anstatt ein Zehntel, ein Siebentel des ganzen Umfanges beträgt. 



   Aus diesem Grunde ist mit dem Schalthebel   40   ein Arm 60 fest verbunden, der einerseits mit dem einen Arme des doppelarmigen Hebels 41 in Verbindung steht. Dieser Hebel 41 schwingt um einen festen Punkt 63, der derart ausserhalb des Mittelpunktes der Achse 2 gelagert ist. dass durch die am anderen Hebelarm des Hebels 41 angeordnete Klinke 42 das Schaltrad 7 um ein Siebentel der ganzen Umdrehung vorgeschaltet wird. 



   Das Schaltrad 7 sitzt fest auf der mit der Trommel 3 verbundenen   Büchse 67.   



   Um beim Hochgehen des Hebels 40 eine   Rückwärtsbewegung   des Schaltrades 7 zu verhindern, greift eine am Stehblech la gelagerte Sperrklinke 44 in die Zähne des Schaltrades 7 ein. Die Klinke 44 wird durch einen am Hebelarm   41   befestigten federnden Sporn 43 in seiner Sicherungslage festgehalten. Wird aber der Hebelarm 40 nach unten   gedrückt,   so geht der obere Teil des Hebels 41 nach rechts (Fig. 3) und zieht auch den federnden Sporn   43   von der Klinke 44 zurück, wodurch diese freigegeben wird und bei Drehung des Schaltrades 7 ungehindert aus den Zähnen   austreten kann.   Beim Hochgehen des Hebels 40 schiebt sich der Sporn   43   über die Klinke 44 und hält diese, wie oben dargestellt, fest. 



   Es sei nun die Weiterschaltung der Datentrommeln 4 und 5 veranschaulicht. 



   Zunächst handelt es sich um die Bedienung der Einertrommel 5. Wie bereits eingangs der Beschreibung erwähnt wurde, trägt diese Trommel am Umfange die Zahlen 0 bis   9,   d. h. die Trommel J muss bei einer Schaltung um ein Zehntel der ganzen Umdrehung vorwärtsgeschaltet werden. 



   Diese Schaltung erfolgt durch das Schaltrad 9, welches auf der Büchse 64 der   Trommel J   befestigt ist und zehn Zahnteilungen besitzt. Um nun die Bewegung des Hebels   40   auf das Schaltrad 9 zu übertragen, ist um die Achse 2 der Arm 29 schwingbar gelagert und fest mit dem Schalthebel 40 verbunden. Dieser Hebelarm 29 trägt einen zweiten   Hebelarm 29', dessen   freies Ende zur Aufnahme der Schaltklinke 30   bestimmt   ist. 
 EMI2.1 
 die Zahlen 1 bis 9 weitergeschaltet ist, bei einer Weiterschaltung um einen Zahn auf der Einer-   trommel   eine 0, dagegen auf der   Zehnertrommel   4 eine 1 erscheinen muss. 
 EMI2.2 
 



   Bei einer Weiterschaltung der Einertrommel 5 erfolgt. wie ohneweiters hervorgeht. keme weiterschaltung der   Zehnertrommel   4. weil beim Zurückgehen des Hebels 40   auch d : e Sperr-   
 EMI2.3 
 gleich ist. 



   Diese zwölf Stifte, weiche den einzelnen   Monaten entsprechen,   sind.   entsprechend   der Anzahl der   Tae der Monate mehr oder   weniger von der Achse 2 der Trommel entfernt. 



   In Fig. 9 der Zeichnung möge der Stift m1 dem Monat Janner, m2 dem Monat Februar. 
 EMI2.4 
 

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 Juli, m8 dem Monat August, m9 dem Monat September, m10 dem Monat Oktober, m11 dem Monat November,   Mt   dem Monat Dezember entsprechen. 



   Da der Monat Februar mit 28 bzw. 29 Tagen die geringste Anzahl von Tagen hat, ist der Abstand von m2 von der Achse 2 am geringsten, dann folgen die Monate April, Juni. 



  September und November mit 30 Tagen (m4, m6, m9 und mll) und schliesslich haben die 
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 leger 45 angelenkt ist. An dem federnden Hebel 46 ist ein durch   Eiufl. uss   der Feder 74 nach unten wirkender Anschlag 47 drehbar   Angelenkt.   der durch einen am Hebel 46 angeordneten Anschlag   75   in paralleler Lage mit dem Hebel 46 gehalten wird. 



   Weiter ist am vorderen Teil des Hebels 20 ein Anschlag   2   vorgesehen, gegen welchen sich ein Stift 22, der auf einem, auf der Achse 2, neben dem Hebel 20 drehbar angeordnetem Schaltrade 21 (Fig. 7 und 8) sitzt. 



   Auf dem Schaltrade 21 sitzt weiter das Federgehäuse 23 mit der Sprialfeder 76, welche das Bestreben hat, das Schaltrad 21 im entgegengesetzten Sinne der Schaltung zu drehen. Mit dem Federgehäuse   23   ist der doppelarmige Ausleger 24 fest verbunden. 
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 EMI4.1 
 
Der obere Teil der Zunge, also die Abschrägungen 281 und 78 heben die Klinken 27 und 25 an, so dass diese auf dem äusseren Bogen der Zunge entlanggleiten und das Rad 21 freigeben, so dass dieses infolge Einwirkung der Spiralfeder 76 im Federgehäuse 23 zurückschnellen kann und sich der Stift 22 unter den Anschlag 20a legt, also der Stift 22 die Anfangsstellung einnimmt. 



   Nach der Fig. 7 befindet sich in diesem Momente der Stift m8 (Monat August) in Eingriff mit dem Haken 19h des Hakens 19. Wird nun dieser Stift m8 um eine Teilung in der oben be- 
 EMI4.2 
 



   Die stärkste Vertiefung entspricht also   einem Schaltjahre. während   die übrigen den Gemeinjahren entsprechen. Es sind drei flache Vertiefungen vorgesehen, weil jedes vierte Jahr ein Schaltjahr ist. 
 EMI4.3 
 



   Es bleibt nunmehr übrig zu erläutern. in welcher Weise die   Datentrommeln. : J und 5 bei   entsprechend verschiedenen Monaten von verschiedenen Tagen in die Anfangslage zurückgeführt werden. 
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 des Schaltrades 8 und die Klinke geht dann den Weg bis zu dem Anschlag leer. Bei jeder Vorschaltung eines Monats wird die Klinke. 30 durch die links oben   abgeschrägte Spitze-S7   der Scheibe 86 aus ihrem Eingriff mit den Rädern 8 bzw. 9 gehoben, bevor das Rad 9 um eine   volleZahnteilung   vorgeschaltet ist und durch die äussere   Kurve 35   der Scheibe 86 in dieser Lage gehalten. 



   Nach einem Monat von 31 Tagen dagegen wird dann durch die auf dem Anschlag 91 (Fig. 5 und 5 a) ruhende Nase der Klinke   34,   welche am Stehblech 32, welches an der Grundplatte 1 befestigt ist, das Rad 9 in die Anfangsstellung   zurückgedrückt,   so dass die   Trommel. 5   vor der Schauöffnung die Zahl 1 zeigt. 



   Da bei der Hochstellung des Hebels 40 ebenfalls die Trommel 6 das Bestreben hat, sich in dieser Richtung zu drehen, ao ist an der Stirnseite dieser Trommel ein Sperrad 10 angeordnet (Fig. 9), in welchem eine Sperrklinke 58 eingreift, die am Stehblech lb angeordnet ist. Damit 
 EMI5.2 
 schiebt. 



   Als letzte Schaltung kommt noch die Jahresschaltung in Frage, die dadurch bewirkt wird. dass die Trommel 6 einen   Anschlag. 54 trägt (vgl.   Fig. 7 und 8), welcher nach vollendeter Umdrehung der Trommel 6 gegen den Vorschalthebel 55 des Jahreszählers 92 schlägt. wodurch bei Verbindung mit einem Uhrwerk (vgl. 14) am 31. Dezember nachts 12 Uhr ein neues Jahr eingeschaltet wird. Der Jahreszähler kann in bekannter Weise ausgebildet sein. 



   Ferner ist als Sicherung zur Verhinderung des vorzeitigen Zurücktreten des Hebels   ?   bei Handschaltungen an dem Rahmenstück 1b (vgl. Fig. 9 und 11) eine vom Hebel 40 beschriebenen 
 EMI5.3 
 eine Zunge 51, welche mittels des Daumens 51d durch die Schenkel der um einen Stift herum-   geführten Feder 5 : 2 in   einer dem Hebel 40 parallelen Lage gehalten wird. 



   Bei der Abwärtsbewegung des Hebels ? dreht sich die Zunge 51 und legt sich in der Richtung des Pfeites r an und wird durch den unteren Schenkel der Feder 52 in dieser Lage festgehalten. verhindert somit die Rückwärtsbewegung des Hebels 40 (vgl strichpunktierte Lage in Fig. 11). 
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Claims (1)

  1. eine entsprechend umgebogene und abgeschrägte Zunge (28). die an einem Bügel (18) befestigt ist, der durch die Bewegung der Monatstrommel (6) bewegt wird, aus ihren Eingriffen gehoben sind.
    3. Automatischer Kalender nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Datentrommeln (4. 5) durch Schalträder (8, 9) bedient werden, von denen das Einschaltrad (9) einen EMI5.5 klinke (30) bei Weiterschaltuang des Einerschaltrades 9 über die Zähne des Zehnerschaltrades (8) hili weggleitell kann. <Desc/Clms Page number 6>
    4. Automatischer Kalender nach Anspruch l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zahn des m zehn Teile geteilten Einerachaltrades (9) die gleiche Zahntiefe besitzt als die Zähne des Zehnerschaltrades , um bei der zehnten Schaltung das Zehnerschaltrad (8) um eine Zahnteilung mitzunehmen.
    5. Automatischer Kalender nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zurückführung der Datentrommeln (4, 5) in die Anfangsstellung durch eine auf einer Scheibe (86) EMI6.1
    6. Automatischer Kalender nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergrösserung des Hubes der Scheibe (86), die die Doppelklinke (88) tragt, durch entsprechende Verteilung der Dreh-und Angriffspunkte der Hebel (69, 70, 71) herbeigeführt wird.
    7. Automatischer Kalender nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Monat von 31 Tagen das Einerschaltrad (9) durch eine unter Einwirkung einer Feder stehende Klinke (34) vermittelst eines Anschlagstiftes (91) um eine Zahnteilung zurückgedrückt wird.
    8. Automatischer Kalender nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (86) am oberen Ende eine Abschrägung (87) erhält, durch welche bei Vorwärtsbewegung EMI6.2
    9. Automatischer Kalender nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad (7), welches die Trommel (3), die die Namen der Wochentage trägt, bedient, durch eine Schaltklinke (42) angetrieben wird, die auf einem Arm (41) angebracht ist, dessen Drehpunkt ausserhalb der Mitte des Schaltrades (7) liegt, wodurch ein grosser Hub erreicht wird.
    10. Automatischer Kalender nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptschalthebel (40) einen beweglichen Schenkel (-) besitzt, der auf einer mit Aussparungen versehenen festen Gleitschiene (50) gleitet und durch die Schenkel einer Feder (52) in der jeweiligen Lage durch Einklemmen festgehalten wird, um eine Sicherung herbeizuführen.
AT62680D 1911-09-22 1911-09-22 Automatischer Kalender. AT62680B (de)

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