DE148202C - - Google Patents

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DE148202C
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gear
blinds
winding
blind
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/28Roller blind or flexible plate
    • G03B9/32Double blind
    • G03B9/34Double blind with adjustable slot; with mechanism controlling relative movement of blinds to form slot

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Doppelrouleau-Verschlüsse bekannt, bei denen die beiden Rouleaus mit gegeneinander versetzten Belichtungsöffnungen gemeinsam gespannt werden, indem die Antriebszahnräder der Roleaus in ein gemeinsames, mit Ausschnitt versehenes Aufziehzahnrad eingreifen. Hierbei schnellt nach erfolgtem Aufziehen das eine Rouleau dadurch selbsttätig zurück, daß sein Zahnrad in
ίο den Ausschnitt des Aufziehzahnrades eintritt. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art werden bei Beendigung des Aufziehens beide Antriebsräder außer Eingriff mit dem Aufziehrad gesetzt, und es bedarf eines besonderen, zweiten Rades um das aufgezogene Belichtungsrouleau festzuhalten. Nach vorliegender Erfindung hingegen gerät nur das Antriebsrad des selbsttätig zurückschnellenden Rouleaus bei Beendigung des Aufziehens in den Ausschnitt des Aufziehrades. Während des mit dem Belichtungsrouleau erfolgenden Rückganges des Aufziehzahnrades wird das Antriebsrad dadurch außer Eingriff gehalten, daß es federnd gelagert ist.
Ein derartiger Verschluß, ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die abgewickelten Rouleaus im Schnitt. Fig. 2 bis 4 zeigen die aufgewickelten Rouleaus in drei charakteristischen Stellungen.
Fig. 5 bis 7 zeigen in Ansicht den Antriebsund Auslösmechanismus für die Rouleaus in drei den Rouleaustellungen Fig. 2 bis 4 entsprechenden Stellungen. Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht der Auslösefeder.
Die beiden, je mit einer Öffnung in Form eines breiten Schlitzes versehenen Rouleaus k und η sind derart an den zugehörigen Walzen j,p und m, ο befestigt, daß die Öffnung im Rouleau k gegen die Öffnung im Rouleau η entsprechend Fig. 1 versetzt ist, solange die beiden Rouleaus in gleicher Weise auf die Walzen aufgewickelt sind, z. B. in Fig. 2 und in Fig. 3. Bei gleichmäßiger Aufwickelung der Rouleaus auf die Walzen wird also das zwischen den Walzen ο und m zu denkende Objektiv niemals freigelegt, da eine Öffnung des einen Rouleaus stets von einer geschlossenen Stelle des andere'n bedeckt ist. Nun ist dafür gesorgt, daß während des Spannens der Rouleaus ein solches gleichmäßiges Aufwickeln auf die Walzen eintritt, also keine Freilegung des Objektivs möglich ist. Zu dem Zwecke sitzen auf den Walzen j und m außerhalb des die Rouleaus enthaltenden Kastens w (Fig. 5 bis 7) die Zahnrädchen i und /, welche beide in das größere, mit einem Handgriff α versehene Antriebszahnrad h eingreifen. In ungepanntem Zustande des Verschlusses sind die Rouleaus vollkommen auf die in bekannter Weise mit Federn versehenen Walzen o,p aufgewickelt (Fig. 2), hierbei hat das Zahnrad h die Stellung nach Fig. 5. Wenn jetzt das Zahnrad h im Sinne des Pfeils mit dem Handriff α gedreht wird, so werden die Zahnrädchen i und / und zugleich die Walzen j und m gleichmäßig gedreht, so daß, wenn das Zahnrad h in die Stellung der Fig. 6 gebracht ist, die Rouleaus sich in der Stellung der Fig. 3 befinden. Bei dieser Stellung schnappt ein kleiner Ansatz s des Zahnrades /; .hinter eine Nase r des Hebels q,
so daß, wie es die Bequemlichkeit beim Drehen erfordert, der Handgriff α losgelassen werden kann, ohne daß die unter Einwirkung gespannter Federn stehenden Walzen o,p die Rouleaus und damit die Walzen mit den Zahnrädern in die Anfangslage zurückzubewegen vermögen. Jetzt wird das Zahnrad h im Sinne des Pfeils weiter gedreht, bis der Ansatz g des Zahnrades h hinter die Nase r
ίο schnappt. Unmittelbar bevor dies geschieht, ist der Ausschnitt Λ des Zahnrades h an die Eingriffsstelle des Zahnrädchens i gekommen, so daß das Zahnrädchen i außer Eingriff kommt und durch die Federwirkung der Walze .p das Rouleau k und das Zahnrädchen i in die Anfangslage zurückgeschnellt wird, während das Rouleau η festgehalten bleibt, weil das Zahnrädchen / im Eingriff geblieben ist. Die beiden Rouleaus nehmen jetzt die in Fig. 4 dargestellte Stellung ein, in welcher die Öffnung des Rouleaus k dem Objektiv gegenüber liegt, aber durch das davor liegende Rouleau η verdeckt ist. Ein Weiterdrehen des Rades h über diese Stellung hinaus wird durch einen an der Hinterseite des Rades h befindlichen, in der Zeichnung nicht angedeuteten Anschlag verhindert.
Die Belichtung wird dadurch bewirkt, daß der mit der Nase r versehene, das Antriebszahnrad h festhaltende Hebel q mittels eines an seinem freien, nach unten umgebogenen Ende q1 (Fig. 8) angreifenden zweiarmigen Hebels t durch Fingerdruck auf dessen kürzeren Hebelarm t1 in die in Fig. 8 punktiert dargestellte Lage emporgehoben wird. In dieser Stellung behindert die Nase r des Hebels q nicht mehr den Ansatz g des Zahnrades h und die Federkraft der Walze 0 wird ein Zurückschnellen des Rouleaus n, des Zahnrädchens / und des Antriebszahnrades h in die Anfangslage (Fig. 2 und 5) bewirken. Das in einer zurückfedernden Führung \ gelagerte Zahnrädchen / wird hierbei durch das Rad h selbst ausgerückt und greift später durch die Federwirkung von selbst wieder in das Zahnrad h ein.
Während des Zurückschnellens ist die Öffnung des Rouleaus η an der jetzt dauernd dem Objektiv gegenüberstehenden Öffnung des Rouleaus k vorbeigeführt und hat eine Augenblicksbelichtung bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Doppelrouleau-Verschluß, bei welchem die beiden Rouleaus mit gegeneinander versetzten Belichtungsöffnungen gemeinsam gespannt werden, indem die Antriebszahnräder der Rouleaus in ein gemeinsames, mit Ausschnitt versehenes Aufziehzahnrad eingreifen, und bei welchem nach erfolgtem Aufziehen das eine Rouleau dadurch selbsttätig zurückschnellt, daß sein Zahnrad in den Ausschnitt des Aufziehzahnrades eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß nur das Antriebsrad (i) des selbsttätig zurückschnellenden Rouleaus bei Beendigung des Aufziehens in den Ausschnitt (hx) des Aufziehzahnrades (h) gerät, und während des mit dem Belichtungsrouleau erfolgenden Rückganges des Aufziehzahnrades dadurch außer Eingriff mit diesem gehalten wird, daß es federnd gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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