DE327130C - Kupplung mit seitlich ineinandergreifenden Kuppelhaken - Google Patents

Kupplung mit seitlich ineinandergreifenden Kuppelhaken

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Publication number
DE327130C
DE327130C DE1919327130D DE327130DD DE327130C DE 327130 C DE327130 C DE 327130C DE 1919327130 D DE1919327130 D DE 1919327130D DE 327130D D DE327130D D DE 327130DD DE 327130 C DE327130 C DE 327130C
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DE
Germany
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coupling
hook
fork
hold
hooks
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Expired
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DE1919327130D
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ERNST TREPTE
HUGO PLOETTNER
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ERNST TREPTE
HUGO PLOETTNER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/02Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Es sind Kupplungen für Eisenbahnwagen u. dgl. mit seitlich ineinandergreifenden Kuppelhaken und Uberfallgabel bekannt, wobei die Lösung von der Seite des Wagens her durch ein Zugmittel erfolgt. Die Überfallgabel dient in diesem Falle dazu, die Kuppelhaken in der Kuppelstellung zu sichern.
Die Erfindung besteht darin, daß die Lösung sowohl der Überfallgabel wie der Kuppelhaken
ίο mittels ein und derselben Zugvorrichtung erfolgt, wie denn auch durch Rückdrehen dieser Zugvorrichtung wieder die Eingriffstellung der Kuppelstellung und die Sicherung durch die Überfallgabel hergestellt wird, indem nämlich
das Zugmittel an der Achse der Überfallgabel angreift, so daß das Zugmittel zunächst die Gabel anhebt, worauf das Zugmittel mit einem Anschlag das Ende des Einzelhakens dreht, so daß er entgegen der Wirkung einer Feder
ao in die entkuppelte Stellung gelangt, während durch teilweise Rückstellung des Zugmittels der betreffende Kuppelhaken wieder in die Eingriffstelluiig kommt und mit der Endstellung des Zugmittels die Gabel wieder über die Kuppelhaken gesenkt wird.
Es sind zwar Kupplungen bekannt, bei denen auch das Lösen der Sicherung und das Schwenken des Kuppelgliedes durch denselben Handgriff erfolgt, jedoch ist die Ausbildung der Kuppelteile insofern, anders, als bei der einen bekannten Einrichtung eine das Gelenk des Kuppelhakens überdeckende Platte vorgesehen ist, welche gegen einen Stift anliegt, so daß es zweifelhaft ist, ob diese Einrichtung in dem gewünschten-Sinne wirken kann, in" dem zwecks Lösung der Kupplung durch Anziehen der Zugkette zunächst die Gelenkplatte ' angehoben werden soll. Dies erscheint nicht möglich, da der Zug der Kette die Platte gegen den Stift drückt, aber sie nicht von diesem Stift abziehen kann. Es wird daher nur ein gemeinsames Zurseiteziehen der Kette mit dem Haken, möglich «ein.
Diese Unsicherheit entfällt bei dem Gegenstand der Erfindung, der in dieser Beziehung $5 sicher wirkt, indem die Zugkette zunächst durch Drehung der Achse der Überfallgabel diese dreht und darauf erst mittels eines Anschlags die Kuppelhaken auseinanderdreht.
Bei der anderen bekannten Einrichtung handelt "es sich um eine selbsttätige Vorrichtung zum langsamen Schließen der Kupplung, zu welchem Zwecke an dem Schwanz des Zughakens eine pneumatische Bremsvorrichtung angeschlossen ist, welche nach dem öffnen der Kupplung den Zughaken veranlaßt, langsam in seine Gebrauchsstellung zurückzukehren, um Zeit zum Abstoßen des Fahrzeuges zu gewinnen, während das Festhalten des Hakens nach Rückkehr in die Gebrauchsstellung durch einen Haken der als Gewichtshebel wirkenden Auslösezugstange des Zughakens erfolgt. Es handelt sich also bei der bekannten Vorrichtung um eine ganz besondere, sehr verwickelte Einrichtung, die keine praktische Be- deutung hat, während es sich bei der Erfindung um einfache Mittel handelt, bei denen ein Versagen ausgeschlossen ist.
Die Zeichnung stellt den Gegenstand der Erfindung dar.
Fig. ι ist eine Seitenansicht,
Fig.· 2 ein Grundriß der geschlossenen Kupplung,
Fig. 3 eine Vorderansicht und
Fig. 4 ein Grundriß der geöffneten Kupplung.
Fig. 5 und 6 stellen im Grundriß bzw. Aufriß. einen Kuppelhaken dar.
An den üblichen Zugstangen I sind um senkrechte Bolzen 2 drehbar die Haken 3 befestigt, so daß sie um die Bolzen 2 in ,einer wagerechten Ebene schwingbar and. Sie sind zu Doppelhaken mit den beiden Vorsprüngen 4 und 5 ausgebildet, welche an den Seitenflächen des Einzelhakens vorgesehen sind, und in die Löcher 6 bzw. hinter entsprechende Flächen 7, 8 des anderen Hakens fassen, wobei die Abmessungen so getroffen sind, daß im zusammengelegten Zustande (Fig. 2) zwischen der Spitze des einen Hakens und der Spitze des andern Hakens ein Spielraum 9 verbleibt. Unter den Haken 3 sind Bleche 25 angebracht, welche schiefe Ebenen bilden, die nach abwärts geneigt sind, und zwar nach derjenigen Seite hin, von der aus der gegenüberliegende Haken eingreift. An einer geeignet gelagerten, drehbaren Achse 10 ist der Träger 11 einer Gabel vorgesehen,, deren Seitenarme 12, I2a ge:ade. über die zusammengelegten Haken passen. An der Achse 10 ist ein Hebel 13 befestigt, an welchem eine Kette 14 angreift, die über Rollen 15, 16 geführt ist und einen festen Anschlag 17 trägt, um darauf duxh e'n Auge 18 der Verlängerung I9 des Hakens 3 hindurchzugehen zu einer Kettenscheibe 20, die mittels der Kegelräder 21 von dem außen am Wagen befindlichen Handgriff 22 in Drehung versetzt werden kann.
Gegen das Ende 19 der Haken liegen die unter Wirkung von Federn 23 stehenden Druckstangen 24 an.
Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
Wird durch Drehung der' Kurbel 22 die Kette 14 bei der Stellung der Teile nach Fig. 1 und 2 (rechte Seite) auf die Kettenscheibe 20 aufgewickelt, so hebt diese zunächst durch Zug an dem Hebel 13 die Sicherungsgabel 12, in diejenige Stellung, welche in Fig. 1 und 2 (links) dargestellt ist, so daß die Gabel nunmehr die beiden Haken freigibt. Durch Weiterdrehung der Kurbel 22 kommt dann der Anschlag 17 zur Anlage gegen das Auge 18 und bewegt den einen Haken entgegen der Wirkung der Feder 23 aus dem andern heraus in die in Fig. 4 rechtsseitig dargestellte Stellung, während gleichzeitig die _Gabel 12 noch etwas mehr angehoben wird.
Für die Kuppelbereitschaft der Haken ineinander wird die Kurbel in eine Stellung^ zu- rückgedreht, welche durch irgendeinen Anschlag, einfallende Klinke o. dgl., gesichert werden kann,- wo die~Hakenenden 19 wieder freigegeben sind und unter Wirkung der Federn 23 '[ in " die Eingriffslage geschwenkt sind, in. welcher ein Vorsprung zga gegen die Seitenfläche der Zugstange 1 anliegt, so daß also die Federn 23 die Haken in dieser Eingriffslage halten. Ist dann die Kupplung erfolgt, so kann entweder selbsttätig oder von Hand' die Sperrung der Kurbel 22 ausgeschaltet werden, so daß unter gleichzeitiger weiterer Abwicklung der Kette 14 die Gabel 12 herunterfällt und die ineinander eingeschnappten Haken sichert.
Sind die zu kuppelnden Wagen verschieden belastet, εο daß die Haken in verschiedenen Höhen liegen, so wird der zu kuppelnde Haken durch die schiefe Ebene 25 des andern Hakens in dessen Höhe gebracht, wobei die Lagerung der Haken derart ausgebildet wird, daß sie diese Bewegung möglich macht.
Die Zugvorrichtung, welche zum Umlegen der .Überfallgabel und des Hakens dient, kann anstatt, wie in der Zeictnung dargestellt, über den Zugstangen 1 zu liegen, auch tiefer angeordnet werden, so daß sie unter diesen liegt, wobei dann die Hebel 13 sowie die Augen 18 an der Unterseite= der Gabel 11, 12 bzw. der Verlängerung 19 vorgesehen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kupplung mit seitlich ineinandergreifenden Kuppelhaken und Überfallgabel nebst Lösung von der Seite her durch ein Zugmittel, dadurch 'gekennzeichnet, daß das Zugmittel (14) an der Achse (10, 13) der Uberfallgabel (11, 12, I2a) angreift, so daß es (14) zunächst die Überfallgabel anhebt, worauf es mit einem Anschlag (17) das Ende des Einzelhakens (3) dreht, so daß er entgegen der Wirkung einer Feder (23) in die entkuppelte Stellung gelangt, während durch teilweise Rückstellung des Zugmittels der zugehörige Kuppelhaken (3) wieder in die Eingriffstellung kommt und mit der Endstellung des Zugmittels die Überfallgabel^wieder über die Kuppelhaken gesenkt wird.
2. Kupplung nach Anspruch*^, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Haken vorgesehene schiefe Ebenen (25) zur Führung des zu kuppelnden Hakens in die 11S Eingriffshöhe dienen. ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. '
DE1919327130D 1919-03-28 1919-03-28 Kupplung mit seitlich ineinandergreifenden Kuppelhaken Expired DE327130C (de)

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