DE548842C - Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE548842C
DE548842C DEL75210D DEL0075210D DE548842C DE 548842 C DE548842 C DE 548842C DE L75210 D DEL75210 D DE L75210D DE L0075210 D DEL0075210 D DE L0075210D DE 548842 C DE548842 C DE 548842C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
lifting device
ramp
front axle
rear axle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL75210D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LIFT A KAR CORP
Original Assignee
LIFT A KAR CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LIFT A KAR CORP filed Critical LIFT A KAR CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE548842C publication Critical patent/DE548842C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/24Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts for raising or lowering vehicles by their own power
    • B66F7/243Ramps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. APRIL 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 d GRUPPE
Lift-A-Kar Corporation in Los Angeles, Calif., V. St. A.
Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1929 ab
ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge, die aus einer Rampe besteht, auf welche das Fahrzeug hinauffährt, um sich mit seiner Vorderachse auf eine verschiebbare Stütze aufzusetzen, die eine Stütze für die Hinterachse aufrichtet.
Bei den bekannten Vorrichtungen besteht die Hinterachsenstütze gewöhnlich aus einem schwingbar gelagerten Hebelgestell, das mit der verschiebbaren Vorderachsenstütze durch eine Stange o. dgl. verbunden ist, welche bei Verschiebung der vorderen Stütze die gewöhnlich niedergeklappte hintere Stütze nach aufwärts kippt, so daß sie unter die Hinterachse des Fahrzeuges faßt. Das Heben des Fahrzeuges findet dabei unter Ausnutzung des Eigenschwunges des Fahrzeuges statt, welches mit einer gewissen Geschwindigkeit auf die Vorrichtung auffahren muß. Ist nun der Eigenschwung nicht groß genug, dann findet kein Anheben des Fahrzeuges statt, ist aber der Eigenschwung zu groß, dann kann sehr leicht eine Beschädigung der Hebevorrichtung oder auch des Fahrzeuges stattfinden.
Gemäß der Erfindung wird nun nicht mehr der Eigenschwung des Fahrzeuges zum Aufrichten benutzt, sondern das Fahrzeug fährt auf eine Rampe auf. Dabei legt sich die Vorderachse auf eine verschiebbare Stütze, unter der gleichzeitig die zusammengeklappte Stütze für die Hinterachse liegt. Die Aufnahmeflächen dieser Stützen sind geneigt, so daß sich die Vorrichtung der Achshöhe und auch dem Achsenabstand des Wagens anpaßt. Nachdem sich die Vorderachse des Fahrzeuges beim Rollen der Vorderräder entlang der Abfahrtfläche der Rampe auf die Vorderachsenstütze aufgesetzt hat, rollt diese nach vorn und richtet dabei die hintere Stütze auf. Nachdem das geschehen ist, wird die Sperrung, die die in dem Grundrahmen verschiebbare Rampe bisher festgehalten hat, gelöst, und die Hinterräder stoßen sozusagen durch ihre Drehung die Rampe nach hinten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung in der Anfangsstellung;
Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1;
Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1, und zwar zeigt diese Abbildung die Sperreinrichtung, welche die bewegliche Rampe mit dem ortsfesten Gestell verriegelt;
Abb. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt, der die verschiebbare Stütze für die Vorderachse in ihrer vorderen Stellung zeigt, bevor die Aufrichtung der zusammenklappbaren Stütze für die Hinterachse beginnt. Die Vorderachse des Fahrzeuges hat sich auf die Stütze auf-
gesetzt, während die Hinterräder noch auf der Rampe stehen;
Abb. 5 zeigt in Draufsicht in vergrößertem Maßstabe das Klinkenwerk nach Linie 5-5 der Abb. 4, welches dazu dient, die zusammenklappbare Stütze für die Hinterachse aufzurichten; Abb. 6 zeigt in vergrößertem Maßstabe im Längsschnitt verschiedene Stellungen des in der Abb. 5 dargestellten Klinkenwerkes; Abb. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die zusammenklappbare Stütze für die Hinterachse und die Rampe. In gestrichelten Linien ist angedeutet, in welcher Lage sich die Hinterachse des Fahrzeuges befindet, kürz bevor sie sich auf die zusammenklappbare Stütze aufsetzt. Außerdem sind die Teile in derjenigen Lage dargestellt, in der sich die Hinterachse auf die Hinterstütze aufsetzt. Ferner ist die Rampe in gestrichelten Linien dargestellt in der Lage, in der sie nach rückwärts gestoßen wird, um außer Eingriff mit den Hinterrädern zu geraten;
Abb. 8 ist eine Ansicht wie Abb. 7, wobei jedoch die Rampe nach vorwärts bewegt ist, um die Hinterradachse von der zusammenklappbaren Stütze abzuheben. Die Rampe ist in gestrichelten Linien in derjenigen Lage dargestellt, in welcher sie mit den Hinterrädern in Eingriff gerät, während in vollen Linien diejenige Stellung dargestellt ist, in welcher die Rampe am weitesten nach vorn bewegt ist, welche Stellung sie unter der Wirkung der sich nach rückwärts drehenden Räder einnimmt;
Abb. 9, 10 und 11 sind senkrechte Querschnitte nach den Linien 9-9, 10-10 und 11-11 der Abb. 1, und
Abb. 12 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 12-12 der Abb. 2.
Gemäß der Abb. 1 besteht die Vorrichtung aus vier Hauptteilen, und zwar dem Grundrahmen A, der verschiebbaren Rampe B1 der verschiebbaren Vorderstütze C und der zusammenklappbaren Hinterstütze D. Der Grundrahmen A besteht aus drei Balken i, 2 und 3, die ein Paar parallel zueinander liegende Längsbalken 4 verbinden. Letztere tragen eine Fahrschiene 5, welche an ihrem vorderen Ende nach aufwärts abgebogen ist, um einen Anschlag 6 zu bilden. Der vordere Teil der Schiene 5 ist ferner etwas schräg geneigt, wie bei 7 in Abb. 9 angedeutet ist. In diesen Schienen 5 wird die Rampe B geführt, die sich mit ihrem hinteren Ende auf den flachen Teil 8 des Balkens 4 auflegt. Das äußere, schräg abgeflachte Ende des Längsbalkens 4 dient zum Auffahren des Fahrzeuges. Außerdem sind Auffahrtbleche 11 mit schräg gestellten Führungswalzen 10 zur Führung der Laufräder angeordnet. An den Querbalken 1 und 2 sind die Laufschienen 13 für die verschiebbare Vorderachsenstütze C befestigt.
Die Rampe B besteht aus den parallelen Rampenschienen 15, welche durch einen Querbalken 16 starr miteinander verbunden sind. Jede Schiene 15 besteht aus einer schrägen Auffahrtfläche 21, einer horizontalen Fläche 23 und einer schrägen Abfahrtfläche 22. Mit den Rollen 17 läuft die Rampe auf den Schienen 5 im Grundrahmen (Abb. 2 und 10), während das Hinterende der Rampe durch eine Gabel 18 geführt wird, die gleichzeitig als Anschlag bei der Rückwärtsbewegung der Rampe dient.
In der Abb. 2 befindet sich die Rampe in ihrer Mittelstellung oder Sperrstellung. Wenn man jedoch eine Sperrvorrichtung 19 auslöst, dann kann die Rampe B nach rückwärts bewegt werden, bis die Gabel 18 mit einer Schulter 20 in Eingriff gerät, welche sich an dem hinteren Teil der Grundschiene 4 befindet.
Da sich die Rampenschienen an ihrem hinteren Ende flach auf die Balken 4 auflegen, genügt dieser Reibungswiderstand, um die Sperrvorrichtung 19 von irgendwelchen unzulässigen Beanspruchungen zu entlasten.
Ein Flansch 25 verhindert ein seitliches Abgleiten der Räder. Um zu verhüten, daß die Reifen beschädigt werden, sind diese Flansehen an jedem Ende bei 26 und 27 nach außen hin abgebogen. Zur Vergrößerung der Reibung zwischen den Reifen und den Schienen 15 wird ein Zickzack geformter, im Querschnitt quadratischer Eisenstab 28 an den Rampengliedern 15 befestigt oder angeschweißt. Man kann auch Riffelschienen oder . Gußschienen mit Erhöhungen hierfür verwenden.
Um die Rampe gegen Verschiebung zu sichern, wird eine Sperrvorrichtung angeordnet.
An der Innenseite jedes Rampengliedes 15 ist ein Eisen 30 befestigt (Abb. 3), das eine rechteckige Aussparung 31 hat. In diese Aussparung greift ein unter Federkraft stehender Riegel 32 ein, welcher an den ortsfesten Grundschienen 4 angeordnet ist. Dieser Riegel ist mit einem Ansatz 33 versehen, welcher mit einem Nocken 34 in Eingriff geraten kann, um den Riegel 32 nach abwärts zu bewegen. Der Nocken 34 ist an einer Welle 35 befestigt, welche in derjenigen Platte gelagert ist, die auch den Riegel 32 trägt. Der Mechanismus zum Drehen der Welle 35 wird später näher 1x5 beschrieben.
Die verschiebbare Stütze C dient dazu, um die Vorderachse des Fahrzeuges aufzunehmen, welches über die Rampe B hinwegfährt. Wenn die Stütze C die Vorderachse des Fahrzeuges aufgenommen hat, dann bewegt sie dieselbe in angehobener Stellung nach vorwärts, bis
die Hinterachse des Fahrzeuges von der Hinterstütze D aufgenommen ist. Bei der Vorwärtsbewegung der Vorderstütze kommt dieselbe mit einem Mechanismus in Eingriff, welcher die Aufrichtung der zusammenklappbaren Hinterstütze D besorgt, so daß dieselbe auf die Hinterachse des Fahrzeuges eingreift und dieselbe anhebt. Die Vorderstütze besteht aus den Böcken 40, welche an ihrem oberen Ende durch Leisten 41 miteinander verbunden sind und an ihrem unteren Ende an einem U-förmigen Rahmen 42 befestigt sind. Der Rahmen 42 läuft mit Rollen 43 in den Schienen 13, wie die Abb. 12 darstellt.
An dem U-förmigen Rahmen 42 (Abb. 1) sind ferner nach abwärts gebogene Bügel 44 befestigt, welche als Führungen dienen, um die Rollen in den Schienen zu halten.
Der Oberteil eines jeden Seitengliedes 40 der Vorderstütze ist mit einer nach rückwärts schräg verlaufenden Fläche 46 versehen, und an der Oberseite ist diese Fläche mit Ansätzen 47 versehen. Die Ansätze 47 dienen als Anschläge, gegen welche die Vorderachse eines Fahrzeuges sich anlegt, wenn die Vorderräder die Abfahrtfläche 22 der Rampe hinabrollen. An dem äußersten Vorderende der Stützfläche 46 sitzt ein besonders großer Ansatz 48, um auch eine besonders hoch angeordnete Achse eines Fahrzeuges noch aufzuhalten.
Die nach rückwärts schräg verlaufende Fläche 46 der Vorderstütze liegt über der nach vorwärts geneigten Abfahrtsfläche 22 der Rampe, so daß sich jedes Fahrzeug ohne Rücksicht auf die Achshöhe aufsetzen muß.
Nachdem die Vorderräder auf die Rampe
hinaufgerollt sind und die Vorderachse sich auf die Vorderstütze aufgesetzt hat, verschiebt sich die Stütze C nach vorwärts, denn das Kraftfahrzeug fährt noch weiter. Während dieser Vorwärtsbewegung kommt die Stütze C mit einem Klinken werk, welches aus den Klinken 60 und 61 besteht, in Eingriff, und dieses Klinkenwerk verursacht die Aufrichtung der zusammenklappbaren Hinterstütze D, bevor die Hinterräder die Abfahrtfläche der Rampe hinabrollen.
In den Abb. 5 und 6 ist das Klinkenwerk im vergrößerten Maßstabe dargestellt. Das vordere Ende der Klinke 60 ist bei 63 unterschnitten, während die Unterseite der Klinke 61 mit einer Abschrägung 64 versehen ist. Die Klinke 61 ist gegabelt, und die Ansätze 65 und 66 (Abb. 5) sind drehbar an einem Bolzen 67 befestigt, der in der Gabel 68 der Stange 69 gelagert ist. Diese Stange 69 ist mit der Hinterstütze D verbunden. An dem Stift 67 ist ferner die Klinke 60 drehbar gelagert. Der Hinterteil der Klinke 60 ist mit einem Sporn 70 versehen. Der Sporn 70 dient dazu, eine Auslösung der Klinke 60 aus ihrer Sperrstellung zu ermöglichen. Diese Sperrstellung der Platte 60 befindet sich an dem vorderen Ende derselben, wie in gestrichelten Linien in Abb. 6 dargestellt ist. Das Klinkenwerk arbeitet folgendermaßen:
Wenn die Stütze C sich nach vorwärts bewegt, dann gleitet der vordere Teil des U-förmigen Rahmens 42 frei über die Klinke 61 und den Sporn 70 hinweg. Er kommt jedoch mit der Klinke 60 in Eingriff und nimmt dieselbe mit, bis die Klinke 61 in die Aussparung am Ende der Platte 62 hineinfällt und dabei in ihre Sperrstellung gerät. Wenn der Rahmen 42 sich wieder nach rückwärts bewegt, wird die Klinke 60 aus ihrer Sperrstellung herausgehoben. In dieser Stellung kommt der U-förmige Rahmen 42 in Eingriff mit dem Sporn 70. Darauf kommt der Rahmen 42 mit der anderen Klinke 61 in Eingriff, und bei der Weiterrückwärtsbewegung des Rahmens 42 werden die Klinken 60 und 61 mitgenommen, bis die Klinke 61 an dem rückwärtigen Ende der Platte 62 in eine Ausnehmung hineinfällt und außer Eingriff mit der verschiebbaren Stütze gerät.
Die zusammenklappbare Stütze D, welche dazu dient, das rückwärtige Ende eines Kraftfahrzeuges zu unterstützen, wenn dasselbe die Rampe verläßt, besteht aus einem Sattel 75, welcher an seinem vorderen Ende gelenkig an Lenkern 76 befestigt ist. Der Sattel 75 hat eine schräge, nach rückwärts laufende Stützfläche 75', die in einer Ebene mit der Abfahrtfläche 22 der Rampe liegt. Die unteren Enden der Lenker 76 sind bei 77 gelenkig an ein Fahrgestell 78 angeschlossen. Das rückwärtige Ende des Sattels 75 ruht lose auf Lenkern 79 auf, die bei 80 gelenkig an dem Fahrgestell 78 befestigt sind, während ihr anderes Ende bei 81 an andere Lenker 82 angeschlossen ist, deren untere Enden bei 83 gelenkig an einem ortsfesten Teil des Rahmens befestigt sind. Eine Ouerstange 84 ver- lc>5 bindet die oberen Enden der Stangen 76 und 79 gelenkig miteinander und dient als Vorrichtung, um den Sattel 75 in seiner richtigen Stellung zu halten.
In der Abb. 2 befindet sich die Hinter- n° stütze D im zusammengeklappten Zustand, während in den Abb. 7 und 8 die Hinterstütze aufgerichtet ist. Die Aufrichtung der Hinterstütze erfolgt dann, wenn die Stange 69 durch die verschiebbare Vorderstütze mitgenommen J-1S wird. Wenn die Stange 69 nach vorwärts gezogen wird, dann nimmt sie das Fahrgestell 78 mit. Dadurch werden die unteren Enden der Stangen 76 und 79 nach vorwärts bewegt, so daß sich der Sattel nach aufwärts bewegen muß, denn die Stangen 82 sind mit ihrem einen Ende an einen ortsfesten Punkt ange-
lenkt. Die Vorwärtsbewegung des Fahrgestelles 78 wird so lange fortgesetzt, bis die Stangen 76 und 79 im wesentlichen senkrecht stehen, wie die Abb. 7 und 8 zeigen. In dieser Stellung wird das Klinkenwerk durch die Vorder stütze freigegeben, und die Hinterstütze wird in ihrer aufrechten Stellung verriegelt und ist bereit, die Hinterachse des Fahrzeuges aufzunehmen. Γη dieser Stellung befindet sich die Klinke in Eingriff mit der Ausnehmung 63 der Platte 62.
Während dieser Aufrichtung der Hinterstütze wird ein anderes Gestänge betätigt, welches die Sperrvorrichtung auslöst, die die bewegliche Rampe mit den Grundschienen verriegelt. Dieses Gestänge besteht aus einem Winkelhebel 87, welcher drehbar unter dem freien Rückende des Sattels 75 befestigt ist. Ein Arm dieses Winkelhebels ist gelenkig mit einer Stange 88 verbunden, welche ihrerseits bei 89 gelenkig an einen Kurbelarm 90 angeschlossen ist. Der Kurbelarm 90 sitzt fest an der Welle 35. Dieses Gestänge dient dazu, um die bewegliche Rampe außer Sperrstellung mit den Grundschienen zu bringen, sobald das Fahrzeug mit seiner Hinterachse auf dem Sattel 75 auf ruht, und zwar geschieht die Betätigung des Gestänges folgendermaßen: Wenn das Fahrgestell 78 sich nach vorwärts bewegt, dann wird die Stange 88 durch ihren Drehpunkt 89 gegen Verschiebung festgehalten und dreht dabei den Winkelhebel 87 in die in Abb. 7 dargestellte Stellung. Hierdurch wird das Hinterende des Sattels 75 ein klein wenig angehoben, so daß, wenn das Gewicht des Fahrzeuges auf den Sattel drückt, der Sattel ein klein wenig nach abwärts bewegt wird, um den Winkelhebel 87 zu drehen. Diese Drehung überträgt die Stange 88 auf den Kurbelarm 90 und die Welle 35. Durch diese Drehung der Welle 35 kommt der Nokken 34 in Eingriff mit dem Ansatz 33 des unter Federkraft stehenden Riegels 32, der nunmehr die Rampe B freigibt. Man erkennt hieraus, daß, solange die Hinterachse auf dem Sattel ruht, die Rampe B auf den Grundschienen 4 verschoben werden kann.
Um das Kraftfahrzeug wieder zu senken, wird die Rampe B, welche in ihrer Längsrichtung frei beweglich ist, von Hand aus gegen die Hinterräder gestoßen, wie in gestrichelten Linien K in Abb.-8 angedeutet ist, während die gestrichelten Linien / die Stützstellung der Hinterräder andeuten. Die Hinterräder werden dann nach rückwärts angetrieben, und infolge des Reibungseingriffes der Hinterräder mit der Abfahrtfläche der Rampe wird die Rampe unter die Hinterräder gezogen. Die Vorwärtsbewegung der Rampe wird durch die Rollen 17 begrenzt, welche mit den Anschlägen 6 an den Schienen 5 in Eingriff geraten.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Rampe, auf welche das Fahrzeug hinauffährt, um sich mit seiner Vorderachse auf eine verschiebbare Stütze aufzusetzen, die eine Stütze für die Hinterachse aufrichtet, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Vorderachsenstütze (C) in ihrer Bereitschaftsstellung zwecks Aufnahme der Vorderachse über einer zusammengefalteten Hinterachsenstütze (D) liegt und die Vorderachse des Kraftfahrzeuges sich beim Rollen der Vorderräder entlang der Abfahrtfläche (22) auf eine nach der entgegengesetzten Richtung geneigte Stützfläche (46) der Vorderachsenstütze (C) aufsetzt.
  2. 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Vorderachsenstütze (C) beim Verschieben die zusammenklappbare Hinterachsenstütze aufrichtet.
  3. 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fahrgestell (78) der Hinterachsenstütze eine mit drehbaren Mitnehmerkimken (60, 61) versehene Stange (69) befestigt ist, die durch an der Vorderachsen- · stütze befindliche Anschläge mitgenommen und durch in der Grundplatte befindliche Aussparungen entkuppelt wird.
  4. 4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenklappbare Stütze (D) aus einem in waagerechter Richtung verschiebbaren Gelenkrahmen (78) besteht, der mittels Lenkern (82) mit dem ortsfesten Gestell der Hebevorrichtung verbunden ist.
  5. 5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattel (75) nach rückwärts geneigt an seinem hochliegenden Ende ausschwingbar an dem Gelenkrahmen (γό, yg, 84) befestigt ist und mit seinem freien Ende auf einem ausschwingbaren Hebel (87) ruht.
  6. 6. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß eine an den Grundschienen (4) angeordnete, die Rampe gegen Verschieben sichernde Sperrvorrichtung (32, 33, 34) beim Auflegen der Hinterachse auf den Sattel (75) ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL75210D 1928-06-07 1929-05-29 Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE548842C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US548842XA 1928-06-07 1928-06-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE548842C true DE548842C (de) 1932-04-20

Family

ID=21994128

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL75210D Expired DE548842C (de) 1928-06-07 1929-05-29 Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE548842C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE530190C (de) Verfahrbare Boots-Aufzugsbahn
DE548842C (de) Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE2642869A1 (de) Bewegliche vorrichtung zur erzeugung akustischer transversalwellen im erdboden
DE354053C (de) Stuetzraederanordnung fuer zweiraedrige, einen Wagenkasten tragende Motorfahrzeuge
DE714501C (de) Hebebuehne
DE506051C (de) Tabulatoreinrichtung fuer Schreibmaschinen
DE544169C (de) Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE568997C (de) Spielzeug-Zahnradbahn mit selbsttaetiger Ausloese- und Sperrvorrichtung fuer das Laufwerk
DE867404C (de) Ferngesteuerter Schubstempel fuer motorisch angetriebene Fahrzeug-, insbesondere Eisenbahnwagenverschiebevorrichtung
DE432627C (de) Schmutzfaenger an Strassenfahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen
DE839365C (de) Rolldach fuer Gueterwagen
DE682994C (de) Hubwagen
DE642667C (de) Fang- und Bremseinrichtung an Kraftfahrzeugen
DE313296C (de)
DE354410C (de) Bremsschlitten mit Vorrichtung zu seiner Rueckfuehrung
DE550723C (de) Vorrichtung zum Pruefen der Bremsen eines Kraftwagens
DE233475C (de)
DE243907C (de)
DE514404C (de) Verlegbare Gleisendverriegelung
DE538520C (de) Hubkarren
DE535461C (de) Wagen mit Einrichtung zum Verladen von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen
DE261237C (de)
DE570053C (de) Abbaufoerdereinrichtung mit in waagerechter Ebene schwingbaren Kratzarmen
DE656190C (de) Bandfoerderer
DE468831C (de) Fahrzeughebewerk