DE548842C - Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hebevorrichtung fuer KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE548842C DE548842C DEL75210D DEL0075210D DE548842C DE 548842 C DE548842 C DE 548842C DE L75210 D DEL75210 D DE L75210D DE L0075210 D DEL0075210 D DE L0075210D DE 548842 C DE548842 C DE 548842C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- support
- lifting device
- ramp
- front axle
- rear axle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F7/00—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
- B66F7/24—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts for raising or lowering vehicles by their own power
- B66F7/243—Ramps
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. APRIL 1932
20. APRIL 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 d GRUPPE
Lift-A-Kar Corporation in Los Angeles, Calif., V. St. A.
Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1929 ab
ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge, die aus einer
Rampe besteht, auf welche das Fahrzeug hinauffährt, um sich mit seiner Vorderachse auf
eine verschiebbare Stütze aufzusetzen, die eine Stütze für die Hinterachse aufrichtet.
Bei den bekannten Vorrichtungen besteht die Hinterachsenstütze gewöhnlich aus einem
schwingbar gelagerten Hebelgestell, das mit der verschiebbaren Vorderachsenstütze durch
eine Stange o. dgl. verbunden ist, welche bei Verschiebung der vorderen Stütze die gewöhnlich
niedergeklappte hintere Stütze nach aufwärts kippt, so daß sie unter die Hinterachse
des Fahrzeuges faßt. Das Heben des Fahrzeuges findet dabei unter Ausnutzung des Eigenschwunges des Fahrzeuges statt,
welches mit einer gewissen Geschwindigkeit auf die Vorrichtung auffahren muß. Ist nun
der Eigenschwung nicht groß genug, dann findet kein Anheben des Fahrzeuges statt, ist
aber der Eigenschwung zu groß, dann kann sehr leicht eine Beschädigung der Hebevorrichtung
oder auch des Fahrzeuges stattfinden.
Gemäß der Erfindung wird nun nicht mehr der Eigenschwung des Fahrzeuges zum Aufrichten
benutzt, sondern das Fahrzeug fährt auf eine Rampe auf. Dabei legt sich die Vorderachse
auf eine verschiebbare Stütze, unter der gleichzeitig die zusammengeklappte Stütze für die Hinterachse liegt. Die Aufnahmeflächen
dieser Stützen sind geneigt, so daß sich die Vorrichtung der Achshöhe und auch dem Achsenabstand des Wagens anpaßt.
Nachdem sich die Vorderachse des Fahrzeuges beim Rollen der Vorderräder entlang der Abfahrtfläche
der Rampe auf die Vorderachsenstütze aufgesetzt hat, rollt diese nach vorn
und richtet dabei die hintere Stütze auf. Nachdem das geschehen ist, wird die Sperrung, die
die in dem Grundrahmen verschiebbare Rampe bisher festgehalten hat, gelöst, und die Hinterräder
stoßen sozusagen durch ihre Drehung die Rampe nach hinten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung in der Anfangsstellung;
Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1;
Abb. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1, und
zwar zeigt diese Abbildung die Sperreinrichtung, welche die bewegliche Rampe mit dem
ortsfesten Gestell verriegelt;
Abb. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt, der die verschiebbare Stütze für die Vorderachse
in ihrer vorderen Stellung zeigt, bevor die Aufrichtung der zusammenklappbaren Stütze
für die Hinterachse beginnt. Die Vorderachse des Fahrzeuges hat sich auf die Stütze auf-
gesetzt, während die Hinterräder noch auf der Rampe stehen;
Abb. 5 zeigt in Draufsicht in vergrößertem Maßstabe das Klinkenwerk nach Linie 5-5 der
Abb. 4, welches dazu dient, die zusammenklappbare Stütze für die Hinterachse aufzurichten;
Abb. 6 zeigt in vergrößertem Maßstabe im Längsschnitt verschiedene Stellungen des in
der Abb. 5 dargestellten Klinkenwerkes; Abb. 7 ist ein senkrechter Längsschnitt durch die zusammenklappbare Stütze für die
Hinterachse und die Rampe. In gestrichelten Linien ist angedeutet, in welcher Lage sich
die Hinterachse des Fahrzeuges befindet, kürz bevor sie sich auf die zusammenklappbare
Stütze aufsetzt. Außerdem sind die Teile in derjenigen Lage dargestellt, in der sich die
Hinterachse auf die Hinterstütze aufsetzt. Ferner ist die Rampe in gestrichelten Linien
dargestellt in der Lage, in der sie nach rückwärts gestoßen wird, um außer Eingriff mit
den Hinterrädern zu geraten;
Abb. 8 ist eine Ansicht wie Abb. 7, wobei jedoch die Rampe nach vorwärts bewegt ist,
um die Hinterradachse von der zusammenklappbaren Stütze abzuheben. Die Rampe ist
in gestrichelten Linien in derjenigen Lage dargestellt, in welcher sie mit den Hinterrädern
in Eingriff gerät, während in vollen Linien diejenige Stellung dargestellt ist, in
welcher die Rampe am weitesten nach vorn bewegt ist, welche Stellung sie unter der Wirkung
der sich nach rückwärts drehenden Räder einnimmt;
Abb. 9, 10 und 11 sind senkrechte Querschnitte
nach den Linien 9-9, 10-10 und 11-11
der Abb. 1, und
Abb. 12 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 12-12 der Abb. 2.
Gemäß der Abb. 1 besteht die Vorrichtung aus vier Hauptteilen, und zwar dem Grundrahmen
A, der verschiebbaren Rampe B1 der
verschiebbaren Vorderstütze C und der zusammenklappbaren Hinterstütze D.
Der Grundrahmen A besteht aus drei Balken i, 2 und 3, die ein Paar parallel zueinander
liegende Längsbalken 4 verbinden. Letztere tragen eine Fahrschiene 5, welche an ihrem vorderen Ende nach aufwärts abgebogen
ist, um einen Anschlag 6 zu bilden. Der vordere Teil der Schiene 5 ist ferner etwas
schräg geneigt, wie bei 7 in Abb. 9 angedeutet ist. In diesen Schienen 5 wird die Rampe B
geführt, die sich mit ihrem hinteren Ende auf den flachen Teil 8 des Balkens 4 auflegt. Das
äußere, schräg abgeflachte Ende des Längsbalkens 4 dient zum Auffahren des Fahrzeuges.
Außerdem sind Auffahrtbleche 11 mit schräg gestellten Führungswalzen 10 zur Führung
der Laufräder angeordnet. An den Querbalken 1 und 2 sind die Laufschienen 13
für die verschiebbare Vorderachsenstütze C befestigt.
Die Rampe B besteht aus den parallelen Rampenschienen 15, welche durch einen Querbalken
16 starr miteinander verbunden sind. Jede Schiene 15 besteht aus einer schrägen
Auffahrtfläche 21, einer horizontalen Fläche 23 und einer schrägen Abfahrtfläche 22. Mit
den Rollen 17 läuft die Rampe auf den Schienen 5 im Grundrahmen (Abb. 2 und 10), während
das Hinterende der Rampe durch eine Gabel 18 geführt wird, die gleichzeitig als
Anschlag bei der Rückwärtsbewegung der Rampe dient.
In der Abb. 2 befindet sich die Rampe in ihrer Mittelstellung oder Sperrstellung. Wenn
man jedoch eine Sperrvorrichtung 19 auslöst, dann kann die Rampe B nach rückwärts bewegt
werden, bis die Gabel 18 mit einer Schulter 20 in Eingriff gerät, welche sich an dem
hinteren Teil der Grundschiene 4 befindet.
Da sich die Rampenschienen an ihrem hinteren Ende flach auf die Balken 4 auflegen,
genügt dieser Reibungswiderstand, um die Sperrvorrichtung 19 von irgendwelchen unzulässigen
Beanspruchungen zu entlasten.
Ein Flansch 25 verhindert ein seitliches Abgleiten der Räder. Um zu verhüten, daß die
Reifen beschädigt werden, sind diese Flansehen an jedem Ende bei 26 und 27 nach
außen hin abgebogen. Zur Vergrößerung der Reibung zwischen den Reifen und den Schienen
15 wird ein Zickzack geformter, im Querschnitt quadratischer Eisenstab 28 an den
Rampengliedern 15 befestigt oder angeschweißt. Man kann auch Riffelschienen oder .
Gußschienen mit Erhöhungen hierfür verwenden.
Um die Rampe gegen Verschiebung zu sichern, wird eine Sperrvorrichtung angeordnet.
An der Innenseite jedes Rampengliedes 15 ist ein Eisen 30 befestigt (Abb. 3), das eine
rechteckige Aussparung 31 hat. In diese Aussparung greift ein unter Federkraft stehender
Riegel 32 ein, welcher an den ortsfesten Grundschienen 4 angeordnet ist. Dieser Riegel
ist mit einem Ansatz 33 versehen, welcher mit einem Nocken 34 in Eingriff geraten kann,
um den Riegel 32 nach abwärts zu bewegen. Der Nocken 34 ist an einer Welle 35 befestigt,
welche in derjenigen Platte gelagert ist, die auch den Riegel 32 trägt. Der Mechanismus
zum Drehen der Welle 35 wird später näher 1x5 beschrieben.
Die verschiebbare Stütze C dient dazu, um die Vorderachse des Fahrzeuges aufzunehmen,
welches über die Rampe B hinwegfährt. Wenn die Stütze C die Vorderachse des Fahrzeuges
aufgenommen hat, dann bewegt sie dieselbe in angehobener Stellung nach vorwärts, bis
die Hinterachse des Fahrzeuges von der Hinterstütze D aufgenommen ist. Bei der Vorwärtsbewegung
der Vorderstütze kommt dieselbe mit einem Mechanismus in Eingriff, welcher die Aufrichtung der zusammenklappbaren
Hinterstütze D besorgt, so daß dieselbe auf die Hinterachse des Fahrzeuges eingreift
und dieselbe anhebt. Die Vorderstütze besteht aus den Böcken 40, welche an ihrem
oberen Ende durch Leisten 41 miteinander verbunden sind und an ihrem unteren Ende
an einem U-förmigen Rahmen 42 befestigt sind. Der Rahmen 42 läuft mit Rollen 43 in
den Schienen 13, wie die Abb. 12 darstellt.
An dem U-förmigen Rahmen 42 (Abb. 1) sind ferner nach abwärts gebogene Bügel 44 befestigt,
welche als Führungen dienen, um die Rollen in den Schienen zu halten.
Der Oberteil eines jeden Seitengliedes 40 der Vorderstütze ist mit einer nach rückwärts schräg verlaufenden Fläche 46 versehen, und an der Oberseite ist diese Fläche mit Ansätzen 47 versehen. Die Ansätze 47 dienen als Anschläge, gegen welche die Vorderachse eines Fahrzeuges sich anlegt, wenn die Vorderräder die Abfahrtfläche 22 der Rampe hinabrollen. An dem äußersten Vorderende der Stützfläche 46 sitzt ein besonders großer Ansatz 48, um auch eine besonders hoch angeordnete Achse eines Fahrzeuges noch aufzuhalten.
Der Oberteil eines jeden Seitengliedes 40 der Vorderstütze ist mit einer nach rückwärts schräg verlaufenden Fläche 46 versehen, und an der Oberseite ist diese Fläche mit Ansätzen 47 versehen. Die Ansätze 47 dienen als Anschläge, gegen welche die Vorderachse eines Fahrzeuges sich anlegt, wenn die Vorderräder die Abfahrtfläche 22 der Rampe hinabrollen. An dem äußersten Vorderende der Stützfläche 46 sitzt ein besonders großer Ansatz 48, um auch eine besonders hoch angeordnete Achse eines Fahrzeuges noch aufzuhalten.
Die nach rückwärts schräg verlaufende Fläche 46 der Vorderstütze liegt über der
nach vorwärts geneigten Abfahrtsfläche 22 der Rampe, so daß sich jedes Fahrzeug ohne
Rücksicht auf die Achshöhe aufsetzen muß.
Nachdem die Vorderräder auf die Rampe
hinaufgerollt sind und die Vorderachse sich auf die Vorderstütze aufgesetzt hat, verschiebt
sich die Stütze C nach vorwärts, denn das Kraftfahrzeug fährt noch weiter. Während
dieser Vorwärtsbewegung kommt die Stütze C mit einem Klinken werk, welches aus
den Klinken 60 und 61 besteht, in Eingriff, und dieses Klinkenwerk verursacht die Aufrichtung
der zusammenklappbaren Hinterstütze D, bevor die Hinterräder die Abfahrtfläche
der Rampe hinabrollen.
In den Abb. 5 und 6 ist das Klinkenwerk im vergrößerten Maßstabe dargestellt. Das
vordere Ende der Klinke 60 ist bei 63 unterschnitten, während die Unterseite der Klinke
61 mit einer Abschrägung 64 versehen ist. Die Klinke 61 ist gegabelt, und die Ansätze
65 und 66 (Abb. 5) sind drehbar an einem Bolzen 67 befestigt, der in der Gabel 68 der
Stange 69 gelagert ist. Diese Stange 69 ist mit der Hinterstütze D verbunden. An dem
Stift 67 ist ferner die Klinke 60 drehbar gelagert. Der Hinterteil der Klinke 60 ist mit
einem Sporn 70 versehen. Der Sporn 70 dient dazu, eine Auslösung der Klinke 60 aus ihrer
Sperrstellung zu ermöglichen. Diese Sperrstellung der Platte 60 befindet sich an dem
vorderen Ende derselben, wie in gestrichelten Linien in Abb. 6 dargestellt ist. Das Klinkenwerk
arbeitet folgendermaßen:
Wenn die Stütze C sich nach vorwärts bewegt, dann gleitet der vordere Teil des U-förmigen
Rahmens 42 frei über die Klinke 61 und den Sporn 70 hinweg. Er kommt jedoch
mit der Klinke 60 in Eingriff und nimmt dieselbe mit, bis die Klinke 61 in die Aussparung
am Ende der Platte 62 hineinfällt und dabei in ihre Sperrstellung gerät. Wenn der Rahmen
42 sich wieder nach rückwärts bewegt, wird die Klinke 60 aus ihrer Sperrstellung
herausgehoben. In dieser Stellung kommt der U-förmige Rahmen 42 in Eingriff mit dem
Sporn 70. Darauf kommt der Rahmen 42 mit der anderen Klinke 61 in Eingriff, und bei der
Weiterrückwärtsbewegung des Rahmens 42 werden die Klinken 60 und 61 mitgenommen,
bis die Klinke 61 an dem rückwärtigen Ende der Platte 62 in eine Ausnehmung hineinfällt
und außer Eingriff mit der verschiebbaren Stütze gerät.
Die zusammenklappbare Stütze D, welche dazu dient, das rückwärtige Ende eines Kraftfahrzeuges
zu unterstützen, wenn dasselbe die Rampe verläßt, besteht aus einem Sattel 75, welcher an seinem vorderen Ende gelenkig an
Lenkern 76 befestigt ist. Der Sattel 75 hat eine schräge, nach rückwärts laufende Stützfläche
75', die in einer Ebene mit der Abfahrtfläche 22 der Rampe liegt. Die unteren Enden
der Lenker 76 sind bei 77 gelenkig an ein Fahrgestell 78 angeschlossen. Das rückwärtige
Ende des Sattels 75 ruht lose auf Lenkern 79 auf, die bei 80 gelenkig an dem Fahrgestell 78 befestigt sind, während ihr
anderes Ende bei 81 an andere Lenker 82 angeschlossen ist, deren untere Enden bei 83
gelenkig an einem ortsfesten Teil des Rahmens befestigt sind. Eine Ouerstange 84 ver- lc>5
bindet die oberen Enden der Stangen 76 und 79 gelenkig miteinander und dient als Vorrichtung,
um den Sattel 75 in seiner richtigen Stellung zu halten.
In der Abb. 2 befindet sich die Hinter- n°
stütze D im zusammengeklappten Zustand, während in den Abb. 7 und 8 die Hinterstütze
aufgerichtet ist. Die Aufrichtung der Hinterstütze erfolgt dann, wenn die Stange 69 durch
die verschiebbare Vorderstütze mitgenommen J-1S
wird. Wenn die Stange 69 nach vorwärts gezogen wird, dann nimmt sie das Fahrgestell
78 mit. Dadurch werden die unteren Enden der Stangen 76 und 79 nach vorwärts bewegt,
so daß sich der Sattel nach aufwärts bewegen muß, denn die Stangen 82 sind mit ihrem
einen Ende an einen ortsfesten Punkt ange-
lenkt. Die Vorwärtsbewegung des Fahrgestelles 78 wird so lange fortgesetzt, bis die
Stangen 76 und 79 im wesentlichen senkrecht stehen, wie die Abb. 7 und 8 zeigen. In dieser
Stellung wird das Klinkenwerk durch die Vorder stütze freigegeben, und die Hinterstütze
wird in ihrer aufrechten Stellung verriegelt und ist bereit, die Hinterachse des
Fahrzeuges aufzunehmen. Γη dieser Stellung befindet sich die Klinke in Eingriff mit der
Ausnehmung 63 der Platte 62.
Während dieser Aufrichtung der Hinterstütze wird ein anderes Gestänge betätigt,
welches die Sperrvorrichtung auslöst, die die bewegliche Rampe mit den Grundschienen
verriegelt. Dieses Gestänge besteht aus einem Winkelhebel 87, welcher drehbar unter dem
freien Rückende des Sattels 75 befestigt ist. Ein Arm dieses Winkelhebels ist gelenkig
mit einer Stange 88 verbunden, welche ihrerseits bei 89 gelenkig an einen Kurbelarm 90
angeschlossen ist. Der Kurbelarm 90 sitzt fest an der Welle 35. Dieses Gestänge dient
dazu, um die bewegliche Rampe außer Sperrstellung mit den Grundschienen zu bringen,
sobald das Fahrzeug mit seiner Hinterachse auf dem Sattel 75 auf ruht, und zwar geschieht
die Betätigung des Gestänges folgendermaßen: Wenn das Fahrgestell 78 sich nach vorwärts
bewegt, dann wird die Stange 88 durch ihren Drehpunkt 89 gegen Verschiebung festgehalten
und dreht dabei den Winkelhebel 87 in die in Abb. 7 dargestellte Stellung. Hierdurch
wird das Hinterende des Sattels 75 ein klein wenig angehoben, so daß, wenn das Gewicht
des Fahrzeuges auf den Sattel drückt, der Sattel ein klein wenig nach abwärts bewegt
wird, um den Winkelhebel 87 zu drehen. Diese Drehung überträgt die Stange 88 auf
den Kurbelarm 90 und die Welle 35. Durch diese Drehung der Welle 35 kommt der Nokken
34 in Eingriff mit dem Ansatz 33 des unter Federkraft stehenden Riegels 32, der nunmehr die Rampe B freigibt. Man erkennt
hieraus, daß, solange die Hinterachse auf dem Sattel ruht, die Rampe B auf den Grundschienen
4 verschoben werden kann.
Um das Kraftfahrzeug wieder zu senken, wird die Rampe B, welche in ihrer Längsrichtung
frei beweglich ist, von Hand aus gegen die Hinterräder gestoßen, wie in gestrichelten
Linien K in Abb.-8 angedeutet ist, während die gestrichelten Linien / die Stützstellung
der Hinterräder andeuten. Die Hinterräder werden dann nach rückwärts angetrieben,
und infolge des Reibungseingriffes der Hinterräder mit der Abfahrtfläche der Rampe
wird die Rampe unter die Hinterräder gezogen. Die Vorwärtsbewegung der Rampe wird durch die Rollen 17 begrenzt, welche
mit den Anschlägen 6 an den Schienen 5 in Eingriff geraten.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Hebevorrichtung für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Rampe, auf welche das Fahrzeug hinauffährt, um sich mit seiner Vorderachse auf eine verschiebbare Stütze aufzusetzen, die eine Stütze für die Hinterachse aufrichtet, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Vorderachsenstütze (C) in ihrer Bereitschaftsstellung zwecks Aufnahme der Vorderachse über einer zusammengefalteten Hinterachsenstütze (D) liegt und die Vorderachse des Kraftfahrzeuges sich beim Rollen der Vorderräder entlang der Abfahrtfläche (22) auf eine nach der entgegengesetzten Richtung geneigte Stützfläche (46) der Vorderachsenstütze (C) aufsetzt.
- 2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Vorderachsenstütze (C) beim Verschieben die zusammenklappbare Hinterachsenstütze aufrichtet.
- 3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Fahrgestell (78) der Hinterachsenstütze eine mit drehbaren Mitnehmerkimken (60, 61) versehene Stange (69) befestigt ist, die durch an der Vorderachsen- · stütze befindliche Anschläge mitgenommen und durch in der Grundplatte befindliche Aussparungen entkuppelt wird.
- 4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenklappbare Stütze (D) aus einem in waagerechter Richtung verschiebbaren Gelenkrahmen (78) besteht, der mittels Lenkern (82) mit dem ortsfesten Gestell der Hebevorrichtung verbunden ist.
- 5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattel (75) nach rückwärts geneigt an seinem hochliegenden Ende ausschwingbar an dem Gelenkrahmen (γό, yg, 84) befestigt ist und mit seinem freien Ende auf einem ausschwingbaren Hebel (87) ruht.
- 6. Hebevorrichtung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß eine an den Grundschienen (4) angeordnete, die Rampe gegen Verschieben sichernde Sperrvorrichtung (32, 33, 34) beim Auflegen der Hinterachse auf den Sattel (75) ausgelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US548842XA | 1928-06-07 | 1928-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548842C true DE548842C (de) | 1932-04-20 |
Family
ID=21994128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL75210D Expired DE548842C (de) | 1928-06-07 | 1929-05-29 | Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548842C (de) |
-
1929
- 1929-05-29 DE DEL75210D patent/DE548842C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE530190C (de) | Verfahrbare Boots-Aufzugsbahn | |
| DE548842C (de) | Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE2642869A1 (de) | Bewegliche vorrichtung zur erzeugung akustischer transversalwellen im erdboden | |
| DE354053C (de) | Stuetzraederanordnung fuer zweiraedrige, einen Wagenkasten tragende Motorfahrzeuge | |
| DE714501C (de) | Hebebuehne | |
| DE506051C (de) | Tabulatoreinrichtung fuer Schreibmaschinen | |
| DE544169C (de) | Hebevorrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE568997C (de) | Spielzeug-Zahnradbahn mit selbsttaetiger Ausloese- und Sperrvorrichtung fuer das Laufwerk | |
| DE867404C (de) | Ferngesteuerter Schubstempel fuer motorisch angetriebene Fahrzeug-, insbesondere Eisenbahnwagenverschiebevorrichtung | |
| DE432627C (de) | Schmutzfaenger an Strassenfahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen | |
| DE839365C (de) | Rolldach fuer Gueterwagen | |
| DE682994C (de) | Hubwagen | |
| DE642667C (de) | Fang- und Bremseinrichtung an Kraftfahrzeugen | |
| DE313296C (de) | ||
| DE354410C (de) | Bremsschlitten mit Vorrichtung zu seiner Rueckfuehrung | |
| DE550723C (de) | Vorrichtung zum Pruefen der Bremsen eines Kraftwagens | |
| DE233475C (de) | ||
| DE243907C (de) | ||
| DE514404C (de) | Verlegbare Gleisendverriegelung | |
| DE538520C (de) | Hubkarren | |
| DE535461C (de) | Wagen mit Einrichtung zum Verladen von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen | |
| DE261237C (de) | ||
| DE570053C (de) | Abbaufoerdereinrichtung mit in waagerechter Ebene schwingbaren Kratzarmen | |
| DE656190C (de) | Bandfoerderer | |
| DE468831C (de) | Fahrzeughebewerk |