DE326203C - Vorrichtung zum Herstellen von gewellten Papierkapseln in einer mit Faltriefen versehenen Form - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von gewellten Papierkapseln in einer mit Faltriefen versehenen Form

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DE326203C
DE326203C DE1919326203D DE326203DD DE326203C DE 326203 C DE326203 C DE 326203C DE 1919326203 D DE1919326203 D DE 1919326203D DE 326203D D DE326203D D DE 326203DD DE 326203 C DE326203 C DE 326203C
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Germany
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corrugated paper
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capsules
fold grooves
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DE1919326203D
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GUSTAV LESKE JUN
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GUSTAV LESKE JUN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D5/00Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles
    • B31D5/02Multiple-step processes for making three-dimensional [3D] articles including pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/59Shaping sheet material under pressure
    • B31B50/592Shaping sheet material under pressure using punches or dies

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  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von gewellten Papierkapseln in einer mit Faltriefen versehenen Form. Bisher wurden diese Kapseln; von, Hand in Preßformen hergestellt,i die 'aus ineinanderpassend gezahnten oder geriefelten Matrizen bestanden, in deren Mitte eine Bohrung zur Durchführung eines von. Hand zu betätigenden Ausstoßstempels vorgesehen: ist. Es ist häufig versucht worden, diese Handpressen maschinell zu betreiben, doch ist es bisher deshalb nicht gelungen, weil wegen unrichtiger Ausbildung der Formen und Stempel beim Ausstoßen des gepreßten Papierblattes stets der Boden ausriß.
  • Es sind zwar auf anderen Gebieten, z. B. zur Herstellung von Blechbüchsen, Vorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Büchsenteile durch absatzweises Pressen aus einem Blechblatt mittels ineinander gelagerter Stempel hergestellt werden.. Hierbei wird das Werkstück unter dem belasteten Stempel vom nächstfolgenden fortgezogen. Eine solche Vorrichtung läßt sich für die Erzeugung von Papierkapseln aus dem Grunde nicht verwenden, weil die geringe Festigkeit des Papierblattes ein. Fortziehen desselben unterhalb eines belasteten Stempels nicht zuläßt.
  • Erfindungsgemäß wird das Papier in einer mit Faltri-efeln versehenen Form in besonde--er Veise derart stufenweise geriefelt, daß die r N nacheinander von außen nach innen sich auf das Papierblatt setzenden ringförmigen Stempel, welche die Oberform der PreBförm bilden, nach dem Falten jeder Stufe beim Aufsetzen des folgenden Ring- oder mittleren Ausstoßstempels entlastet werden. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer, Ausführung veranschaulicht.
  • Es zeigen Fig. i- und a die neue Vorrichtung in senkrechtem Querschnitt in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 3 eine Aufsicht auf die Preßmatrize. Entsprechend demr stufenweise fortschreitenden Faltvorgang ist das Preßwerkzeug mehrteilig ausgeführt. Es besteht aus einem mittleren Ausstoßstempel a, um den um dieselbe Mittelachse und gegeneinander verschiebbar die Preßwerkzeuge b, c, d angeordnet sind. Diese Preßwerkzeuge tragen auf der Unterseite einen weichen Belag e aus Filz, weichem Kork, weichem. Leder oder ähnlichem Stoff. Unterhalb der Preßwerkzeuge befindet sich eine Matrize f. Diese trägt eine Riefelung, bestehend aus den Zähnen g. Die Matrize geht vom äußeren Umfange aus nach innen hin allmählich in eine Trichterform über. Der untere Teil des Trichters endet in einen zylindrischen Teil lt, dessen Unterteil wiederum mit einer Kegelfläche i in einen Ausstoßkanal k übergeht. Der Durchmesser des Ausstoßkanals k ist um die Stärke der gefalteten Kapsel größer als der Durchmesser des Ausstoßstempels d.
  • Der Arbeitsvorgang gestaltet sich wie folgt: Auf die Matrize wird ein Blatt L aus Papier oder demjenigen. Stoff aufgelegt, das zur Kapselherstellung dienen soll. Dann setzt sich zunächst das äußere Preßwerkzeug d_mit seinem weichen Belag auf das Blatt auf und drückt das Papier in .die Form. der Zähne g der Matrize fein. Ist diese äußere Zone der Fältelung fertig gefaltet, so geht das nächste Werkzeug c nieder und setzt sich unter Druck weiter auf das Blatt L auf, wobei das äußere Werkzeug d entlastet wird. Wird jetzt mit dem Preßwerkzeug d der Preßdruck auf das Blatt L ausgeübt, so wird es tiefer in den Trichter der Matrize hineingezogen; ein Reißen des Papiers kann nicht stattfinden, da das äußere Preßwerkzeug d infolge der Entlastung den äußeren Teil der Kapsel unter sich fortziehen läßt. Nach Beendigung der Pressung durch .das Werkzeug d geht das nächste Werkzeug b nieder und setzt sich unter Druck auf, wobei gleichzeitig das Werkzeug c entlastet wird. Es wiederholt sich also der gleiche Vorgang, bei dem die Kapsel noch tiefer in den Trichter hineingezogen wird (vgl. Fig:2). Die Falten sind nunmehr fertig vorgepreßt. Jetzt werden alle Werkzeuge b, c, d entlastet, bleiben jedoch auf den gefalteten Teilen liegen und der Ausstoßstempel a geht nieder. Er ziehdie Kapsel mit den äußeren Rändern unterden Werkzeugen nach unten heraus und bringt. sie in den Ausstoßkanal h. Da dieser nur einen um die Stärke der Kapsel größeren Durchmesser besitzt als der Ausstoßstempel, so werden in dem Ausstoßkanal sämtliche Falten fest übereinandergelegt und fertig-gepreßt. Nach vollständigem Durchgang des Ausstoßstempels durch -den Kanal h fällt die fertige Kapsel heraus.
  • Die nach dem neuen Verfahren fertiggestellten Kapseln fallen sehr sauber aus, vor allen- Dingen ist es aber möglich, eine nach diesem Verfahren arbeitende Vorrichtung maschinell zu betreiben, da die bei den üblichen Formen unvermeidliche Gefahr des Durchreißens der Kapselböden- infolge der eigenartigen Ausbildung der Werkzeuge und -ihres Zusammenwirkens mit der besonders -ausgebildeten Matrize auch" bei schnellem Arbeiten nicht stattfinden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen von gewellten Papierkapseln in einer mit Faltriefen versehenen Form, dadurch gekennzeichnet, daß die die Oberform bildenden, nacheinander von außen nach innen sich auf das Papierblatt setzenden ringförmigen Stempel @(d, c, b, a) nach dem Falten jeder Stufe beim -Aufsetzen des fölgenden Ring- oder mittleren Ausstoßstempels entlastet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringstempel (d, b, c) auf der Unterseite einen weichen, den Riefen der Faltmatrize sich anschmiegenden Belag aus Filz, Leder, Kork o. dgl. .tragen.
DE1919326203D 1919-06-24 1919-06-24 Vorrichtung zum Herstellen von gewellten Papierkapseln in einer mit Faltriefen versehenen Form Expired DE326203C (de)

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