DE686099C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von starkwandigen Flaschen aus Pappe o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von starkwandigen Flaschen aus Pappe o. dgl.

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DE686099C
DE686099C DE1936S0121312 DES0121312D DE686099C DE 686099 C DE686099 C DE 686099C DE 1936S0121312 DE1936S0121312 DE 1936S0121312 DE S0121312 D DES0121312 D DE S0121312D DE 686099 C DE686099 C DE 686099C
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von starkwandigen Flaschen aus Pappe o. dgl. Die Erfindung betrifft die Herstellung von Flaschen aus starkwandigem Material, wie Pappe o. dgl. Derartige Gefäße sind .sehr fest und infolgedessen gegen Druck und Stoß widerstandsfähiger als Gefäße aus Papier oder dünnem Karton. Wenn solche Gefäße mit einem Lack imprägniert werden, sind sie auch zur Aufnahme von ölähnlichen Stoffen USW. geeignet.
  • Wenn es sich nun darum handelt, aus einem solchen starkwandigen Material Flaschen üblicher Form mit im Verhältnis zum Haüptdurchmesser des Flaschenkörpers schlankem Flaschenhals herzustellen, dann können die bisher für eine solche Herstellung angewandten Verfahren nicht Platz greifen, die in Rücksicht auf das bisher verwendete andenweite schwächere Material (Papier, dünne Pappe o. dgl. ) sich im wesentlichen der plisseeartigen Zusammenfaltung des Materials an der Stelle bedienten, wo der Flaschenhals gestaltet werden muß.: Starkes Material läßt sich aber nicht in so großem Umfange falten. Hier muß also eine andenweite Behandlung einsetzen, um die erforderliche beträchtliche Verformung zu ermöglichen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das für die Bildung des Flaschenhalses in Betracht kommende Ende der Hülse mit Längsriffelungen versehen wird, wonach unter Erhitzung durch einen in der Längsrichtung der Hülse wirkenden Stauchpreßdruck eine Verengung der öffnung des geriffelten Hülsenteiles bis auf etwa die endgültige Flaschenöffnung hergestellt wird. Gleichzeitig wird dabei eine kuppelartige, nach außen gerichtete Wölbung hergestellt und in einem daran anschließenden Preßgang nach innen durchgedrückt und so eingezogen, daß dabei das Fertigpressen zum schlanken Flaschenhals unter gleichzeitigem Glätten der Riffelungen erfolgt.
  • Ad diese Weise gelingt es erfahrungsgemäß auch bei Anwendung sehr starkwandigen Materials, das in die Form einer steifen zylindrischen Röhre übergeführt ist, die sehr weitgehende Verformung des einen Endes zum schlanken Flaschenhals herbeizuführen. Hierzu reicht die bekannte reine Faltung allein nicht aus, selbst wenn man nach einem bekannten Vorschlag die Formung und Pressung in zwei Arbeitsgänge unterteilt. Ein sehr starker und gegen Verformung -widerspenstiger Werkstoff -widersteht der Verformung einer Hülse von der zylindrischen Ausgangsform in die davon stark abweichende Form eines schlank verjüngten, nach innen zu leicht durchgewölbten Flaschenhalses auch noch, wenn die Hülse im Bereiche der Vorformungsstelle in bekannter Weise durch Längsriffelungen nachgiebig gemacht -wurde. Eine starke, glatte Papphülse widersteht bereits einer gleichzeitigen Formung zum Konus beim Riffeln, wie das bei mehrlagigen Papierflaschen bekannt und noch möglich ist. Beim Riffeln der glatten . Hülse bleibt deshalb die Hülse vorerst in der zylindrischen Form. Nun wird der dadurch nach= giebig gemachte Hülsenteil -durch Sta@icl= pressung in eine kuppelartig gewölbte FoY , r1 umgestaltet, was der immer noch widerspenstige Werkstoff ohne zu reißen aushält. Diese Form ist der endgültigen, leicht nach innen zu gerichteten Wölbung somit zunächst entgegengesetzt gerichtet. Die bekannte Anwendung von Hitze beim Wölben erlaubt es, die Kuppelwölbung zu erzwingen. Nun erst erfolgt die.endgültige Formung zum schlanken Flaschenhals. Die Kuppel wird dabei nach innen zu eingedrückt. Die vorhandene Riffelung wird hierbei in der Weise glattgepreßt, daß das Material zwischen zwei Ril. len gewissermaßen in sich zusammengepreßt wird, wobei eine gewisse Verstärkung entsteht, die der Herstellung des Halses nicht schadet. Dieser Vorgang ist beim Pressen von Pappbehältern aus der zylindrischen in die gerade konische Form bekannt. Beim Herstellen von verjüngten Flaschenhälsen hat man jedoch die Falten plisseeartig aufeinandergelegt. Dazu eignet sich eine starkwandige Hülse nicht. Bei dem endgültigen Preßvorgangnach der Erfindung wird lediglich noch ein Ausgleich der Stärke unter Zusammendrücken des. Materials vorgenommen-. Der Flaschenhals wird dabei mit seiner schlanken Form glatt. Ein bekannter Abschlußring kann nun aufgesetzt werden.
  • Der Unterschied des vorliegenden Verfahrens zum bekannten Formen des Halses von Papierflaschen durch- plissee- oder mäanderartiges Falten und Vorpressen liegt also darin, daß die bei einer Querschnittsverengung des vorher glatten Rohres stets notivendige Faltenlegung der Pappe wegen des starken, widerspenstigen Baustoffes auf dem Umwege über eine Längsriffelung der noch geraden Hülse, ein anschließendes Stauchpressen zur auswärts gewölbten Domform und ein "sodann durchgeführtes Einziehen zum schlanken Flaschenhals ausgeführt wird. Beim Stauchpressen und Einziehen verformen sich die vorher erzeugten Längsriffelungen des geraden Hülsenkörpers zu den bekannten plissee- oder mäanderartigen Falten. Diese werden scnließlich auf an sich bekannte Weise glattgepreßt, so daß der schlanke Hals glatt wirkt:- Diese Verfahrensschritte sollen in allen den Fällen durchgeführt werden, in denen wegen der Stärke und Steifheit des Werkstoffes das unmittelbare Falten, Formen und Pressen ohne die angegebenen Zwischenschritte nicht mehr möglich ist. Ob dabei ein solcher starkwandiger, starrer, gerader Hülsenkörper aus einer Lage starker Pappe o. dgl. erzeugt wurde oder durch Wikkeln. und Verkleben von vielen Papierlagen übereinander ist ohne Belang. In beiden Fällen ist das Verfahren nach der Erfindung unverändert durchzuführen.
  • -- Die Vorrichtung zur Herstellung von Flaschen auf diese Weise wird zweckmäßig so ,ausgestaltet, daß zum Vorwölben Werkzeuge Verwendung finden, deren Vorwälbedorne kürzer sind als die Dorne für das endgültige Halsanpressen. Dabei sind an dem Werkzeugdorn wegsteuerbare Platten mit Auffangdornen angeordnet, die vor dem Vorwölben heranbewegt werden und dadurch verhindern, daß die Hülse völlig auf den Dorn aufgeschoben wird, die aber vor dem Halsanpressen weggesteuert werden, so daß die Hülse sich völlig auf den Dorn aufschieben kann.
  • Anschließend an das Bilden des Halses erfolgt das Einsetzen und Einrollen des Bodens. Die Flasche mit dem angepreßten Hals wird in eine Hohlform eingesetzt, und zwar in der Weise, daß das untere offene Ende der Flaschenhülse dem Oberwerkzeug zugekehrt ist. Im Innern der Hohlform ist ein Widerlager, ein Dorn o. dgl. vorgesehen, über den die Flaschenhülse gestülpt wird und dem Boden beim Verbinden mit der Hülse als Stützpunkt bzw. als Widerlager dient.
  • Ein derartiges Widerlager ist für das Bodeneinsetzen von aus starkem Material hergestellten Flaschen mit angepreßtem Hals sehr vorteilhaft. Die infolge des stärken Materials beim Bodeneinsetzen und -befestigen auftretenden großen Kräfte bedürfen, um ein .einwandfreies Umlegen, Bördeln usw. auszuführen, eines zuverlässigen Haltes. Bei schwächeren Papier- und Kartonbehältern hat man für diese Arbeiten bisher eine Hohlform verwendet, in die der Behälter, meist mit dem Bodenteil nach oben, eingelegt wurde. Das Einsetzen des Bodens erfolgte dann durch stempelartige Werkzeuge von oben, ohne daß ,es bei diesem schwachen Material erforderlich ist, außerdem dem Bodenteil einen vom Gefäßinnern stützenden Widerhalt anzuordnen. Es sind des weiteren Einrichtungen. bekannt, bei denen das Papiergefäß über eine Innenform gestülpt wird,. und zwar mit dem Bodenteil nach oben. Außen hielten dann in nächster Umgebung der Bördelzone angeprdnete Gegenbalken das Gefäß fest. Diese bekannten Haltevorrichtungen bzw. Unterstützungen für das Bodeneinsetzen sind jedoch nur bei sich konisch nach oben erweiternden oder evtl. zylindrischen Behältern anwendbar. Bei Gefäßen gemäß der Erfindung sind diese Vorrichtungen nicht anwendbar, weil das Aufbringen der Gefäßmäntel mit verjüngtem Hals auf einen Gefäßdorn unmöglich ist; aber -auch der Halt, den diese bekannten Einrichtungen bieten, ist wegen der auftretenden großen Druckkräfte nicht ausreichend. Nur durch die Vereinigung beider Stützmittel, nämlich der Hohlform, in die der Gefäßmantel eingesetzt wird, und durch die Abstützung des Bodens durch ein Widerlager ist ein einwandfreies Bodeneinsetzen möglich.
  • Wegen der hohen Beanspruchungen beim Bodeneinsetzen ist es weiter empfehlenswert, dieses Bodeneinsetzen erst nach völliger Beendigung der anderen Arbeiten am Flascnenkörp-er vorzunehmen. Natürlich ist auch der Gedanke an sich bereits bekannt, das Umsetzen der Werkstücke durchzuführen und sie dabei auch gleichzeitig umzukehren. Die Erfindung wird also nicht lediglich in dem zum Einsetzen des Bodens in die Flasche erforderlich werdenden Wenden um i8o° und Einsetzen in die nächste Form erblickt, sondern für das Bodeneinsetzen in der Vereinigung der Merkmale: Verkehrteinsetzen in die Form und Abstützen des Bodens, um durch diesen doppelten Halt die einwandfreie Umbördelung zu ermöglichen. Gemäß dieser Einrichtung wird ferner erreicht, daß die Gefäße im Innern immer die gleiche lichte Höhe aufweisen. rL)arum ist es auch vorteilhafter, daß das Bodeneinsetzen möglichst nach dem Anpressen des Halses an die Hülse erfolgt. Etwaige bei der Herstellung des Flaschenhalses auftretende Ungleichheiten werden dann beim ,Bodeneinsetzen wieder ausgeglichen.
  • Für das vorliegende Verfahren, soweit es sich auf das Einsetzen des Bodens und das zugehörige Werkzeug richtet (Ansprüche 5 und 6) soll der Schutz nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Patentanspruches i Geltung haben.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die gewickelte Hülse, Abb. z die Hülse mit Riffelung am Oberteil, Abb. 3 die vorgeprägte Hülse, Abb. q. die endgültig geformte Hülse, Abb. 5 die Flasche im Schnitt mit eingesetztem Boden und um den Hals herumgelegtem Ring, Abb.6 das Werkzeug zur Herstellung der Flaschen teils in Ansicht, teils im Schnitt, Abb.7 das Werkzeug in der Stellung zum Vorprägen der Falten, Abb.8 das Werkzeug in der Stellung zum Fertigprägen der Falten, Abb.9 das Werkzeug für das Bodeneinfalzen.
  • Die Abbildungen zeigen die Hülse a mit der Riffelung b. Diese Riffelung wird koppelartig zusammengepreßt, c, so daß sie die Form erhält, wie sie in Abb.3 sichtbar ist. Dann wird in einem weiteren Arbeitsvorgang der Flaschenhalsd angepreßt, und schließlich wird um diesen Flaschenhals ein Ringe herumgelegt. Das untere offene Ende der Flasche .wird durch einen Boden f verschlossen, um dessen Zarge /l der untere Flaschenrand ai herumgefalzt wird.
  • Zum Schneiden des Zuschnittes, zum Beleimen und zum Wickeln dienen bekannte Einrichtungen.
  • Das Riffeln geschieht zweckmäßig mit einem Werkzeug auf einer Maschine mit zwei Walzen, die entsprechende Erhöhungen und Vertiefungen aufweisen. Die Oberwalze ist von der Unterwalze wegbewegbar. Sobald nun die Hülse mit ihrem oberen Ende auf die Unterwalze aufgesteckt ist, wird die Oberwalze heranbewegt und in Umdrehung versetzt. Die Oberwalze tritt in die Zähne der Unterwalze und preßt in der nun folgenden Umdrehung in die Hülse entsprechende Vertiefungen ein, wie es in Abb. z sichtbar ist. Die so vorbereiteten Hülsen werden nun mit weiteren Arbeitsvorrichtungen zu Flaschen umgeformt. Zunächst wird die Riffelung kuppelartig zusammengepreßt, dann wird diese Vorprägung in einem zweiten Arbeitsgange nachgepreßt, bis sie die Form erhält, die in den Abb. q. und 5 sichtbar ist. Zum Vor- und Fertigpressen dienen Werkzeuge, die in Pressen o. dgl. eingespannt werden und aus einem Unterwerkzeug, dem Dorn, und einem Oberwerkzeug, der Matrize, bestehen. Bei kleinen Mengen kann mit einem einzigen Werkzeug die Flasche vor- und fertiggepreßt werden. Bei größeren Mengen benutzt man zwei oder mehr Werkzeuge und führt die einzelnen Arbeitsgänge in -Fließarbeit durch. Werden mehrere Werkzeuge benutzt, so wird das. Vorprägen mit einer Matrize durchgeführt, die weiter in der Ausbohrung ist als die Matrize zum Fertigprägen. Wird nur mit einem Werkzeug gearbeitet, dann wird zweckmäßig die Hülse auf einen Dorn aufgesetzt, der wegsteuerbare Scheiben mit Auffangdornen besitzt. Liegen die Scheiben am Dorn an, so ist seine Höhe niedriger, und die Hülse steht etwas mehr über den Dorn vor als bei weggesteuerten Scheiben. Beim Vorprägen wird nun mit verkleinerter Dornhöhe gearbeitet, und außerdem wird das Oberwerkzeug nicht ganz so weit nach abwärts bewegt wie beim Fertigprägen. Bei dieser Arbeitsweise steht genügend Material zur Verfügung, und die Hülse kann ohne Schwierigkeit in eine koppelartige Form gebracht werden. In einem zweiten Arbeitsgange wird dann ohne die betreffende Scheibe gearbeitet, und ebenso wird das Oberwerkzeug so weit nach abwärts bewegt, daß es einen intensiveren Preßdruck ausüben kann. Der Dorn muß bei diesem zweiten Arbeitsgang höher sein. Dies wird, wie schon erwähnt, durch Wegsteuern der Beilagescheibe erreicht. In den Abb. 6 bis 8 ,ist dies dargestellt.
  • In diesen Abbildungen ist i der Werkzeugdorn zur Aufnahme der Hülse a. z ist der Maschinentisch, auf dem das oder die Werkzeugunterteile befestigt sind. 3 sind die wegsteuerbaren Teile oder eine entfernbare Scheibe mit den Auffangdornen i i. Das Werkzeugunterteil i arbeitet mit dem Werkzeugobertei1 q., das die Aussparung 5 besitzt, zusammen. Das Oberteil wird mit dem Zapfen 6 o. dgl. am auf und ab gehenden Pressenstößel befestigt.
  • Abb. ; zeigt das Vorprägen. Da zwischen Dorn i und dem Werkzeug q. dort, wo später der Flaschenhals angebracht sein wird, genügend Raum vorhanden ist, können sich die Falten bequem legen. Das ist sehr wesentlich, weil dann später ein viel gleichmäßigeres Verpressen durchgeführt werden kann. Abb.8 zeigt das Fertigpressen.
  • Das Bodeneinsetzen geschieht in folgender Weise. Die vorgeformte Flasche wird zweckmäßig umgedreht, also mit der Bodenöffnung nach oben in die Unterform gebracht, wobei ein durch die Flaschenmündung nach oben gehender Bolzen o. dgl. die Lage des Bodens festlegen kann. Das Werkzeug besteht aus der Unterform 7, dem Dorn 8 und dem Umrollwerkzeug g. Das Umrollen erfolgt, sobald die Ausdrehung i o auf den oberen Rand a= der Flaschenhülse auftrifft. Sobald der Boden eingefalzt ist, wird die Flasche wieder aus dem Unterwerkzeug herausgehoben, und nun wird mit einer weiteren Einrichtung, beispielsweise durch Wickeln, ein Ring um den oberen Flaschenhals herumgelegt, oder es wird ein vorher gewickelter Ring auf den Hals der Flasche aufgeschoben. Der Ring verstärkt die Ausgußöffnung und hält außerdem die geprägten Falten gut zusammen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen starkwandiger Flaschen aus glattwandigen zylindrischen Hülsen aus Pappe o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das für die Bildung des Flaschenhalses in Betracht kommende Ende der Hülse mit Längsriffelungen versehen wird, wonach unter Erhitzung durch einen in der Längsrichtung der Hülse wirkenden Stauchpreßdruck eine Verengung der Öffnung des geriffelten Hülsenteiles bis auf etwa die endgültige Flaschenöffnung und dabei eine kuppelartige, nach außen gerichtete Wölbung hergestellt wird und in einem daran anschließenden Preßgang die Kuppelwölbung nach innen zu durchgedrückt und so eingezogen wird, daß dabei das Fertigpressen zum schlanken Flaschenhals unter gleichzeitigem Glätten der Riffelungen erfolgt. a. Vorrichtung zum Herstellen von Flaschen nach dem Verfahren des Anspruches i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorwölben Werkzeuge (1, q.) Verwendung finden, deren Vorwölbedorne (i) kürzer sind als die Dorne für das endgültige Halsanpressen. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Werkzeugdom(i) wegsteuerbare Platten (3) angeordnet sind, die vor dem Vorwölben heranbewegt werden und dadurch verhindern, daß die Hülse völlig auf den Dorn (i) aufgeschoben wird, jedoch vor dem Halsanpressen weggesteuert werden, so daß die Hülse sich völlig auf den Dorn (i) aufschieben kann. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stenerbareii Platten (3) mit Auffangdornen (i i) ausgerüstet sind, die den Abwärtsweg des Werkzeugoberteiles (q.) beim Vorwölben begrenzen. 5. Verfahren zum Herstellen von starkwandigen Flaschen aus Pappe o. dgl. nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal:; das Einsetzen des Bodens nach Fertigstellen des Halsteiles stattfindet, indem die Flaschenhülse verkehrt in eine Hohlform eingesetzt und der Boden vom Innern des Gefäßes abgestützt wird, wenn durch Umröllen o. dgl. die Verbindung der Hülse mit dem Boden hergestellt wird. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hohlform des Werkzungunterteiles (7) ein Dorn (8) o. dgl. als Widerlager beim Bodeneinsetzen angebracht ist, der durch die Halsöffnung der Flasche hindurchtritt.
DE1936S0121312 1936-01-30 1936-01-30 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von starkwandigen Flaschen aus Pappe o. dgl. Expired DE686099C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3325417A1 (de) * 1983-07-14 1985-01-24 Ostma Maschinenbau Gmbh Verfahren zum herstellen eines zylindrischen hohlkoerpers aus karton
WO2004041663A1 (en) * 2002-11-08 2004-05-21 Tetra Laval Holdings & Finance S.A. A package and a method of producing a package

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