DE936366C - Vorrichtung zum Verpressen von Werkstuecken aus Papier, Pappe od. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Verpressen von Werkstuecken aus Papier, Pappe od. dgl.Info
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- DE936366C DE936366C DEJ9497A DEJ0009497A DE936366C DE 936366 C DE936366 C DE 936366C DE J9497 A DEJ9497 A DE J9497A DE J0009497 A DEJ0009497 A DE J0009497A DE 936366 C DE936366 C DE 936366C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F—MECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31F1/00—Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
- B31F1/008—Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling, closing, rim-rolling or corrugating; Fixing elements to tube ends
- B31F1/0083—Closing
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Verpressen von Werkstücken aus Papier, Pappe od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verpressen von runden oder eckigen Werkstücken, wie Behälter aus Papier, Pappe od. dgl., nach Patent 933 546, bei der ein das zu verpressende Werkstück allseitig umfassendes Gegendrucklager und ein ausdehnungsfähiger, den Preßdruck ausübender Innenstempel vorgesehen ist.
- Bei der Herstellung von Behältern aus Papier, Pappe oder ähnlichen Werkstoffen, die aus einemschlauchförmigen Behältermantel und in den Behältermantel eingesetzten Verschlußteilen gebildet werden, wird im allgemeinen die Verbindung zwischen dem Behältermantel und dem Verschlußteil in der Weise vorgenommen, daß die miteinander zu verbindenden Teile, d. h. der obere Behältermantelrand und die vorzugsweise nach außen gerichtete Zarge des Verschlußteiles, in den Bereich von Preßwerkzeugen gebracht werden, unter deren Einwirkung die zuvor durch einen Klebstoffauftrag oder durch ein thermoplastisches Bindemittel klebefähig gemachten Flächen miteinander verpreßt werden.
- Der Gegenstand des Hauptpatentes bezieht sich auf eine Verpreßvorrichtung, deren den Preßdruck ausübender Innenstempel durch ein ringförmiges elastisches Organ gebildet wird, das sich unter der Einwirkung eines gasförmigen oder flüssigen Druckmittels ausdehnt und den Preßdruck auf das Werkstück überträgt.
- Eine wesentliche Voraussetzung für die Dichtigkeit des Behälters bildet die innige Verbindung der nach außen gerichteten Zarge des Bodenteiles mit der entsprechenden Fläche der Innenseite des Behältermantels. Es hat sich nun gezeigt, daß das napfförmige Bodenteil, das durch einen Ziehpreßvorgang aus einem zunächst ebenflächigen kreisrunden Zuschnitteil hergestellt wird, nach seiner Umformung, d. h. nach Bildung des Zärgenrandes, die Neigung hat, sich im Bereich seiner Kreisfläche leicht nach außen zu wölben, und zwar mit der gleichzeitigen Wirkung, daß infolge der Materialspannungen der von der Zarge und der Bodenteilfläche eingeschlossene Winkel etwas größer wird als go°. Darüber hinaus weist das napfförmige Bodenteil, da zur Vermeidung von Beschädigungen des Werkstoffes der Ziehstempel nicht allzu scharfkantig ausgebildet sein darf, eine Abrundung der durch die Zarge und die Bodenteilfläche gebildeten Kante auf.
- Diese Form des Bödenteiles führt dazu, daß nach erfolgter Verpressung des Bodenteiles mit dem Behältermantelrand im Innern des Behälters eine ringförmige Rinne verbleibt, in deren Bereich keine Verbindung von Bodenteil und Behältermantel besteht, so daß der Übergang von Bodenfläche zur Behälterwandung durch diese Rinne unterbrochen ist. Weiterhin bewirkt diese Rinne eine unerwünschte Ansammlung von Paraffin nach der Imprägnierung des Behälters.
- Zur Behebung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Oberfläche des den zu verpressenden Behälter tragenden Dornes mit einer beweglichen Stempelplatte zu versehen, die zusätzlich zu dem im wesentlichen radial gerichteten Preßdruck des Innenstempels einen axial gerichteten Druck auf das Bodenteil ausübt. Durch diese Maßnahme wird eine nachträgliche Formgebung des Bodenteiles dahingehend erzielt, daß unter ganzflächiger Anlage der Zarge gegen die Innenseite des Behältermantels die Kante des Bodenteiles scharfkantig ausgeformt wird.
- Dieser Vorgang wird dadurch ermöglicht, daß eine Relativverschiebung des Behältermantels zum Dorn während der Druckausübung der Stempelplatte durch Andrücken oder andere geeignete, den Mantel gegen Verschiebung sichernde Haltewerkzeuge vermieden wird. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich der Behältermantel unter dem Einfluß des in seiner Längs;.chse auf das Bodenteil wirksam werdenden Druckes nicht auf dem Dorn verschieben kann und die Bodenteilzarge fest in die U-förmige Umfassung des Behältermantelrandes hineingepreßt wird. Es ist zur wirkungsvollen Unterstützung des Preß- und Verformungsvorganges weiterhin zweckmäßig, den Dorn bzw. die die Oberseite des Dornes bildende Stempelplatte zu heizen.
- Nachstehend wird an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des' Erfindungsgegenstandes beschrieben.
- Fig. z zeigt in schematischer Darstellung das Preßwerkzeug mit dem den zu verpressenden Behälter tragenden Dorn, Fig. 2 veranschaulicht in vergrößertem Maßstab die Stellung der Preßwerkzeuge und. des Dornes unmittelbar vor dem Wirksamwerden des Preßdruckes, Fig. 3 zeigt die Stellung der Werkzeuge während des Verpreßvorganges.
- Die Preßvorrichtung wird in bekannter Weise aus dem Preßkopf r und dem in den Preßkopf eingebetteten, unter der Einwirkung von Druckluft sich ausdehnenden Organ 2 gebildet. Der unter Umfassung der Zarge 3 des Bodenteiles 4 an seinem nach oben gerichteten unteren Ende umgelegte Behältermantel 5 befindet sich auf dem Dorn 6 und wird durch den Andrücker 7 in seiner Lage gehalten. Die Oberseite des Dornes 6 wird durch eine in Längsrichtung des Dornes verschiebbare Stempelplatte 8 gebildet, die an dem durch nicht dargestellte Mittel gesteuerten Stempelhalter 9 bebefestigt ist. Weiterhin sind zur Erwärmung des Dornes 6 und der Stempelplatte 8 im Innern des Dornes Heizelemente zo vorgesehen.
- Die Wirkungsweise derVorrichtung ist folgende: Ausgehend von der mit Fig. r gezeigten Stellung bewegt sich der Preßkopf r so weit in Richtung auf den Dorn 6, bis sich, wie mit Fig. 2 veranschaulicht, das ausdehnungsfähige Organ 2 etwa in Höhe der Zarge 3 des Bodenteiles 4 befindet. In Verbindung mit dem Wirksamwerden der Druckluft und der dadurch hervorgerufenen, radial nach außen erfolgenden Bewegung des ausdehnungsfähigen Organs 2 bewegt sich die Stempelplatte 8 unter geringfügiger Abhebung von dem Dornkörper in Richtung auf das Bodenteil 4 und bewirkt, wie aus Fig.3 ersichtlich, unter dem Einfluß von Druck und Wärme die scharfkantige Formgebung des Bodenteiles.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zum Verpressen von runden oder eckigen Werkstücken aus Papier, Karton od. dgl., bei der ein das zu verpressende Werkstück allseitig umfassendes Gegendrucklager und ein ausdehnungsfähiger, den Preßdruck ausübender Innenstempel vorgesehen ist, nach Patent 933 546, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche eines den zu verpressenden Behälter (4, 5) tragenden Dornes (6) durch eine bewegliche Stempelplatte (8) gebildet wird, die zusätzlich zu dem im wesentlichen radial gerichteten Preßdruck des Innenstempels (2) einen axial gerichteten Druck auf das Bodenteil (4) ausübt, wobei eine Relativverschiebung des Behältermantels (5) zum Dorn (6) während der Druckausübung der Stempelplatte (8) durch Andrücker (7) oder andere geeignete Haltewerkzeuge vermieden wird.
- 2. Vorrichtung nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (6) bzw. die die Oberseite des Dornes bildende Stempelplatte (8) geheizt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ9497A DE936366C (de) | 1954-12-15 | 1954-12-15 | Vorrichtung zum Verpressen von Werkstuecken aus Papier, Pappe od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ9497A DE936366C (de) | 1954-12-15 | 1954-12-15 | Vorrichtung zum Verpressen von Werkstuecken aus Papier, Pappe od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE936366C true DE936366C (de) | 1955-12-07 |
Family
ID=7198820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ9497A Expired DE936366C (de) | 1954-12-15 | 1954-12-15 | Vorrichtung zum Verpressen von Werkstuecken aus Papier, Pappe od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE936366C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006057531B4 (de) * | 2005-12-12 | 2016-02-18 | Seda International Packaging Group Spa | Werkzeug |
-
1954
- 1954-12-15 DE DEJ9497A patent/DE936366C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006057531B4 (de) * | 2005-12-12 | 2016-02-18 | Seda International Packaging Group Spa | Werkzeug |
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