DE326052C - Arbeitszeitkontrolluhr - Google Patents

Arbeitszeitkontrolluhr

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DE326052C
DE326052C DE1919326052D DE326052DD DE326052C DE 326052 C DE326052 C DE 326052C DE 1919326052 D DE1919326052 D DE 1919326052D DE 326052D D DE326052D D DE 326052DD DE 326052 C DE326052 C DE 326052C
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magnet
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wheels
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Arbeitszeitkontrolluhr. Es sind bereits Zeitkontrolluhren, insbesondere für die Kontrolle der Arbeitszeit in Fabriken, bekannt, bei welchen für jeden Arbeiter ein Zählrad o. dgl. vorgesehen ist, welches nach . Einrücken durch den Arbeiter mit einem ständig umlaufenden Rade in Eingriff kommt und so lange in Eingriff bleibt, .bis die Ausschaltung durch den Arbeiter oder selbsttätig vorgenommen wird. Die bekannten Einrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß der Eingriff zwischen Zählrad und dauernd umlaufender Walze entweder durch Verzahnung oder durch bloße Reibung erfolgt. In letzterem Fall muß dann die eine Walze mit einem weichen Überzug, z. B. Gummi, versehen sein. Beide Bauarten haben Nachteile, denn im ersten Fall ist nicht in jedem beliebigen Augenblick ein genauer Eingriff möglich, vielmehr nur dann, wenn die Zähne ineinanderpassen, . in letzterem Falle jedoch drücken sich die einzelnen Zählräder im Laufe der Zeit ungleichmäßig in den weichen Überzug ein, so daß Unterschiede bei den einzelnen Zählwerken vorkommen, dieselben also nicht genau arbeiten; auch wird ein Gummiüberzug leicht hart und brüchig. Die vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Übelstände dadurch, daß, die beiden an ihrem äußeren Umfange metallischen Walzen bzw. Räder durch einen Magneten miteinander in Eingriff gehalten werden-. Versuche haben ergeben, daß hierbei durch die magnetische Wirkung einerseits eine hinreichende Reibung entsteht; die die Mitnahme des angetriebenen Rades sichert, andererseits ist ein ungleichmäßiges Arbeiten der verschiedenen Räder in einem solchen Falle ausgeschlossen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform einer derartigen Einrichtung, und zwar ist Fig. i eine schematische Seitenansicht einer solchen Vorrichtung, Fig: 2 eine Ansicht von links aui Fig. i ; Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführung für. die selbsttätige elektrische Ein- und Ausschaltung während der Arbeitspausen.
  • Man kann die Uhr entweder zur Kontrolle eines oder mehrerer Arbeiter einrichten. Für jeden Arbeiter ist ein Zählrad a vorhanden, das an seinem Umfange mit Zahlen versehen ist. Zweckmäßig trägt es die Zahlen i bis 12 für 12 Stunden. An einer Stelle seines Umfanges trägt das Rad seitlich einen Zahn b, der in ein Zahnrad c eingreift. Letzteres ist fest mit einem zweiten Zählrad d verbunden: Bei einer vollen Umdrehung des Rades a wird demnach das Rad c um einen Zahn weitergeschaltet. In der Entfernung je eines Zahnes des Rades c sind' auf dem Umfange des Rades d Zahlen angebracht, und zwar vielfache der auf dem Rade a angegebenen größten Zählen, also 12, 24, 36 usw. Beide Räder zusammen ergeben demnach stets die gesamte Umdrehung, -die, von einem bestimmten Punktausgehend, das Rad ct zurückgelegt bat. Die ganze Einrichtung ist zweckmäßig in einem Gehäuse angeordnet, so daß an Fenstern die die Zeit angebenden Zahlen der Räder a und c zu sehen sind.
  • Unterhalb des Rades a ist ein dauernd umlaufendes Rad e angeordnet, das in 1a Stunden eine volle Umdrehung ausführt. Das Rad e hat genau den gleichen Durchmesser wie das Rad a und beide haben einen metallischen, die magnetischen Kraftlinien leitenden Kranz, bestehen also vorzugsweise aus weichem Eisen. Wenn die beiden Räder miteinander in Eingriff -kommen, wird sich also auch das Rad a in: 1z Stunden einmal um seine Achse drehen. Für jedes Rad a ist --ein Rad e vorgesehen. Bei der Anordnung der-Uhr für mehrere Arbeiter sitzen jedoch sämtliche Räder e auf der gleichen Achse; sie können auch fest miteinander verbunden sein, nur müssen sie zwischen sich einen genügenden Spielraum für die Bewegung des zur Kupplung der beiden Räder dienenden Magneten f freilassen. Dieser Magnet f, der entweder ein beständiger Stahlmagnet oder auch ein Elektromagnet sein kann, ist um die Achse g schwenkbar gelagert. Er ist so angeordnet, daß in seiner Arbeitsstellung seine beiden Pole den _ Kränzen der Räder a und e gegenüberliegen. Wind der Magnet. erregt bzw. wird er, wenn er ein Stahlmagnet ist, in die in Fig. z gezeichnete Lage gebracht, so verlaufen die Kraftlinien von dem einen Pol durch den Kranz des einen Rades nach dem Kranz des anderen Rades und von dort nach dem zweiten Pol des Magneten. Infolgedessen werden die beiden Kränze der Räder a und e gegeneinander gezogen und magnetisch gegeneinander gedrückt. Damit sich das Rad a gegen das Rad e bewegen kann; ist es in einem Arm eines dreiarmigen Hebels gelagert, der um- die Achse h schwenkbar .ist. Der zweite Arm dieses Hebels trägt ein Gegengewicht i und der dritte Arm unter Zwischenschaltung eines Lenkers k die Achse der Räder c und d. An dem dritten Arm ist noch ein Anschlag m vorgesehen, gegen welchen sich der Lenker k legt, wenn das Zahnrad o in der richtigen Lage ist, um mit dem Zahn b in Eingriff kommen zu können. Der Anschlag verhindert eine zu weite Bewegung der Räder c, d gegen das Rad a. Durch die Anordnung des Lenkers k ist es möglich, die Räder c, d anzuheben, und eine Einstellung .des Rades a auf o vorzunehmen.
  • An dem Magneten f ist ein Gegengewicht n angebracht, welches so bemessen ist, daß es ,den Magneten um die Achse g in der Uhrzeigerrichtung dreht, und zwar in die in der Zeichnung punktiert argedeutete Stellung. Das Übergewicht ist nur ein sehr ,geringes, so daß durch Anhängen der Kontrollmarke"an den an dem Magneten vorgesehenen Haken o der Magnet wieder in die in Fig. z @dargestellte Lage geführt wird.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: In der Ruhelage. befindet sich der Magnet in der punktiert gezeichneten Stellung: . Er ist in, dieser Lagewirkungslos, da die Kraftlinien durch das Rad d verlaufen. Hängt der Arbeiter seine Marke an den Haken o und wird( dadurdh der Magnet in die ausgezogen gezeichnete Stellung gebracht, so laufen die Kraftlinien durch die Kränze beider Räder und ziehen sie gegeneinander Das Rad a schwingt dabei um den Zapfen na und wird dann von dem Rade e durch Reibung mitgenommen, bis der Arbeiter durch Abnahme der Marke die Vorrichtung wieder außer Tätigkeit setzt.
  • Verwendet man an, Stelle des Stahlmagneten einen Elektromagneten, so wird der Haken, an welchen der Arbeiter seine. Marke anhängt, als ein Kontakthaken ausgebildet, der beim Anhängen der Marke den elektrischen Strom für den Magneten schließt und beim Abnehmen diesen -wieder öffnet. Der Magnet braucht natürlich keine Hufeisenform zu haben, er kann auch U-Form oder Stabform o. dgl. besitzen. Wesentlich ist nur, daß seine beiden Pole in die richtige Lage zu den Radkränzen gebracht werden.
  • Zum Ausschalten und Wiedereinschalten des Zählwerkes am Beginn und am Ende der Pausen ist das Rad e an seinem Umfange zweckmäßig seitlich mit Bohrungen p versehen. Um die Pause von 5 zu 5 Minuten regeln zu können, werden bei einem in 1a Stunden einmal umlaufenden Rade 144 solcher. Bohrungen notwendig sein. In die Bohrungen werden Kontaktstifte q an der gewünschten Stelle eingesteckt, und diese Kontaktstnfte kommen zu den betreffenden Zeiten mit einem Gegenkontakt r in Berührung und schließen dadurch zu Beginn der Pause den Stromkreis. - Der betreffende Strom wird durch einen Elektromagneten s' geführt, der infolgedessen den als Doppelhebel ausgebildeten Anker t anzieht. Der Anker ist U-förmig und es rollt darin eine Kugel u. Beim Anziehen durch den Magneten s1 rollt die Kugel nach der Seite dieses Magneten hin und hält den Anker in seiner Lage, so daß er in ihr verbleibt, auch wenn der Strom kurz darauf unterbrochen wird, was. geschieht, sobald: der Stift q an der Kontaktfeder r vorbei -ist. Der Anker t ist durch einen. Lenker v mit einer, auf der Welle w sitzenden Kurbel in Vexbind;ung. Auf derselben Welle w sitzt ein Arm a-(Fig. i), der sich gegen den -Magneten f legt. Bei- der Drehung durch den Anker t drückt er gegen das Gegengewicht des Magneten f und hebt diesen dadurch in die punktiert gezeichnete Lage. Das. Uhrwerk wird dadurch ausgeschaltet. Am Scbluß der Pause kommt ein zweiter Kontaktsuff, der in eine der Bohrungen p eingesetzt ist, mit der Kontaktfeder r in Eingriff. Er schließt dadurch einen Stromkreis, der den Elektromagneten s erregt. Hierdurch wird der Ankert wieder umgelegt, der Arm x von dem Magneten entfernt, -so daß letzterer unter der Wirkung der an dem Haken o hängenden Marke wieder in die ausgesogen gezeichnete Stellung gelangt.
  • Zur abwechselnden Erregung der Magneten s .und s' verwendet man entweder zwei getrennte Stromkreise; man müßte dann zwei voneinander isolierte Reihen von Bohrungen p bzw. Stiften q an dem Rade e vorsehen oder diese in Kreisen von verschiedenen Radien anbringen und mit zwei getrennten Kontaktfedern r in Eingriff bringen. Oder man verwendet denselben Stromkreis, wobei mit dem Anker t eine im übrigen in bekannter Weise ausgebildete selbsttätige Umschaltvorrichtung verbunden ist, die den. Stromkreis abwechselnd auf den einen oder den anderen Magneten umschaltet.
  • Eine weitere Ausführungsform für die Umschaltvorrichtung zeigen Fig.3 und 4. Die Magneten s2 und s3 in diesen Figuren werden in genau der gleichen Weise erregt, der Anker t' ist aber hier als einfacher Hebel ausgebildet und trägt eine Nase y, die durch den mit einer Nase versehenen Anker z des Magneten s3 gesperrt wird, wenn sie sich abwärts bewegt hat. Nach Erregung des Magneten s2 wird also der Anker tl niedergezogen und in dieser Lage durch den Anker z gesperrt und hierdurch - die Vorrichtung ausgerückt. - Am Schluß der Pause wird durch Erregung des Magneten s3 der Anker z angezogen, dadurch die Nase y des Ankers t' freigegeben, so daß '.dieser sich "z. B. durch Einwirkung einer nicht dargestellten Feder in seine Anfangslage zurückbewegen,' und den Magneten f freigeben. kann.
  • Der Magnet f ist bei dem Ausführungsbeispiel schwingbar .um Zapfen g dargestellt, man kann aber natürlich dasselbe erzielen, wenn man ihn z. B. in einem. Schlitten in und aus der Arbeitsstellung gleiten läßt. Ferner muß man: natürlich Vorsorge treffen, daß der Magnet nicht plötzlich in und außer Arbeits-Stellung gebracht wird. Man kann dies z. B. durch Anordnung einer Bremsfeder in seiner Achse oder durch Anordnung eines Bremsklotzes, welcher sich gegen das Gegengewicht legt, o. -dgl. erreichen.
  • Am Umfange der beiden Räder ra und e sind Bürsten oder Wischer B angeordnet, welche die Aufgabe haben, den Umfang der Räder frei von Staub zu halten und dadurch einen guten Eingriff der Räder miteinander zu gewährleisten, urd die gleichzeitig auch als leichte Bremse dienen, damit beim Außereingriffbringen der Räder das Rad a plötzlich angehalten wird. Die Bohrungen p kann man- auch zum Einsetzen von Kontaktstiften benutzen, um damit Stundensignale usw. zu geben. Auch sonstige wichtige Zeiten können auf diese Weise durch Inbetriebsetzung von Läutewerken o. dgl. angezeigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT=ANSPRÜCHE: i. Arbeitszeitkontrolluhr, bei welcher für jeden Arbeiter ein Zählrad vorgesehen ist, das zu Beginn der Arbeitszeit durch den Arbeiter mit einem umlaufenden Rade in Eingriff gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung von Zählrad (a) und ständig umlaufendem Rad (e) durch -die Kraftlinien eines den Rädern gegenüber verstellbaren Magneten (f) erfolgt. a. Zeitkontrolluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (f) in der Ruhelage der Vorrichtung durch ein Gegengewicht, eine Feder o. dgl. aus dem Zwischenraum zwischen - den beiden Rädern fortbewegt oder durch Ausschaltung des ihn erregenden Stromes wirkungslos gemacht und durch Aufhängen der Kontrollmarke des Arbeiters in die Arbeitslage gebracht bzw. erregt wird. 3: Zeitkontrolluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das ständig umlaufende Rad (e) in bestimmten Abständen, zweckmäßig in Abständen von je 5 Minuten, mit Bohrungen: (p) o. dgl. zur Aufnahme von Kontaktstiften (q) versehen ist, welche zur abwechselnden Erregung von Elektromagneten (s, s1 bzw. s=, s3) . dienen, die durch Anziehen ihrer Anker abwechselnd den die Kupplung der Zählräder bewirkenden Elektromagneten (f) in bzw. außer Arbeits= stellung bringen, um ein selbsttätiges Abstellen der Zählwerke während der Betriebspausen hervorzubringen. 4. Zeitkontrolluhr nach Anspruch i und 3, dadurch gekennz--ichnet, daß als Anker für die beiden Elektromagnete (s, s') ein Doppelhebel (t) verwendet wird; in welchem eine Kugel (u) o. dgl. läuft, die bei Neigung des Doppelhebels nach der einen Seite nach dieser Seite hin rollt und den Anker in der betreffenden Lage hält, auch wenn der Strom unterbrochen ist. 5. Zeitkontrolluhr nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (t) der Elektromagnete (s, s') durch ein Gestänge (v) mit einem Hebel (x) verbunden ist, welcher auf den die Kupplung bewirkenden Magneten (f) einwirkt und ihn außer Arbeitsstellung bewegt bzw. seineRückkehr in die Arbeitsstellung gestattet. 6. Zeitkontrolluhr nach Anspruch - i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der durch ein Gestänge mit dem die Kupplung bewirkenden Magneten (f) - verbundene Anker (t') des Elektromagneten (s2) mit einer Sperrnase (y) versehen ist, welche durch den Anker (z) des zweiten Magneten (s3) in der- gesperrten Lage, in welcher die Vorrichtung ausgerückt ist, gehalten wird,, bis die Sperrung durch Erregung- des zweiten- Magneten (s2) aufgehoben ist. 7. Zeitkontrolluhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Zählrad (a) und Antriebsrad (e) an ihrem Umfange mit Bürsten (B) o. dgl. versehen sind, die die Räder dauernd frei von Staub halten und gleichzeitig, als leichte Bremsen wirken.
DE1919326052D 1919-07-17 1919-07-17 Arbeitszeitkontrolluhr Expired DE326052C (de)

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