DE324551C - Abnehmbarer Quertraeger zur Verbindung der Laengstraeger des Rahmengestelles von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Abnehmbarer Quertraeger zur Verbindung der Laengstraeger des Rahmengestelles von KraftfahrzeugenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D21/00—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted
- B62D21/02—Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted comprising longitudinally or transversely arranged frame members
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Description
- Abnehmbarer Querträger zur Verbindung der. Längsträger des Rahmengestelles von Kraftfahrzeugen. Es sind bereits Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen der Antrieb. der Treihräderwelle (Hinterachsbrücke) an einem Querträger des Rahmengestelles sitzt und dort mit Hilfe eines Stützrohres befestigt ist, welches auch die Transmissionswelle enthält. Das Stützrohr besitzt im allgemeinen ein gabelförmiges Ende, dessen Arme sich gelenkig an den Querträger mit Hilfe zweier horizontaler Zapfen anlegen. Bei gewissen Typen der modernen Rahmengestelle befindet sich das Geschwindigkeitsgehäuse nicht mehr starr am Gestell vor dem erwähnten Querträger, sondern ist starr mit der Treibräderachse verbunden oder wird ebenfalls von dem Stützrohr ,getragen, welches auf diese Weise eine Umhüllung der Transmissionswelle darstellt.
- Da der Querträger an den Längsträgern des Gestelles angenietet oder in anderer Weise befestigt ist, erfordert die Einzelausbildung des hinteren Zugorgans. die Trennung aller Steuerorgane; die auf die Bremsen und das Getriebe einwirken. Gemäß dem Gegenstand der Erfindung trägt der Querträger alle Steuerorgane für die Hebel und Pedale, um den Antriebsmechanismus und die Bremsen zu betätigen und ist derart ausgebildet, daß sie abnehmbar an den Längsträgern des Gestelles mit Hilfe zweier Zapfen oder anderer ähnlicher, Organe sitzt. Das durch diesen Querträger gebildete Ganze besteht aus einem vollständigen' Antriebsorganismus, der mit allen Steuerungsvorrichtungen versehen ist und der unmittelbar an den: Längsträgern des Gestelles mit Hilfe der erwähnten Zapfen oder zweier ähnlicher Verbindungsstücke derart befestigt werden kann, daß auf Wunsch zwischen den Längsträgern und dem Querträger ein gewisses elastisches Spiel möglieh ist.
- Der mit den Steuermechanismen versehene Querträger stellt so ein mechanisches Organ dar, das als 'abnehmbares Zwischenstück an Gien beiden Längsstreben des Wagengestelles sitzt. Dieses Zwischenstück ist nicht starr mit den Längsstreben verbunden, sondern lagert sich nachgiebig an den angenieteten Eckblechen.
- Die Anordnung des Stoßrohres an den beiden Längsträgern des Gestelles durch Einfügung dieses Querträgers bietet so eine wesentlich größere Leichtigkeit dar, als wenn dieser Querträger mit den Längsstreben vernietet ist. Die elastische Verbiegung der Längsträger ist hierdurch erleichtert. Außerdem ist die Wirkung der Erschütterungen des Antriebsmechanismus auf das Rahmengestell beträchtlich gedämpft, da den Längsträgern eine viel größere Elastizität gegeben ist.
- Tatsächlich braucht der Querträger nicht mehr an den elastischen Deformationen der Längsträger "teilzunehmen und kann infolgedessen als wesentlich starrer Körper ausgeführt werden, so daß man einen absolut steifen Träger für die Steuerungsorgane erhält. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, daß diese letzteren wesentlich' sicherer und ohne Störurig arbeiten können.
- Auf der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i zeigt eine schematische Aufsicht auf den Antriebsorganismus, dessen gegabeltes Stoßrohr das Geschwindigkeitsgehäuse trägt.
- Fig.2 ist eine Aufsicht im vergrößerten Maßstabe und läßt die Anordnung der Steuer-und Bremshebel erkennen.
- Fig. 3 ist eine perspektivische Wiedergabe der ganzen 'Einrichtung.
- Fig.4 stellt eine Rückansicht des Querträgers dar, und Fig. 5 läßt die Ausführung des Stoßrohres erkennen. -Wie Fig. i zeigt, ist das Stoßrohr 6, das starr mit der Treibräderachse 7 verbunden ist und für die Transmissionswelle 8 ein Gehäuse bildet, an seinen vorderen Enden mit einem Gehäuse 9 versehen, welches den Getriebekasten enthält und zwei _ vorspringende Arme io aufweist. Die Arme io legen sich mittels horizontaler Zapfen i i an je-zwei Augen. 12 an die Rückwand des abnehmbaren Querträgers 13 an. Letzterer bildet ein Zwischenstück zwischen denbeidenLängsstreben 14desRahmengestelles undistmit diesen durchvertikaleZapfem15 und zwei Hälteösen 16 verbunden. Die Erfindung sieht vor, daß die Zapfen 15, welche ein gelenkiges' Zusammenhalten 'durch die vertikale Lagerung erzielen, auch durch jedes andere geeignete Verbindungsorgan ersetzt werden können, sofern diese die gleiche Rolle spielen und ein gewisses elastisches Spiel in dem ganzen .Zusammenbau zulassen. Bei der Ausführungsform,'wie sie in den Fig. 2 bis 5 darge-stellt-ist, wird der Querträger 13 durch ein massives Stück dargestellt, dessen äußere gegabelten Enden 17 die Tragösen 16 umfassen. Auf dem Oberteil des Querträgers 13 befinden sich die Lagerarme 18, die den verzähnten Sektor i9 als Anschlag für den Handbremsliebel 2o und 'den Stüferisektor 21 tragen, in welchen der Geschwindigkeitshebel 2-2 einklinkt.
- Der. Hebel -o sitzt auf einer Welle 23, welche in den Lagern 24 drehbar gelagert ist. Die- Lager 24 sitzen auf der Rückseite des Querträgers, während die "Welle 23 gleichzeitig als Lagerung für den verschiebbaren Geschwindigkeitshebe122 dient. Der untere Arm 25 dieses letzteren endet in einem Finger 26, welcher in die Gabel 27 der Getriebeverstellung eingreift.
- Auf der Vorderfläche besitzt der O_uerträger 13 Konsolen 28, welche die -Lager einer Welle 29 bilden. Letztere ist an den Enden mit diametral entgegengesetzt gerichteten Armen 3o versehen, 'welche durch gerillte Segmente 31 abgeschlossen sind; um für den Breins-zug 32 eine Führung zu bilden. Die Welle°-29 dient dazu, um mit Hilfe des Hebels 2o und des kleinen Hebels 44 auf den Hebel,' 33 einzuwirken, der fest mit der Achse 29 verbunden ist; aber auch getrennt durch das Bremspedal 34 betätigt werden kann, indem dieses Pedal 34 auf die Achse 29 aufgesetzt ist. Die Welle bildet außerdem das Lager für den Pedalhebet 35, welcher über die Stange 36 und den Hebel 37 auf eine Buchse 38 wirkt, deren gegabelter.Arm 39 die Entkupplungsvorrichtung 40 mittels der Ansätze 41 betätigt.
- Aus der Zeichnung ergibt sich, daß sowohl der Verbindungspunkt 42 (Fig. 5), zwischen der Transmissionswelle 8 und der von dem Motor kommenden Welle 43, als auch die Verbindungsstelle der Gabel 27 mit dem Arm 25 sich in der Achse der Befestigungsbolzen i i befinden.
Claims (2)
- PATr.NT-ANsPRÜcHE: i. Abnehmbarer Querträger zur Vebindung der Längsträger des Rahmengestelles von Kraftfahrzeugen, der die Antriebsbeanspruchungen der Treibräderachsedurch ein Stoßrohraufnehmensoll und das Wechselgetriebegehäuse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Querträgers ,an jedem Längsträger des Rahmengestelles nicht starr, sondern z. B. mit Hilfe von Zapfen oder ähnlicher Verbindungsorgane ausgeführt ist und gleichzeitig als Träger für alle Steuerorgane für die Geschwindigkeit und die Bremsvorrichtungen, dient.
- 2. Ausführung des Querträgers nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein starres Stück (13); welches mit äußeren gabelförmigen Enden (17) und durch vertikale Bolzen in Tragösen (16) der Längsträger befestigt ist und auf seiner Hinterseite rriit Augen;(i2) versehen ist, in welche mittels Zapfen (ii) zwei an dem Stoßrohr vorgesehene Arme eingreifen, während die Lager '(24) für die Zapfen der Hebel für die Handbremse und für die Getriebeverstellung und für ihre Stellseginente am oberen Teil des Querträgers vorgesehen sind und während ähnliche Lager (28) auf der Seitenfläche des Querträgers sich befinden, um als Lager für eine Welle (29) zu dienen, an der die Arme für die Bremszüge vorgesehen sind, wobei die Welle (29) gleichzeitig als Lager für dein Entkupplungsfußhebel (35) dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE324551T | 1918-11-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324551C true DE324551C (de) | 1920-08-31 |
Family
ID=6180170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1918324551D Expired DE324551C (de) | 1918-11-03 | 1918-11-03 | Abnehmbarer Quertraeger zur Verbindung der Laengstraeger des Rahmengestelles von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE324551C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973838C (de) * | 1948-12-07 | 1960-06-23 | Bela Barenyi | Rahmen fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1152614B (de) * | 1961-07-26 | 1963-08-08 | Fahr Ag Maschf | Anordnung der Bedienungseinrichtungen fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1220267B (de) * | 1962-05-19 | 1966-06-30 | Faun Werke Kommunalfahrzeuge | Anordnung der Bedienungspedale an einem zweiachsigen, vierraedrigen Kraftfahrzeug |
| EP0227589A3 (en) * | 1985-12-18 | 1988-09-21 | Angewandte Digital Elektronik Gmbh | Control device according to the synchronization switch system |
-
1918
- 1918-11-03 DE DE1918324551D patent/DE324551C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973838C (de) * | 1948-12-07 | 1960-06-23 | Bela Barenyi | Rahmen fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1152614B (de) * | 1961-07-26 | 1963-08-08 | Fahr Ag Maschf | Anordnung der Bedienungseinrichtungen fuer Kraftfahrzeuge |
| DE1220267B (de) * | 1962-05-19 | 1966-06-30 | Faun Werke Kommunalfahrzeuge | Anordnung der Bedienungspedale an einem zweiachsigen, vierraedrigen Kraftfahrzeug |
| EP0227589A3 (en) * | 1985-12-18 | 1988-09-21 | Angewandte Digital Elektronik Gmbh | Control device according to the synchronization switch system |
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