DE324319C - Vorrichtung zum einseitigen UEberziehen von Gewebebahnen mit zaehfluessiger Masse zur Herstellung von Wachstuchen, Kunstleder u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum einseitigen UEberziehen von Gewebebahnen mit zaehfluessiger Masse zur Herstellung von Wachstuchen, Kunstleder u. dgl.Info
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N—WALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06N3/00—Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof
- D06N3/0086—Artificial leather, oilcloth or other material obtained by covering fibrous webs with macromolecular material, e.g. resins, rubber or derivatives thereof characterised by the application technique
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Description
Es ist in der Appreturtechnik bekannt, die Appreturmasse in einem zylindrischen Sammelbehälter
anzuhäufen und mittels eines Kolbens die Masse aus einer Öffnung gegen die Gewebebahn zu treiben. Anordnungen dieser
Art haben den Nachteil, daß der Behälter zylindrischen Querschnitt haben muß und sich
deswegen schlecht der Appreturmaschine anpaßt. Ferner muß zur frischen Füllung des
ίο Behälters der Kolben herausgenommen und
wieder eingesetzt werden, welcher Vorgang bedeutende Nachteile hat. Diese werden
durch vorliegende Erfindung behoben, indem in einem allseitig geschlossenen Behälter die
für den jeweiligen Zweck notwendige zähflüssige Masse getan wird, wobei nach Verschluß
des Behälters Druckluft in denselben gelassen wird, so daß die Masse unter diesem
Druck gezwungen ist, aus der schlitzförmigen Öffnung zu fließen. Es handelt sich bei vorliegender
Erfindung vornehmlich' um zähflüssige Nitrozellulosemassen, die zur Herstellung
von Wachstuchen und Kunstleder auf eine breite Gewebebahn aufgebracht werden.
An dem Behälter, in welchem sich die zähflüssige Masse befindet, ist ein Schlitzverschluß
angebracht, welcher von Hand aus eingestellt werden kann/ so daß der jeweilige Ausflußquerschnitt geregelt werden kann, wodurch
die Dicke des Auftrages auf der Gewebebahn bedingt wird. Da die Gewebebahn jedoch mit gleichmäßiger Geschwindigkeit an
dem Schlitzverschluß vorbeiläuft, ist es notwendig, daß auch die ausfließende Masse mit
konstanter Geschwindigkeit auf die Gewebebahn aufläuft, ohne von der Dicke des Auftrages
abhängig zu sein. Zu diesem Zwecke ist der Schieber des Schlitzverschlusses zwangläufig mit dem Durchlaßventil für
Druckluft verbunden, so daß je nach der Größe der Querschnittsöffnung auch der Druck der Luft wechselt, um die Ausflußgeschwindigkeit
der Masse konstant zu halten. .
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß in einem allseitig geschlossenen Behälter die
zum Auftrag auf die Gewebebahn notwendige zähflüssige Masse durch Luftdruck, welcher
sich" in dem Raum über der zähflüssigen Masse befindet, aus dem Schlitzverschluß gepreßt
wird, wobei der Schieber dieses Verschlusses zwangläufig mit dem Durchgangsventil für die Druckluft gekuppelt ist, um bei
veränderlichem Austrittsquerschnitt für die zähflüssige Masse auch den Luftdruck zu
regeln, wodurch bei jedem beliebigen Austrittsquerschnitt die Geschwindigkeit der
Masse konstant bleibt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt A-A;
Fig. 2 stellt eine Aufsicht auf die Vorrichtung dar.
Der allseitig geschlossene Kasten 1 ist in geeigneter Weise gelaigert und! mit den dicht
verschließbaren Einfüllöffnungen 2 und 3 versehen. An der Vorderseite des Kastens ist
eine Lagerplatte 4 aufgenietet, auf welcher die Lager 5 befestigt sind. Eine Welle 6 wird
durch Stellringe 7 und! 8 in ihrer achsialen Lage gehalten. Am Ende der Welle ist das
Handrad 9 angebracht. Zwei Buchsen 10 und 11 sind auf der Welle aufgekeilt und als
Schnecken ausgebildet. Mit ihr stehen die beiden Schneckenräder 12 in Eingriff, die in
dem am Kasten befestigten Lager 14 spurzapfenförmig
eingesetzt sind. Durch clie Schneckenräder und das Lager 14 geht die in
dem durch Nut und Feder 15 verschiebbare Spindel 13 hindurch. Sie ist mit dem Ge-.
winde 16 versehen und sitzt schraubbar in der am Kasten angebrachten Mutter führung 17
und ist drehbar, aber achsial fest in dem Schieber 18 gelagert, der in den Führungsleisten
19 und 20 verschiebbar angeordnet ist. Der Schieber 18 dient zur regulierbaren Ver-
ao stellung des in der Kastenwandung angebrachten Schlitzes 33. Auf der drehbaren
Welle 6 sitzt ferner ein Kegelrad 21, das mit dem Kegelrad 22 in Eingriff steht, dessen
Spindel 23 durch den im Lager 24 gehaltenen Stellring 25 gegen achsiale Verschiebung gesichert
ist. Diese Spindel steht teleskopartig mit der das Drosselventil 28 steuernden Hohlspindel 26 in Eingriff, wobei in der
Spindel 23 eine Nut angebracht ist, in der eine Schraube 27 an der Spindel 26 die Führung
vermittelt. 29 ist das Zuführungsrohr für die Preßluft , zum Ventil 28 und dem Kasten 1. Mit 30 ist die Gewebebahn bezeichnet,
welche sich in der Pfeilrichtung über die Rollen 32 und 31 an dem Schlitz 33
vorbeibewegt.
Der Vorgang ist nun folgender:
Nach Füllung und Schließen des Kastens 1 mit der Masse wird die Schraube 27 gelöst und das Ventil durch Drehen der Hohlspindel der jeweiligen Zähflüssigkeit entsprechend abgedrosselt. Dann erfolgt die Einstellung der Schlitzweite des Ausflusses und Speisung der Druckluftleitung, wodurch die Masse aus dem Schlitz mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf die sich bewegende Bahn gedrückt wird. Hierbei wird die Relativgeschwindigkeit zwischen Bahn und Masse äußerst gering, so daß ein vollkommen poren- und rissefreier Belag entsteht. Soll nun die Bahn an einer Stelle einen sich allmählich verdickenden Auftrag erhalten, so wird der Schieber durch das Handrad unter Vermittlung der Schneckengetriebe 10, 12 und 11, 12 weiter geöffnet. Gleichzeitig wird aber auch das Drosselventil 28 etwas geschlossen und die der jeweiligen Zähflüssigkeit entsprechende Ausflußgeschwindigkeit der Masse bleibt konstant. Wird ein dünnerer Auftrag verlangt, so erfolgt der Arbeitsvorgang in umgekehrter Weise.
Nach Füllung und Schließen des Kastens 1 mit der Masse wird die Schraube 27 gelöst und das Ventil durch Drehen der Hohlspindel der jeweiligen Zähflüssigkeit entsprechend abgedrosselt. Dann erfolgt die Einstellung der Schlitzweite des Ausflusses und Speisung der Druckluftleitung, wodurch die Masse aus dem Schlitz mit gleichmäßiger Geschwindigkeit auf die sich bewegende Bahn gedrückt wird. Hierbei wird die Relativgeschwindigkeit zwischen Bahn und Masse äußerst gering, so daß ein vollkommen poren- und rissefreier Belag entsteht. Soll nun die Bahn an einer Stelle einen sich allmählich verdickenden Auftrag erhalten, so wird der Schieber durch das Handrad unter Vermittlung der Schneckengetriebe 10, 12 und 11, 12 weiter geöffnet. Gleichzeitig wird aber auch das Drosselventil 28 etwas geschlossen und die der jeweiligen Zähflüssigkeit entsprechende Ausflußgeschwindigkeit der Masse bleibt konstant. Wird ein dünnerer Auftrag verlangt, so erfolgt der Arbeitsvorgang in umgekehrter Weise.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum einseitigen Überziehen von Gewebebahnen mit zähflüssiger Masse zur Herstellung von Wachstuchen, Kunstleder u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in einem allseitig geschlossenen Behälter die zum Auftrag auf die Gewebebahn notwendige zähflüssige Masse durch Luftdruck, welcher, sich in dem Raum über der zähflüssigen Masse befindet, aus einem Schlitzverschluß gepreßt wird, wobei der Schieber dieses Verschlusses zwangläufig mit dem Einlaßventil für die Druckluft gekuppelt ist, um bei veränderlichem Austrittsquerschnitt für die zähflüssige Masse auch den Lufdruck zu regeln und bei jedem beliebigen Austrittsquerschnitt die Geschwindigkeit der Masse konstant zu erhalten.Hierzu .1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347892T | 1921-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE324319C true DE324319C (de) | 1920-08-25 |
Family
ID=6256727
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919324319D Expired DE324319C (de) | 1921-04-23 | 1919-03-13 | Vorrichtung zum einseitigen UEberziehen von Gewebebahnen mit zaehfluessiger Masse zur Herstellung von Wachstuchen, Kunstleder u. dgl. |
| DE1921347892D Expired DE347892C (de) | 1921-04-23 | 1921-04-23 | Vorrichtung zum einseitigen UEberziehen von Geweben |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921347892D Expired DE347892C (de) | 1921-04-23 | 1921-04-23 | Vorrichtung zum einseitigen UEberziehen von Geweben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE324319C (de) |
-
1919
- 1919-03-13 DE DE1919324319D patent/DE324319C/de not_active Expired
-
1921
- 1921-04-23 DE DE1921347892D patent/DE347892C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE347892C (de) | 1922-01-27 |
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