DE3240556C2 - Langbacken-Handspannwerkzeug - Google Patents

Langbacken-Handspannwerkzeug

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DE3240556C2
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Christian DeWitt Nebr. Petersen
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Petersen Manufacturing Co., Inc., DeWitt, Nebr.
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Abstract

Es wird eine Langbacken-Gripzange mit einem festen und einem beweglichen Griff und dazwischenliegender Hebelsperre beschrieben, bei der das Verhältnis der Gesamtbackenlänge zur mittleren Backenhöhe ca. 6,5-11,5 und die Rockwellhärte der Backen ca. 53-57 beträgt, wobei die Backenflächen im geschlossenen Zustand in eine parallele Lage schnappen und beim Loslassen des Spanndrucks in den spannungsfreien Ausgangszustand zurückkehren. Der feste Griff besitzt eine durch eine Verstellschraube gebildete Anschlagfläche, durch die eine Achse verläuft, welche die Richtung einer auf das Werkzeug übertragbaren Kraft bestimmt, wobei die Mittellinie des durch die beiden Backen gebildeten Winkels mit der genannten Achse bei eingespanntem Werkstück einen Winkel von weniger als 5 ° bildet.

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Langbacken-Handspannwerkzeug nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es hat sich gezeigt, daß die im Patent 31 20 478 angegebene Erfindungsaufgabe nicht nur mit den dort angegebenen Werten und Materialien, sondern auch mit die angegebenen Bereiche in bestimmter Richtung übersteigenden Werten und mit einem etwas erweiterten Bereich von verwendbaren Materialien hervorragend lösbar ist.
Erfindungsgemäß wird daher das Werkzeug so ausgebildet, daß jede der Backen ein Verhältnis der Gesamtbackenlänge (Lt) zur mittleren Backenhöhe (Ha) von 6,5 bis 11,5 aufweist und daß die Backen aus einem legierten Federstahl bestehen und eine parallele Nennöffnung besitzen, in der die mit ihren Backenflächen (34) parallel zueinander angeordneten Backen einen Abstand von nicht mehr als 6,4 mm aufweisen.
Ein größeres Verhältnis der Gesamtbackenlänge zur mittleren Backenhöhe und eine größere parallele Nennweite erweisen sich insbesondere bei Werkzeugen mit größeren Gesamtabmessungen als besonders vorteilhaft, und es hat sich insbesondere gezeigt, daß auch ein nicht ölgehärteter legierter Federstahl als Material für das erfindungsgemäße Werkzeug sich praktisch ohne Nachteil bezüglich eines ölgehärteten Federstahls einsetzen läßt
Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Anhand der Figuren werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert Es zeigt
Flg. 1 einen Seitenriß der Langbacken-Gripzange gemäß der Erfindung, wobei einige nicht sichtbare Teile gestrichelt gezeichnet sind.
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Backen der Gripzange, wobei ein Teil der oberen Backe weggelassen ist, um die ganze untere Backe sichtbar zu machen,
Fig. 3 eine Draufsicht längs der Linie 3-3 in Rg. 2, und Fig. 4 einen stark vergrößerten Teil-Seitenriß des in
einer Abwicklungskurve verlaufenden gezahnten Teils einer Backe.
Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Langbakken-Gripzange allgemein mit 10 bezeichnet und umfaßt einen Griff 12 und einen beweglichen Spannteil oder eine untere Backe 14. Der Griff 12 ist mit einem feststehenden Klemmteil oder einer oberen Backe 16 versehen. Ein Kipphebelmechanismus umfaßt einen länglichen Griffteil IS und ein Kipphebelgelenk 20, das in herkömmlicher Weise um den Stift 22 eingesetzt ist. Das andere (gestrichelt gezeichnete) freie Ende des Kipphebelgelenks 20 liegt gegen den Griff 12 und insbesondere gegen den das (ebenfalls gestrichelt gezeichnete) Anschlagende einer Einstellschraube 24 an, die mit einem entsprechenden Gewinde am Ende des Griffs 12 angesetzt ist. Das vordere Ende des Griffteils 18 ist vorzugsweise gegabelt, und ein Eckstück des beweglichen Spannteils 14 ist in geeigneter Weise zwischen der Gabel oder zwischen den Gabelarmen mittels eines Gelenkzapfens 19 angeordnet. Der Griff 12 weist vorzugsweise einen U-iormigen Querschnitt auf und nimmt ein
so weiteres Eckstück des beweglichen Spannteils 14 auf, das ebenfalls in geeigneter Weise mit einem Gelenkzapfen 17 daran befestigt ist.
Eine Feder 26, vorzugsweise in Form einer Schrauben-Zugfeder, ist zwischen dem Griff 12 und dem beweglichen Spannteil 14 bzw. der unteren Backe befestigt, um den Spannteil 14 vom feststehenden Spannteil wegzuziehen, wenn die Backen geöffnet sind.
Ein länglicher Auslösehebel 28 ist in geeigneter Weise mit einem Stift 30 schwenkbar an der Innenseite des Griffteils 18 befestigt und mit einem sich nach vorne erstreckenden (gestrichelt gezeichneten) Teil versehen und gegen einen Vorsprung 32 des kipphebelartigen Teils 20 anlegbar, der gegen den Griffteil 18 zu verläuft. Beim Schwenken des Auslösehebels 28 um den Stift 30 entfernt sich der Griff 12 vom Griffteil 18.
Es ist erkennbar, daß die hier beschriebene Gripzange und der Kipphebelmechanismus mit Ausnahme der langen Backen im wesentlichen der Konstruktion ent-
spricht, die in der US-PS 14 89 458 beschrieben ist Weiterhin ist dieser Aufbau, die Betätigung und die besondere Funktionsweise des Auslösehebels klar in der US-PS 31 92 804 dargelegt Wie in diesen früheren Patentschriften erläutert, erfolgt das Spannen einer Gripzange mit einer Kipphebeleinrichtung dadurch, daß der bewegliche Griffteil 18 gegen den festen Griff 12 bewegt wird. Diese Bewegung zwingt das obere Ende des kipphebelartigen Teils 20 zu einer Einwärtsbewegung gegen den Griff 12. Der Gelenkzapfen 22 bewegt sich ebenfalls nach innen, und wenn dieser Gelenkzapfen den Mittelpunkt überschreitet, ist die Gripzange in verriegelter Stellung gespannt
Wie in Flg. 2—3 dargestellt, enthält jede Backe 14,16 eine gerade vordere Backenfläche 34 mit querverlaufender Zahnung und eine in einer umgekehrten Abwicklungskurve verlaufende rückwärtige Backenfläche 36 mit ebenfalls querverlaufenden Zähnen am hinteren Teil der Backen. Ein herkömmlicher Drahtschneider mit einer unteren Klinge 38 ist am inneren Teil der Arbeitsfläehe der beweglichen Backe 14 vorgesehen, und eine obere Schneidkante 40 ist am inneren Teii der Arbeitsfläche der feststehenden Backe 16 angebracht Bie Klinge 38 ist vorteilhafterweise nach herkömmlicher Art auf beiden Seiten abgeschrägt Am äußersten vorderen Ende bzw. am Spitzenteil der Backen 14 und 16 sind geeignete Spannbereiche in Form einer Kordelung 46 über eine Länge von ca. 6,4 mm (1A, ") bis ca. 12,7 mm ('/2") anstelle der querverlaufenden Zahnung vorgesehen. Die in Form einer Abwicklungskurve gekrümmten Teile der Backen gestatten es, sowohl runde als auch vieleckige Teile wie Sechskantmuttern, Schraubenköpfe und dergleichen so festzuhalten, daß gegenüberliegende ebene Flächen derselben im wesentlichen über den gesamten Bereich dieser Flächen berührt werden, so daß sich ein festerer Halt an der Mutter oder dem Schraubenkopf ergibt. Fig. 4 zeigt deutlich die umgekehrte Abwicklungskurvenform des gebogenen Teils, die den durch die strichpunktiert gezeichneten Radien angedeuteten Weg verfolgt
Zum besseren Verständnis der gebogenen Backen wird auf die US-PS 25 63 267 verwiesen.
Wie am besten aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind die Backenteile 42,44 breiter als die Hauptmasse der Bakken 14,16 und verlaufen allgemein um einige Grad sich verjüngend von der breitesten Stelle im rückwärtigen Ende der kurvenförmig gebogenen Backenfläche 36 zur schmälsten Stelle, die eine dünne Backenspitze 46 an den vorderen Enden jeden Backenteils 42,44 der Gripzange gemäß der Erfindung darstellt Vorzugsweise beträgt im Beispielsfall einer Langbacken-Gripzange mittlerer Größe mit nomineller Gesamtlänge von 152 mm (6 ") die Backenbreite an den Spitzen ca. 3,2 mm ("u") und an der Wurzel ca. 7,9 mm (5Ae ")■ Zu beachten ist auch, daß wie in Fig. 1 gestrichelt gezeichnet, die vordercn Backenflächen 34 in paralleler Lage in einem Abstand von ca. 4,8 mm (Vi6 ") voneinander liegen. Diese Backenflächen 34 die vorzugsweise über eine Länge Lst von ca. 32 mm (!'&Lgr; ") gerade verlaufen (bei einer gesamtlänge Lt von ca. 44,5 mm (1 3A ")). sind, wenn sie voneinander weg geschwenkt sind, parallel zueinander in der vorbestimmten Abstandsstellung, die gemäß der Erfindung bei einem Nennabstand von ca. 4,8 mm (3Ae ") liegt, was bei einer Langbacken-Gripzange mittlerer Größe vorzuziehen ist, da die meisten Anwendungsgebiete für Langbacker.-Gripzangen unterhalb eines Abstandes von 4,8 mm (3At,") liegen, ob es sich nun um die Bearbeitung oder den Einbau kleiner Teile, das Ausziehen oder Biegen von Stiften, Drähten, Schlüsseln etc_ die Zurückgewinnung von Angelhaken, das Festspannen von Teilen oder das Abschneiden eines Stücks harten Federdrahts oder eines dünnen Monofil-Wickelmaterials handelt Auch können die meisten kleinen Gegenstände oder TeiJe festgespannt werden, wobei ein wesentlicher Teil derselben flach auf dem Backen liegt, anstatt nur an den Spitzen der Backen eingeklemmt zu werden, wie dies z. B. bei der Verwendung von herkömmlichen Langbacken-Zangen erfolgt deren Backen im wesentlichen in der Nullage parallel sind, jedoch eine einfache Scherwirkung ausüben, wenn ein Teil zwischen den Backen eingeklemmt wird. Die Backeneinstellung erlaubt allerdings eine Öffnung auf ca. 57,2 mm (2 1A ") an den Spitzen und bis 25,4 mm (1 ") an der Würze! als Höchstwert Wenn jedoch ein Werkstück größer als 4,8 mm (3Ae ") ist können die Backenflächen keine Parallellage erreichen, wenn das Werkstück dazwischengespannt ist aber bei einer Langbacken-Gripzange mit größeren Abmessungen kann in Ausübung der Erfindung eine Nennweite der parallelen Cffnung von ca. 6,4 mm (1A ") verwendet werden.
Mit den Backen gemäß der Erfindung wird eine parallele Öffnung aufrechterhalten, wenn ein Teil dazwischen eingeklemmt ist, solange die Werkstückgröße innerhalb der Nennweite der parallelen Öffnung liegt Daher federn selbst bei einem sehr dünnen Teil mit 1,6 mm (V16 ") oder weniger, und unabhängig von der Größe der Langbacken-Gripzange, die schmalen Enden der Backen, sobald sie über dem Teil gespannt sind, bis auf die Dicke des Teils zurück und halten somit den Teil in parallsler Backenführung fest Die langen Backen sind derart ausgebildet, daß ihnen eine gewisse Elastizität verliehen wird, damit eine parallele Lage erzielt werden kann, wenn die Backen auf das Werkzeug gespannt und gepreßt werden. Die konstruktiv bedingte Backenelastizität ermöglicht es den Backenteilen. auf die Größe des eingespannten Werkstücks durchzufedern. Somit entspricht die tatsächlich parallele Öffnung zwischen den Backen bei der Verwendung der wirklichen Dicke des eingespannten Teils. Allerdings, wie bereits obenerwähnt, ergibt sich die tatsächlich parallele Öffnung der Backenteile von der parallelen Nennöffnui gsweite an, sei sie nun 3,4 mm (V32 "), 4,8 mm ( Vj6") oder selbst 6,4 mm (1A "), nur im darunterliegenden Bereich oder bei kleineren Abmessungen, da ein derartiger Parallelismus zwischen den Backen nicht erzielbar ist, wenn ein Werkstück festgespannt wird, das größer ist als die parallele Nenn-Öffnungsweite.
Die langen Backenteile sind daher kritisch in ihrem Aufbau, und ihr Profil ist insofern wichtig, daß jeder Backenteil 42, 44 vorzugsweise eine Formgebung der Backenfläche mit einem Verhältnis der Gesamtbackenlänge Lr r-ur mittleren Backenhöhe Ha von ca. 6,5 bis 11,5 mm und mit einer Rockwellhärte der Backen von ca. 53 bis 57 (HRC) aufweist, wobei die Backenteile aus einem legierten Stahl mit den gewünschten Festigkeitsund Zähigkeitseigenschaften sowie der erforderlichen Elastizität hergestellt sind. Die mittlere Backenhöhe Ha ist dabei der Mittelwert der Mindestbackenhöhe an der Spitze und der Backenhöhe am letzten geraden Zahn, der sich an die gebogene Backenfläche 36 anschließt
Fig. 2 stellt diese Abmessungsverhältnisse am besten dar, zusammen mit den Abmessungen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Backenfläche für eine Langbacken-Gripzange mit einer nominellen Länge von 152,4 mm (6 ") beschreiben, was als mittlere Größe gilt, bei der das Verhältnis der Länge Lst der geraden
Backenfläche 14 zur mittleren Backenhöhe Ha zwischen ca. 4,5 und 6,5 liegt.
Ein noch vorteilhafterer Bereich des Verhältnisses der geraden Backenfläche 34 zur mittleren Backenhöhe Ha liegt zwischen ca. 5 und 6, wobei das vorteilhafteste Verhältnis ca. 5,5 beträgt.
Ein besonders bevorzugter Bereich des Verhältnisses der Gesamtbackenlänge L1 zur mittleren Backenhöhe Ha liegt zwischen 7 und 8, wobei das vorteilhafteste Verhältnis ca. 7,5 beträgt.
Ein besonders bevorzugter Bereich der Rollwellhärte der Backen liegt andererseits zwischen ca. 54 und 55 (HCR), unter Verwendung eines ölgehärteten legierten Feder- und Werkzeugstahls mit im Verhältnis zu anderen gewöhnlichen Kohlenstoffstählen oder legierten Stählen hohem Silizium- und Mangangehalt. Unterhalb einer Rockwellhärte von 53 ist der Stahl zu weich, und über einer Rollwellhärte von 57 könnte der Stahl brechen.
Wie am besten in Fig. 1 dargestellt, besitzt der gerade Griff eine Anschlagfläche (gerade flache Oberfläche des gekordelten Endknopfes der Verstellschraube 24) sowie eine Achse 50, die durch die Anschlagfläche verläuft und die Richtung einer auf die Gripzange übertragbaren Kraftlinie festlegt.
Diese durch Bezugszah! 50 gekennzeichnete Achse verläuft von der Spannspitze oder Endkante der feststehenden Backenfläche etwa durch die Mittellinie der Einstellschraube 24 und legt die auf das Werkzeug übertragbare Kraftlinie fest, wie sie sich z. B. ergibt, wenn man auf den flachen Kopf der Einstellschraube 24 mit einem Hammer schlägt. Die durch die gerade Anschlagfläche verlaufende Achse bildet mit dieser geraden Anschlagfläche einen Winkel von ca. 87° bis 93°, und die Achse verläuft auch durch die Spannspitze oder die Endkante der feststehenden Backenfläche. Eine andere Achse 52 legt eine Mittellinie fest, die durch den Winkel der Backen in geschlossenem und gegen ein Werkstück gespanntem Zustand gebildet wird. Der Winkel zwischen diesen zwei Achsen der Langbacken-Gripzange gemäß der Erfindung ist kleiner als ca. 5°, wenn die Spannspitzen oder die Backenteile geschlossen sind oder sich allgemein berühren. Mit einem derart kleinen Winkel zwischen den beiden Achsen kann ein Nagel z. B. ein Drahtstift, der mit den Backenspitzen am Kopf gehalten wird, wobei die Nagelachse längs der Mittellinie 52 verläuft, leicht durch einfaches Klopfen auf den Kopf der Einstellschraube 24 angeheftet werden. Hier verläuft die Kraftlinie des Schlags auf den Schraubenkopf, die im wesentlichen parallel zum Körper der Gripzange verläuft, so, daß die Kraftübertragung buchstäblich entlang der Nagelachse erfolgt, und nicht etwa unter einem bestimmten Winkel, was zum Anheften des Nagels weniger wirksam wäre, da der Schlag die Tendenz hätte, den Nagel zu biegen, da die Kraft oder der Schlag nicht längs der Nagelachse verläuft Bei dem Aufbau der Gripzange gemäß der Erfindung kann auch kein Drehmoment um den Nagel auftreten, da die übertragene Kraft im wesentlichen auf die Achse des anzuheftenden Nagels ausgerichtet ist
Es ist leicht einzusehen, daß die Elastzität der Backen mit zunehmender Backendicke abnimmt, demnach erfolgt der größte Teil der elastischen Wirkung und die Biegung an den vorderen Enden der Backen, die schlanker sind. Somit ist die Elastizität der Backen eine Funktion des Verhältnisses L/H, und je höher dieses Verhältnis ist, desto größer ist die Elastizität bei gegebener oder konstanter Breite und Verwendung des gleichen Werkzeugstahls. Es ist daher eine kritische Bedingung, daß die Spitzen der Backen im Querschnitt dünn sind, da, wenn sie eine zu große Dicke aufweisen, keine Biegung oder Federwirkung erfolgen kann, wenn ein Werkstück (innerhalb der parallelen Nenn-Öffnungsweite) zwischen den Backen eingespannt wird. Andererseits würde eine Ausführungsform mit langen schlanken nadelähnlichen Backen zu Mißerfolgen führen, da deren Spitzen sehr schwach wären und beim geringsten Druck auf eine Gripzange abbrechen würden.
Wenngleich die parallele Nenn-Öffnungsweite nicht kritisch ist, so ist sie doch insofern wichtig, als bei größeren Abmessungen über 6,4 mm (V4"), 9,5 mm ('/«"] oder 12,7 mm ('/2") eine Bedienperson nicht stark genug wäre, um die Backen gegen die Federkraft so weil zu bewegen, daß eine parallele Lage um ein Werkstück erzielt würde, außer bei einem Gegenstand, der ungefähr die gleiche Größe aufweist, wie die parallele Nennweite der Backenöffnung. Bei einer parallelen Nennweite der Backenöffnung von nicht mehr als 6,4 mm (V1 "\ hat man jedoch ohne weiteres genügend Kraft, um einen kleinen Teil mit einer Größe von 6,4 mm (V4 ") odei darunter "parallel" festzuspannen, und mit derart verschieden dimensionierten Langbacken-Gripzangen gemäß der Erfindung würden die meisten feinfühligen Arbeiten, die ein Langbacken-Werkzeug erfordern, im allgemeinen in diesen niedrigen Bereich fallen.
Selbstverständlich würde man mit größeren Gegenständen nicht die Verwendung einer Langbacken-Gripzange in Betracht ziehen.
Die folgenden Backenabmessungen gelten als Beispiele für (große, mittlere bzw. kleine) Langbacken-Gripzangen gemäß der Erfindung.
Lt = 603 mm (2 V8 ") L57 = 38,1 mm (1 '/ 2")
As»/,« = 2,175 mm(V8 ") hEndc = 9,5 mm (V8 ")
hwurzclcdcr/euterZahn = 12,7 «('/1 ")
Backendicke: 4,8 mm (3&Lgr;& ") an der Spitze, 2,4 mrr (Vj2") an der Wurzel
Backeneinstellung: öffnet sich auf ca. 76,2 mm (3 "' an den Spitzen, auf ca. 44,5 mm (1 V4 ") an der Wurzel.
Bereich des Verhältnisses L1IHa: 8,0-11,0
Bereich des Verhältnisses L-HHa: 5—7
Parallele Nenn-Öffnungsweite = 6,4 mm (V4 ")
Gesamtlänge: Nennwert 228,6 mm (9 ")
Lr = 44,5 mm (1 V4") LÄT31.8mm(l V4")
hspiue = 2,4 mm (V32") hFjldc = 9,7 mm (V8")
hwurrcloder letzter Zahn = 11.1 ITIm(7Ab")
Backendicke: 3,2 mm (V8 ") an den Spiu.-.-n, 7,9 mir (5/i6 ") an der Wurzel
Backeneinstellung: öffnet sich auf ca. 57,2 mrr (2 V4 ") an den Spitzen, auf ca. 25,4 mm (1 ") an dei WurzeL
Bereich des Verhältnisses L1IHa: 8,5—8,5
Bereich des Verhältnisses LsnJHa: 4,5—6,5
Gesamtlänge: Nennwert 152,4 mm (6 ")
Parallele Nenn-Öffnungsweite = 4,8 mm (3/i6")
Lt = 333 mm (1 5/I6 ") Lsr = 22,2 mm (7/8 ")
hsphze = U mm (V64 ") Aa* = 6,4 mm (V4 ")
^Wurzel oder letzter Zahn = 7,1 mm(9/32 ")
Backendicke: 2,4 mm (V32 ") an den Spitzen, 5,6 mrr (V32") an der Wurzel
Backeneinstellung: öffnet sich auf ca. 28,6 mrr (1 V8 ") an den Spitzen, auf ca. 19,1 mm (V4 ") an dei Wurzel
Bereich des Verhältnisses von L 7/A/a: 7,5— 10,5
Bereich des Verhältnisses Ls-HHa: 5—7
Parallele Nenn-Öffnungsweite:2,4 mm(3/j:;")
Gesamtlänge-Nennwert 114,3 mm (4 Vi")
Wenn bei einer Ausführungsform der Erfindung die nominelle Länge der Langbacken-Gripzange sich einem Wert v^>n ca. 229 mm (9 ") nähert, sind die Zähne der Backenflächen etwa über die ersten 19 mm (-'&Lgr; ") von der Backenspitze nach innen parallel, wobei die restlichcn "geraden" Teile der Zähne unter einem Radius von ca. 152 mm (6 ") auseinandergebogen sind, und wobei die Kurven der Backenflächen konvex von den Enden der parallelen Teile zu den nach einer Abwicklungszone gebogenen Backenflächen hin verlaufen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
20
25
30
40
45
50
55
60
65

Claims (7)

Patentansprüche
1. Langbacken-Handspannwerkzeug mit zwei gegenüberliegenden Backen, einem festen Griff und einem beweglichen Griff und mindestens einer dazwischen liegenden Hebelsperre zur Erzeugung einer Kippgelenkverbindung zwischen den in geschlossener Stellung befindlichen Backen, wobei jede der Backen eine durchgehende Rockwellhärte (HRC) im Bereich von ca. 53 bis 57 aufweist, jede Backe einen Backenteil mit einer geraden Backenfläche und einer gekrümmten Backenfläche in einem rückwärtigen Abschnitt desselben aufweist, die Backenteile sich von ihrer breitesten Stelle im dicksten Teil am Ende der Backenfläche zur schmälsten Stelle im dünnsten Teil an der Spitze der Backenfläche verjüngen, und jede Backe eine Backenspitze mit größerer Elastizität als die restliche Backe, gemessen entlang einer Längsachse der Backe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Backen (14,16) ein Verhältnis der gesamten Backenlänge (Lt) zur mittleren Backenhöhe (Ha) von 6,5 bis 11,5 aufweist und daß die Backen aus einem legierten Federstahl bestehen und eine parallele Nennöffnung besitzen, in der die mit ihren Backenflächen (34) parallel zueinander angeordneten Backen einen Abstand von nicht mehr als 6,4 mm aufweisen.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Werkzeug mit großen Abmessungen das Verhältnis der Gesamtbackenlänge (Lt) zur mittleren Backenhöhe (Ha) zwischen ca. 8 und 11 liegt.
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem W rrkzeug mit kleinen Abmessungen das Verhältnis der Gesamtbackenlänge (Lt) zur mittleren Backenhöhe (Ha) zwischen ca. 7,5 und 10,5 liegt
4. Werkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Länge der geraden Backenfläche (34) zur mittleren Backenhöhe (Ha) zwischen ca. 5 und 7 liegt.
5. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einemWerkzeug mit kleinen Abmessungen die parallele Nennöffnung ca. 2,4 mm beträgt.
6. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Werkzeug mit mittleren Abmessungen die parallele Nennöffnung ca. 4,8 mm beträgt.
7. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Werkzeug mit großen Abmessungen die parallele Nennweite ca. 635 mm beträgt.
DE3240556A 1982-03-02 1982-11-03 Langbacken-Handspannwerkzeug Expired DE3240556C2 (de)

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