DE2015486C3 - Sicherheitsrasierapparat - Google Patents
SicherheitsrasierapparatInfo
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Classifications
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Description
j
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitsrasierapparat entsprechend dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Bei diesem Sicherheitsrasierapparat gemäß der US-PS 10 16 267 ist zwar die Klinge an den Enden
eingespannt und unter Spannung gehalten, jedoch ergibt sich eindeutig aus der Beschreibung und den
Zeichnungen, daß darüber hinaus das Erfordernis besteht, die Klinge zwischen den Einspannpunkten am
sogenannten Schutzglied abzustützen, so daß dort die Klinge nicht frei gespannt ist. Dadurch ergibt sich ein
Nachteil dahingehend, daß ein einwandfreies Rasieren beeinträchtigt ist. indem sich zwischen dem Schutzglied
und der Schneidkante der Klinge Haare und Seife w ansammeln und somit den einwandfreien Rasiervorgang
behindern.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsrasierapparat der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Gattung derart weiterzu- ίγ>
bilden, daß ein einwandfreies Rasieren sichergestellt ist, ohne daß sich im unmittelbaren Bereich der Schneidkante
Haare oder Seifenschaum ansammeln und ohne daß eine Verwindung der Schneidkante der Klinge
auftritt.
Diese Aufgabe wird durch die sich aus den;
Patentanspruch 1 ergebenden Merkmale gelöst.
Die erfindurigsgemäße sctima:;1 Klinge ist an den
Enden ('!ngcspannt'und i;r ilingen iSereich freihcger. .
so d. b im vorgenannte1!· iinnc eir. einvvaiidii ..·>
Rasiert)!.trieb gewährleiste: is;. Zugleich wird ab,··
verhindert, ciaü die Spnriiuiiic in bezug auf die
Abmessung der Klinge so eingestellt ist, daß trotz der freien Einspannung eine Verwindung der Klinge selbst
und somit der Schneidkante erfolgen kann. Somit wird mit einer schmalen dünnen Klinge eine Einspannung
gewährleistet, die ansonsten nur durch eine relativ steife Klinge erzielt werden könnte.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Klingeneinheit welche ein einziges vorgespanntes Klingenband
enthält,
F i g. 2 eine Seitenansicht eines vollständigen Rasierapparates, der mit einer Klingeneinheit der in F i g. 1
gezeigten Form ausgestattet ist
F i g. 3 eine Draufsicht,
Fig.4 eine Endansicht einer anderen Klingeneinheitsform,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht eines vollständigen Rasierapparates, der mit einer Klingeneinheit der in
den F i g. 3 und 4 gezeigten Form ausgestattet ist,
F i g. 6 eine Draufsicht auf eine dritte Klingeneinheitsform,
F i g. 7 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, eines vollständigen Rasierapparates, der mit einer Klingeneinheit
der in F i g. 6 gezeigten Form ausgestattet ist,
Fig.8 einen vergrößerten Querschnitt durch eine
Klingeneinheit, welche zwei Klingenbänder in Tandemform enthält, und
F i g. 9 und 10 Drauf- und Endansichten einer anderen
Klingeneinheitsform, welche zwei Klingenbänder enthält.
Eine besondere Klingenform besteht aus einem Stahlband von etwa der Länge einer herkömmlichen
Rasierklinge (z. B. 44,5 mm), wobei es eine Breite von etwa 3,2 mm und eine Dicke von etwa 0,1 mm hat und
wobei nur die Endteile dieses Streifens oder Bandes in einer nicht nachgebenden Struktur verankert sind,
welche auf das Band eine Längsspannungskraft von 18 —45 N ausübt und wobei der Mittelteil des Bandes
frei und unabgestützt gelassen ist und wobei mindestens dieser Zwischenteil des Bandes (z. B. 38,1 mm) an einer
seiner Kanten zu einer Schneidkante geschärft ist. Jedoch können die Dicke und Breite der Klinge und die
Spannungskraft, die auf sie ausgeübt wird, in weiten Grenzen geändert werden, wobei diese drei Parameter
in einem gewissen Ausmaß voneinander unabhängig sind.
Wenn die Klinge aus Bandmetall hergestellt ist, kann sie eine Dicke von handelsüblichen Rasierklingen haben,
d. h. von etwa 0,038 mm bis etwa 0,254 mm. Die Dicke der Klinge kann aber auch größer sein, insbesondere
wenn die Klinge nicht zwei parallele Flächen aufweist, sondern beispielsweise von dreieckigem Querschnitt ist.
Während befriedigende Ergebnisse mit einem Klingenband von 3,17 mm in der Breite erreicht werden
können, erscheint es vorteilhaft, ein schmaleres Band zu benutzen, welches eine Breite von 2,54 mm oder
weniger hat. Eine Breite im Bereich von 0,76 bis 1,5 mm ■.ischeint besonders vorteilhaft. Im allgemeinen ist. je
schmaler Jas Klinj.enband ist, desto größer die
Sp;>!nium.'-,kr.ifi, die ei.'. .rderlich ist, den uneingeklemi
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über die Haut gleitet Dieser Winkel sollte etwa 35° nicht überschreiten. Beispielsweise kann die Klinge
ursprünglich unter einem Winkel von 20° einge ;etzt und so gespannt werden, daß der Winkel im normalen
Gebrauch 25° nicht überschreitet Die ausgeübte Spannung kann in einem gewissen Ausmaß eine
seitliche Biegsamkeit der Klinge zulassen. Dies erscheint vorteilhaft zu sein, da sich die Klinge so der
Form der zu rasierenden Oberfläche anpassen kann.
Mit einer relativ breiten Klinge kann eine Spannkraft von 2,3 N ausreichend sein, um das Band gegen
Verdrehung zu halten. Mit schmaleren Klingen ist eine größere Spannung nötig. Je schmaler und dünner das
Klingenband ist, desto geringer ist die maximale Spannkraft, welcher sie widerstehen kann. Ein Klingenband
aus rostfreiem Stahl von 1,016 mm in der Breite und 0,!016 mm Dicke wird beispielsweise unter einer
Spannkraft von etwa 159 N brechen. U"n eine
angemessene Sicherheitsgrenze zu schaffen, übersteigt die ausgeübte Spannkraft nicht die Hälfte der
Bruchspannung. Dabei kann sich die Spannkraft bei verschiedenen Querschnittsabmessungen in einem Bereich
von etwa 23 - 90 N erstrecken.
Die schmalen Klingen können durch angemessene Abwandlungen der Standardschärfverfahren geschärft
werden, die handelsüblich für breitere Klingen in Gebrauch sind, wobei ein Stahlband von großer Länge
längs einer oder beider seiner Längskanten geschärft und nachfolgend quer getrennt wird, um einzelne
Klingen zu bilden. Die schmalen Klingen können durch Schärfung der Kante eines breiteren Metallstreifens
hergestellt und dann kann dieses Band in Längsrichtung geschlitzt werden, wodurch sich ein Klingenband der
erforderlichen Breite ergibt. Auf diese Weise können z. B. Klingen von 3,17 mm in der Breite durch Schärfung
der beiden Längskanten eines Bandes von 6,35 mm in der Breite hergestellt werden. Nachfolgend wird dieses
Band längs seiner Lüngsmittellinie gespalten. Wahlweise können dem Band vor der Schärfung annähernd seine
Endquerschnittsabmessungen gegeben werden. Ein solches Band oder ein solcher Streifen kann produziert
werden, indem man einen Stab oder Draht durch angemessen geformte und dimensionierte Ziehwerkzeuge
hindurchführt, um ein Band von dreieckförmigem, linsenförmigem oder anderem Querschnitt zu erzeugen.
Beispielsweise stellt ein gleichschenkliges Dreieck mit einer Basis (maximde Banddicke) von etwa 0 38 mm
und einer Höhe (Bandbreite) von etwa 1,016 mm einen geeigneten Querschnitt dar.
Die schmalen Klingen können direkt an entsprechend angepaßten Rasierapparaten angebracht werden, die
geeignet sind, die Klinge an zwei Punkten einzuklemmen und die erforderliche Spannkraft auf die Klinge
auszuüben.
Die Klingen können auch bei einem Rasierapparat Verwendung finden, bei dem ein längeres Klingenband
gespeichert ist und nach und nach in die Rasierstellung gebracht wird.
Wenn die Klinge von normaler Länge ist, ist die Handhabung dadurch erleichtert, daß die beiden Enden
der Klinge in einem Stützgebilde verankert sind und die so gebildete Einheit vom Benutzer in den Rasierapparat
eingesetzt wird. Sie wird fortpeworfen, wenn die Klinge abgenutzt ist. Die Klinge kann durch das .Stützgebilde
selbst vorgespannt sein. Sie kann aber auch ungespannt (oder nur leicht gespannt) sein, bevor die Einheit in den
Rasierapparat eingesetzt wird, wobei das Stützgebiide beim Einsetzen so deformiert wird, daß die erforderliche
Spannung auf die Klinge ausgeübt wird. Das Stützgebilde ist vorzugsweise so geformt, daß es Oberflächen
aufweist welche beim Gebrauch vor und hinter der Schneidkante der Klinge über die Haut gleiten und auf
diese Weise Schutzglieder ähnlich den von herkömmlichen Rasierapparaten bilden. Die ersetzbare Klingeneinheit
bildet dann eine vollständige Rasier.cinheit oder eincn Rasierkopf, so daß der Rasierapparat selbst nicht
mehr als ein einfacher Handgriff zu sein braucht, der mit
lu Mitteln zur lösbaren Befestigung des ersetzbaren
Kopfes versehen ist
Die meisten Kunststoffe geben unter ständiger Belastung progressiv nach, so daß die Benutzung von
Metall für das Stützgebilde vorzuziehen ist Die Enden der Klinge können am Stützgebiide durch Punktschweißung
befestigt sein. Es ist auch möglich, die Befestigung durch die Benutzung eines Klebstoffes zu bewirken, z. B.
eines Epoxyharzes. Jedoch sind solche Stoffe ebenfalls dem Nachgeben unterworfen, so daß die gewünschte
Klingenspannung nicht aufrechterhalten werden kann. Das bevorzugte Verfahren zur Verankerung der Klinge
am Stützgebilde besteht darin, das Stützgebilde so zu deformieren, daß eine Klemmkraft auf die Klinge
ausgeübt wird, nachdem die Klingeneinheit in den j Rasierapparat eingesetzt wurde.
Die in F i g. 1 gezeigte Klingeneinheit besteht aus einem rechtwinkligen Metallrahmen 7, welcher eine im
wesentlichen ebene obere Oberfläche aufweist, die über die Haut während des Rasierens gleitet. Ein Klingen-
M band 8 erstreckt sich frei über eine öffnung in dieser
oberen Oberfläche, wobei sie mit dem Rahmen nur an ihren Enden im Eingriff steht. Beim Zusammenbau der
Teile wird das Klingenband an seinen Enden gehalten und dem gewünschten Spannungsgrad unterworfen.
Γ) Das gespannte Band wird in Schlitze eingesetzt, die in
den Endgliedern 9 des Rahmens vorgesehen sind. Mit der noch gespannt gehaltenen Klinge wird das Materia!
des Rahmens deformiert, um die Schlitze zu schließen und die Klinge einzuklemmen. Die vorstehenden Enden
■»<> der Klinge werden nachfolgend abgetrennt. Die
Endglieder 9 des Rahmens sind oberseitig konvex geformt, so daß sie über die Ebene der Vorder- und
Hinterglieder 10 vorstehen. Die Klinge ist in voller Breite in die Schlitze der Endglieder eingesetzt, wobei
4~> die Schneidkante in erforderlichem Umfang frei
gelassen ist. Die Gesamtbreite des Rasierkopfes kann etwa 6,35 mm betragen und übersteigt vorzugsweise
nicht etwa 12,7 mm, so daß der Zugang an schwierige Teile des Gesichtes, z. B. unter der Nase, leicht möglich
'·<· ist.
Fig. 2 zeigt eine Klingeneinheit wie diejenige in F i g. 1 in einem Rasierapparat. Der Rasierapparat
besteht aus einem Handgriff 12, an welchem zwei Streifen 13 und 14 aus federndem Metallblech befestigt
">■> sind, dessen freie Enden so geformt sind, um die
Klingeneinheit 7 anzubringen und einzuklemmen. Ein Fingerknopf 15, der an dem Streifen 14 befestigt ist und
durch eine öffnung in dem Streifen 13 vorsieht, erlaubt es, die Streifen genügend auseinanderzuspreizen, um die
i' Klingeneinheit freizugeben und gestattet es, eine frische
Einheit einzusetzen.
In der in den F i g. 3 und 4 gezeigten Klinperieinheit ist
die Kli.'.ge 8 an ihren Enden an einem symmc'nschen
Tragglied 16 befestigt, welches d'irch einen rechtwinkligen
Spannrahmen aus Alumimvn oder aiiuerem Metali
gebildet ist, um das vorher gespannte Klir.genband zwischen den beiden Hallten aes Kahiücns einzuklemmen.
Um die Griffigkeit zwischen dem Rahmen und der
K linge zu verbessern, können deren Endteile aufgerauht
sein, z. B. durch Feilenstriche.
Fig. 5 zeigt üie in einen Rasierapparat eingesetzte
Kiir.geneinheit nach den F i g. 3 und 4. Der Rasierapparat ist i:. uieseid Pali durch ein einstückiges Formstück
..JS synthetischem Harzmaterial gebildet, welches aus
einem Handgriff 17 und einem Kopf mit einer oberen Gleitbacke 18 und einer unteren G!eilbacke 19 besteht,
die durch eine Rückwand 20 miteinander verbunden sind. Der Spannrahmen 16 ist durch Klemmsitz
zwischen den beiden Backen gehalten. Die untere Gleitbacke, die eine Aussparung 21 aufweist, um das
Entweichen von Rasierabfällen zu gestatten, sorgt für eine Sicherheitsoberfläche für die Haut vor der
Schneidkante der Klinge 8, während die Oberseite der oberen Gleitbacke 18 hinter der Schneidkante auf der
Haut gleitet.
In der in Fig.6 gezeigten Klingeneinheit ist die
Klinge 8 an den Enden eines aus einem bogenförmigen Metallstab gebildeten Traggliedes 22 beispielsweise
durch Punktschweißung befestigt. Die Klinge kann wiederum mit der erforderlichen Spannung durch das
Tragglied 22 gehalten sein, in welchem Fall die Einheit mit einem Rasierapparat entsprechend F i g. 5 benutzt
werden kann.
Wahlweise kann die Klinge ungespannt oder nur sehr leicht gespannt durch das Tragglied 22 gehalten werden,
bevor die Einheit in einen Rasierapparat eingesetzt wird. In jedem der letzteren beiden Fälle wird die
Einheit mit dem Rasierapparat nach F i g. 7 benutzt. Dieser Rasierapparat ist wiederum im allgemeinen dem
in Fig.5 dargestellten ähnlich. Dabei enthält der geformte Plastikkopf eine obere Backe 23 und eine
untere Backe 24, die durch eine Rückwand 25 verbunden sind. Das Tragglied 22 der Klingeneinheit paßt gleitbar
zwischen die Backen 23 und 24. Die untere Backe 24 bildet eine Sicherheitsfläche zur Anlage an die Haut vor
der Klinge 8 und weist eine Aussparung 26 auf. Die obere Backe 23 bildet eine konvexe Oberfläche zur
Anlage an die Haut hinter der Klinge. Von den vorderen Ecken der unteren Backe stehen Anschläge 27 nacii
oben vor, um Widerlager iur die Enden des Traggliedes
22 zu bilden. Die Rückwand 25 ist mit einer Öffnung versehen, weiche einem Nocken 28 angepaßt ist. Der
Nocken 28 ist 1Jm einen Zapfen 29 schwenkbar und hai
eine seitliche Verlängerung 30, mittels der der Nocken
28 um den Zapfen 29 geschwenkt werden kann, so daß er aus dem Bereich der Klingencinheii zurückgezogen
wcrrio". kann, so daß diese leicht in die und aus der
gezeigten Stellung gleiten kann. Wenn sich die Klingeneinheit in Betriebsstellung befindet, wird der
Nocken 28 in die gezeigte Stellung geschwenkt, um sich gegen das Tragglied 22 abzustützen, wobei die
Vorwärtsbewegung durch die Anschläge 27 begrenzt wird. Dadurch wird das Tragglied 22 verformt und auf
die Klinge die erforderliche Spannung aufgebracht
Der bewegbare Nocken 28, der dazu dient, den Spannrahmen der Klingeneinheit zu verformen, nachdem
diese in den Rasierapparat eingesetzt ist, kann durch ein feststehendes Widerlager ersetzt werden, so
daß die Wirkung des Einsetzens der Klingeneinheit in den Rasierapparat selbst dazu dient, das Tragglied zu
verformen und so die Spannung auf die Klinge auszuüben, und zwar ohne die Notwendigkeit für
irgendeine gesonderte Spannoperation.
F i g. 8 zeigt eine Klingeneinheit, die im allgemeinen derjenigen nach F i g. 1 ähnlich ist, aber die zwei
Klingenbänder 32, 33 enthält, die an ihren Enden frei eingespannt in der gleichen kastenartigen Tragkonstruktion
31 befestigt sind.
Die in Fig.9 und 10 gezeigte Klingeneinheit enthält
ebenfalls zwei Klingenbänder 32,33, die an ihren Enden frei gespannt an dem gleichen Stützgebilde befestigt
sind. In diesem Fall ist jedoch das Stützgebilde ähnlich dem nach Fig.6, wobei das Bogenglied 34 von
verschiedener Gestalt ist. Die beiden Klingenbänder sind beispielsweise durch Punktschweißung an entgegengesetzten
Flächen des Traggliedes befestigt, dessen Dicke so den Abstand zwischen ihnen bestimmt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Sicherheitsrasierapparat mit einer schmalen Klinge, die nur an den Enden an einem Stützgebilde
befestigt ist und in ihrer Längsrichtung und parallel zur Schneide unter Zugspannung steht, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klinge (8) zwischen den eingespannten Enden frei liegt, daß die Klinge
(8) eine Breite von nicht mehr als 3,18 mm hat und unter einer Zugkraft steht, welche die Hälfte der
Bruchspannung der Klinge nicht übersteigt
2. Sicherheitsrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgebilde aus
einem geschlossenen Spannrahmen (7) besteht, dessen parallel zur Klinge (8) verlaufende Rahmenschenkd
(10) Gleitbacken bilden (F i g. 1).
3. Sicherheitsrasierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgebilde aus
einem einseitig offenen Spannrahmen (16) besteht, der zwischen zwei mit dem Rasierapparat (17, 20)
ausgebildeten Gleitbacken (18, 19) auswechselbar eingeklemmt ist (F i g. 3 bis 5).
4. Sicherheitsrasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rasierklinge (8) in einem Winkel von weniger als 35° im Verhältnis zur gemeinsamen Tangentialebene der
beiden Gleitbacken (18,19) angeordnet ist.
5. Sicherheitsrasierapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei i<i
parallel zueinander angeordnete Klingen (32, 33) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE2015486B2 DE2015486B2 (de) | 1978-12-07 |
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| DE (1) | DE2015486C3 (de) |
| GB (1) | GB1274771A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD415317S (en) | 1997-06-02 | 1999-10-12 | Warner-Lambert Company | Razor handle |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| AT387744B (de) * | 1980-04-10 | 1989-03-10 | Friedrich Schaechter | Rasiergeraet |
| EP0045879B1 (de) * | 1980-08-07 | 1984-11-07 | The Gillette Company | Rasierklingeneinheit |
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1969
- 1969-03-26 GB GB1584869A patent/GB1274771A/en not_active Expired
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- 1970-03-25 CA CA078386A patent/CA925278A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD415317S (en) | 1997-06-02 | 1999-10-12 | Warner-Lambert Company | Razor handle |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| DE2015486B2 (de) | 1978-12-07 |
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| GB1274771A (en) | 1972-05-17 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |