DE575436C - Schaelmesser fuer Kartoffeln, Obst o. dgl. - Google Patents

Schaelmesser fuer Kartoffeln, Obst o. dgl.

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DE575436C
DE575436C DET39762D DET0039762D DE575436C DE 575436 C DE575436 C DE 575436C DE T39762 D DET39762 D DE T39762D DE T0039762 D DET0039762 D DE T0039762D DE 575436 C DE575436 C DE 575436C
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DE
Germany
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frame
paring knife
knife
holding plate
blade
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Expired
Application number
DET39762D
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English (en)
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EUGEN TOELLNER SEN
Original Assignee
EUGEN TOELLNER SEN
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J17/00Household peeling, stringing, or paring implements or machines
    • A47J17/02Hand devices for scraping or peeling vegetables or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

  • Schälmesser für Kartoffeln, Obst o. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf ein Schälmesser für Kartoffeln, Obst o. dgl., dessen Schneide von einer auswechselbaren Rasierhobelklinge gebildet ist. Von den bisher bekannten Messern dieser Art unterscheidet sich das neue Messer durch eine besonders vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltung, . und zwar besitzt das Schälmesser erfindungsgemäß einen ebenen Rahmen und eine schräg dazu liegende; gegenüber der Rahmenöffnung an einer Seite verkürzte Halteplatte für die mittels einer Spannplatte befestigte Klinge, deren wirksame Schneide über die verkürzte Halteplattenseite hinausragt und neben einer als Führungsbügel des Messers dienenden Seite des Rahmens liegt.
  • Es ist nun zwar bereits ein Schälmesser für Gemüse und Früchte aller Art bekannt, bei welchem eine zum Festklammern der eingelegten Rasierklinge dienende verkürzte Halteplatte durch Umbiegen der einen Längsseite des mit einer der Länge der Messerklinge entsprechenden Schlitzöffnung versehenen Rahmens gebildet ist. Dieses einen U-förmigen Halter aufweisende vorbekannte Schälmesser ist aber nicht zum Einspannen der jetzt allgemein gebräuchlichen blattdünnen und beiderseits angeschärften Rasierhobelklingen geeignet, sondern es können lediglich die meist bei älteren Rasierapparaten gebräuchlichen Schneidklingen Verwendung finden, die nur an einer Seite angeschärft und verhältnismäßig dick ausgeführt sind.
  • Dagegen bezweckt die Erfindung die Verbesserung von Schälmessern für Schneidklingen, welche unter der Bezeichnung »Gilletteklingen« handelsüblich und allgemein verbreitet sind. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Führungsbügel nicht mehr wie bisher bei Schälmessern dieser Art im wesentlichen quer zur Schneidklinge, sondern fast parallel dazu liegt. Infolge dieser Neugestaltung des Halte-und Führungsrahmens ist der Gebrauch des Schälmessers erheblich erleichtert; denndurch den flach zur Schneidklinge vorgesehenen Führungsbügel ist für das zu schälende Stück eine vorzügliche Gleitfläche geschaffen, die das Stück stets in gleichmäßigem Abstand von der Schneide abstützt. Da der Führungsbügel selbst zweckmäßig in der Längsmittelebene des Messergriffes angeordnet ist, ist die Messerschneide in vorteilhafter Weise in die Schnittrichtung verlegt, so daß ohne besondere Übung oder Geschicklichkeit eine mühelose Handhabung des neuen Schälmessers möglich ist, was sich in einer erhöhten Leistung auswirkt.
  • Dabei ist durch den gegenüber der Messerschneide weit vorstehenden Bügel für die das abzuschälende-Stück und das Messer haltende Hände ein sicherer Schutz gegen Verletzungen durch die Schneidklinge gewährleistet.
  • Es empfiehlt sich, die Halteplatte an ihrer Befestigungsseite eben zu gestalten, so daß die Schneidklinge ohne jede Biegung oder Verspannung daran angebracht werden kann. Auf diese Weise ist einerseits das beim Einspannen der Rasierhobelklinge früher häufig auftretende Ausbrechen der Klingenecken zuverlässig vermieden, andererseits aber ist auch die Wirkungsweise des Messers insofern verbessert, als durch Vermeidung einer Krümmung der Schneidklinge in ihrer Längsrichtung der die Schnittiefe des Schälmessers bedingende Abstand der Schneide vom Führungsbügel an allen Stellen gleich groß ist, so daß die Schale in ihrer ganzen Breite mit größter Sparsamkeit in sehr dünner Schicht abgetrennt wird.
  • Zweckmäßig können die Halteplatte und der Rahmen aus einem einheitlichen, entsprechend ausgestanzten Blechstreifen gefertigt sein, und die Halteplatte kann dabei durch einen Schlitz von der benachbarten Rahmenseite getrennt und an dieser Stelle allseitig aus der Rahmenebene herausgeprägt sein. Infolgedessen ist das Messer insbesondere zur wirtschaftlichen Massenfertigung geeignet, so daß die Herstellungskosten auf einen niedrigsten Betrag herabgedrückt werden können.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine Vorderansicht des neuen Schälmessers, Fig. 2 eine Rückansicht, Fig: 3 einen Querschnit nach der Linie A-A der Fig. i, Fig.4 einen Querschnitt wie Fig.3, jedoch ohne Schneidklinge und Spannplatte. Das Schälmesser besteht aus einer als Träger einer auswechselbaren Schneidklinge c dienenden ebenen Metallplatte b, die von einem einen Versteifungsrahmen ä, a und Führungsbügel ä bildenden U-förmigen Randteil eingeschlossen ist. Der Rahmenteil d, d' und die Halteplatte b sind als Ganzes aus einem einheitlichen Blechstreifen ausgestanzt, und der Quersteg d' des Bügels ist durch einen zwischen Mittelstück b und Bügel d' eingeschnittenen Schlitz d freigelegt. Darauf ist die Halteplatte b aus der Ebene des Ausgangsblechstreifens so herausgepreßt, daß Halteplatte und U-förmiger Randteil unter einem spitzen Winkel gegeneinander geneigt sind, wobei die dem Schlitz d zugekehrte Kante des Mittelstückes am weitesten nach außen hervorsteht, während die Seitenteile a, a und die benachbarten Kanten des Mittelstückes in einem allmählich auslaufenden Knick ineinander übergehen. Die mit den Seitenteilen a, a abschließende rückwärtige Kante der Halteplatte liegt in einer Ebene mit den vorderen Enden der Seitenteile a,a und bildet gewissermaßen die ;emeii Same Scheitellinie beider Ebenen.
  • An dem unteren Seitenteil d ist ein etwa parallel zum Bügelsteg gerichteter und mit diesem in einer Flucht liegender, gleichfalls mit aus dem Ausgangsblechstreifen ausgestanzter Erl f vorgesehen, welcher in einen von oben geschlitzten Handgriff g aus Holz oder anderem Werkstoff eingesetzt und, wie üblich,mittelsmelirerer durchgehenderNieteh, Schrauben o. dgl. daran befestigt ist. Da der Eil f mit dem U-förmigen Randteil in gleicher Ebene liegt, ist die Schneidklinge in besonders vorteilhafter Weise auf Schnitt gestellt, so daß die Handhabung des-- neuen Schälmessers keine besondere C'eschicklichkeit erfordert, vielmehr kann das neue Messer wie ein gewöhnliches Gemüsemesser ohne Schwierigkeit von jederman benutzt werden.
  • Die auf der Halteplatte b anzubringende Schneide wird durch eine der Halteplatte entsprechend gestaltete ebene Spannplatte i ohne irgendwelche Verspannung oder Krümmung festgehalten. Die Spannplatte i kann durch eine an derHalteplatte angreifendeSchraubek mit geschlitztem Kopf fest angezogen werden. Als Schneide dient, wie erwähnt, eine handelsübliche Rasierhobelklinge c. Diese ist durch die Befestigungsschraube k flach auf derTrag-. platte b in einer solchen Stellung gehalten und so weit zwischen beiden Platten b bzw. i abgedeckt, daß nur eine Schneidenseite über Halte- und Spannplatte hinausragt bis auf gleiche Höhe mit der inneren Karte des Bügelsteges a'. Infolge der Verschränkung der Halteplatte gegen den Führungsbügel ist zwischen Bügelsteg und Schneide ein die Schnittiefe des Schälmessers bedingender Abstand gebildet.
  • Zur besseren Befestigung und genauen Zentrierung der Schneidklinge c können auf der Halteplatte an den erforderlichen Stellen zwei in die beiden seitlichen Löcher der Rasierhobelklinge eingreifende; in der Zeichnung nicht mit dargestellte Nocken vorgesehen werden, welche zweckmäßig unmittelbar mit aus dem Blech herausgeprägt oder auch nachträglichauf derHalteplatte,beispielsweise durch Einschlagen zweier kurzer Niete, angebracht werden können. Die Spannplatte muß an diesen Stellen Vertiefungen oder Öffnungen erhalten, in welche die Zentrierzapfen sich einfügen können.
  • An den der freiliegenden Schneidkante der Ratsierhobelklinge zugekehrten Kanten sind die Halte- und Spannplatte b bzw. i gegen die Schneidklinge c zugeschärft, so daß eine gute Führung des Schälmessers auf dem abzuschälenden Stück und ein glattes Abstreifen der Schale ge,.vährleistet ist. Aus dem gleichen Grunde sind weiterhin sowohl die vordere als auch die hintere Kante des Bügelsteges d' gegen die wirksame Schneide c hin abgerundet. ' Der Bügelsteg d' weist schließlich noch an seinem dem Erl f abgekehrten Ende einen in der Rahmenebene liegenden spitzen Vorsprung m auf, welcher als Ausstecher zu verwenden ist. Im übrigen sind alle Außenkanten des Schälmessers gut abgerundet, um eine Verletzung der das Schälmesser oder das zu schälende Stück haltenden Hand zu vermeiden.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, sondern es sind auch Abänderungen sowie andere Ausführungen, insbesondere hinsichtlich der Form und Gestaltung des Schälmessers, möglich. Ferner könnte die auswechselbareBefestigung der Rasierhobelklinge auf der Halteplatte auf beliebige andere Art ausgebildet werden. So könnte die Befestigung beispielsweise durch eine Art Klemmexzenter erfolgen. Diese Ausbildung .hat den besonderen Vorzug, daB keine besonderen Werkzeuge, wie Schraubenzieher o. dgl., erforderlich und keine losen Teile, die leicht verlorengehen können, vorhanden sind. Auch die lose Spannplatte kann bei Abänderung der Klingenbefestigung gegebenenfalls vermieden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schälmesser für Kartoffeln, Obst o. dgl., dessen Schneide von einer auswechselbaren Rasierhobelklinge gebildet ist, gekennzeichnet durch einen ebenen Rahmen (a, a') und eine schräg dazu liegende, gegenüber der Rahmenöffnung an einer Seite verkürzte Halteplatte (b) für die mittels einer Spannplatte (i) befestigte Klinge (c), deren wirksame Schneide über die verkürzte Halteplattenseite hinausragt und neben der als Führungsbügel des Messers dienenden Seite (a') des Rahmens liegt.
  2. 2. Schälmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Halteplatte (b) an ihrer Befestigungsseite eben gestaltet ist, so däB .die Schneidklinge (c) ohne jede Biegung oderVerspannung daran angebracht werden kann.
  3. 3. Schälmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (b) und der Rahmen (a, a') aus einem einheitlichen, entsprechend ausgestanzten Blechstreifen gefertigt und dabei die Halteplatte durch einen Schlitz (d) von der benachbarten Rahmenseite (a') getrennt und an dieser Stelle einseitig aus der Rahmenebene herausgeprägt ist.
DET39762D 1931-11-18 1931-11-18 Schaelmesser fuer Kartoffeln, Obst o. dgl. Expired DE575436C (de)

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