DE548956C - Florschneidrute mit auswechselbarem Messer - Google Patents

Florschneidrute mit auswechselbarem Messer

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DE548956C
DE548956C DEP61159D DEP0061159D DE548956C DE 548956 C DE548956 C DE 548956C DE P61159 D DEP61159 D DE P61159D DE P0061159 D DEP0061159 D DE P0061159D DE 548956 C DE548956 C DE 548956C
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pile cutting
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/24Devices for cutting the pile on the loom

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Florschneidrute mit auswechselbarem Messer Die Erfindung betrifft eine Florschneidrute mit eingefrästem Längsschlitz zur Aufnahme eines auswechselbaren Messers.
  • Es ist bereits bekannt, zwecks Befestigung der Klinge einen Anschlag z. B. durch einen eingenieteten Stift, ein eingeschweißtes Stahlstück, einen nach innen gebogenen Teil der Seitenwandungen oder eine die Oberkante durchschneidende Einfräsung zu bilden. Diese Anschläge ermöglichen jedoch keine völlig sichere Befestigung der Klinge.
  • Zweck der Erfindung ist, diesen Anschlag in geeigneter Weise durch Fräsen aus der vollen Rute zu bilden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß am Rutenkopf in Verlängerung des Längsschlitzes ein dem vorderen unteren Messerende entsprechendes Stück derart aus der Rute ausgespart ist, daß, ohne die Ruten-Oberkante sowie -Unterkante zu durchbrechen, ein Anschlag gebildet ist, unter den das vordere Ende des einzusetzenden Messers geschoben wird.
  • Die Vorteile der Erfindung gegenüber dem Bekannten werden vor allem darin gesehen, daß die Anfertigung eine schablonenmäßige und daher auch sehr billige sein kann, ferner daß,die Bruchsicherheit eine viel größere ist, cla der Anschlag aus der vollen Rute gebildet wird. und daß die Befestigung der Klinge eine viel vollkommenere ist, da sie nicht durch Klemmung, sondern .durch einen regelrechten Anschlag erfolgt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. i eine Draufsicht auf den Rutenkopf, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. i, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Rute in der Ebene 3-3 nach Fig. 2, F ig. q. einen Querschnitt durch die Rute in der Ebene 4-:I nach Fig. 2, Fig. 5- ein zweites Ausführungsbeispiel der Befestigung.
  • Die Rute a ist mit der üblichen Längsausfräsung zur Aufnahme der auswechselbaren Klinge b versehen. Nach der Rutenspitze zu ist seitlich ein dreieckiges Loch i ausgestanzt, dagegen entgegengesetzt der Rutenspitze zu seitlich ein viereckiges Loch eingefräst, wodurch hie Längsausfräsung .derart ergänzt wird, daß zur Befestigung der Klinge b Anschläge gebildet werden. Die Form der seitlichen Öffnungen kann beliebig (viereckig, rund, dreieckig, oval o. dgl.) sein, da der Anschlag eben eine ganz beliebige Form haben kann, genau wie bei bekannten Florschneidruten. Je nach Art der Befestigung genügt auch nur ein Anschlag, etwa der nach der Rutenspitze zu. In der Zeichnung ist die Klinge an beiden Enden befestigt. Unter den Anschlag i wird die Klinge mit der Vorderspitze b eingeschoben und gleichzeitig auf den Boden der Längsausfräsung gepreßt. Damit ferner das hintere Ende der Klinge nicht hochkippen kann, sind bei den bekannten Florschneidruten dieser Art die Seitenwände der Rute federnd zusammengeklemmt, so daB die Klinge an diesem Ende nur durch Reibung gehalten wird. Beim Ausführungsbeispiel ist aber die eine Seitenwand der Rute am hinteren Ende ebenfalls mit einem Seitenschlitz versehen, wodurch eine Anschlagfläche e gebildet wird. Ferner braucht die Klinge an dieser Stelle nicht mehr messerartig geschliffen zu sein. Bringt man nun entweder hinten an der Klinge oder an der Hinterwand der Rute eine Einkerbung d (Fig. i und 2) bzw. e (Fig. 2 und S) an, so wird dadurch .die Klinge am hinteren Enden in der Richtung nach oben vollständig gesperrt.
  • Um. die Klinge leichter einführen zu können, ist dieselbe an der Stelle der Kerbe d bzw. e unten etwas spitzkantig angeschliffen. Der Vorgang ist nun folgender: Beim Einführen des Messers b schiebt man es mit der Spitze b in die Öffnung i bis zum Anschlag ein. Dann drückt man das hintere Ende herunter, bis die Kerbe d bzw. e einschnappt. Man kann aber auch zuerst das hintere Ende unter den Anschlag e schieben, die Spitze dann herabdrücken und unter den Anschlag i schieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Florschneldrute mit eingefrästem Längsschlitz zur Aufnahme eines aus wechselbaren Messers, dadurch gekennzeichnet, daB am Rutenkopf (a) in Verlängerung des Längsschlitzes ein dem vorderen unteren Messerende entsprechendes Stück (i) derart aus der Rute ausgespart ist, daB, ohne die Ruten-Ober- bzw. die Ruten-Unterkante zu durchbrechen, ein Anschlag gebildet ist, unter den das vordere Ende des einzusetzenden Messers geschoben wird.
DEP61159D 1929-09-05 1929-09-05 Florschneidrute mit auswechselbarem Messer Expired DE548956C (de)

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